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am 7. März 2005
Wie die Helden seiner letzten Bücher, sucht auch die Hauptfigur von „Der Vogel ist krank" verzweifelt nach irgendeinem Sinn in einem als vollkommen sinnlos erlebten Leben.
Christian Beck hat sich nach einer zunächst aussichtsreichen Schriftstellerkarriere, dessen tödliche Folgen ihn am Ende des Buches dramatisch einholen werden, in eine Existenz als Übersetzer von Gebrauchsanweisungen geflüchtet. Auch in seiner Beziehung zum „Vogel" , seiner ansonsten namenlosen Freundin, hat er sich vollkommen aufgegeben. Sein großes Lebensprojekt, allem und jedem nachzuweisen, wie überflüssig und auf Illusionen aufgebaut, das Leben doch sei, scheitert.
Der Leser sieht fassungslos zu, wie ein Mensch sich verflüssigt. Nachdem ich bis auf den „Phantomschmerz" alle Bücher dieses Schriftstellers gelesen habe, auch seine beiden empfehlenswerten, unter einem Pseudonym Marek van der Jagt veröffentlichten Bücher „Amour fou" und „Monogam" frage ich mich indessen, ob das Leben wirklich so hoffnungslos und sinnlos sich darstellt wie offenbar für Arnon Grünberg.
Auch dieses Buch lässt den Leser nicht los, und dennoch möchte er auf beinahe jeder Seite der Hauptfigur widersprechen und ihn von seinem selbstzerstörerischen Handeln abhalten.
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am 3. März 2006
Dies war mein erstes Buch von Arnon Grünberg, und es ist nicht leicht, eine Einschätzung abzugeben. Es liest sich spannend, die Sprache ist eingängig und phantasievoll, der Plot ist kurios. Aber die Geschichte ist so verstörend, dass ich irgendwie keine positive Beziehung zu den Figuren aufbauen konnte, und so absurd und unrealistisch, dass ich für meinen Teil die vielgerühmte Komik nicht empfinden oder nachvollziehen konnte. Kaputtgelacht (wie auf dem Buchcover steht) habe ich mich an keiner Stelle. Eher habe ich das ganze Buch hindurch eine Erwartungshaltung gehabt, dass irgendwas ganz Schlimmes oder ganz Schönes passiert, was ein bisschen Glaubwürdigkeit reinbringt, aber es folgten immer nur noch mehr Absurditäten. Ich konnte keinen unmittelbaren sinnvollen Zusammenhang zwischen den beschriebenen Ereignissen erkennen, und ein Buch, das nur eine einzige Figur näher durchleuchtet, hinterlässt nur einen verstörten Leser, zumal mir diese merkwürdige Figur des Christian Beck so fremd blieb, dass ich nicht einmal die Verzweiflung spüren konnte. Für mich selbst konnte ich leider weder Spaß noch Erkenntnisse oder Lebenshilfe aus diesem Buch ziehen, sondern blieb ziemlich ratlos zurück.
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am 12. Oktober 2008
Auf Deutsch heisst das Buch ja eigentlich "Asylbewerber" (vom Holländischen "asielzoeker"), was schon auf einen der Hauptproblemkreise hinweist. Christian Beck, der früher Bücher schrieb, übersetzt jetzt Gebrauchsanweisungen und ist leidlich zufrieden mit seinem Leben... bis seine "Frau", die er "Vogel" nennt (und mit der er nicht verheiratet ist) erkrankt und ihm eröffnet, dass sie gerne heiraten würde... aber nicht ihn, sondern einen Asylbewerber. Dieser nistet sich im gemeinsamen Haushalt ein, was an sich schon prekär ist. Mehr über die Geschichte möchte ich nicht verraten.
Manchmal dehnt Grünberg die Gedanken von Beck etwas arg in die Länge und die Geschichte mit den Huren (Eilat) bzw. dem Bordell in Amsterdam sind für mich etwas an den Haaren herbeigezogen, aber dennoch muss man weiterlesen, um das Ende zu erfahren. Das ist die grosse Stärke seiner Bücher. Wenn er dann nicht auch noch seinen jüdischen Hintergrund in den Plot einfliessen lassen würde, wäre es noch besser; das wirkt für mich als Christ aufgesetzt und unnötig für die Geschichte, auch wenn es nur ein Detail ist.
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am 26. Februar 2007
Die Beschreibungen auf dem Cover konnte ich im Buch wirklich nicht wiedererkennen. Ich fand den Roman von der Handlung her völlig öde und an den Haaren herbeigezogen, die Sprache war allerdings bewunderswert. Ich hatte mich auf etwas "Bernhard Schlink oder Martin Suter"-Ähnliches eingestellt und bin natürlich enttäuscht worden. Es war mein erstes Buch von Arnon Grünberg und wird gewiß auch mein letztes bleiben. Auch ich habe immer gehofft, gleich passiert doch wohl noch was, wann darf ich denn endlich herzhaft lachen, wie versprochen, aber nichts geschah. Da lob ich mir einen Maarten Haart, auch seine Geschichten sind nicht gerade leicht zugänglich, aber die Spannung bleibt bis zur letzten Seite.
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