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Kundenrezensionen

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4,3 von 5 Sternen
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am 7. März 2004
Geri Weibel ist ein Szeneheini erster Sahne. In Begleitung seiner besten Freunde fühlt sich Geri Weibel jedoch nicht sehr sicher. Er ist immer besorgt, ob an ihn alles stimmt. Denn im Leben eines Trendforschers und Möchtegerns gibt es viele Fehler, die man machen kann. Angefangen mit dem Begrüssungsritual (Die Begrüssungsfrage, S. 7), über die Weltenfrage (S. 38) bis zur Trinkgeldfrage (S. 113) gibt dieser Trendguide eine Anweisung für ein sorgenfreies Trendleben in den kultigsten Bars und Restaurant der Stadt.
Die Vorliegende Sammlung der Geschichten um Geri Weibel sind humorvoll, spannend und witzig geschrieben. Suter versteht es exzellent die Personen, Handlungen, Orte und Zeitgeiste zu beschreiben und verpackt die Geschichten in einen humorvollen Rahmen. Am Schluss soll es immer der Geri Weibel sein, welcher ins Fettnäpfchen tritt. Ideale Lektüre für Zwischendurch oder Zwischendrin, zur Selbstanalyse und -Reflexion bleibt einem am Schluss nur die Feststellung: Suter hat recht.
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am 24. Oktober 2006
Was sagen die Leute???

Oder: Es recht zu machen jedermann,

ist eine Kunst, die keiner kann.

Fragen, Fragen, Fragen...die stellt sich Geri Weibel.

z.B. die Begrüssungsfrage, die Alkoholfrage, die Elternfrage, die Meinungsfrage, die Frauenfrage, die Altersfrage und noch viele mehr.

Und immer möchte Geri Weibel es allen Recht machen: nicht auffallen, nicht anecken oder anderes sein als die Anderen der Szene.

Ja, was denken die Leute.

Ein sehr kurzweiliges und amüsantes Buch. Manchmal erkennt man sich selbst in Geri Weibel. Ja, leider!!

Für mich ist die Geschichte ein Jet-Set-Thriller. Die latente Angst, etwas falsch zu machen, ist nervenaufreibend. Stellen Sie sich so ein Leben vor?!?

PS: Das schönste Kompliment das ich den Buch machen kann ist: viel zu kurz (nur 115 Seiten) viel zu schnell ausgelesen. Bitte mehr.....
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am 25. Juni 2008
Martin Suters Geschichten über Geri Weibel, seinerzeit alle in der NZZ Folio erschienen, gibt es jetzt komplett in diesem Band. Geri und seine Freunde(soll man sie wirklich so nennen?) treiben sich in den Szene Bars der Stadt herum, schwadronieren sich etwas vor, jagen den Trends hinterher und wollen immer hip und in sein. Das ist schwierig, denn nichts ändert sich schneller als der aktuelle Trend. Geri ist schier darauf versessen, zu erkennen, was wann wie und wo abgehen kann. Aber: Leider liegt er entweder daneben oder er traut sich nicht seine Entdeckungen mitzuteilen, die dann gnadenlos von anderen Szenekennern adaptiert werden. So hart kann das Leben sein. Wir stehen Geri zur Seite, denn Verlierer sind nun einmal sympathisch.

Die kurzen Storys lassen sich bequem zwischendurch lesen. Man braucht keine Angst haben, nicht mehr weiterzukommen, wenn man den Band mal ein paar Tage aus der Hand legt. Dabei ist Suter witzig, ironisch, aktuell und auch ein klein wenig sarkastisch.

Einziges Manko; wenn man es denn so nennen darf: An Suters Romane reichen die Geri Weibel Geschichten ganz und gar nicht heran. Sie sind im Gegensatz zu Suters großen Storys eher Fingerübungen; die jedoch überaus gelungen.
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am 29. November 2014
Suter beschreibt in seiner Geri Weibel Kolumne wunderbar ironisch, wie verloren man sich der nahezu High Society fühlen kann. Letztlich gibt es in allen Gesellschaftschichten die cooleren und tonangebenden Personen, die Personen die immer dagegen sind und die, die sich irgendwie entscheiden können. Geri Weibel ist Mitglied einer Clique, man fragt sich schon, wie es überhaupt dazu kam, in welcher er immer wieder zweifelt wie er sich zu verhalten hat. So bleibt er im Urlaub zu Hause, verschanzt sich, sorgt dass ihn niemand sieht, weil er nicht mehr entscheiden konnte, welcher Urlaubsort nun überhaupt noch politisch oder sonst akzeptabel ist. Der Einsiedler lässt sogar eine zarte Beziehung scheitern, weil er der Konvention in seinem Mikrokosmos nicht genügen konnte. Eine wunderbare Ansicht auf eine Gesellschaft, die sich immer mehr nach der Meinung anderer, als dem eigenen Gefühl richtet.
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am 26. November 2003
Der Zeitgeist ist ein Sklavenhändler, ein Tyrann. Unterwirfst du dich nicht seiner Diktion, so wird dich keiner je lieben. Du wirst nicht dazugehören, du wirst nicht cool sein. Und was am allerschlimmsten ist: Chancen bei den Frauen kannst du komplett vergessen. Zumindest bei jenen Leuten, die du als deinen Freundeskreis bezeichnest. Glaubt Geri. Denn Geri ist ein armes Schwein. Nicht, weil er sich so große Mühe gibt, auf der Höhe der Dinge zu bleiben. Oder weil er weder Kosten noch Mühe scheut, die richtige Uhr zu tragen, den richtigen Haarschnitt, die richtige Urlaubsreise zu buchen oder die richtigen In-Locations zu besuchen. Nein, Geri ist ein armes Schwein, weil immer andere für ihn bestimmen, was „richtig" im Detail bedeutet. Weil er selbst keine Meinung hat. Er ist der Flummi, der sich jedem Trend wachsweich anpasst, um sein Fähnchen im nächsten Moment neu in den Wind zu hängen. Weil er immer ein bisschen zu spät ist. Immer ein bisschen daneben. Jenen Augenschlag zu spät, der den Unterschied ausmacht zwischen wirklich cool und Mitläufer. Geri ist so durchschaubar in seinem Bemühen, alles richtig zu machen, dass es weh tut. Jeder kennt Geri. Es gibt ihn in jeder Clique (nein es muss Freundeskreis heißen, Clique, was für eine uncoole, antiquierte Vokabel!). Und nicht selten ertappt man Geri in sich selbst. Zum Totlachen, aber auch zum Nachdenken. Brillant beobachtet und lustig beschrieben, bitterböse, ironisch, detailreich. Aber, genauso wie Suters Chefetagen-Satire "Business Class", am besten in kleinen Häppchen zu genießen. Sonst wird einem schlecht von so viel Zeitgeist.
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am 28. Januar 2013
Ein wirklich tolles Buch!

Ich habe mich köstlichst amüsiert.
Es gelingt dem Autor hier, die Hauptperson, einen typischen Loser, trotzdem irgendwie liebenswürdig herüberkommen zu lassen. Die Handlungen wirken, trotz der satirischen Überzeichnung, sehr nah am Leben.
Jeder findet wohl genau solche Typen in seiner Umgebung, wenn er die Menschen ein bisschen aufmerksam beobachtet.

Besonders schön finde ich den Schluss der Geschichte.

es ist eines der Bücher, die ich mit Genuss immer wieder einmal lesen kann.
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am 8. Oktober 2012
Gibt es tatsächlich Menschen, die solch ein Leben führen?
Das ist ja mehr als gruselig. Inhaltsloses Dasein in immer
denselben Lokalitäten mit immer denselben Dumpfbacken.

Man, ich bin so froh, dass ich ein Wenigverdiener bin und
richtig gute Freunde habe, mit denen ich durch dick und
dünn gehen kann. :D

Das Buch gibt einen wirklich minutiösen Einblick in ein
tieftrauriges Dasein und ein oberflächliches Milieu. Sehr
gut und kurzweilig geschrieben. Pointiert und bissig.
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am 25. November 2015
Sehr interrssante Beschreibung einer unsucherer und eher unglücklichen Person, ihre Ängste und Unsicherheit und die Kühle der sogenannten Freunden, die keine Freunde waren. Eine traurige Geschichte, meisterhaft wie von Martin Suter zu erwarten ist. Der hat mich noch nie enttäuscht.
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am 17. Mai 2011
Dieses Buch ist eines, das ich immer wieder lese.
Es schildert auf so liebenswürdige Art einen Tollpatsch, der sich immer an anderen orientiert um "dazuzugehören" und immer wieder damit scheitert.
Ein kluges unterhaltsames, schön zu lesendes Buch, das für beste Unterhaltung sorgt!
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am 8. März 2011
Mit dem Suter Martin hatte ich schon ein wenig gehadert nach "Allmen und die Libellen", was ja nun wirklich ein ganz ein müdes Buch ist. Er soll ja bereits ein ganze Reihe um seinen Helden Allmen in der Schublade haben, heißt es. Glaube ich. Und offensichtlich hat er die ganze Reihe an einem Wochenende geschrieben. Aber zurück zum Geri: Nachdem ich das Singspiel "Geri" von Martin Suter und Stephan Eicher in Zürich gesehen und mich köstlich amüsiert hatte, sollte Suter noch eine Chance bekommen. Also das Buch besorgt. "Richtig leben mit Geri Weibel - Sämtliche Folgen" sind launige, kleine Geschichten aus dem Zürich der "ChampBar", dem "Mucho Gusto", dem "Fisch & Vogel" oder dem "Alten Fass". Hier hängt sie herum, die Clique von Geris Stadtmenschen. Sie haben irgendeinen Job, der ist aber nicht wichtig. Wichtig sind Stil und Etikette, Geschwätz und Geläster. Geri macht alles immer gerade nicht richtig, er ist immer knapp daneben: Bei den Klamotten, der Brille, bei den Frauen, der Wohnung und dem Urlaubsort. Er will dem Trend folgen, ihn gar setten, scheitert jedoch regelmäßig. Und kriegt am Ende doch das, was alle wollten. "Richtig leben mit Geri Weibel" erschien von 1997 bis 2002 als Serie im Folio der Neuen Züricher Zeitung und zieht daraus auch eine Stärke: kurze Fortsetzungsgeschichten, die für sich alleine stehen und trotzdem immer noch eine neue Entwicklung erahnen lassen. Und wo es hingeht mit Geri, das interessiert. Mich so viel, dass ich das Buch an einem Tag durchgelesen haben. Und meine, die Züricher Haut Volée jetzt ein bisschen besser zu verstehen. Darauf eine Grenadine - auch wenn sie nun überhaupt nicht in ist.

Fazit: Feiner Suter, er bringt Petitessen wortarm aber bildreich auf den Punkt. Macht Spaß, Lust auf mehr.
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