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53 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Missgunst als Motor
"Kuckuckskind" ist kein herkömmlicher Krimi. Viel eher handelt es sich bei Ingrid Nolls neuem Roman um eine unterhaltsame Lektüre, die den Blick auf aktuelle Befindlichkeiten in der Gesellschaft lenkt.
Da geht es um trostlose Ehen, die dann doch zerbrechen, Lästereien im Lehrerzimmer und skandalöse Zustände, die erst zum Schluss aufgedeckt...
Veröffentlicht am 26. Juli 2008 von Norma Schlecker

versus
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Misstrauen und mehr
Seit ich "Der Hahn ist tot" von Frau Noll gelesen habe, lasse ich kein Buch der Autorin mehr aus. Mir gefällt die Art und Weise wie sie ihre Protagonisten in ein ganz normales Umfeld setzt, so dass man immer die Befürchtung hegt, solche Morde können jedem "passieren". Meist sind ihre Hauptpersonen leicht verschrobene Frauen, die eher beiläufig und...
Veröffentlicht am 9. Dezember 2008 von Eskalina


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53 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Missgunst als Motor, 26. Juli 2008
Von 
Norma Schlecker - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Kuckuckskind (Gebundene Ausgabe)
"Kuckuckskind" ist kein herkömmlicher Krimi. Viel eher handelt es sich bei Ingrid Nolls neuem Roman um eine unterhaltsame Lektüre, die den Blick auf aktuelle Befindlichkeiten in der Gesellschaft lenkt.
Da geht es um trostlose Ehen, die dann doch zerbrechen, Lästereien im Lehrerzimmer und skandalöse Zustände, die erst zum Schluss aufgedeckt werden. Es gibt zwar Tote und freilich auch Schuldige, aber zum Schluss wird doch alles gut, oder zumindest fast, denn die Erzählfigur zitiert schließlich Ricarda Huch: "Aber in meinem Herzen ist eine Stelle,/ Da blüht nichts mehr."
Anja Reinold, Deutsch- und Französischlehrerin am Weinheimer Heinrich-Hübsch-Gymnasium, ist "glücklich" verheiratet. Es kommt wie es kommen muss: Eines Tage fällt die wöchentliche Chorprobe aus, die Studienrätin kehrt verfrüht nachhaus und ertappt ihren Gatten gemeinsam mit einer Unbekannten auf dem heimischen Sofa. Sie verlässt ihren Gernot und zieht in ein "Rattenloch", in dem sie zusehends verlottert. Die Mutter möchte sie noch rasch unter die Haube bringen, denn mit ihren fast 40 Jahren steht Anja schon kurz vor ihrem "Verfallsdatum". Anjas beste Freundin Birgit ist ein gauloisesrauchendes Lästermaul, das irgendwie immer besser als Anja zu sein scheint. Missgünstig verfolgt die gehörnte Lehrerin die Entwicklungen im Liebesleben der Freundin und muss bald feststellen, dass Birgit ein ziemliches Miststück zu sein scheint. Als sie auch noch schwanger aus dem Frankreichurlaub zurückkehrt, lässt sich Anja nur noch von Neid und Hass leiten und schränkt den Kontakt zur Freundin erheblich ein. Sie beginnt damit, sich ihr Nestchen beim Vater eines Schülers zu bauen und kommt so wenigstens wieder auf die Beine. Das Schicksal nimmt allerdings seinen Lauf und Anjas Missgunst spielt dabei eine nicht unerhebliche Rolle. Ein dramatisches Ereignis folgt dem nächsten. Die Tragödie ist perfekt, als fast eine ganze Familie ausgelöscht wird...
Ich fand die Geschichte vor allem wegen der treffenden Beschreibungen aktueller gesellschaflicher Befindlichkeiten so interessant. Krimielemente rücken in den Hintergrund, was für meinen Geschmack völlig in Ordnung ist. Für einen verregneten Nachmittag oder einige Urlaubsstunden auf alle Fälle eine nette Lektüre!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine leichte, lockere Sommerlektüre, für den Urlaub aufs Beste geeignet, 10. Mai 2009
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Kuckuckskind (Gebundene Ausgabe)
Die Bücher Ingrid Nolls sind eigen. Sie zählen zum Krimigenre und gehören doch nicht dazu. Zwar wird immer mehr oder minder dissidentes Verhalten bis hin zu wirklich strafbaren Handlungen beschrieben, Polizei oder gar die Justiz tauchen aber nur am Rande auf. Ingrid Nolls Bücher spielen in der Mitte der Gesellschaft, bei Menschen, wie wir sie kennen, mit Berufen , wie wir sie auch haben. Sie tasten in die Ebenen unterhalb der sichtbaren Normalität, experimentieren mit dem allzu Menschlichen bis hin zum wirklich Bösen.

Ingrid Nolls Bücher wollen einfach nur unterhalten. Sie sind in einer Sprache geschrieben, wie die meisten Menschen sie sprechen, die Dialoge der handelnden Personen sind wie aus dem Alltag geschnitzt. Deshalb kommt man aus dem Schmunzeln nicht heraus, zumal sie mit jedem neuen Buch ihre fantastische Fähigkeit zeigt, Geschichten zu erfinden und sie mit nicht für möglich gehaltenen Handlungen auszustatten.

Im vorliegenden neuen Buch geht es um einen gelungen Themenmix. Der Alltag an einem deutschen Gymnasium, vorzugsweise die Interaktionen im Lehrerkollegium und einen Schulleiter, der sich auf die Höhe der aktuelle Bildungsdiskussion schwingt und seine Lehrer vergeblich versucht mitzureißen, die mit ihrem Alltag genug haben und sich nicht noch abrackern wollen mit intellektuellen Themen wird beschrieben. Frauen an der Grenze ihrer biologischen Fruchtbarkeit mit und ohne Kinderwunsch, in glücklichen und weniger glücklichen Beziehungen tauchen auf und Kinder, insbesondere ein "Kuckuckskind", von dem bis zum Ende unklar bleibt, wer es gezeugt hat.

Am Ende von zahlreichen Affären, von denen einige unter das Strafrecht fallen würden, sind zwei Menschen tot, etliche in diesen Tod verstrickt, doch niemand ist wirklich schuld. Deshalb leben sie am Ende weiter als wäre nichts geschehen, wahrscheinlich bis zur nächsten Katastrophe, wie sie Menschen anrichten, die einfach nicht erwachsen werden können oder wollen.

Die Geschichte der Lehrerin Anja, von ihrem Mann geschieden und ziemlich frustriert, die von einem Häuschen in Grünen, einer glücklichen Familie und Kindern träumt und ihrer Freundin und Kollegin Birgit, die nie Kinder wollte und Jahrzehnte lang glaubte auch keine bekommen zu können und die dann unverhofft schwanger wird, ist eine Story aus gezielten Indiskretionen, die schlussendlich zwei von ihnen in den Tod treiben und die anderen zu dem Ziel führen wird, das sie angestrebt haben.

In den Büchern ist dann Schluss, so auch hier bei Ingrid Nolls "Kuckuckskind", in der Realität würde eine solche Verstrickung die Seelen der Menschen quälen bis zu ihrem Ende und keine Beziehung könnte auf diesem Hintergrund gedeihen.

Eine leichte, lockere Sommerlektüre , für den Urlaub aufs Beste geeignet.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Misstrauen und mehr, 9. Dezember 2008
Von 
Eskalina (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Kuckuckskind (Gebundene Ausgabe)
Seit ich "Der Hahn ist tot" von Frau Noll gelesen habe, lasse ich kein Buch der Autorin mehr aus. Mir gefällt die Art und Weise wie sie ihre Protagonisten in ein ganz normales Umfeld setzt, so dass man immer die Befürchtung hegt, solche Morde können jedem "passieren". Meist sind ihre Hauptpersonen leicht verschrobene Frauen, die eher beiläufig und ungewollt zu Täterinnen werden, die aber, und das fällt auch bei diesem Buch wieder auf, selten von niederschmetterndem schlechten Gewissen gequält werden, sondern sich ganz pragmatisch eher um die wichtigen Dinge des Lebens sorgen, z.B. wer denn nun die Geranien gießt, wenn die ehemals beste Freundin wahrscheinlich irgendwo dahingemeuchelt vergraben liegt.

Wirkt das fehlende Unrechtsbewusstsein in anderen Krimis grausam, kaltblütig und gestört, so gelingt es Frau Noll dem Leser ein amüsiertes Lächeln auf die Lippen zu zaubern, denn ihre Hauptpersonen sind niemals unsympathisch oder brutal, sondern zeichnen sich meist durch ein paar kleine alltägliche Macken aus, die es leicht machen, sich mit ihnen zu identifizieren und so auch ihrem Handeln die Absolution zu erteilen.

In diesem Buch geht es um Anja, Deutsch- und Französichlehrerin, die überraschend eher von einer Chorprobe nach Hause gekommen, ihrer Ehe und dem "Treiben" ihres Mannes mit einer unbekleideten Unbekannten auf ihrem heimischen Sofa durch Überbrühen derselben mit kochendem Teewasser ein Ende setzt. Fortan fristet Anja nur in Gesellschaft von Sudokuheftchen ihr Leben in einem eilig angemietetem "Rattenloch". Als sie heimlich ihre Sachen aus dem ehemals gemeinsamen Häuschen holen will, kann sie der Versuchung, den Anrufbeantworter abzuhören nicht widerstehen und muss darauf die Stimme ihrer besten Freundin und Kollegin Birgit hören, die ihren Exmann mit "Schatz" anredet. Als sie auch noch erfährt, dass Birgit schwanger ist, muss sie einfach deren Mann einweihen und so nimmt das Unglück seinen Lauf.

Warum Birgit vermisst wird, wie Anja zu deren Baby kommt, wer nun der mysteriöse Erzeuger des Kindes ist und was sonst noch geschieht, lohnt sich zu lesen. Insgesamt wieder einmal ein ausgesprochen kurzweiliges Vergnügen, auch wenn die Autorin hier ein wenig braver als in ihren anderen Büchern vorgegangen ist und ich mir an manchen Stellen noch etwas mehr Biss oder ein wenig mehr von dem schwarzen Humor, den ich von ihr kenne, gewünscht hätte, so versteht sie es doch, gut zu unterhalten. Fazit: Es gab schon bessere Nolls, doch gute und solide Unterhaltung ist die allemal. Einzig der Preis von 21,90 hat mich etwas gestört.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auseinandersetzung mit Schuld, 26. Dezember 2010
Von 
Leselust - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Kuckuckskind (Broschiert)
Zuerst dachte ich, hier schreibt Ingrid Noll wieder mit leichter Feder über das Böse im Menschen, lustvolles Morden, Rache und Vergeltung. Es fing so ganz anders an, als es dann im Buch weiter ging. Da ertappt die Lehrerin ihren Gatten auf dem Sofa mit einer anderen Frau und sie übt sich auf der Stelle äußerst raffiniert und wirkungsvoll Vergeltung. Aber es geht nicht mit so leichter Hand weiter. Die Hauptperson Anja hat Gewissensbisse und leidet mehr als gedacht unter der unerwartet plötzlichen Trennung von ihrem Mann. Sie hat sich gerächt.. aber sie wird damit nicht glücklich. Von ihrer Mutter wird sie gedrängt, so bald wir möglich doch noch schwanger zu werden, sonst läuft ihre biologische Uhr ab. Und dann wird ihre Kollegin auch noch plötzlich und unerwartet schwanger und Anja vermutet ihren Exmann als Erzeuger des Babys.

Ich denke einmal, Ingrid Noll hat als Autorin, Krimi- und Romanautorin in ihrem Denken eine Entwicklung vollzogen. Und das müssen ihre Leser ihr auch zubilligen. Da wird nicht mehr so fröhlich frei und ungezwungen - was schert mich mein Mord von gestern - gemordet und dann lustig und unbeschwert weiter gelebt. Nein, da macht sich eine Autorin intensiv Gedanken über Schuld und Verstrickung und richtiges und falsches Handeln. Wer an die frühen Werke von Ingrid Noll denkt, der fand ganz anders handelnde Protagonisten vor.

Ich habe hier einige Rezensionen von irgendwie enttäuschten Noll-Fans gelesen, die sich die alte unbeschwerte Ingrid Noll mit ihren leicht und locker mordenden Protagonistinnen zurück wünschen. Aber wie ich schon schrieb, man muss wohl einer Autorin auch eine Entwicklung zubilligen.

Für mich war dies eher ein Roman und kein Krimi. Vieles hat mich zum Nachdenken veranlasst. Den nächsten Roman von Ingrid Noll werde ich mir wieder kaufen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein ganz normales Leben hinterlässt Stellen, an denen nichts mehr blüht ..., 27. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Kuckuckskind (Gebundene Ausgabe)
Anja Reinold ist eine ganz normale Frau, Lehrerin, verheiratet, kinderlos, die ihren Mann in flagranti erwischt. Hoch erzürnt schüttet sie kurzerhand kochendes Wasser auf die Bäuche der beiden Ehebrecher und verlässt ihr Heim Hals über Kopf.

Zuerst zieht sich Anja in ihre Höhle zurück und nur ganz zaghaft kommt sie wieder draus hervor ... sie macht wieder etwas aus sich und sucht sich eine neue Wohnung, ausgerechnet beim Vater einer ihrer Schüler, den Anja sehr mag und der sehr frühreif ist.

Ihre Freundin Birgit, ebenfalls verheiratet und kinderlos, ist die einzige, zu der Anja ab und zu Kontakt hat. Früher haben die befreundeten Ehepaare immer mal was gemeinsam unternommen und sind sogar zusammen in Urlaub gefahren, aber diese Zeiten sind vorbei. Auf einmal ist Birgit schwanger und bei Anja läuten die Alarmglocken !!! War sie etwa diejenige, die ihr den Ehemann ausgespannt hat? Anja sieht rot.

Es ist ganz bestimmt keine "schöne" Geschichte, die Ingrid Noll hier verfasst hat und auch keine, wie man sie von ihr gewohnt ist. Ihr ansonsten sehr schwarzer Humor fehlt hier komplett. Frau Noll hat mit "Kuckuckskind" einen neuen Stil entwickelt, der sich aber m.E. sehr gut liest und der aus dem wirklichen Leben gegriffen ist. Das hat nichts Spektakuläres oder Reißerisches an sich, sondern kommt vollkommen unaufgeregt und sehr subtil daher. Von daher finde ich den Roman überhaupt nicht langweilig oder lahm.

Ein ganz normales Leben hinterlässt Stellen, an denen nichts mehr blüht ...
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schon lange nicht mehr die alte Noll, 24. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Kuckuckskind (Gebundene Ausgabe)
Seit ihrem ersten Roman "Der Hahn ist tot" lese ich begeistert Ingrid Noll und habe sie auch auf Lesungen als humorvolle und interessante Persönlichkeit schätzen gelernt. Allerdings muss ich bei ihren drei letzten Büchern feststellen, dass sie ihr Pulver verschossen hat und längst nicht mehr auf dem Niveau ihrer ersten vier Romane ist. Auch ihr neuer Roman enttäuscht. Ein Grund für mich, mit dem Noll-Lesen aufzuhören.
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wo ist der schwarze Humor der Autorin geblieben?, 1. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Kuckuckskind (Gebundene Ausgabe)
Es ist zwar schon einige Jahre her, dass ich Bücher von Frau Noll gelesen habe. Aber diese sind mir in sehr guter Erinnerung geblieben. Dieser herrliche schwarze Humor, der in ihren früheren Werken zu lesen war, habe ich in ihrem neuesten Roman total vermisst.

Kuckuckskind ist nur ein leichter Frauenroman und knüpft gar nicht an ihre Vorgänger an. Schade eigentlich! Keine Spannung, platte Charaktere und die Geschichte ist auch nicht der Bringer.

Meine Empfehlung: Finger davon lassen!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ich mag die Noll, aber...., 2. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Kuckuckskind (Gebundene Ausgabe)
... das war nicht "die Noll" die ich kenne und auf die ich mich gefreut habe. Also von schwarzem Humor ist in diesem Roman nicht viel zu merken. Das Buch ist angenehm zu lesen, wie jedes von ihr, aber ein Reisser war es nicht. Die Geschichte plätschert so sanft und lieb vor sich hin und auch das Ende ist OK. Trotzdem - sie war schon weit besser.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht Nolls bester Roman und trotzdem typisch Noll!, 14. Januar 2009
Von 
Ela Flury (Rastatt, Baden-Württemberg Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Kuckuckskind (Gebundene Ausgabe)
Das schöne an Ingrid Nolls Romanen ist, dass sie so herrlich normal sind. Ich meine, es sind so völlig alltägliche Handlungen. Ich lese entspannt so vor mich hin (und nichts zu suchen, das ist mein Sinn), knabbere etwas dazu und habe nie das Gefühl, es könne irgendwas Ungewöhnliches geschehen.
Und dann kommt's wie es kommen muss, irgendwie schleicht sich in die Alltäglichkeit wieder einmal die Schlechtigkeit des Menschen und das Kuriose daran ist, man nimmt das als Leser hin, als sei dies das selbstverständlichste der Welt. Und das ist des Pudels Kern: es i s t das selbstverständlichste der Welt. Deshalb kann man diesen Figuren auch nicht böse sein, man hätte vielleicht selbst so gedacht, gehandelt, entschieden.
Wer in KUCKUCKSKIND einen spannenden Krimi sucht, wird enttäuscht werden, es ist eher eine Geschichte, in der Neid und Eifersucht eine Rolle spielen ebenso wie eine Freundschaft, die keine ist.
Schade war, dass ich schon ziemlich früh der Lösung auf die Spur gekommen bin. Vielleicht habe ich doch schon zu viele Nolls gelesen?
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das langweiligste Buch, das ich seit Langem gelesen habe!, 27. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Kuckuckskind (Gebundene Ausgabe)
Als eingefleischter Noll-Fan erlebte ich bei Kuckuckskind einen Schock. Die Erzählweise ist unglaublich unspannend und wo ist ihr feinsinniger schwarzer Humor geblieben? Die Charaktere sind so platt, dass man nicht wirklich an deren Schicksal interessiert ist. Dabei hätte Frau Noll aus dem Thema so viel machen können - hat sie leider nicht.
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Kuckuckskind
Kuckuckskind von Ingrid Noll (Broschiert - 18. Dezember 2009)
EUR 10,90
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