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50 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Leben kann trotz allem bunt sein!!!
Ich habe gelacht, ich habe geweint und "den Film" genossen.

Donald ist vierzehn und hat Leukämie.

Der Autor McCarten schildert das Leben des vierzehnjährigen Donald zwischen Chemotherapie, dem Wunsch nach einem normalen Leben, der Fürsorglichkeit seiner Eltern und dem Wunsch nicht als Jungfrau abzutreten.

Das mag jetzt...
Veröffentlicht am 21. Februar 2007 von M. Röder

versus
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Superhero oder doch Alltagsheld?
Ich bin hin- und weggerissen.

Zum einen ist die Geschichte wundervoll. Die Art wie ein krebskranker Junge sich von seinem Schicksal abzulenken versucht und er sich nach der Liebe sehnt ist komisch, traurig und mitreißend zugleich. Auch die Übergänge von der Realität in die "Superhero-Welt" sind super gelungen. Man merkt kaum einen Cut und...
Veröffentlicht am 22. Juni 2009 von MiHe1984


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50 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Leben kann trotz allem bunt sein!!!, 21. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Superhero (Gebundene Ausgabe)
Ich habe gelacht, ich habe geweint und "den Film" genossen.

Donald ist vierzehn und hat Leukämie.

Der Autor McCarten schildert das Leben des vierzehnjährigen Donald zwischen Chemotherapie, dem Wunsch nach einem normalen Leben, der Fürsorglichkeit seiner Eltern und dem Wunsch nicht als Jungfrau abzutreten.

Das mag jetzt vielleicht simpel klingen, ist aber raffiniert verpackt in einen Roman in drei Akten inklusive Outtakes. Auf den ersten Blick gewöhnungsbedürftig, doch schon auf der zweiten Seite des Buches hat einen der Autor und die eigenwillige Hauptperson Donald gefangen genommen. Die Sprache ist modern und zieht den Leser zügig durch die Geschichte.

Man kann das Buch wirklich mit einem Film vergleichen. Die Personen werden, wenn sie das erste Mal auftauchen kurz charakterisiert und man hat ein genaues Bild von ihnen vor Augen.

Donalds verarbeitet seine täglichen Erlebnisse und seine Krankheit mittels Comics, die er zeichnet. Auf den ersten Blick sieht der Betrachter nur Pornographisches, doch es steckt mehr dahinter als außer Kontrolle geratene Hormone. Die Bilder schildern seinen Clinch mit der Welt, den täglichen Kampf, seine schweren Zeiten mit der Krankheit, aber auch seine Hoffnung auf noch etwas mehr und das "Luftholen" zwischen den Therapien.

Die Comicszenen werden als verbale Sequenzen in den Roman eingefügt. Für den Leser ein abstrakter Zusatz, der ihm Donald und seine Welt noch näher bringt.

Schönes, für das es sich zu leben lohnt, versucht ihm auch der Psychologe Dr. Adrian King zu vermitteln.

Er wird Donald während der Behandlungen zur Seite gestellt. Gegen Ende des Romans begreift er wie bedeuten die Comics sind. Sein Comic ist er und er ein Teil des Comics. So fügt sich alles zusammen und so begreift auch Adrian zum Schluss des Buches was leben bedeutet und hängt das Selbige, wohlgeordnete an den Nagel und beginnt zu leben.

Alles in allem eine wundervolle Achterbahnfahrt durch das Leben eines Vierzehnjährigen, der, so scheint es manchmal, mehr vom Leben weiß als man selbst.

Geeignet für die jüngere Generation oder für Leute die sich an dynamischer Sprache und einem etwas anderen, nicht immer chronologischen Romanaufbau erfreuen können.

Unbedingt lesen!!
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahre Helden sind ihr Gegenteil, 8. Mai 2007
Von 
Uli Geißler (Fürth, Bayern Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Superhero (Gebundene Ausgabe)
Eigentlich entspricht der Held der Geschichte gar nicht dem üblichen Bild eines Helden. Schnell begreift man, dass es eine traurige Lebensgeschichte ist, die hier von Donald erzählt wird. Und doch zeichnet sich ebenso schnell und leichtfüßig ab, dass es dennoch eine heldenhafte Beschreibung des Alltags eines vom Krebs gepeinigten 14jährigen Jungen ist, der – im Gegensatz zu seinen ängstlich hoffenden Eltern - mutig und gefasst dem entgegenblickt, was auf ihn zukommt. Ein Kennzeichen, das eben auch einen Helden auszeichnet.

Bei aller Traurigkeit des Geschehens gelingt dem Autor des Buches seinen Protagonisten so stark und auch witzig sein zu lassen, dass man die Themenschwere gut verkraften kann. Der vom absehbaren Tod stigmatisierte Junge ist leidenschaftlicher Comiczeichner. Und das ist es, was ihn – so wird es offenbar – gut mit seinem Leben, wie es ist, fertig werden lässt. Er erfindet „Miracle Man“, einen „Superhero“, einen Helden, der in der Parallelwelt des Gezeichneten bisweilen das erleben und erfahren kann, was dem eigentlich, realen Helden in seiner Lebenswirklichkeit verwehrt bleibt.

Dem Wunsch des Jugendlichen, nicht als „Jungfrau“ zu sterben, und dessen Phantasien real erlebbar werden zu lassen, versucht der Psychiater Adrian durch die „Buchung“ einer Prostituierten zu entsprechen. Gut gemeint ist dieser Gedanke für die Angehörigen undenkbar und moralisch nicht zu vertreten. Donald nutzt seine Chance – jedoch ganz anders, als alle Vermutungen seines Lebensumfeldes gedacht hatten und stirbt schließlich vermutlich mit sich und dem Schicksal im Reinen. Sein vorher noch fertig gestellter Comic nährt diese Vermutung und gibt zudem einem Tagebuch gleich einen posthumen Einblick in das kurze Leben des wahren Superhelden der Geschichte.

Anthony McCarten ist es gelungen, tiefgründig und doch mit ausreichend Witz versehen die Geschichte des Todgeweihten Jugendlichen zu erzählen, ohne dass einem mitleidsvoll die Worte fehlen. Vielmehr ist es geradezu eine Mutmachende und auch mutige Erzählung, die neben der Erfüllung einer unterhaltenden Funktion eine Reihe Hinweise auf die Notwendigkeit wertfreien Verständnisses und aufrichtiger Liebe in der Begleitung todkranker Menschen aufzeigt. Auch das ist fast schon eine kleine Heldentat.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Superhero oder doch Alltagsheld?, 22. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Superhero (Broschiert)
Ich bin hin- und weggerissen.

Zum einen ist die Geschichte wundervoll. Die Art wie ein krebskranker Junge sich von seinem Schicksal abzulenken versucht und er sich nach der Liebe sehnt ist komisch, traurig und mitreißend zugleich. Auch die Übergänge von der Realität in die "Superhero-Welt" sind super gelungen. Man merkt kaum einen Cut und fühlt sich in seine Traumwelt hineingezogen.

Zum anderen wird das Thema "Sex" ab einem Punkt so dermaßen ausgewälzt, dass die Geschichte etwas an Reiz verliert. Auch der Charakter des Dr. King wird ab einem Punkt so ausführlich, dass der Grundgedanke der Geschichte zu kippen und sich er Augenmerkt auf den Arzt und nicht auf den Jungen zu verschieben droht.

Von daher gebe ich dem Buch 3-4 Sterne. Eine super Geschichte, mit sehr guten gelungenen literarischen Mitteln, aber doch leider mit Stellen, die mich des öfteren aus der mitreißenden Gefühlebene geholt haben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erbungslos! Ein Meisterwerk der Zeit!, 19. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Superhero (Broschiert)
Donald Delpe ist ein ganz gewöhnlicher Teenager, so scheint es jedenfalls. Er möchte seine große Liebe erobern und vor allem endlich wissen und verstehen wie Liebe funktioniert. Auf den ersten Blick eher weniger spektakulär, doch Donald ist krank, schwer krank. Er leidet an Krebs und es scheint als habe er mit seinem Leben schon längst abgeschlossen, nur ab und zu, wenn er mal wieder einsam ist, flüchtet er sich in seine Comicwelt, in der MiracleMan alles schaffen und jeden besiegen kann.

Eine wirklich ergreifende Geschichte, um nicht zu sagen ein Meisterwerk der Zeit. Dieses Buch ist direkt, lässt nichts aus und genau das ist es vielleicht was so manchen Leser abschrecken könnte. Der Schreibstil ist hart und erbarmungslos, aber gut, wie stellt man sich das Krebsleiden denn sonst auch vor?!

Es ist unglaublich was für eine Wandlung sowohl die Geschichte, als auch Donald durchlebt, der Roman beginnt eher humorvoll, wenn auch ziemlich trocken und endet so emotionsgeladen, dass man gar nicht weiß, ob man überhaupt ein Buch liest oder einen Film schaut, so nahe geht einem die ganze Geschichte. Dieses Buch begeistert, betrübt einen zutiefst und spendet im selben Moment Trost.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Tragik des Todes hat keine Chance gegen die Komik des Lebens, 8. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Superhero (Gebundene Ausgabe)
Donald ist 14 und hat mit den gleichen Problemen wie alle Jungs in seinem Alter zu kämpfen: Eltern, Freunde, Schule und natürlich Mädchen und Sex.

Aber Donald ist auch krank, er hat Krebs. Er hat seine eigene Methode mit dieser Krankheit zu leben und gegen sie zu kämpfen. Diese entspricht natürlich nicht den Vorstellungen seiner Eltern und seines Psychologen.

Ein wunderbares Buch über das Leben und das Sterben. Hervorragend geschrieben und erzählt. Schon nach wenigen Seiten ist man gefesselt und kann nicht mehr aufhören.

Das Buch hat für mich etwas sehr persönlches, ich hab es in wenigen Stunden innerhalb eines Tages verschlungen. Was ich daraus mitnehme:Die Tragik des Todes hat keine Chance gegen die Komik des Lebens!

Unbedingt lesen!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klappe... und bitte!, 3. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Superhero (Gebundene Ausgabe)
Hier geht's an Eingemachte! Leben, Tod, Liebe, Sex, Glück, Angst und der Sinn des Lebens kompakt erzählt in einer großartigen Geschichte, die noch lange nachwirkt. Sehr schön finde ich auch, dass McCarten die Geschichte als Film erzählt. Vielleicht sogar als Anspielung auf all die Autoren, deren Schreibstiel von den Dollarzeichen in ihren Augen geprägt ist beim Gedanken an den möglichen Erlös der Filmrechte ihrer Geschichten.

Es wird sehr schön auf die einzelnen Charaktere eingegangen und die noch so anfangs erscheinende Nebenrolle bekommt ihren bestimmten Part und gewährt dem Leser einen Einblick in ihr Leben. Auch die Comicpassagen sind freakig, geistreich und witzig. Und das alles macht die Geschichte so rund und komplex. Eine Geschichte vom Tod bestimmt, aber genau deswegen so voller Leben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absoluter Lesetipp !, 17. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Superhero (Broschiert)
Der Kauf dieses Buches war ein absoluter Glücksgriff ! Ich habe schon lange kein so gutes Buch mehr gelesen. Die Geschichte bringt den Leser zum Lachen und treibt ihm in nächsten Moment die Tränen in die Augen. Ich habe selten ein so authentisches Buch gelesen. Absoluter Lesetipp !!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeit für Superhelden :), 28. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Superhero (Broschiert)
Donald, 14 Jahre alt, hat keinen Bock auf Leukämie. Wer hätte den schon? Aber wie unfair ist es bitteschön, wenn man noch nicht mal Sex hatte, bevor man letztlich abtritt?! Donald ist aufs Schlimmste hormongeplagt und einfach nur genervt. Von der Fürsorglichkeit seiner Eltern, von seinem großen Bruder und vom Krebs. Großartige Chance auf Heilung besteht längst nicht mehr als er schließlich nach dem gescheiterten Versuch seinem Leben selbst ein Ende zu setzen, bevor die Krankheit es tut, von seinen Eltern zu Dr. Adrian King, dem Klinikpsychologen geschickt wird.

Donald hat keine Wahl. Ob er will oder nicht muss er sich mit der Krankheit arrangieren. Er selbst ist allerdings kaum noch in der Lage zu kämpfen und überlässt das deshalb Miracle Man, seinem Alter Ego, das in seinem Comicroman doch am Ende jeden Kampf gegen den fiesen Dr. Gummifinger gewinnt und vielleicht am Ende mit Rachel, seiner großen Liebe, glücklich werden wird.

Man merkt, dass Donald keine Zeit mehr hat. Die kurzen, schnellen Schnitte zwischen verschiedenen Handlungsorten und Personen lassen daran keinen Zweifel. Kein Schnickschnack, kein Kitsch, kein Gelaber. Jeder Tag zählt.

Dieses Buch wirkt ebenso unausgeglichen und gestresst wie Donald es ist. Die Brüche im Text, scheinbar zusammenhanglose Passagen und seine schonungslos ehrliche und unverblümt brachiale Sprache zeigen es sehr deutlich. Die eingestreuten, von Donald verfassten, Comicszenen zeichnen ein Bild von ihm selbst, wie es eindringlicher kaum sein könnte. Seine pornografischen Zeichnungen schocken seine Eltern und seinen Psychologen. McCarten lässt wenig Platz für (Selbst-)Mitleid in seinem Roman über ein paar ' gar nicht mal immer so heldenhafte ' Superhelden.

Mein persönlicher Superheld neben Donald ist Adrian King, der sich schon damit abgefunden hatte, dass seine Frau ihn betrügt und dass sein Job ihn längst nicht so ausfüllt, wie er das gerne hätte. Bis er ganz am Ende doch noch die Kraft findet und Donalds Rat befolgt: 'Schmeißen. Sie. Das. Dreck-. 'stück. Raus.'

Ist dieses Buch ein Roman? Ein Drehbuch? Oder ein Comicroman?

'Scheißegal!' würde Donald vermutlich meinen.

Da muss ich ihm recht geben. Schon nach wenigen Seiten hatte ich mich nicht nur an den eigenwilligen Schreibstil und Aufbau gewöhnt, sondern war mittendrin in Miracle Mans Kampf um Gerechtigkeit, dem Kampf von Donalds Eltern um das Leben ihres Sohnes, Adrians Kampf mit sich selbst und seinem festgefahrenen Leben und Donalds Kampf darum, etwas von sich zurück zulassen und sich damit genauso unsterblich zu machen wie Miracle Man.

Ich vergebe 5 Sterne und normalerweise würde ich jetzt auch eine Begründung dafür liefern. Allerdings fällt es mir dieses Mal wirklich sehr schwer, meine Begeisterung in Worte zu fassen. Der Roman hat mich gefesselt und war spannend von der ersten bis zur letzten Seite, was nicht zuletzt daran liegt, dass der komplette Roman völlig ohne Nebensächlichkeiten auskommt. Zudem hat McCarten mit Donald einen Superhelden erschaffen, der einen gleichzeitig ganz fürchterlich nervt mit seiner herablassenden, aggressiven Art und dann doch wenige Zeilen später wieder durch unfassbare Coolness und Tiefgründigkeit überrascht. Nicht zuletzt deshalb war dieser Roman eine Herausforderung, die ich sehr gerne angenommen habe.

Zitate:

Sophie: Hast du jemals geweint, Adrian? Weinst du eigentlich nie?
Adrian: Manchmal schon. Beim Cricket. [...] Wie die meisten Männer weine ich, wenn es nicht wichtig ist. (Seite 100)

Jahre vergehen. Seine Gefühle sind nun schon so lange eingepfercht, dass sie für immer gezähmt sind. (Seite 160)

Donald: Wie ist das, wenn man Sex hat? [...]
Tanya: Nun, wenn du mit der Richtigen zusammen bist'ich glaube, man könnte sagen, das ist'eine Art Wettbewerb. Ihr wollt beide, dass der andere gewinnt. (Seite 232)

Warum bewahren wir die Fassung, überlegt Adrian, warum sind wir konform, warum bleiben wir (darauf läuft es doch hinaus), wer wir sind? Weil wir immer das Schlimmste befürchten? Bauen wir unser ganzes Leben immer nur als Verteidigungsstellung gegen das Schlimmste auf, das uns widerfahren könnte? Das Merkwürdige ist: Wenn die meisten von uns nur einen unklaren oder sogar überhaupt keinen Begriff davon haben, was dieses Schlimmste ist, warum lassen wir dann jede unserer Handlungen von unserer Angst bestimmen? Wenn wir uns nur einen Augenblick lang vorstellen ' denkt Adrian, als er über den Marmorboden schreitet, direkt aus dem Sitzungsraum, noch das vernichtende Urteil im Ohr, doch nicht überrascht von der Entscheidung ' , wenn wir uns also vorstellen, dass das Schlimmste, sollte es jemals eintreffen, nicht halb so schlimm ist, wie wir gedacht haben. Und dann gehen wir noch einen Schritt weiter. Wir stellen uns vor, dass dieses Schlimmste in Wirklichkeit das Beste ist, was uns überhaupt geschehen konnte. Wie schockierend hätten wir damit bewiesen, wie sinnlos all die Vorsicht unseres Lebens ist? (Seite 299 / 300)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Warum mich dieses Buch derartig umgehauen hat?, 11. August 2010
Von 
Ela Flury (Rastatt, Baden-Württemberg Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Superhero (Broschiert)
Endlich mal wieder ein Buch, das mich völlig uneingeschränkt umgehauen hat! Es ist sensationell gut in allem: eine Geschichte, wie sie das Leben schreiben kann, nur besser, unter die Haut gehend, tiefgründig, super komponiert, geistreicher Aufbau durch eine eingeflochtene Comicstory, die von Don (14 Jahre, krebskrank), der Hauptfigur, geschrieben, die eigentliche Handlung unterbricht und gleichzeitig interpretiert, wunderbare Charaktere, berührend, inspirierend, Mut spendend..., eine der besten Geschichte, die ich gelesen habe,...
das sind nur einige der Attribute und Superlative, die ich hier nennen möchte.
Kurz: ein geniales Buch, das man nicht vergisst und unbedingt lesen sollte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zum Lachen und zum Weinen, 2. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Superhero (Broschiert)
Donald Delpe durchlebt mit seinen 14 Jahren die ganz normalen Probleme eines pubertierenden Jugendlichen. Die zentralen Themen sind Mädchen, Liebe und Sex. Nur Donald ist todkrank, er hat Leukämie.
Donald fühlt sich um sein Leben betrogen. Viele Dinge wird er nie erleben können, was ihn traurig, mutlos und wütend macht.

Seine Gefühle und Gedanken hält Donald in seinen selbst gezeichneten Comics fest. MiracleMan (sein Alter ego) ist darin ein Superheld. Er ist unsterblich und hat übermenschliche Kräfte.

Nach einem Selbstmordversuch Donalds holen seine Eltern Hilfe bei dem Psychologen Dr. Arthur King. Davon ist Donald zunächst wenig begeistert.
Arthur, der selbst große Probleme mit seinem Leben und der Liebe hat, versucht alles, um Donald zu mehr Aktivität und Lebensmut zu verhelfen, als es scheinbar auch gesundheitlich aufwärts geht. Auch für die wichtigste Frage Donalds, wie geht Liebe?, findet Arthur schließlich eine unorthodoxe Lösung'.

McCartens Buch liest sich wie ein Drehbuch zu einem Film (der auch derzeit tatsächlich gedreht wird). Die verschiedenen 'Einstellungen' werden genau angegeben, z.B. Innen. Dons Zimmer/ Haus Delpe. Abend.

Das Buch beinhaltet viele komische Momente, witzige, schnelle Dialoge, Comic-Einschübe Donalds, auf der anderen Seite stehen die Fragen nach dem Sinn des Lebens und die sehr harte, kalte Realität. Dieses Buch rührt zu Tränen, um einen gleich darauf wieder lachen zu lassen.
McCarten gelingt es auf lockere Art diese an sich tieftraurige Geschichte rüber zu bringen und die Leser in die Welt dieses 14-Jährigen zu versetzten.
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Superhero
Superhero von Anthony McCarten (Broschiert - Mai 2008)
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