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48 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erstklassig!
Selten habe ich so treffende Fragen gelesen. Und selten habe ich mich so ertappt gefühlt. Erstklassig! Meine Lieblingsfragen sind:

Was fällt Ihnen am schwersten:

a) Andere zu überzeugen?

b) Sich selbst zu überzeugen?

c) Andere von sich zu überzeugen?

d) Andere von sich selbst zu...
Veröffentlicht am 24. Februar 2007 von Sonja Poell

versus
75 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nett, aber auch nicht mehr
Rolf Dobelli schreibt im Vorwort, dass sein Buch "Wer bin ich?" eine Hommage an Max Frisch ("Tagebuch 1966-1971") sei, mit der er die Fragebogen-Idee noch ein bisschen voran treiben wolle. Da Frischs Fragebogen genial sind, ist die Messlatte so unendlich hoch, dass man eigentlich nur scheitern kann. Das sieht man besonders bei den vier Themen, die bereits Frisch...
Veröffentlicht am 12. März 2007 von zueribueb


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75 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nett, aber auch nicht mehr, 12. März 2007
Von 
zueribueb (Zürich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rolf Dobelli schreibt im Vorwort, dass sein Buch "Wer bin ich?" eine Hommage an Max Frisch ("Tagebuch 1966-1971") sei, mit der er die Fragebogen-Idee noch ein bisschen voran treiben wolle. Da Frischs Fragebogen genial sind, ist die Messlatte so unendlich hoch, dass man eigentlich nur scheitern kann. Das sieht man besonders bei den vier Themen, die bereits Frisch bearbeitet hat. Dobellis Versuch ist zwar nett, aber am Schluss auch nicht viel mehr. Hauptsächlich eifert Dobelli einmal mehr seinem Idol nach. Gut kopiert ist zwar besser als schlecht erfunden, aber etwas mehr Originalität würde Dobellis Buch nicht schaden.

Bei Frisch sind die Fragebogen nicht Selbstzweck, sondern sie sind Teil eines literarischen Gesamtkonzepts, denn sie reflektieren die Themen des Tagebuchs auf andere Weise. Die Fragebogen allein sind deshalb ein wenig ein Torso, dem die Glieder fehlen. Das ist ein Problem von Dobellis Buch, da den Fragebogen ein wenig der rote Faden fehlt. Zudem ist die Themenzusammenstellung etwas beliebig. Auch ist die Lektüre von Fragebogen allein eher etwas mühsam.

Frisch schrieb 11 Fragebogen à 25 Fragen. Dobelli bringt es auf 23 Fragebogen mit total 777 Fragen. Während Frisch seine Fragebogen blendend durchkomponiert und die Themen treffsicher auf den Punkt gebracht hat, fehlt Dobellis Fragebogen häufig die Stringenz. Zu viele Fragen pro Thema, zu wenig Verdichtung, häufig keine klaren, sondern schlängelnde Gedankenlinien. Dobelli hat zwar einige kluge und hintersinnige Fragen formuliert, die zum Denken anregen, daneben gibt es aber auch viele Fragen, die banal, uninteressant oder redundant sind. Es ist unmöglich, über 777 Fragen ein konstant hohes Niveau zu halten. Der Tiefpunkt des Buches ist ein Kapitel mit der sinnigen Überschrift "Ohne Titel". Hier mixt Dobelli die Fragen zusammen, die er sonst nirgends unterbringen konnte. Folglich ist dieser Fragebogen ziemlich konfus.
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48 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erstklassig!, 24. Februar 2007
Selten habe ich so treffende Fragen gelesen. Und selten habe ich mich so ertappt gefühlt. Erstklassig! Meine Lieblingsfragen sind:

Was fällt Ihnen am schwersten:

a) Andere zu überzeugen?

b) Sich selbst zu überzeugen?

c) Andere von sich zu überzeugen?

d) Andere von sich selbst zu überzeugen?

e) Sich von sich selbst zu überzeugen?

Gibt es Menschen, die Sie wegen ihrer bescheidenen geistigen Fähigkeiten schätzen?

Wie hat sich die Dauer des Vorspiels im Lauf Ihrer Beziehung entwickelt?

a) Weniger Vorspiel (Sie sind effizienter geworden).

b) Mehr Vorspiel.

c) Nur noch Vorspiel.

Was mir bei Dobelli weniger gefallen hat, ist seine penetrante Nähe zu Max Frisch. Es gäbe auch andere Arten, Fragen zu stellen, so wie etwa Marcel Proust. Proust gelingt es, Fragen ganz einfach und offen zu formulieren, ohne den rechthaberischen, beziehungsweise sarkastischen Tonfall eines Frisch oder Dobelli. Andererseits hat mich die Menge und das Qualitätsniveau von Dobellis Fragen beeindruckt. Dobelli gelingt es, stets von neuem zu überraschen, 777 Mal am Stück, ohne die geringsten Ermüdungserscheinungen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Wären Sie lieber sympathischer oder intelligenter?", 30. April 2007
Von 
HeikeG (Dresden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Klug gefragt ist halb gewonnen. Nicht nur Quizshows boomen bis in die späte Sendenacht hinein, auch tagsüber wird der zeitgenössische Mensch ununterbrochen mit mehr oder weniger sinnvollen Fragen durchlöchert.

Rolf Dobelli, Schriftsteller, Manager und Gestalter von Überlebens-Knigges, hat die 777 "wichtigsten" Fragen zusammengestellt, die einem so während eines geglückten Lebens kommen könnten. Dabei werden einmal verschiedene Lösungsmöglichkeiten angeboten, manchmal stehen sie jedoch ohne eine Vorauswahl auf dem Papier. Aber eines haben alle gemeinsam: sie sind z. T. wirklich abstrus.

777 Fragen- wofür?
Es sind Fragen zur diskreten Selbsterforschung, man kann sie jedoch auch als amüsantes Gesellschaftsspiel verwenden. Einige Fragen sind lustig, andere gehen wiederum unter die Haut, es gibt unerwartete und hinterhältige Fragen. Aber eines tun sie auf jeden Fall: sie regen an zum Nachdenken, über den Lauf der Welt, Glück, Liebe, Erfolg, Karriere, Alter, Gott und Tod.
Die Fragen und die gebotenen Antwortmöglichkeiten sind dabei direkt, mal sachlich, manchmal witzig. Sie sind vielseitig, intelligent gestellt, oft originell und manches Mal bemerkenswert.

Gegliedert sind die Fragen nach Themenbereichen wie Denken, Glück, Beziehungen, Sex, Lügen, Gefühle, Management, Geld, Glauben, Alter oder Tod u. v. a. Themen mehr.
Hier ein kleiner Auszug:
- Was wäre schlimmer: wenn Sie sich nicht mehr verlieben könnten oder wenn sich niemand mehr in Sie verlieben könnte?
- Könnten Sie Ihren gegenwärtigen Lebenspartner weiterempfehlen?
- Lieben Sie sich noch, oder mögen Sie sich schon?
- Möchten Sie Ihr Chef sein?
- Was wäre Ihnen lieber: dass man Sie vermögender schätzt, als Sie sind, oder ärmer?
- Wo, glauben Sie, sind die interessanteren Leute zu finden: im Himmel oder in der Hölle?

Es gibt wirklich nichts, was nicht durch eine blöde Frage enttarnt werden könnte. Manche Frage ist so heimtückisch, dass man ihr erst einmal auf den Leim geht und sich als Leser überlegt, ob so hintersinnig überhaupt gefragt werden darf.
Als Quintessenz nach 777 Fragen bleibt jedenfalls die Erkenntnis: Nicht immer braucht es die passende Antwort.

Was Dobelli vorlegt, ist allerdings keineswegs neu, sondern war in England im 19 Jh. bereits ein beliebtes Gesellschaftsspiel und wurde später auch durch Max Frisch bekannt gemacht.
Dobelli schließt an Frischs Arbeitsweise lückenlos an. Der Fragestil und die Methodik, die Sprache und der Aufbau sind so gut wie identisch - nur jetzt aktueller.

Fazit:
Man kann Dobellis 777 Fragen pfiffig finden und belustigt weiterblättern, oder sich nach jedem Text verdauend Zeit nehmen und - ganz diskret - sich die heikle Frage noch einmal stellen.
Irgendwie ist es ein "blöd-guter" Fragenkatalog. Und bei vielen wird er ein gutes Gefühl vermitteln: Denken kann frei machen, wenn man nur frech genug zu fragen beginnt.

Die zwanglos-kurzweilige Interaktivität zwischen Buch und Leser macht die Lektüre so unwiderstehlich. Die Fragen verführen zu Antworten und wiederholtem Lesen. Das Buch ist dazu geeignet, mitgenommen, in Pausen oder Wartezeiten zur Hand genommen zu werden, dass man darin stöbert und bei Gelegenheit ein paar Fragen oder ein Kapitel durchspielt.
Es ist eigentlich der perfekte Spiegel.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eher clever als tiefgründig - und: eigentlich nur für Männer..., 29. November 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Wer bin ich?: 777 indiskrete Fragen (Broschiert)
Die Fallhöhe zwischen geschürter Erwartung und dem tatsächlichen Inhalt des Buches war für mich gewaltig. Einige Fragen sind zwar ganz lustig und interessant, aber um an das selbstgesteckte Ziel "Max Frisch" anzuknüpfen, hätte es doch deutlich mehr inhaltlicher Tiefe bedurft. Geradezu erschreckend und für den Verlag peinlich, dass sich das Buch an vielen Stellen so ausschließlich an Männer richtet, dass ich auf Seite 49 bei der Frage "Ab welchem Punkt verlieren Sie Ihre Selbstachtung" feststellen musste, dass die aktuelle Antwort "Wenn ich das hier weiter ernst nehme" war.
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zu abstrakt und philosophisch - für eine nette Lektüre nebenbei ungeeignet, 24. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wer bin ich?: 777 indiskrete Fragen (Broschiert)
Nach dem Kauf des Buches bin ich enttäuscht, was wohl daran liegen mag, dass ich mit falschen Erwartungen an die Lektüre herangegangen bin. Ich hatte mir - nach den vorangegangenen Rezensionen - vorgestellt, dass bei dem Buch vor allem alltagstaugliche Fragen gestellt werden, die helfen können, die eigene Persönlichkeit besser einzuschätzen, sich vielleicht Gedanken über eigene Werthaltungen zu machen, auf die man ohne den Anstoß von Fragen nicht gleich gekommen wäre, usw.

Stattdessen erwartete mich eine Lektüre mit vielen Fragen, die mir für mein Selbst rein gar nichts gebracht haben und bei denen ich mir manchmal vorgekommen bin, als suche der Autor nur Fragen, um das gesteckte Ziel mit 777 Fragen zu erreichen.
'Was ist ihr Hund für ein Hund?'
'Gibt es so viele schlechte Ärzte wie schlechte Manager?'
'Befolgt der allwissende Gott den Datenschutz?'

Was daran 'indiskret' sein soll, wie der Titel des Buches es verspricht, bleibt fraglich. Bei vielen Fragen fehlt mir, wie ich sie in Bezug zu mir selbst setzen soll und inwiefern mich diese Fragen also selbst weiter bringen sollen.

Hauptkritikpunkt ist jedoch die sprachliche Formulierung der Fragen, die dem Leser das Verständnis nicht immer leicht macht. Beispielsweise tauchen auch Fragen auf wie:

'Stellen Sie Ihre Ehe in Form eines Organigramms dar.'

Die Leser meiner Rezension müssen mir an dieser Stelle meine Unwissenheit verzeihen, aber ich musste den Begriff 'Organigramm' (trotz eines abgeschlossenen Hochschulstudiums)doch tatsächlich erst einmal nachschlagen, um mit der Frage überhaupt etwas anfangen zu können. Derartiges trübt das doch etwas die Lesefreude.

Insgesamt ist zu sagen, dass für einen Großteil der Fragen tatsächlich eine höhere Bildung vorausgesetzt wird, um mit Begriffen wie 'Introspektion' oder 'kollektive Erinnerung' etwas anfangen zu können. Wer sich mit Fremdwörtern schwer tut, der wird an dem Buch keinen großen Genuss empfinden.

Es dominieren philosophisch-abstrakte Fragen, z.B.:
'- Ist Geld für Sie eine Sache der persönlichen Hygiene?'
'- 'Welche Erfahrungen hätten Sie bei konkret adjustierter Angst nicht gemacht?'
'- 'Lügt das Chamäleon?'
'- 'Gesetzt den Fall, Ihre Gedanken wären so öffentlich wie Ihr Gesicht. Würden Sie dadurch genauer denken, aus Vorsichtig vielleicht auch langsamer, oder würden Sie es bloß vermeiden, politisch unkorrekt zu denken?'
'- Falls Mut eine Frage der Risikoabwägung ist, warum bezeichnen Sie eine mutige Person nicht einfach als rationale Person? Oder wieviel Irrationalität braucht jemand, damit Sie ihn als mutig bezeichnen?'

Wer ein Buch für einen netten Abend sucht, als amüsante Lektüre nebenbei, dem sei hier definitiv abgeraten. In einer gemütlichen Runde mit Freunden Fragen zu beantworten wie:
'Was ist anstrengender: Bedeutungen oder Wörter?',
wird wohl eher für betretenes Schweigen sorgen als für spaßige Unterhaltung oder ein besseres gegenseitiges Kennenlernen. Dafür also lieber: Finger weg.

Für jemanden, der eine entsprechende Bildung aufweist, sich einen nachdenklichen Abend mit einem Glas Rotwein machen und dabei auch über philosophische und abstrakte Fragen reflektieren möchte, kann ich die Lektüre bedingt weiter empfehlen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mehr Party-Spaß als Selbstanalyse, 25. März 2013
Von 
E-Max "Max" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wer bin ich?: 777 indiskrete Fragen (Broschiert)
Ein bisschen gewollt und von einer eitlen Stimmung bestimmt wirken viele dieser Fragen auf mich. Schon allein der Grundton, die Haltung, die der Autor voraussetzt, machen es mir unmöglich, auf alle Fragen einzugehen, weil sie sich mir in dieser Form nicht stellen, ich seine Lebenseinstellung, wie sie sich hier offenbart, nicht teilen mag. Amüsant kann das zwischendurch aber sehr wohl sein - und so eignet sich eine Auswahl der Fragen durchaus als Ausgangspunkt der ein oder anderen Diskussion mit Freunden oder sich selbst. Ich hatte mehr erwartet, aber das war womöglich auch zuviel...
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18 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Sinnlos..., 16. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Wer bin ich?: 777 indiskrete Fragen (Broschiert)
Ich persönlich bin der Meinung, dass die in dem Buch gestellten Fragen größtenteils nicht wirklich indiskret sondern hochgradig sinnlos sind. Davon mal abgesehen, weiß der Autor scheinbar nicht (oder hält es nicht für beachtenswert), dass es auch weibliche Wesen auf dieser Welt gibt. Viele Fragen sind ausschließlich aus männlicher Perspektive gestellt sind und machen aus weiblicher Sicht (für mich) auch keinen (wenig) Sinn.

Einige (wenige) Fragen regen aber durchaus zum Nachdenken an. Aber diese reichen bei Weitem nicht aus, um eine Kaufempfehlung für dieses Buch auszusprechen.
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69 von 90 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Hochgradig ärgerlich!, 10. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Wer bin ich?: 777 indiskrete Fragen (Broschiert)
Ganz sicher fühle ich mich auch als Frau wahrgenommen, ohne dass jedes Substantiv eine weibliche Endung hat. Und ganz sicher bin ich keine Feministin. Aber was Rolf Dobelli sich hier (besonders in den Kapiteln Sex und Affären) leistet ist erschreckend. Fast alle Fragen sind deutlich aus männlicher Perspektive gestellt, so dass man Autor und Verlag (Diogenes!!) als Frau nur immer wieder fragen möchte: Schon mal was von Gender-Mainstreaming gehört?

Drei Beispiele:

Falls Sie und eine Ihnen unbekannte Frau nach einem Schiffbruch allein auf einer Insel gestrandet wären: Wie häßlich oder alt müßte die Frau sein, damit es zu keinem Sex kommt?
a) Nach einem Tag?
b) Nach einer Woche?
c) Nach einem Jahr?

Nach wie vielen Affären beginnen Sie, sich finanztechnisch optimal zu verhalten - in Bezug auf Ihr Haus, das gemeinsame Konto mit Ihrer Frau, das Erbe?

oder

Folgen Sie einem Rezept, mit dem Sie Frauen zum Geschlechtsverkehr überzeugen, oder improvisieren Sie lieber?

Falls Dobelli damit unsere männliche Gesellschaft entlarven will, hätte er die Ironie deutlicher herausarbeiten müssen. Leider sind auch die meisten der anderen Fragen nicht gerade mit Tiefsinn geschlagen. Und dabei spiele ich das Fragespiel so gerne! Vielleicht ist mir aber auch nur mein Sinn für Humor abhanden gekommen ...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen da kommt man ins Gespräch, 21. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wer bin ich?: 777 indiskrete Fragen (Broschiert)
Schon alleine die Frage, welche Lösegeldsumme man für sich selbst für angemessen hielte, kann in einem Grüppchen abendfüllend sein.
Nicht alle Fragen sind "neu", aber es sind ja genug drin und die Sammlung machts
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ganz nett, 22. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wer bin ich?: 777 indiskrete Fragen (Broschiert)
Das Buch enthält in der Tat einige ganz nette Fragen, die einen zum Nachdenken anregen. Ein Teil der Fragen erscheint mir aber an den Haaren herbei gezogen und rein theoretischer Natur zu sein. Wieso wertvolle Lebenszeit mit überflüssigen Fragen vergeuden? Daher ein Punkt Abzug. Alles in Allem hatte ich mir mehr erwartet, könnte aber nicht genau definieren was fehlt. Schätze wer ein Buch mit 777 Fragen möchte ist hier richtig bedient.
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Wer bin ich?: 777 indiskrete Fragen
Wer bin ich?: 777 indiskrete Fragen von Rolf Dobelli (Broschiert - 15. Dezember 2008)
EUR 9,90
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