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4.0 von 5 Sternen Ein kleines Buch
Rasend schnell liest man diese sehr locker geschriebene Erzählung durch. Langweilig war sie mir nicht. Dazu wartet man zu sehr auf die Schlusspointe, die dann auch eintrifft. Vielleicht ist das kein gutes Zeichen? Dass man beim Lesen schon weiß, dass das Buch mit einer Pointe enden wird, man weiß nur noch nicht so genau, wie sie aussehen wird, hat nur so...
Vor 22 Monaten von Villette veröffentlicht

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nöte einer jungen Schriftstellerin oder der vergebliche Versuch, nach Anfangserfolgen eine gute Arbeit zu fertigen?
Jessica Durlacher ist eine hervorragende Schriftstellerin.
Mit Ihrem Mann Leon de Winter lebt sie in Holland, und beide schreiben mit Rücksicht auf die gemeinsamen Kinder immer abwechselnd an einem Roman.

Sie hat so gute Romane wie ' "Die Tochter"' und zuletzt "Emoticon'" geschrieben. Letzterer ist ein spannender und differenzierter, psychologisch...
Veröffentlicht am 28. Mai 2009 von Cl.Borries


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nöte einer jungen Schriftstellerin oder der vergebliche Versuch, nach Anfangserfolgen eine gute Arbeit zu fertigen?, 28. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Schriftsteller! (Broschiert)
Jessica Durlacher ist eine hervorragende Schriftstellerin.
Mit Ihrem Mann Leon de Winter lebt sie in Holland, und beide schreiben mit Rücksicht auf die gemeinsamen Kinder immer abwechselnd an einem Roman.

Sie hat so gute Romane wie ' "Die Tochter"' und zuletzt "Emoticon'" geschrieben. Letzterer ist ein spannender und differenzierter, psychologisch überzeugender Politkrimi.
Mit Spannung erwartete man weitere Romane von ihr.

Nun hat sie eine autobiographische Studie über Schriftsteller geschrieben. Man könnte sich eine fundierte, witzige und ironische Analyse der Eitelkeiten oder Nöte dieser Berufsgruppe vorstellen. Leider gewinnt man schon bald den Eindruck, dass Schreibblockaden, von denen Schriftsteller zuweilen zu berichten wissen, für Jessica Durlacher selber zum Hemmnis für ein vernünftiges Buch geworden ist.

Äußerst langweilig und wenig aufregend berichtet sie von Künstlerfreunden und Verlegern, die sich bei Gelegenheit treffen, um sich auszutauschen. Ein Maler, ein deutscher Schriftsteller und der Verleger Bastiaan mit ihren mehr oder weniger exzentrischen Partnerinnen bieten das gelangweilte Umfeld für eine ebenso langweilige Party. Ein wenig Eifersucht, ein wenig Missgunst und kleinliche Angebereien verschaffen den Eindruck einer ermüdenden Gesellschaftszusammenkunft.

Tirza Danz, die hier stellvertretend für Jessica Durlacher steht, übernimmt mit Unlust einen Schreibkurs für Kreatives Schreiben in einer Schule und sieht sich mit einem offensichtlich provozierenden und aufsässigen Schüler konfrontiert. Hilflos verlässt sie den Unterricht, um nach einer Woche einen neuen Versuch zu wagen.

Zwischenzeitlich ergibt sich ein irritierender E-Mailwechsel zwischen Tirza und zwei Journalistinnen, die sie als Interviewpartnerin für eine psychologische Fachzeitschrift gewinnen möchten. Die Mails gehen hin und her, Verabredungen werden getroffen und wieder verworfen, und Tirza kann gar nicht mehr glauben, dass es die Damen überhaupt gibt.

Recht zusammenhanglos löst sich Tirzas Schreibblockade. Sie schreibt eine Erzählung mit dem Titel ' "Schriftsteller'" und findet mit einem Trick zu einem höchst überraschenden aber nicht sehr überzeugenden Schluss ihrer kleinen Geschichte.

Die Erzählung vermittelt den Eindruck, dass sie aus Verlegenheit erfunden wurde. So recht kommen kein Elan und kein wirkliches Interesse auf, und man weiß lange nicht, wohin das Ganze führen soll. Ihre Figuren sind zwar präsent, doch kann sie kein wirkliches Interesse für sie entfachen.
Lustlos ist die Erzählweise, die ohne Tiefenschärfe und Glanz oder aufschlussreiche Analysen auskommt.

Schade um eine Schriftstellerin, die weitaus interessanter, vielseitiger und mit ausgewiesener Empathie zu schreiben versteht! Das schmale Büchlein hat man in einer Stunde gelesen und wenig dabei gewonnen.
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4.0 von 5 Sternen Ein kleines Buch, 15. Juli 2011
Von 
Villette - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Schriftsteller! (Broschiert)
Rasend schnell liest man diese sehr locker geschriebene Erzählung durch. Langweilig war sie mir nicht. Dazu wartet man zu sehr auf die Schlusspointe, die dann auch eintrifft. Vielleicht ist das kein gutes Zeichen? Dass man beim Lesen schon weiß, dass das Buch mit einer Pointe enden wird, man weiß nur noch nicht so genau, wie sie aussehen wird, hat nur so eine Ahnung. Wie auch immer, mir hat die Geschichte der jungen Schriftstellerin Tirza recht gut gefallen. Sie leidet nach ihrem ersten Erfolg unter einer Schreibblockade und vertreibt sich die Zeit gezwungenermaßen mit dem Unterrichten von kreativem Schreiben. Was die Szene mit dem Rebell Mahmud in der Geschichte soll, hat sich mir nicht so sehr erschlossen. Mehr über das Buch zu verraten, wäre schon zu nah an der Pointe dran, deswegen schließe ich hier ab und empfehle das Buch für zwischendurch.
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5.0 von 5 Sternen Kurzweilig, 29. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Schriftsteller! (Broschiert)
Ich habe dieses Buch als äußerst kurzweilige Erzählung gelesen. Es kommen einige interessante Figuren vor, deren Beweggründe für ihr Verhalten aber unklar bleiben (z.B. Zita oder Mahmud) und es werden einige interessante Themen angeschnitten, z.B. die Situation auf dem College und der Umgang mit einem gewalttätigen Schüler. Alles wird aus der Sicht der Hauptfigur Tirza Danz geschildert, daher kann auch nicht so in die Tiefe gegangen werden. Die Beweggründe für das Verhalten von Mahmud beispielsweise bleiben unklar, denn der Leser weiß nicht mehr als Tirza Danz und das was sie hineininterpretiert. Aber schließlich soll eine Erzählung ja ohne große Schnörkel geradlienig den Verlauf einer Begebenheit darstellen. Das ist hier gelungen, nett fand ich auch die Anspielungen auf den deutschen Literaturbetrieb, z.B. die Anmerkung, in Deutschland wird auf Lesungen wirklich gelesen - ich habe mich gefragt, was denn wohl in den Niederlanden auf Lesungen gemacht wird - oder auch die Seitenhiebe auf die Eigenheiten der deutschen Sprache. Ich kann dieses Buch nur empfehlen.
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1.0 von 5 Sternen Eintönig schwach, 28. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Schriftsteller! (Broschiert)
Eine angeschlagene Frau ohne weiteren Erfolg, ein brutaler Jugendlicher und ein Schriftstellerkreis, ganz hinterhältig und gemein. Nun, das verspricht doch etwas zu sein und doch ist es nichts.
Die steigende Handlung wird durch e-mails eingeleitet, da die Zeitschrift "Psychologie" die Protagonistin für ein Interview ranziehen möchte, doch kommt ein Treffen nie zustande. Und warum nicht? Weil ein hübscher Schriftstellerkollege noch ein Wort mitzureden hat. Ich möchte nicht zu viel verraten, doch ist mir der Schluss nach den ersten Mails deutlich geworden.
Gut, vielleicht birgt ja die Sprache eine Ästhetik in sich, doch auch das nicht. Es wirkt wie ein Gespräch unter Freunden, wo das eine oder andere Unwort, nicht durchdacht, einfach so in den Raum geworfen wird, der Einfachheit eben. Doch bitte, warum tut Frau Durlacher das in Ihrem Buch?
Im Endeffekt sind hie und da (!!) schöne Szenen enthalten, z.B die gut aussehende und doch so affektierte Zita, der Vorfall mit dem Aids-Kranken, doch es ist schwach und, das traurigste daran: absolut Langweilig.
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Schriftsteller!
Schriftsteller! von Jessica Durlacher (Broschiert - 24. Februar 2009)
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