summersale2015 Hier klicken Jetzt Mitglied werden studentsignup Cloud Drive Photos Learn More blogger ssvpatio Fire HD 6 Shop Kindle SummerSale

Kundenrezensionen

18
3,6 von 5 Sternen
Früher war mehr Lametta. Hinterhältige Weihnachtsgeschichten.
Format: TaschenbuchÄndern
Preis:11,00 €+Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ohne dem Buch an sich seinen Wert nehmen zu wollen: Der Weihnachtsmuffel-Titel ist das Spritzigste an diesem Buch.

Die Kurzgeschichten, u.a. von Elke Heidenreich, Heinrich Böll, John Irving, stimmen einen eher nachdenklich als heiter. Kleine Lacher bleiben beim Lesen nicht aus - keine Sorge - aber es handelt sich nicht um eine humoristische Kurzgeschichtensammlung. Stattdessen wird durch die interessant ausgewählten Autoren eine hohe erzählerische Qualität erreicht, so dass man das Buch auch gerne weiterliest, wenn man auf Zucker-Lektüre gehofft hatte.

Trotzdem hat das Buch damit als Geschenk für Weihnachtsmuffel einen besonderen Wert:
Der Titel bringt die anwesende Runde beim Überreichen zum Lachen.
Der Beschenkte erhält mehr als nur ein übers Bein gebrochenes Witzeheft.
11 KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
72 von 78 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Oktober 2005
Bereits der Untertitel - hinterhältige Weihnachtsgeschichten - lässt uns schon halbwegs erahnen, dass es sich nicht um die üblichen, gefühlsbetonten happy-end-Erzählungen handelt, die sich sonst so auf dem Markt tummeln. Die Auswahl der Autoren bürgt zudem für Qualität: denn Namen wie eben Loriot, Elke Heidenreich, Doris Dörrie, Martin Suter aber auch Philippe Djian, Erich Kästner, Ingrid Noll, John Irving, Kurt Tucholsky, Christian Morgenstern und viele erstklassige Autorinnen und Autoren mehr zeugen für unterhaltsame, ironische und meist auch nachdenkliche Unterhaltung.
Es dreht sich in dieser Anthologie u.a. um John Irvings desaströses Krippenspiel, um Martin Suters Topmanager der Weihnachten einfach ignorieren möchte, um ein vernachlässigtes Weihnachtsmenü einer Domina die ihren Beruf an den Nagel hängen will, um eine Flucht vor Weihnachten ins 50 Grad heiße Kalifornien und um vieles mehr, das sich rund um die wichtigste Zeit des Jahres dreht.
Genießen Sie Weihnachtsgeschichten der anderen, der besonderen Art. Lassen sich von Top-Schriftstellerinnen und Schriftstellern verführen und verzaubern. Und ein Schuss Selbstironie kann auch nicht schaden, denn irgendwie kann sich jede und jeder in diesen Geschichten und Gedichten auch ein bisschen selbst finden.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Januar 2010
Die Kurzgeschichten sind eine herrliche, humorvolle Alternative für jeden, der nicht in der sülzigen Weihnachtsromantik versumpfen will - eine prima Alternative!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Dezember 2006
Die beiden Autorinnen und Martin Suter bürgen normalerweise für schriftstellerische Qualität mit ihrer unterhaltsamen, ironischen und meist auch nachdenklichen Art des Schreibens. Doch in diesen drei fast apathisch vorgetragenen Lesungen springt der berühmte Funken einfach nicht über, zu sehr wird das geschriebene Wort einfach herunter gerasselt bzw. gefühllos ins Mikro gepresst!

Am ehesten kann uns noch die Dichterlesung Ingrid Nolls halbwegs in den Bann ziehen; Anna Königs Lesung von Doris Dörries Spekulatius fehlt dagegen jegliches Leben. Auch der ansonsten stilistisch so brillante Martin Suter kann uns trotz seines angenehmen schweizerisch nicht für die vor sich hin plätschernde Geschichte aus der vorweihnachtlichen Welt des Managements erwärmen!

So bleiben diese drei Weihnachtsgeschichten Spekulatius von Doris Dörrie, Die Weihnachtsfrage von Martin Suter und Ein milder Stern hernieder lacht von Ingrid Noll einfach drei weitere, für eine Hörbuchfassung aufbereitete Weihnachtsgeschichten, die leider weit hinter den hoch gesteckten Erwartungen zurück bleiben, die diese in der gedruckten Form versprechen.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Früher war alles besser - auch Weihnachten. Da war Weihnachten ein Fest der Liebe und Besinnlichkeit. Da brannten noch echte Kerzen am Christbaum und die Weihnachtslieder kamen nicht aus dem CD-Player. Ja früher, da gab es kein Hetzen bei der Bescherung, kein Schenken ohne Herz und Sinn.

„Früher war mehr Lametta“ - das war einmal, und das ist schon lange her. Dass in unserer heutigen Zeit Weihnachten hinterhältig, ja mitunter unheilig sein kann, beweisen die Weihnachtsgeschichten in dem gleichnamigen Diogenes-Band.

In der Auftaktgeschichte „Spekulatius“ erzählt Doris Dörrie von der 40jährigen Pauline, die Weihnachten im sonnigen, heißen Kalifornien verbringt und sich auf ein Fest ohne Baum, Lieder und Spekulatius freut. Doch dann kommt alles ganz anders. Von Heinrich Böll ist die bekannte Erzählung „Nicht nur zur Weihnachtszeit“ vertreten, wo eine Familie der Mutter zuliebe jeden Tag um 18.30 Uhr Heilig Abend feiert.

Bei Patricia Highsmith tickt dagegen zu Weihnachten eine Uhr und es kommt ausgerechnet in dieser besinnlichen Zeit zu einer Scheidung. David Sedaris geht es in seiner Geschichte „Weihnachten heißt Schenken“ sogar soweit, Organe zu verschenken und so landen die Schenkwütigen auf dem Operationstisch. Elke Heidenreich, Ingrid Noll, Andrej Kurkow oder Hans Christian Andersen steuerten ebenfalls Geschichten zu dem Auswahlband bei. Erich Kästner, Wilhelm Busch oder Joachim Ringelnatz sind dagegen mit hinterhältigen Weihnachtsgedichten vertreten, während Sempe, Tomi Ungerer und andere Cartoonisten das ungewöhnliche Weihnachtsbuch mit einigen Zeichnungen illustrierten.

Fazit: Eine unterhaltsame Weihnachtsanthologie für alle, die genug haben von Weihnachtskitsch und -zwängen.

Manfred Orlick
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
am 27. Dezember 2014
„Hätte ich mich in diesen Raum gestellt und zu diesen Menschen von Sanftheit und Liebe, von Harmonie und Sehnsucht, von Weihnachten, von Erlösung und Versöhnung gesprochen – niemand hätte mir zugehört. Eine peinliche Figur wäre ich gewesen, und der Wachmann hätte mich beim Arm genommen und gesagt: »Darf ich sie zu Ihrem Flugzeug bringen?« oder: »Jetzt trinken Sie erst mal eine Tasse Kaffee.« Erika schaffte die Verzauberung durch ihre bloße Anwesenheit. Ein Schwein von solcher Größe, mit einem so milden Blick und einer derart weichen Anfaßfläche vermittelte mehr Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen, als die Prediger aller Mitternachtsmessen das würden schaffen können. Nehmt das geschundene, verkitschte, blondgelockte Jesuskind aus den Krippen und legt ein lebensgroßes Schwein mit rosa Fell und flehenden Glasäuglein unter den Weihnachtsbaum, und ihr werdet ein Wunder erleben!“

Das gewählte Zitat stammt aus der Geschichte „Erika“ von Elke Heidenreich – der in meinen Augen besten Geschichte in diesem Buch.
„Hinterhältige Weihnachtsgeschichten“ verspricht das Buch. Ich habe mir davon Geschichten versprochen, die abseits der normalen „alles-schön-fromm-und-fröhlich“ Geschichten sind, ich hatte Ironie, Satire und lustige, unterhaltsame Geschichten erwartet. In der Summe war das leider nicht so.

Das Buch bietet insgesamt 17 Geschichten und 8 Gedichte von folgenden Schriftstellern: Doris Dörrie, John Irving, Erich Kästner, Guy de Maupassant, Martin Suter, Anton Cechov, Otto Jägersberg, Elke Heidenreich, Hans Christian Andersen, Joachim Ringelnatz, Ingrid Noll, Heinrich Böll, Tomi Ungerer, Saki, Andrej Kurkow, Loriot, Jason Starr, Kurt Tucholsky, Patricia Highsmith, Christian Morgenstern, Muriel Spark, Urs Widmer, Philippe Djian, Wilhelm Busch und David Sedaris. Die Länge der Geschichten variiert zwischen 4 Seiten bei der kürzesten und 45 Seiten bei der längsten Geschichte.

Ich habe mal wieder Punkte für die einzelnen Geschichten vergeben. Dabei komme ich auf folgendes Ergebnis:
- 4 Punkte konnte ich für zwei Geschichten vergeben
- 3 Punkte gab ich für sieben Geschichten
- 2 Punkte für ebenfalls sieben Geschichten
- 1 Punkt für eine Geschichte
Bei den Gedichten ergab meine Wertung
- 4 Punkte für ein Gedicht
- 3 Punkte für ein weiteres Gedicht
- 2 Punkte für vier Gedichte
- 1 Punkt für zwei Gedichte
Das macht einen Schnitt von leider nur 2 Punkten.

Neben „Erika“ gefiel mir „Nicht nur zur Weihnachtszeit“ von Heinrich Böll sehr gut, bei den Gedichten war der klare Spitzenreiter Loriots Adventsgedicht.
„Es blaut die Nacht, die Sternlein blinken,
Schneeflöcklein leis herniedersinken.
Auf Edeltännleins grünem Wipfel
häuft sich ein kleiner weißer Zipfel.
Und dort vom Fenster her durchbricht
den dunklen Tann ein warmes Licht.
Im Forsthaus kniet bei Kerzenschimmer
die Försterin im Herrenzimmer.
In dieser wunderschönen Nacht
hat sie den Förster umgebracht…“
Jetzt muss man allerdings sagen, dass diese drei genannten vielen Lesern bekannt sind und auch durchaus schon mal Eingang finden in ein Buch mit „normalen“ Weihnachtsgeschichten. Das gilt in gleichem Maße für „Der Tannenbaum“ von Hans Christian Andersen. Auch mir waren sie schon bekannt, brachten also nichts Neues.
„Zu Weihnachten tickt eine Uhr“ von Patricia Highsmith habe ich noch als sehr unterhaltsam empfunden, allerdings zeigte sich da schon ein Problem, das leider auf nicht wenige Kurzgeschichten zutrifft: Spannung und eine interessante Handlung wird aufgebaut, man bekommt so richtig Spaß an der Geschichte und dann ist sie plötzlich zu Ende, mit einem viel zu abrupten Schluss, der mich manchmal sogar verärgert, weil er das Niveau der übrigen Geschichte nicht halten kann.
Bei „Das Krippenspiel“ von John Irving hatte ich ein ganz anderes Problem: Mir gefiel die Geschichte und der Schreibstil, aber leider ist diese Geschichte offenbar ein Kapitel aus einem Buch – und ich konnte einiges nicht nachvollziehen. Vor allem konnte ich die scheinbar wichtige Besonderheit des Protagonisten nicht erkennen – auch das hat mich geärgert. Wenn mir hier jemand erzählen könnte, was bitte das Besondere an Owen Meany ist, würde ich mich sehr freuen.

Als Fazit kann ich diese Sammlung von Geschichten leider nicht empfehlen. Stattdessen empfehle ich „Erika“ als einzelnes Buch. Das gibt es nämlich auch und man kann dort zudem noch Bilder von besagtem wunderbarem Schwein bewundern. Und wer nicht weiß, wie Loriots Gedicht weitergeht, greift am besten auf einen Sammelband von Loriot selbst zurück.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Dezember 2012
Einige Geschichten sind sehr stimmungsvoll geschrieben und lesen sich sehr gut und zum Teil auch spannend. Andere habe ich überblättert. Aber das ist letztendlich Geschmackssache.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Januar 2013
In dem Buch sind unterhaltsame Kurzgeschichten verschiedener Autoren. Ich habe es verschenkt, einige habe ich vorher quergelesen und sie haben mir gefallen.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
am 19. Dezember 2011
Einfach köstlich. Richtig schöne Weihnachtsgeschichten für Erwachsene; zum Vorlesen und zum selber lesen. Die Geschichten sind kurzweilig und nett zu lesen. Manche Geschichten machen etwas nachdenklich, andere bringen einem zum Schmunzeln. Es ist eine schöne Geschichten-Sammlung und ein empfehlenswertes Geschenk.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
am 15. Dezember 2011
Eine Sammlung gut ausgesuchter und meist wirklich ungewöhnlicher bis skuriler Weihnachtsgeschichten. Ein vergnügliches Leseabenteuer für Jung und Alt, doch nichts für humorlose Muffel. Empfehlenswert auch für die reifere Jugend mit entsprechender Toleranz.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
     
 
Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen
Weihnachten mit Loriot (Kunst)
Weihnachten mit Loriot (Kunst) von Loriot (Gebundene Ausgabe - November 2008)
EUR 9,90

Aber dieses Jahr schenken wir uns nichts! Geschichten vom weihnachtlichen Wahnsinn
Aber dieses Jahr schenken wir uns nichts! Geschichten vom weihnachtlichen Wahnsinn von Mark Spörrle (Gebundene Ausgabe - 1. November 2008)
EUR 8,00

Josef, es ist ein Mädchen!: Weihnachten mal anders
Josef, es ist ein Mädchen!: Weihnachten mal anders von Thorsten Saleina (Gebundene Ausgabe - September 2008)
EUR 5,95