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5.0 von 5 Sternen Maigret: Einfach super!
Nicht mein Lieblings-Maigret, aber doch einer der verblüffendsten. Wer hätte gedacht, dass... aber das will ich hier noch nicht vorweg nehmen. Simenons Art, Situationen und vor allem Orte zu beschreiben ist einmalig. Die deutsche Übersetzung ist wirklich gut gelungen und es ist nur ein kleiner Unterschied zum französischen Original. Wer des...
Am 16. März 2001 veröffentlicht

versus
1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ausnahmsweise sogar mal zwei interessante Frauenfiguren
Zwei Dinge fallen positiv auf: Simenon entwirft zwei sehr interessante Frauenfiguren. Und das ist bei diesem Schriftsteller eigentlich schon fast ein Ding der Unmöglichkeit. Zur Erinnerung: Wenn Simenon über Frauen schreibt, dann sind das fast ausschließlich Schlampen - gerne mit großer Oberweite, oder Heilige - gerne asexuell ohne Oberweite, die...
Veröffentlicht am 18. Mai 2009 von AdrianBC


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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Maigret: Einfach super!, 16. März 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Maigret und die alte Dame (Taschenbuch)
Nicht mein Lieblings-Maigret, aber doch einer der verblüffendsten. Wer hätte gedacht, dass... aber das will ich hier noch nicht vorweg nehmen. Simenons Art, Situationen und vor allem Orte zu beschreiben ist einmalig. Die deutsche Übersetzung ist wirklich gut gelungen und es ist nur ein kleiner Unterschied zum französischen Original. Wer des Französischen mächtig ist, sollte sich lieber die französische Ausgabe des Buches kaufen, denn Simenons teilweise freche witzige und gleichzeitig ernste und geistige Art zu Schreiben muss man wirklich ERLEBEN. Das Buch reißt einen förmlich mit, es kommt einem gleich irgendwie alles vertraut vor, wenn der Autor es auf seine bekannte Art und Weise beschreibt. Wie, das wird offensichtlich ein Geheimnis Simenons bleiben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine harmlose, etwas schrullige alte Dame, 12. Januar 2009
Von 
Mag Wolfgang Neubacher "wolfgang_neubacher" (A - 5203 Köstendorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Maigret und die alte Dame: Sämtliche Maigret-Romane (Gebundene Ausgabe)
Madame Fernand Besson ist die Herrin von La Bicoque aus dem Dorfe Etretat nahe Le Havre. Für Außenstehende ist sie eine verwitwete alte Dame, die reich geheiratet und sich damit 2 Stiefsöhne "eingehandelt" hat. Ihr Mann hat das Vermögen der Firma angeblich "durchgebracht" - kein Wunder, dass sie in diesem kleinen Dorf in der Normandie in eher einfachen Verhältnissen leben muss. Als allerdings ihr Dienstmädchen bei einem Giftanschlag, der offensichtlich ihr selbst galt, ums Leben kommt, reist sie sofort nach Paris, um den "berühmten Kommissar Maigret" mit diesem Fall zu betrauen. Dasselbe macht auch einer ihrer Stiefsöhne, der, ein Abegordneter, seinen Minister bittet, Maigret mit diesem Fall zu beschäftigen.
Also reist Maigret in die Normandie (natürlich mit dem Zug). Hier wendet er seine üblichen Methoden an: er arbeitet mit einem Kollegen (Inspektor Castaing) aus Le Havre zusammen (der allerdings meist "Hilfsdienste" für Maigret verrichtet); er unterhält sich mit vielen Leuten (und trinkt dabei Unmengen an Alkohol); er lässt die Atmosphäre des Ortes auf sich wirken - und zieht seine Schlüsse. Natürlich findet er bald heraus, dass in der Familie Besson nicht alles so ist, wie es scheint. Einer Aufklärung des Falles steht also nichts mehr im Wege...
Auch dieser Band, der in der Normandie in der Nähe von Le Havre spielt, setzt Simenon die Atmosphäre eines bestimmten Ortes, einer ganz bestimmten Gegend für seinen Roman ein. Wie Maigret diese Atmosphäre auf sich wirken lässt, wie er aber auch, allein mit seiner Masse, diese Atmosphäre mitbestimmt, zeigt den wahren Meister des Kriminalromans!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Trau keiner alten Dame..., 12. November 2003
Rezension bezieht sich auf: Maigret und die alte Dame (Taschenbuch)
Alte Studentenweisheit. Kennt und weiss jeder, der waehrend seines Studiums bei einer alten Dame gewohnt hat...
Das Dienstmaedchen von Madame Besson wird ermordet. Warum?
Maigret versucht, dass Gewirr von Familienbeziehungen des Opfers und ihrer Arbeitgeberin zu entschluesseln.
Wie oft in Simenons Romanen geht es um die vielfaeltigen menschlichen Beziehungen, Hass, Neid, Missgunst, Gleichgueltigkeit.
Ein Vergnuegen, das Buch zu lesen.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ausnahmsweise sogar mal zwei interessante Frauenfiguren, 18. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Maigret und die alte Dame: Sämtliche Maigret-Romane (Gebundene Ausgabe)
Zwei Dinge fallen positiv auf: Simenon entwirft zwei sehr interessante Frauenfiguren. Und das ist bei diesem Schriftsteller eigentlich schon fast ein Ding der Unmöglichkeit. Zur Erinnerung: Wenn Simenon über Frauen schreibt, dann sind das fast ausschließlich Schlampen - gerne mit großer Oberweite, oder Heilige - gerne asexuell ohne Oberweite, die gerne stricken und in der Küche stehen.

Besonders interessant ist hier zum einen das Porträt der jungen Frau. Man kann getrost sagen, dass sich Simenon hier selbst porträtiert. Er ist deutlich (als Frau!) zu erkennen. Simenon hatte immer damit geprahlt, in seinem Leben mit "ungefähr" 1000 Frauen Sex gehabt zu haben.

Hier beschreibt er eine Person, bei der das offenbar auch der Fall ist. Das private Gehabe des Schriftstellers, das er ausführlich in seinen "Intimen Memoiren" beschreibt, wird hier eins zu eins wiedergegeben: Swinger-Clubs, flüchtige Bekanntschaften, egal was - Hauptsache Sex.

Simenons wenige Ehefrauen waren nicht begeistert von diesem Leben. Auch nicht Simenons Tochter Marie-Jo. Die hat sich umgebracht als sie vom Lebenswandel ihres Vaters erfuhr. Da war sie 25. Der Versuch mit 23 war gescheitert.

Und dieses Buch jetzt? Eher Durchschnitt. Ein Lehrer würde die Note 3 geben.
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1 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut, aber teuer !, 28. Februar 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Maigret und die alte Dame (Taschenbuch)
Es gibt ein abgelegenes Haus, bewohnt von einer alten Wittwe und deren Hausmädchen. Die Wittwe lässt sich jeden Abend vom Hausmädchen ein Schlafmittel im Glas reichen. Eines Abends ist es ihr zu bitter. Sie trinkt es nicht. Das Hausmädchen trinkt es aus und ist ein paar Stunden später tot. Jetzt tritt Maigret auf und durchleuchtet die Verwandtschaft. Die Wittwe heisst Valentine Besson. Sie hat eine leibliche Tochter aus erster Ehe, Arlette. Arlette ist mit dem Zahnarzt Julien Sudre verheiratet, der im Roman keine Rolle spielt. Valentine heiratet in zweiter Ehe Fernand Besson, einen zu Reichtum gekommenen Fabrikanten von Handcrème, der gegen Ende seines Lebens aber nicht mehr reich ist. Die leiblichen Söhne von Fernand sind Charles Besson und Théo Besson. Charles ist Politiker und Théo ein Snob, der gern trinkt und nicht mehr viel Geld hat. Das Hausmädchen heisst Rose Trochu, einer ihrer Brüder Henri. Es sieht also aus, dass man die Wittwe Besson vergiften wollte. Das Raten nach dem Grund beginnt. Irgendwann kommt es ans Licht, dass die Wittwe wertvollen Schmuck besitzt. Der alte Besson suchte das seinen Söhnen zu verheimlichen, um seine Frau nach seinem Tod abzusichern. Aber Théo hat kein Geld mehr und kommt dem Schmuck auf die Spur. Er lässt das Hausmädchen Rose Trochu schnüffeln. Sie soll auch schon vorher aus Hass auf ihre Herrin geschnüffelt haben. Wie im Verlauf der Ermittlungen klar wird, merkt Wittwe Besson, dass Rose Trochu schnüffelt. Deshalb wird Rose von ihr vergiftet. Weil Wittwe Besson weiss, dass Théo hinter dem millionenteuren Schmuck her ist, lädt sie ihn in ihr Haus ein, natürlich spät in der Nacht. Théo Besson traut seiner Stiefmutter nicht. Er schickt den angetrunkenen Bruder von Rose, Henri Trochu, zum Haus der Stiefmutter. Da es dunkel ist, erschiesst Wittwe Besson Henri an Stelle von Théo.
Eine Bemerkung zum Preis der Maigret-Bände: ‚Maigret und die alte Dame’ kostet 6,6 Rappen pro Seite. Ein Vergleich mit ein paar andern Titeln im selben Verlag: Eine Seite Highsmith (‚Die gläserne Zelle’) kostet 4,9 Rp., John Irving (‚Gottes Werk...’) 2,6 Rp.,Nabb (‚Tod in Florenz’) 5,3 Rp., Donna Leon (‚Verschwiegene Kanäle’) 5,1 Rp. Man kann die Liste fortsetzen. Der Schluss: Bücher von Simenon in diesem Verlag gehören zu den
teuersten. Es ist daher unverständlich, dass die Maigret-Titel (und die Non-Maigrets) nicht schon lange standardmässig als Doppel- oder Dreifachbände aufgelegt werden.
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Maigret und die alte Dame: Sämtliche Maigret-Romane
Maigret und die alte Dame: Sämtliche Maigret-Romane von Georges Simenon (Gebundene Ausgabe - Dezember 2008)
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