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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spiel oder Realität?
Eine spannend aufgebaute und verwirrende Geschichte zugleich. Dürrenmatts Sprache ist einmal mehr leicht verständlich, stilvoll und erlaubt es dem Leser kaum, sich auch nur kurz von der Lektüre zu entfernen.
Die Handlung ist simpel. Alfredo Traps begibt sich aufgrund einer Autopanne in eine Villa, in welcher sich pensionierte Richter mit dem...
Veröffentlicht am 22. August 2002 von Psylaw

versus
1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen war okay...
Die Panne von Freidrich Dürrenmatt war mein 5. Buch was ich von ihm gelesen habe. Es war nicht schlecht, aber es gibt definitiv bessere Bücher von ihm. Die ersten 56 Seiten werden mit dem Hörspiel gefüllt, dessen Geschichte an sich gelungen ist. Die ca. letzten 120 Seiten handeln von der gleichen Geschichte( wie schon im Hörspiel ) nur als...
Veröffentlicht am 6. Februar 2006 von Schlumpf


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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spiel oder Realität?, 22. August 2002
Eine spannend aufgebaute und verwirrende Geschichte zugleich. Dürrenmatts Sprache ist einmal mehr leicht verständlich, stilvoll und erlaubt es dem Leser kaum, sich auch nur kurz von der Lektüre zu entfernen.
Die Handlung ist simpel. Alfredo Traps begibt sich aufgrund einer Autopanne in eine Villa, in welcher sich pensionierte Richter mit dem Nachspielen von Gerichtsverhandlungen ihre Zeit vertreiben. Auch Traps wird schnell ein Bestandteil dieses Spiels und übernimmt die Rolle des Angeklagten, obschon er sich (zu Beginn) so gar nicht schuldig fühlt... Durch die zentrale Aussage der Pensionäre - "eine Tat wird sich schon finden lassen" - gerät der frisch Dazugestossene immer tiefer in den persönlichen Konflikt, ob er nun schuldig sei oder nicht... Jede Aussage nehmen die alternden Richter zur Kenntnis, jede Worterhebung wird analysiert, um letztendlich dem Angeklagten das Bein zu stellen. Traps läuft mehr und mehr Gefahr, sein eigenes Leben zu hinterfragen und steht am Schluss vor der alles entscheidenden Frage: schuldig oder nicht schuldig?
Dürrenmatt gelingt es in dieser kurzen Komödie hervorragend, den Leser durch die unvorhersehbare Handlung zu überraschen und die zunehmende Ausweglosigkeit des Protagonisten beklemmend zu schildern. Genauso wie Traps selber, spürt man förmlich wie man immer mehr an der Unschuld des Angeklagten zu zweifeln beginnt. Ist das ganze nun ein Spiel oder doch bitterer Ernst?
'Die Panne' zeigt deutlich auf, wie schwammig die heutige Gerechtigkeit doch ist und wie sehr letztendlich alles von der Art der Auslegung abhängt. Es ist nicht einfach nur eine Komödie, es ist eine Anregung, sich über die Justiz und den Gerechtigkeitssinn unserer heutigen Zeit einmal (mehr) Gedanken zu machen!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeitlos und doch bitter aktuell in Zeiten der Wirtschaftskrise, 27. Mai 2009
Von 
Tristram Shandy - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Panne. 2 CDs (Audio CD)
Die Geschichte beginnt damit, daß ein Generalvertreter in der Textilienbranche nach einer Autopanne durch Zufall zum Haus eines pensionierten Richters kommt und dort, um der Routine seiner einer Zugstunde entfernt wohnenden Familie zu entkommen, übernachtet, mit dem Vorsatz, am nächsten Tag mit seinem hoffentlich reparierten Wagen heimzufahren. Der Vertreter gerät hier jedoch in einen Kreis verschrobener Ex-Juristen, die zusammen mit manchmal vorbeikommenden Fremden Gerichtsfälle nachspielen, wobei die Fremden sich jedesmal in der Rolle des Angeklagten wiederfinden. Sich anfangs keiner Schuld bewußt, geht der Vertreter den scheinbar so harmlosen alten Herren mehr und mehr auf den Leim, bis er sich schließlich (aber so sicher kann man bei Dürrenmatt ja nie sein) vor der Erkenntnis einen dunklen Flecks in seiner Vergangenheit wähnt.

In seinem bodenständig altbacken wirkenden und doch so messerscharf sezierenden Stil schafft es Dürrenmatt, seine skurrilen, fabelhaft anmutenden alten Herren zu gruseligem Leben zu erwecken, und ein Gefühl der Bedrohung ist für den Zuhörer fast greifbar. Es geht in dieser Geschichte um die zeitlose menschliche Eitelkeit, um die Konstruktion von Wirklichkeit, um die Früchte Langerweile und um die Frage nach Verantwortung und Anpassung an die vermeintlichen Erfordernisse der Welt, in der wir leben.

Ernst August Schepmann liest diese Geschichte kongenial, denn seine Stimme paßt sehr gut zu den drei schrulligen Juristen. Einzig der literaturkritische Vorspann erfordert sicher zweimaliges Anhören, doch ist dies die Mühe wert, denn er rechnet unter anderem gnadenlos ab mit der obszönen Weinerlichkeit der Bekenntnisliteratur, die, wenn sie gut, Literatur, ansonsten aber eher peinliche Selbstentblößung ist und die mittlerweile den Weg in Zeitungen und Fernsehen gefunden hat.

Ein weiterer Pluspunkt dieser beiden CDs ist es, daß sie eine ungekürzte Fassung des Romans bieten.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Angetrunkene Herren mimen einen Strafprozess, 9. Dezember 2006
Von 
Anastasios Hatzis (Dietmannsried-Probstried) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Panne: Eine noch mögliche Geschichte (Broschiert)
Alfredo Traps gerät durch eine nächtliche Autopanne unfreiwillig in die gesellige Runde einiger pensionierter Juristen. In einem gespielten Gerichtsverfahren, in der er bereitwillig die Rolle des Angeklagten übernimmt, begibt sich die angeheiterte Herrenrunde auf die enthusiastische Suche nach Schuld und Unschuld, und in deren Verlauf sieht sich Traps mit wachsenden Zweifeln an seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert. Eine tiefsinnige Kurzgeschichte, gewürzt mit feinem Humor, hinterfragt unser modernes Verständnis von Gerechtigkeit. Ideale Lektüre um mit einem Glas Wein den Abend ausklingen zu lassen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Illusion oder Wirklichkeit, 7. Juli 2001
Von Ein Kunde
Kaum vorstellbar, dass diese Geschichte noch möglich ist, und doch wählte Friedrich Dürrenmatt diesen Untertitel. Die Handlung ist gut nachvollziehbar, ja, mit der Zeit bekommt man glatt Hunger bei Dürrenmatts Beschreibungen. Da könnte man fast den Hintergrund vergessen, den der Autor uns versucht darzustellen: eine Panne, die in einer Katastrophe endet, weil ein Mensch die Realität mit einem Spiel vermischt und nicht mehr unterscheiden kann, was von beidem die Illusion ist. Ein kurzweiliger Roman, der durchaus empfehlenswert ist.
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5.0 von 5 Sternen Buchbindearbeit und Satz erstklassig, 19. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Panne (Gebundene Ausgabe)
Die Qualität der Lektüre ist allseits bekannt. Das Besondere an diesem Buch sind Satz- und Buchbindearbeit. Beides wirklich erstklassig. Angenehm zu lesen und tolle Haptik.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schuld, 27. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Panne: Eine noch mögliche Geschichte (Broschiert)
Ist es möglich, zu leben, ohne sich mit Schuld zu beladen.
Diese Frage ist meines Erachtens der philosophische Hintergrund dieser spannenden und Esprit vollen Erzählung.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gute Kurzgeschichte, wenn auch nicht Dürrenmatts bestes Werk, 29. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Panne: Eine noch mögliche Geschichte (Broschiert)
In "die Panne" verschwimmen Realität und Vorstellung und am Ende liegt es am Leser, den Ausgang der Erzählung zu beurteilen. Schonungslos präsentiert Dürrenmatt seine logische Konsequenz.

"Die Panne" gehört sicherlich zu den lesenwerten Erzählungen und zu den bekanntesten Kurzgeschichten des Altmeisters, wobei mir gerade "Der Tunnel" oder "Winterkrieg in Tibet" besser gefallen haben, da diese atmosphärisch doch ein wenig dichter daherkommen.

Trotz allem sollte man sich ein Stündchen nehmen und sich "die Panne" einmal anschauen. Es lohnt sich wirklich und es gibt sicherlich nicht viele Autoren, die derart gute Kurzgeschichten schreiben konnte.

Ich empfehle nur, eine andere Ausgabe zu kaufen, denn das Büchlein mit 80 Seiten allein ist etwas dünn. Es gibt hervorragende Bände, z. B. "Die Panne - und andere Erzählungen", ebenfalls im Diogenes-Verlag erschienen.

In der Schule sollten die Jugendlichen wieder mehr Dürrenmatt lesen!
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen war okay..., 6. Februar 2006
Die Panne von Freidrich Dürrenmatt war mein 5. Buch was ich von ihm gelesen habe. Es war nicht schlecht, aber es gibt definitiv bessere Bücher von ihm. Die ersten 56 Seiten werden mit dem Hörspiel gefüllt, dessen Geschichte an sich gelungen ist. Die ca. letzten 120 Seiten handeln von der gleichen Geschichte( wie schon im Hörspiel ) nur als Komödie als ersten und zweiten Akt erzählt. Die Geschichten haben zwar die gleiche Aussage, jedoch gibt es z.B. in der Komödie mehr Akteure, die die Geschichte ausführlicher und den Anfang etwas anders erzählen. Dementsprechend liest man also die gleiche Geschichte letzten endes zweimal!!!
Hauptsächlich geht es darum, dass ein Geschäftsmann eine Panne erleidet und nachts einen unterschlupf sucht. Diesen findet er auch bei pensionierten älteren Herren. Diese bieten dem Geschäftsmann an, mit ihnen ein Spiel zu spielen indem die Herren in deren alten Berufe wieder tätig sind. Einer von ihnen war einmal ein Staatsanwalt, einer ein Richter und einer von den Herren ein Verteidiger. Der Geschäftsmann spielt den Angeklagten, der fest davon überzeugt ist, nie ein Verbrechen in seinem Leben begann zu haben.Er erzählt gedankenlos über sein bisheriges Leben und merkt nicht, dass er schon im Verhör ist und er als Täter schon längst entlarvt wurde. Als ihm klar wird, dass man ihm ein Verbrechen anhängen möchte, lacht er sich darüber kaputt und beteuert seine Unschuld. Doch im laufe des Verfahrens dreht sich seine Sichtweise...
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Dürrenmatt - Literaturgott ;), 16. April 2009
In der Annahme fast alles aus dem Dürrenmattschen Oeuvre gelesen zu haben, übersah ich dabei ein kleines Werk der Gesamtausgabe (die zu kaufen mir bis jetzt aus Geldmangel oder nicht zu beendendes Angehen bisher verwehrt blieb ' in 37 Werken): Die Panne. Über den Inhalt werde ich mich über große Strecken ausschweigen ' denn wie bei Dürrenmatts 'ähnlichen' Werken wie z.B. Der Verdacht, kann man das Ende mit einem falsch positionierten Satz nicht nur verraten, und/jedoch lässt es sich damit prächtig erahnen. Soviel sei doch gesagt: Neben den doch sehr bekannten Werken erscheint dies Werk vielleicht verschwindend - es beinhaltet jedoch eine Art Vergnügen, dem Leser seine, nicht ganz 'un-dürrschisch', Vermutungen zu rauben, und dies bezaubernd. Wer Dürrenmatt bereits häufig gelesen hat, dem rate ich dieses Werk an, mit dem Ausblick, wie so oft, überrascht zu sein. Auf jeden Fall ist es eine Komödie (wie im Untertitel angekündigt), auch wenn sie im Mantel der Tragödie heranstreift. Nur ein bisschen zu kurz.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen vergnüglicher Herrenabend, 1. Oktober 2012
Von 
Carla - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Panne (Audio CD)
Die Panne ist eine spannende Erzählung, schnell und flüssig zu lesen und äußerst unterhaltsam. Obwohl bereits 1956 erstmals veröffentlicht, passt sie gut in unsere Zeit: Sie befasst sich im weitesten Sinne mit der Frage unserer Selbstwahrnehmung. Wie konstruieren wir das Bild von uns selbst? Welchen Einflüssen unterliegen wir? Ist es unserer Lebensgeschichte, sind es unsere Erfahrungen? Sind es unsere oft verzerrten Erinnerungen oder etwa die Einschätzung anderer, die unsere Selbstsicht prägen und unser Denken und Handeln leiten? Ein vergnüglicher Herrenabend in einem abgelegenen Landhaus lässt uns weiter darüber nachdenken. Viel Vergnügen beim Lesen!
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Die Panne: Eine noch mögliche Geschichte
Die Panne: Eine noch mögliche Geschichte von Friedrich Dürrenmatt (Broschiert - April 2006)
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