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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mit Charme, Humor und Chuzpe kommt man weit in der Welt!
Eddy, das Filou aus dem gemütlichen und etwas antibürgerlichen Berlin Kreuzberg, kennt sich gut aus, wie man seine Mitbürger um Kreditkarten, Geld oder sonstige Güter erleichtern kann. Dabei ist er einfallsreich, zuvorkommend und liebenswürdig, so dass ihm niemand Arges zutraut. Ausgerechnet vor seiner Wohnungstür landet der...
Veröffentlicht am 23. Januar 2009 von cl.borries

versus
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Tolle Charaktere allein ergeben leider noch keine gute Geschichte
Ich war von diesem Buch sehr enttäuscht. Jakob Arjouni ist ein Meister der Charakter-Entwicklung und Typen-Schilderung. Aber was für eine Kurzgeschichte ausreichen mag, ist für einen Roman - auch wenn es nur 200 + Seiten sind - zu wenig. Wie Eddi versucht, die Leiche zu entsorgen, ist zwar ganz witzig durchdacht (immerhin füllt dieser Abschnitt fast...
Veröffentlicht am 4. November 2010 von Silsi


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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eine unheilige Entwicklung - Mit der wachsenden Prominenz des Autors sinkt die Qualität seiner Romane, 29. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Der heilige Eddy (Broschiert)
"Abgesehen davon war Eddy inzwischen schon über vierzig, und angegraute Haare, sogenannte Denkerstirnfalten und eine leichte, freundlich-versöhnliche Mattheit im Blick ließen sich nur schwer mit dem Bild verbinden, das bei der Bezeichnung Hauptstadthalunke entsteht." Schon im Begriff "Hauptstadthalunke" liegt der Kern des Problems, welches ich mit diesem Roman habe. Eddy ist kein possierlicher Halunke, sondern ein Trickbetrüger, der z.B. einen Besucher einer Computermesse um seine Monatseinkünfte bringt, um sich ein bequemes Leben zu erschleichen. Insofern kommt es Eddy sehr ungelegen, als der meistgehaßte Mann Berlins genau vor seiner Wohnungstür das Zeitliche segnet, würden doch die zu erwartenden Nachforschungen Eddys bürgerlich-freundliche Scheinweltfassade in den Grundfesten erschüttern. Um sich aus dieser Situation zu befreien, bedient sich Eddy seines besten Freundes, den er zunächst gnadenlos belügt und dann bei der Beseitigung der Leiche zum Mitwisser macht. Dass sich Eddy wenig später in die Tochter des Toten verliebt und sogar ins Gefängnis geht, um sie nicht weiter belügen zu müssen, soll wohl ein Happy End im Sinne Arjounis darstellen.

Das Buch hat für mich nicht funktioniert, was vor allem daran liegen dürfte, dass ich entgegen aller Bemühungen Arjounis keine Sympathie für Eddy entwickeln konnte (und wollte). Mag es Spießigkeit sein, ist man aber selber einmal Opfer von Trickbetrügereien geworden, vermag man sich dieser Form wirklichkeitsfremder Idealisierung einer asozialen, weil die Gesellschaft ausnutzenden, Lebensweise nicht mehr anzuschließen.

"Der heilige Eddy" hat nicht mehr den Biss von Arjounis Kayankaya-Romanen der späten 80er Jahre. Arjounis erzählerischer Umzug von Frankfurt (Kayankaya) nach Berlin (Magic Hoffmann) spiegelte zwar die Veränderungen in der Bundesrepublik wieder, hat dem Autor aber nicht gut getan. In "Der heilige Eddy" schimmert nur noch wenig der früheren Arjouni-Qualitäten durch. Es gibt sie zwar noch, diese kurzen aber umso prägnanteren Momente sprachlicher oder beobachterischer Brillianz, es braucht aber Spürsinn, um diese Perlen im sonstigen "Wir sind doch alle gute Menschen"-Einerlei zu finden. "Sie hielt ihm die Craven-A-Packung hin. Seine Marke. Doch Eddy glaubte nicht an Schicksal. Er glaubte an Krebs." (S 170) "Als (...) sich das leise Schnurren der teuren Motoren wie eine Geräusch gewordene Cashmere-Decke über den Ku`damm legte, schien für einen Augenblick die Zeit stehenzubleiben". (S 153)

"Der heilige Eddy" ist schnelle Lektüre für einen Sonntag Nachmittag, durch großen Schriftsatz auf 245 Seiten aufgeblasen. Für Berliner Leser birgt der Roman zumindest noch einige wenige Momente erzählerischer Heimaterinnerung, ansonsten handelt es sich aber um einen dürftigen Roman. Insbesondere für (ehemalige) Arjouni-Fans eine Enttäuschung.
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3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Trojanisches Pferd, 26. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Der heilige Eddy (Gebundene Ausgabe)
Der alberne Titel hätte einen schon stutzig machen müssen, aber dieses Buch kam als Geschenk und dann noch von einem Verlag (Diogenes), von dem ich meistens gute Bücher gelesen habe. Was mich dann aus den Seiten ansprang, war miesester Quatsch Comedy Club Humor, unglaubwürdige Charaktere (und Dialoge! Herrgott, wer redet denn so??) und ein völlig abwegiger, kindischer Plot. Las es im Flugzeug, hab's sogar durchgelesen (!) bevor es dann in Heathrow im Müll landete (meine Laune ebenso). Deprimierend. Ich kann zwar die schamvollen Kommentare von betont anglophilen Deutschen über den schlechten deutschen Humor nicht mehr hören (und die Witze der Engländer darüber auch nicht), aber leider leider stimmt es - wer so etwas auflegt und so etwas Drittklassiges auch noch lustig findet, dem ist nicht mehr zu helfen.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Jakob Arjounis heiliger Eddy ist ein liebenswerter Gauner, 26. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Der heilige Eddy (Broschiert)
Dieser Roman hat nur knapp 250, sehr groß bedruckte Seiten. Er liest sich also schnell weg ' und bleibt doch fest im Kopf. Jakob Arjounis 'Der heilige Eddy' ist eine Mischung aus Krimi und Schelmenroman, in der ein sympathischer Kleinkrimineller einen Fehler macht ' mit katastrophalen Konsequenzen.

Die ganze Rezension steht hier: [...]
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1 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Flotte Gaunerkomödie, 9. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Der heilige Eddy (Gebundene Ausgabe)
Flott geschriebene Gaunerkomödie mit Ausflügen nach New Orleans und in die Welt der deutschen Strassenmusiker. Mir hat's gefallen.
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Der heilige Eddy
Der heilige Eddy von Jakob Arjouni (Broschiert - 24. August 2010)
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