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5.0 von 5 Sternen Highlight
Ein junger Mann sitzt in der Todeszelle da ihm der Doppelmord an einer reichen Amerikanerin und ihrer Zofe angelastet wird. Das rechtskräftige Urteil ist bereits gefallen, die Guillotine wartet. Nur Maigret hegt noch Zweifel an seiner Schuld und überredet den Untersuchungsrichter zu einem riskanten Unternehmen: Die Polizei selbst soll dem Häftling heimlich...
Veröffentlicht am 26. Mai 2008 von """"""...

versus
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3.0 von 5 Sternen Berufung
Maigret verhindert in diesem Roman einen Justizirrtum. Allein die Tatsache, dass er mit Hilfe der Justiz einen zum Tode Verurteilten zur Flucht verhilft, weil ihm sein Bauchgefühl sagt, dass Heurtin womöglich kein Mörder ist, ist schon Konstrukt genug. Im Verlauf der Geschichte, kommt es immer wieder zu merkwürdigen Zufällen, und Maigret schreibt...
Veröffentlicht am 1. September 2008 von Polar


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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Highlight, 26. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Maigret kämpft um den Kopf eines Mannes: Sämtliche Maigret-Romane Band 5 (Gebundene Ausgabe)
Ein junger Mann sitzt in der Todeszelle da ihm der Doppelmord an einer reichen Amerikanerin und ihrer Zofe angelastet wird. Das rechtskräftige Urteil ist bereits gefallen, die Guillotine wartet. Nur Maigret hegt noch Zweifel an seiner Schuld und überredet den Untersuchungsrichter zu einem riskanten Unternehmen: Die Polizei selbst soll dem Häftling heimlich zur Flucht verhelfen, damit er sie dann zu seinen Komplizen oder auf eine andere Spur führt. Doch es kommt zur Katastrophe,der Verurteilte entschlüpft seinen Überwachern und Maigret muss sich den Vorwurf gefallen lassen, einen Mörder in die Freiheit entlassen zu haben. Der Kommissar bleibt kaltblütig und bietet an, innerhalb von zehn Tagen seinen Abschied zu nehmen, sollte er den Flüchtenden nicht finden.
Im vorliegenden Roman geht es allerdings nicht nur um den Kopf eines Unschuldigen, sondern um Maigrets Zukunft. Die setzt man schließlich mit 45 und nach über 20 Jahren Polizeiarbeit nicht leichtfertig aufs Spiel! Und ausgerechnet bei diesem Fall sieht sich der Kommissar einem Gegner gegenüber, der sich an Genialität mit ihm messen kann.
Maigret erscheint in diesem Band erstmals als gefüleäussernder Mensch, nicht nur als simpler Logiker, der wie in den vorhergehenden Bänden die Situationen von Simenon aus dem "OFF"kommentieren lässt oder ganz darauf verzichtet zu menschlichen Werten Stellung zu nehmen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Berufung, 1. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Maigret kämpft um den Kopf eines Mannes: Sämtliche Maigret-Romane Band 5 (Gebundene Ausgabe)
Maigret verhindert in diesem Roman einen Justizirrtum. Allein die Tatsache, dass er mit Hilfe der Justiz einen zum Tode Verurteilten zur Flucht verhilft, weil ihm sein Bauchgefühl sagt, dass Heurtin womöglich kein Mörder ist, ist schon Konstrukt genug. Im Verlauf der Geschichte, kommt es immer wieder zu merkwürdigen Zufällen, und Maigret schreibt es sich als sein Verdienst an, dass er vor allem eins ist: hartnäckig. Der Geheimnis umwobene Radek versucht ein Spiel mit ihm zu treiben, was natürlich scheitern muss. Maigret spielt nur Spiele, deren Regeln er selber beeinflusst. Dass die komplexe Geschichte immer wieder einer Nacherzählung bedarf, gehört zu den Schwachstellen dieses Romans. Simenon vertraut der eigenen Handlung nicht, muss zurückblickend erklären. Zufälle werden als folgerichtig ausgeschmückt und selbst Simenons Stärke interessante, widersprüchliche Charaktere zu bauen, führt diesmal ins Leere. Dass Maigret über die Justiz obsiegt, die Heurtin am liebsten gleich hinrichten würde, nachdem er zwischenzeitlich untertaucht, ist selbstverständlich. Maigret erscheint so unantastbar, so überlegen, dass Spannung nicht aufkommen will.
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4.0 von 5 Sternen Die Parieser Pfeife, 23. November 2011
Von 
J. Ervin (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Maigret kämpft um den Kopf eines Mannes: Sämtliche Maigret-Romane Band 5 (Gebundene Ausgabe)
Maigret verhaftet - zweifelt doch an der Schuld dessen, den er überführt hat - also organisiert er dessen Flucht aus dem Gefängnis - und entdeckt bei der nachfolgenden Jagd die Wahrheit hinter dem Offensichtlichen. Eine Wahrheit, die niemanden so richtig interessiert dafür mehreren ganz gehörig gegen den Strich geht.
Dann steht er da und weiß in seiner griesgrämigen Art nicht, ob das jetzt wirklich klug war. Weil die Wahrheit manchmal halt wirklich nicht so toll ist.
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3.0 von 5 Sternen Merkwürdig: Flüssiger Stil überdeckt die Langeweile, 29. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Maigret kämpft um den Kopf eines Mannes: Sämtliche Maigret-Romane Band 5 (Gebundene Ausgabe)
Der fünfte Maigret-Roman, den Simenon innerhalb nur eines Jahres veröffentlicht. Was soll man bei solchen Schnellschüssen im Jahr 1930 oder heute erwarten? Das merkwürdige an dem Buch ist (und hier schreibt ein Simenon-Fan), dass man gar nicht merkt, wie langweilig es ist - so flüssig ist es zu lesen! Man hat schon vier Fünftel hinter sich und nimmt immer noch kein Anteil am Schicksal der Personen. Das liegt vielleicht an der diesmal kaum vorhandenen Atmosphäre. Auch sind die Personen nicht ganz so interessant - mit Ausnahme des Bösen. Und der stirbt am Ende auf dem Schaffot. Tatsächlich hat man dann irgendwie Mitleid. Kein überzeugender Maigret, aber irgendwie "noch befriedigend". Was soll man machen als Fan? Man muss sie ja doch alle lesen.
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4.0 von 5 Sternen Maigrets Ent"Schuld"igung, 7. Januar 2009
Von 
Buchkolumne.de (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Maigret kämpft um den Kopf eines Mannes: Sämtliche Maigret-Romane Band 5 (Gebundene Ausgabe)
Der junge und nicht unbedingt intelligente Kriminelle Joseph Heurtin flieht aus dem Pariser Santé-Gefängnis. Zwei Menschen soll er getötet haben, verhaftet wurde er damals vom berühmten Kriminalkommissar Maigret persönlich und bekam die Todesstrafe. Und ebenso dieser verhalf ihm jetzt zur Flucht, denn an die Schuld des Mannes hat er nie wirklich geglaubt. Dieser erhofft sich jetzt eine Chance auf Neuermittlung und dass der tatsächlich Schuldige gefunden wird. Doch diese Suche erfordert nicht nur gänzlich Maigrets Geduld, sondern vor allen die Hoffnung, dass sein Bauchgefühl ihn auch dieses Mal nicht im Stich lässt.
Simenon schreibt Kriminalromane zum Mitermitteln, zum Erobern von Paris und zum Entdecken der Langsamkeit. Welche Gründe treiben Menschen zum Töten? Reichen Sie für eine Tat aus und wie kann man es dann nachweisen? Folgen Sie Kriminalkommissar Maigret durch Paris und ermitteln Sie selbst!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Mann als Schicksalsgott, 3. Juni 2008
Von 
Mag Wolfgang Neubacher "wolfgang_neubacher" (A - 5203 Köstendorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Maigret kämpft um den Kopf eines Mannes: Sämtliche Maigret-Romane Band 5 (Gebundene Ausgabe)
Dieser im September 1930 geschriebene 5. Maigret-Krimi ist sicher einer der Höhepunkte der Reihe: Immerhin kann der wegen Doppelmordes zum Tode verurteilte Joseph Heurtin aus der Todeszelle flüchten. Fluchthelfer ist kein Geringerer als Maigret - gemeinsam mit dem Untersuchungsrichter und dem Direktor des Gefängnisses.
Dass sich bei dieser Ausgangslage ein sensationeller Krimi mit viel Psychologie entwickelt, wird wohl nicht weiter verwundern!
Maigret (und Simenon) in Bestform - leider nur 5 Sterne möglich!
Dringlichste Leseempfehlung!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen und riskiert dabei seinen eigenen Kopf..., 15. Februar 2003
Spannend und leicht zu lesen, eben schöne Unterhaltung für zwischendurch mit dem Flair von Paris in alten Tagen.

Im Mittelpunkt zwei Morde, die der junge Joseph Heurtin begangen haben soll und dafür zum Tode verurteilt wird. Maigret ist von dessen Schuld aber nicht überzeugt und arrangiert die Flucht aus der Todeszelle, wofür er seinen eigenen Kopf riskiert.
Und nun beginnnt wieder einmal viel Arbeit, denn Maigret darf den "Entwichenen" nicht aus den Augen verlieren, was ihm schließlich doch passiert. Und nebenbei muß er auch noch den tatsächlichen Mörder ausfindig machen, was psychologische Höchstleistungen erfordert.
Was aber hat die Seine mit der ganzen Geschichte zu tun...

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5.0 von 5 Sternen Stark, 2. August 2008
Von 
Henning Paus (Oerlinghausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Maigret kämpft um den Kopf eines Mannes: Sämtliche Maigret-Romane Band 5 (Gebundene Ausgabe)
So wünscht man sich einen Polizisten. Maigret kämpft für einen zum Tode verurteilten Häftling und geht dabei ein hohes Risiko ein. Mit dem Sträfling zusammen durchstreift der Leser das Paris der 30er Jahre und lernt viele interessante Schauplätze kennen und taucht vor allem in das Leben der Pariser ein. Im Laufe des Buches kann der Leser den Kommissar bei seiner Suche nach dem waren Schuldigen begleiten und lernt viel über die Arbeitsweise Maigrets.
Fazit: Stark geschriebenes Buch mit einer sehr dichten und tiefen Geschichte.
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4.0 von 5 Sternen Maigret hat Köpfchen, 2. September 2003
Maigret ist ein weiteres Mal in seinem Element.

Er sorgt dafuer, dass ein mutmasslicher Moerder ausbrechen kann, um den wirklichen Tatvorhergang zu klaeren.
Dabei erfaehrt er, wie ein Mensch, ein unterprivilegierter Mensch, hassen kann. Maigret geht es nicht um kriminalistischen Spuersinn, er will die menschliche Seite des Verbrechens erforschen. Es gelingt ihm hervorragend.

Einige konstruierte Szenen, die Simenon hier reingebracht hat, stoeren das spannende Vergnuegen etwas. Einige Geschehnisse wirken zu "just in time", fast wie mit dem Lineal gezogen.

Ansonsten sehr empfehlenswert.

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Maigret kämpft um den Kopf eines Mannes: Sämtliche Maigret-Romane Band 5
Maigret kämpft um den Kopf eines Mannes: Sämtliche Maigret-Romane Band 5 von Georges Simenon (Gebundene Ausgabe - Mai 2008)
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