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24 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brunetti politisiert sich - ein neuer Fall auf dem Hintergrund globaler Erdwärmung und lokaler Umweltzerstörung
Also mir sind sie ans Herz gewachsen, die jährlich mit der Pünktlichkeit und der Zuverlässigkeit eines Schweizer Uhrwerks erscheinenden Bücher von Donna Leon mit ihrem sympathischen Commissario Guido Brunetti aus Venedig, seiner Familie und seinen Kollegen und Vorgesetzten in der Questura.

Donna Leon bedient sich eines Tricks, den viele...
Veröffentlicht am 30. Mai 2007 von Winfried Stanzick

versus
43 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Liebloser Abklatsch vom eigentlichen Brunetti
Ich bin großer Brunettifan und lese jedes Buch aus dieser Reihe - egal wie schlecht die Kritiken vorher ausfallen. Laut vieler Rezensionen sollte der fünfzenhte und bisher aktuellste auch der langweiligste Fall von Commissario Brunetti sein. Das konnte ich mir sehr gut vorstellen, da die Qualität der Geschichten im Laufe der Zeit tatsächlich etwas...
Veröffentlicht am 21. Mai 2008 von Buchhalterin


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43 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Liebloser Abklatsch vom eigentlichen Brunetti, 21. Mai 2008
Ich bin großer Brunettifan und lese jedes Buch aus dieser Reihe - egal wie schlecht die Kritiken vorher ausfallen. Laut vieler Rezensionen sollte der fünfzenhte und bisher aktuellste auch der langweiligste Fall von Commissario Brunetti sein. Das konnte ich mir sehr gut vorstellen, da die Qualität der Geschichten im Laufe der Zeit tatsächlich etwas abgenommen hatte und schon der vierzehnte Fall (Blutige Steine) mich nicht unbedingt vom Hocker gehauen hat.
Ich musste das Buch natürlich trotzdem lesen.

Es ist kein an sich schlechtes Buch. Aber es ist ein vergleichsweise "ruhiges". Man könnte auch "langweilig" sagen, aber Brunetti-Romane sind für mich einfach nie langweilig. Ein Mord, den es aufzuklären gilt, passiert dann "endlich" nach fast zwei Dritteln des Buches, was bei 340 Seiten Gesamtumfang schon sehr weit hinten ist. Vorher ermittelt Brunetti ein bisschen hier und ein bisschen dort, er isst gut und gerne zu Mittag und streift durch Venedig. Das ist zugegeben nicht eben spannend, und auch der "Fall" an sich, die Ermittlungen vor dem Mord aus eher privatem Interesse des Kommissars, strotzden nicht eben vor Spannung oder Esprit.
Das Buch war für mich ein nettes Wiedersehen mit meinem literarischen Lieblingskommissar, aber mehr leider auch nicht. Es ist schade, dass Frau Leon nicht wirklich das rüberbringt, was ihre Romane normalerweise ausmacht. Ich vermisse Signorina Elettra, die in diesem 15. Band zur profanen Nebenfigur verkommen ist, ich vermisse Brunettis Auflehnen und Trotzen gegen Vice Questore Patta, ich vermisse Ispettore Vianello, dem in diesem Band ein ähnliches Schicksal zuteil wurde wie Elettra. Ich vermisse so vieles, was diese Bücher sonst so lesenswert macht. Ich habe 15 Brunetti-Bücher gelesen, einige mehrmals. In diesem fünfzehnten war mir auf einmal alles fremd.

Von dem Fall mal ganz zu schweigen, der nun wirklich nicht eben spannend erzählt wurde. Es plätschert alles so dahin. Lustlos und lieblos, sowohl die Erzählweise als auch die Handlungen der Romanfiguren. Am schlimmsten war die Auflösung. Das passierte auf den letzten paar Seiten und war so hanebüchen, dass mans kaum glauben will. Als hätte Frau Leon plötzlich keine Zeit mehr gehabt, weiterzuschreiben.
Ich glaube, dieses Buch kann man nur als Kenner und Liebhaber der Brunettireihe noch halbwegs mögen oder sagen wir: verzeihen. Wer vorher keine Bücher aus deiser Reihe kennt, der wird vermutlich auch keine weiteren mehr anfassen. Das ist schade, denn so entgehen einem wahre Perlen wie zB Venezianisches Finale (grandios!!), Acqua Alta oder Nobilita.

Ich hoffe, der 16. Band wird wieder besser (schlimmer gehts aber auch kaum noch). Der kommt im Juni raus, und den werde ich selbstverständlich ebenfalls lesen.
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34 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen War da etwa ein Ghostwriter am Werk?, 24. Juni 2007
173 Seiten lang passiert garnichts - nicht mal bei ihm zu Hause. Kein gutes Essen wie sonst, keine Debatten mit Raffi und Chiara. Brunetti kauft nicht mal Obst oder sonst was zum Nachtisch ein. Im Gegenteil: Er vergisst Mahlzeiten und kommt nicht nach Hause. Ich werde den Verdacht nicht los, dass da ein Ghostwriter am Werk war. Das Buch entspricht auf keinster Weise den anderen vierzehn Bänden. Nur ein Kommentar (und das fast am Ende des Buches) über Signora Elletras Outfit. Blumen scheint sie auch keine im Büro zu haben. Jedenfalls werden sie nie erwähnt. Was ist passiert, Frau Leon? Seit wann ermittelt Brunetti in einem nicht vorhandenen Fall 173 Seiten lang so akribisch genau? Hatte er nichts anderes zu tun? Mir war das "Vorspiel" deutlich zu lang. Es ergibt einfach keinen Sinn so lange wegen einer vermeintlichen Morddrohung zu forschen. Schade, denn ich habe förmlich auf dieses Buch hingefiebert und bin nun bitter enttäuscht. Lieber kein Buch schreiben, wie so eins, Frau Leon.
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen belanglos, 1. August 2007
Als treuer Donna Leon Leser, der zumindest die ersten zehn Romane in einer Nacht durchgelesen hatte, musste ich mich diesmal tagelang mit der Lektüre abquälen, in der Hoffnung, dass doch noch mal irgendwas passiert, oder wenigstens ein wenig Spannung aufkommt. Doch weit gefehlt! Gottseidank kann man das Buch wieder verkaufen, denn so eine Ansammlung venezianischer Belanglosigkeiten muss ich nicht im Bücherregal stehen haben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Tod auf Murano, 31. Januar 2009
Von 
Ewald Judt (Vienna, Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wie durch ein dunkles Glas: Guido Brunettis fünfzehnter Fall (Broschiert)
"Wie durch ein dunkles Glas" (detebe 23786 - "Through a Glass, Darkly", 2006) ist der fünfzehnte Roman mit Commissario Brunetti von Donna Leon. Er hat 355 Seiten und der Titel wurde durch einen Bibelspruch im 1. Korintherbrief 13, Vers 12, inspiriert, der so interpretiert werden kann, daß Menschen eine unvollkommene Wahrnehmung der Realität haben. Diesmal beschäftigt sich Donna Leon mit der Umweltverschmutzung durch Industrie- und Gewerbebetriebe in und um Venedig. Nach einer 172 langen und z.T. langweiligen Einleitung passiert ein Mord - auf Murano. Eine Art Nachtwächter, Giorgio Tassini, wird des Nachts der der Glashütte von Giovanni De Cal vor dem Brennofen - verunfallt? ermordet? - tot aufgefunden. Der tote "uomo di notte" war aber nicht nur für diese "fornace", sondern auch für die daneben befindliche "fornace" von Gianluca Fasano tätig. Er war Commissario Brunetti bereits als Umweltschützer bekannt, der die Behinderung seiner Tochter auf die in den Glashütten verwendeten Umweltgifte zurückführte. Und solche werden in den Glashütten zuhauf gefunden. Auch solche die zweifelhaft entsorgt wurden - in die Lagune. Aber alle Recherchen von Brunetti zum Tod von Signor Tassini erbringen keinen Beweis für einen Mord, weshalb Vice-Questore Patta für Unfall plädiert und das Verfahren einstellen will. Doch ein/kein gelöster Fahrschein auf einem Vaporetto führen den Commnissario zum Täter. Alles in allem ein Buch, das man zwar als Roman, kaum jedoch als Kriminalroman bezeichnen kann, da es insbesondere jegliche Spannung vermissen läßt. Und was die Umweltverschmutzung in der Lagune betrifft: jeder der sie schon einmal überflogen hat, weiß wie weit sie schon verschmutzt ist.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen zu langweilig, 14. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Wie durch ein dunkles Glas: Guido Brunettis fünfzehnter Fall (Broschiert)
Die Geschichte ist super gut ausgebaut, aber wo ist die Handlung? Der rote Faden fehlt total? Was macht Brunetti eigentlich? Ein völlig sinnloser Brunetti Teil ...

FINGER WEG VOM KAUF...
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27 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen sehr schwach!, 9. Juni 2007
Bisher habe ich alle 14 Bände von Donna Leons Brunetti mit Freude gelesen und konnte die Bücher gar nicht mehr aus der Hand legen, deshalb habe ich mich auch wahnsinnig auf diesen Band gefreut. Doch dieses Mal kam bei mir Langeweile auf, der Krimi zieht sich, ist schwerfällig und die ersten 180 Seiten sind mit unverständlichen, unnötigen Ermittlungen Brunettis gefüllt (ein alter Mann hat im Streit eine Drohung gegen seinen Schwiegersohn aussgestoßen). Man atmet auf, als endlich ein Mord geschieht und wagt zu hoffen, doch leider wird dieser so nebensächlich behandelt, dass auch hier nicht wirklich Spannung aufkommt.

Als sei das nicht schon genug, kommt das Ende des Buches zudem so unerwartet, dass man den Eindruck hat, Frau Leon habe hier selbst die Lust an diesem Band verloren. Schade!!!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen gewürzlos, 6. Juli 2007
so gut der lammbraten, als auch die artischokenböden sein mögen, die paola dem guten guido zubereitet,... dieser roman ist gewürzlos !
sehr schade, da hätte mehr drin sein können.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Geduldsprobe, 11. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Wie durch ein dunkles Glas: Guido Brunettis fünfzehnter Fall (Broschiert)
Da ich beruflich mit Büchern zu tun habe, kenne ich Donna Leon und ihre Beliebtheit. Umso mehr freute ich mich, als ich ein Buch von ihr geschenkt bekam. Das war ein Zeichen - das sollte ich lesen!
Das erste, dass ich von ihr gelesen hatte, und wohlmöglich auch das letzte.
Der Schreibstil ist derart langweilig ausgeführt, dass man schon fast einschläft wenn man die Dialoge liest.
Außerdem ist die Handlung des Buches extrem in die Länge gezogen. Das Hauptthema in "Wie durch dunkles Glas" ist ein Mord in einer Glasmanufraktur. Nur passiert dieser Mord erst auf Seite 193. Somit sind viele Vorgeschichten gegeben, die dem Buch eigentlich nur eines zugute kommen lassen - pure Langeweile.
Ich habe dann auch nach ca. 220 Seiten aufgehört zu lesen, weil mir dann schlussendlich klar wurde, dass dieses Buch völliger Schwachsinn ist.
Schade!
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24 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brunetti politisiert sich - ein neuer Fall auf dem Hintergrund globaler Erdwärmung und lokaler Umweltzerstörung, 30. Mai 2007
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Also mir sind sie ans Herz gewachsen, die jährlich mit der Pünktlichkeit und der Zuverlässigkeit eines Schweizer Uhrwerks erscheinenden Bücher von Donna Leon mit ihrem sympathischen Commissario Guido Brunetti aus Venedig, seiner Familie und seinen Kollegen und Vorgesetzten in der Questura.

Donna Leon bedient sich eines Tricks, den viele ihrer Kollegen, die Krimiserien veröffentlichen, benutzen: sie beschreibt die Handlung ihres jeweiligen Buches sehr aktuell und zeitnah, in den letzten Jahren auch mit zunehmend deutlicher werdender Gesellschaftskritik, und lässt dennoch ihre Hauptfiguren fast nicht altern.

Dies ermöglicht ihr eine Kontinuität in der Darstellung der Personen, die sich fast nicht verändern. Dem einen Leser mag das auf die Dauer und durch all die vielen Jahre langweilig werden, den meisten wird es gefallen, sonst wäre Leons neues Buch nicht von heute auf morgen sofort nach seinem Erscheinen auf den ersten Platz der Bestsellerlisten gestürmt.

Über all die Jahre sind sie einem vertraut geworden und ans Herz gewachsen: Brunetti selbst, jener aufrechte, zutiefst bürgerlich-liberale Aufsteigersohn aus armen Verhältnissen ( im neuen Buch erfahren wir, das sein Vater als Glasbläser gearbeitet hat), seine intellektuelle und feministische Frau Paola, Tochter eines jahrhundertealten venezianischen Adelsgeschlechts ohne die entsprechenden Allüren, die ihr Geld als Dozentin für Literatur mit Spezialgebiet Henry James an der Universität verdient, ihre beiden Kinder, die gut geraten sind, und die Freude jedes Vaters und jeder Mutter wären, Brunettis aufrechter und furchtloser Kollegen Vianello, der sich für nichts zu schade ist, und den vollen Durchblick und die nötigen Beziehungen hat, sein Chef, der Vice-Questore Patta, das Paradestück italienischer Klientelpolitik, der nur auf seinen Ruf aus ist, und durch dessen Einfluss in den vergangenen Jahren mancher von Brunetti gelöste Fall ungesühnt und ungestraft geblieben ist und last but not least die geniale und schöne Elettra, Pattas Vorzimmerdame mit den unglaublichsten Computer - und Hackerkenntnissen, ohne die Brunetti an die meisten seiner Informationen nicht herankäme.

Im neuen Fall geht es neben mysteriösen Todesfällen in der Umgebung der Gläsbläsereien in Murano um die drohende Erderwärmung, um den ökologischen Zustand der Umgebung von Venedig und auch um die Globalisierung. Brunetti beginnt, von Vianello und auch von seiner Frau beeinflusst, sich zu politisieren:

"Gerade weil er solche Debatten schon oft mit Vianello geführt hatte, brauchte Brunetti nicht zu fragen, wer 'die' seien. Und er erkannte plötzlich, wie sehr auch er inzwischen umgestimmt, wenn nicht gar bekehrt worden war - und das nicht nur durch Vianello und sein ökologisches Gewissen. Vielmehr achtete er von ganz allein vermehrt auf Berichte über globale Erderwärmung oder darüber, wie ungeniert die Ökomafia ihre toxischen Abfälle in der dritten Welt entsorgte .. Wenn er sich noch über etwas wunderte, dann waren es jene unbeirrbaren Idealisten, die nach wie vor glaubten, mit ihren bescheidenen Protesten etwas ausrichten zu können. Auch wenn er das nicht gerne zugab.""

Während der Lösung des aktuellen Falles werden ihm die politischen Verstrickungen noch deutlicher, aber er - und mit ihm der interessierte Leser - erfahren auch sehr viel über die alte Glasbläserkunst aus Murano.

Der neue Roman wäre kein echtes Buch von Donna Leon, würde nicht auch hier bei der Lösung literarisches Wissen eine Rolle spielen: der klassisch gebildete Brunetti findet in einer bei einem Opfer gefunden Ausgabe von Dante "Inferno" die entscheidende Spur.

Für die Freunde Brunettis ist dieses Buch ein Muß.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ausgereizt, 30. Juli 2007
Von 
Vor allem die ersten hundert Seiten des letzten Brunetti-Romans sind inhaltlich nichtssagend und stilistisch erschreckend schwach. Es hat den Anschein, als sei die Figur des commissario ausgereizt. Wir werden nicht mehr gespannt auf den nächsten Roman warten. (Wobei das Ende dieses Falles relativ positiv ist.)
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Wie durch ein dunkles Glas: Guido Brunettis fünfzehnter Fall
Wie durch ein dunkles Glas: Guido Brunettis fünfzehnter Fall von Donna Leon (Broschiert - Oktober 2008)
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