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4.0 von 5 Sternen Zu kurz geraten, in verschiedener Hinsicht
Als großer John-Irving-Fan konnte ich mir auch den neuen Roman nicht entgehen lassen. Zwar inszeniert der Autor auch diesmal wieder vor den Augen des Lesers ein Panoptikum an originellen Figuren, doch was mir leider fehlt, ist die Sympathie für diese Originale und Außenseiter. Vielmehr entsteht der Eindruck, Irving sei selbst zu seiner Hauptfigur auf...
Veröffentlicht am 19. Juni 2003 von Agatha Blanc-Sec

versus
34 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Blutleer
Man sagt, John Irving wurde von einer Bemerkung seiner Ehefrau zu diesem Buch inspiriert.
Wäre es nicht eine interessante Geschichte, nach einer gelungenen Handtransplantation als Witwe des
Spenders ein Besuchsrecht beim neuen Empfänger zu verlangen ? Mr. Irving soll daraufhin die Arbeit
an seinem aktullen Manuskript unterbrochen haben, um diesen...
Veröffentlicht am 14. Februar 2002 von A. Jordann


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34 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Blutleer, 14. Februar 2002
Von 
A. Jordann "a_jordann" (Detmold, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die vierte Hand (Gebundene Ausgabe)
Man sagt, John Irving wurde von einer Bemerkung seiner Ehefrau zu diesem Buch inspiriert.
Wäre es nicht eine interessante Geschichte, nach einer gelungenen Handtransplantation als Witwe des
Spenders ein Besuchsrecht beim neuen Empfänger zu verlangen ? Mr. Irving soll daraufhin die Arbeit
an seinem aktullen Manuskript unterbrochen haben, um diesen neuen Roman zu verfassen. Hätte
er das bloss nicht getan ! Noch nie war ein Roman von John Irving so blutleer und hat mich sowenig
berührt. Wo sind die wunderbaren Charaktere wie Homer Wells, Owen Meany oder Dr. Faruk Daruwalla ? All die skurilen Einfälle und Ideen, die sonst jeden seiner Romane auszeichnen ? Nichts oder nur sehr wenig davon vorhanden. So plätschert die Handlung um einen (unfreiwilligen) Frauenhelden, der durch die Liebe zu der Witwe seines "Handspenders" geläutert wird leider dahin. Schade, sein bisher schwächster Roman.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen erst bissig, dann schnulzig, 26. Dezember 2004
Von 
Marc-anton Andre "Marc-Anton Andre" (Koenigswinter, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die vierte Hand (Taschenbuch)
Der Roman ist zweigeteilt, als hätten zwei verschiedene Autoren daran geschrieben. Die erste Hälfte ist voll von schwarzem Humor und skurrilen Einfällen. Die Figuren haben alle ihren eigenen Charakter, seien es die Hauptpersonen wie der Löwenmann, die Witwe, der Chirurg oder die Nebenpersonen wie Monika mit „k", der Getränkelieferant oder die Haushälterin. Freunde des alten Irwing kommen hier auf ihre Kosten.
Das ändert sich allmählich in der zweiten Hälfte: Die Zeichnung der Figuren wird immer schwächer wie z.B. die der neuen Chefin oder des eifersüchtigen Bruders, der Humor immer flacher. Was bleibt, ist eine schnulzige Liebesgeschichte. Das muß nicht schlecht sein. Romantisch veranlagte Leser/Innen werden die Geschichte sicher sehr mögen. Wer aber auf ein Ende hofft, daß genauso einfallsreich ist wie der Anfang, wird sicher enttäuscht sein.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zu kurz geraten, in verschiedener Hinsicht, 19. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Die vierte Hand (Taschenbuch)
Als großer John-Irving-Fan konnte ich mir auch den neuen Roman nicht entgehen lassen. Zwar inszeniert der Autor auch diesmal wieder vor den Augen des Lesers ein Panoptikum an originellen Figuren, doch was mir leider fehlt, ist die Sympathie für diese Originale und Außenseiter. Vielmehr entsteht der Eindruck, Irving sei selbst zu seiner Hauptfigur auf Distanz gegangen, könne sie nicht leiden. Es fällt so schwer, Verständnis und Empathie für den "Löwenmann" aufzubringen, doch diese beiden Eigenschaften sind gerade das, was ich an John Irvings Büchern so schätze: Sie wecken Verständnis und Empathie für Ausgestoßene und Außenseiter, Leute, die nicht ganz der gesellschaftlichen Norm entsprechen. Was dem Autor auch nicht zu liegen scheint, ist die "Kurzform" dieses Romans, denn im Gegensatz zu anderen Werken hat sich hier die Geschichte nach 400 Seiten erledigt. Das tut dem Buch nicht gut, da kommen wirklich manche Entwicklungen zu kurz im wahrsten Sinne des Wortes zu kurz (z. B. löst sich die Liebesgeschichte zwischen dem frustrierten Chrirugen und seiner Haushälterin doch recht schnell in Wohlgefallen auf).
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Was ist los, Mr. Irving?, 24. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: Die vierte Hand (Gebundene Ausgabe)
Ich habe "Die vierte Hand" sofort nach dem Erscheinen des Buches im Original gelesen. Das ist zwar schon wieder etwas länger her, aber ich weiß noch sehr genau, wie enttäuscht ich war. Meiner Meinung nach ist "Die vierte Hand" Irvings schlechtestes Buch, für mich auch kein richtiger "Irving". Denn John Irving war für mich bis jetzt alles andere als reaktionär, intolerant und antifeministisch, alles Adjektive, die auf "Die vierte Hand" durchaus zutreffen. Außerdem ist die Story total an den Haaren herbeigezogen. An keiner Stelle des Buches leuchtete mir ein, warum die Witwe unbedingt ein Kind von jenem Mann will, dem die Hand ihres verstorbenen Gatten transplantiert wurde. Die Figur dieser Mrs. Dingsbums ist überhaupt total unglaubwürdig. Einen Typen wie Wallingford kann ich mir zwar vorstellen, aber seine Wandlung vom oberflächlichen Playboy zum tiefsinningen Frauenversteher ist geradezu lächerlich. Vom Autor von Garp, Gottes Werk und Teufels Beitrag, dem Wassertrinker und Owen Meany hätte ich wirklich mehr erwartet. Die drei Sterne gibt's nur um der alten Zeiten Willen, Mr. Irving.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Enttäuschend, 11. Februar 2002
Rezension bezieht sich auf: Die vierte Hand (Gebundene Ausgabe)
Ich bin ein großer Fan von Irvings Büchern und konnte es natürlich nicht erwarten endlich sein neuestes Werk zu lesen. Der Anfang schien vielversprechend doch je mehr ich las desto mehr schwand auch mein Interesse an der Geschichte. Die Story und die Charaktere lassen einen seltsam kalt und ich finde es sehr schade, dass es Irving nicht mehr möglich ist, jemanden mit seinen Geschichten so zu bewegen wie er es z.B. in 'Owen Meany' oder 'Gottes Werk und Teufels Beitrag' getan hat. Besonders stellt sich mir die Frage, warum er den Handlungsstrang mit Dr. Zajac einfach aufhört weiterzuführen obwohl wenigstens dieser ein bisschen an vergangene Skurilitäten erinnert und deswegen diese ganze hin und her zwischen Patrick Wallingford und Doris Clausen so in die Länge zieht. Trotzdem ist manchmal ganz unterhaltsam, aber das ist für einen Irving einfach nicht genug.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wie 3 Hände - 2 Hände = 4 Hände sind, 27. Januar 2006
Von 
marielan - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die vierte Hand (Taschenbuch)
Patrick Wallingford, Frauenheld und Sensationsjournalist wider Willen, wird von einem Löwen die Hand abgebissen. Doris Claussen vermacht ihm die Hand ihres Mannes noch zu dessen Lebzeiten, und der sonderbare Handchirurg Dr. Zajac greift begeistert zu, als Doris' Mann stirbt; er möchte der erste sein, dem eine Handtransplantation gelingt. Doch Doris fordert für sich ein Besuchsrecht bei der Hand und von Patrick ein Kind.
Zwar hat das Buch seine schrägen, absurden Seiten, zwar ist Irvings Story auch hier wieder komisch, aber man bleibt beim Lesen distanziert und außen vor. Es ist nicht gelungen, den Protagonisten als originellen Schwächling oder als mitleiderregenden Charakter darzustellen; er ist einfach ein normales Weichei und ein dämliches obendrein - denn beispielweise der Umstand, der Angebeteten während des Heiratsantrages von den Einzelheiten kürzlich erlebter Liebschaften zu berichten, klingt in diesem Fall leider nicht wie Satire, sondern wie Dummheit.
Auch bei der kritischen Betrachtung der Nachrichtenmedien und ihrer Informationsbeschaffung hat Irving leider die Überzeichnung als Stilmittel so verhalten eingesetzt, dass sie wie ein Abbild der Realität wirkt.
Schade, wenn man sich auf einen herzhaften Irving-Lesegenuss freut, aber dann vergleichsweise fade bedient wird.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der nächste Irving kommt bestimmt, 11. August 2002
Rezension bezieht sich auf: Die vierte Hand (Gebundene Ausgabe)
Irving kann einfach gut schreiben. Seine Bücher sind unterhaltsam, sie zu lesen macht Spaß. Das tröstet dann auch über die - zumindest im zweiten Teil - etwas dünne Geschichte hinweg. Solange der Löwenmann mit seinem Schicksal und um seine Hand kämpft, hat das Buch Tiefe, sind die Charaktere schön gezeichnet, lässt die Vielschichtigkeit der Handlungsebenen (Wallingford, Zajac, Clausens) Spannung und Abwechslung aufkommen. Im zweiten Teil, wenn Wallingford ausschließlich um Doris Clausen kämpft, wird das Ende der Geschichte ausrechenbar, wenn auch nicht unbedingt plausibel. Schade. Aber der nächste Irving kommt bestimmt.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unterhaltung kontra Sinn des Lebens, 1. August 2003
Rezension bezieht sich auf: Die vierte Hand (Taschenbuch)
Natürlich ist auch diesmal wieder für Unterhaltung gesorgt. Einem nichtssagenden Adonis, Reporter von Beruf, wird von einem Löwen während eines Interviews die Hand abgebissen. Der Autor würzt diese Geschichte mit Personen wie dem Handchirurgen, der ein Faible für Hundekotentfernung hat, und einer Frau, die nicht nur die Hand ihres noch lebenden Mannes spenden will, sondern auch noch ein Kind von dem Protagonisten als Gegenleistung möchte. Sexuelle Eskapaden, berufliche Intermezzos und die große Liebe machen aus dem Werk noch eine runde Sache, einen typischen Irving eben.
Ich glaube jedoch, dass Irving in dieser Geschichte viel mehr den Sinn des Lebens hinterfrägt und scharfe Kritik am Way-of-life übt. Er zeichnet das Bild eines Mannes, den es an nichts mangelt, außer eben an der wahren Liebe. Der Stellenwert eines Menschen in der Gesellschaft läßt sich demnach nicht auf Dauer durch beruflichen Erfolg, familiäre Scharaden, One-night-stands und Bekanntheitsgrad aufrecht erhalten. Es höhlt einem aus und erst der Glaube an eine und die gegenseitige Zuneigung zu einer bestimmten Person läßt uns zu dem werden, was wir eigentlich sein sollten.
Nicht sein bester Wurf und trotzdem besser, als vieles andere...
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Muß für jeden Irving Anhänger, 31. Januar 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die vierte Hand (Gebundene Ausgabe)
Meiner Meinung nach hinterläßt das Buch keinen so schwachen Eindruck wie in "Spiegel Online" vom 28.01.2002 (Schlaffer Händedruck) zu lesen war. Es ist aber sicher schwer, sich nach solchen Werken wie "Gottes Werk und Teufels Beitrag" oder Owen Meany" immer noch zu steigern. Im Roman "Die vierte Hand" sind aber alle Ingredienzien enthalten, die einen "echten Irving" ausmachen, also Skurille Figuren und aberwitzige Situationen. Allein wegen der Beschreibung des Chirurgen Zajac, des Nachrichtenmoderators Wallingford und von Mrs. Clausen und Mr. Clausen lohnt es sich, das Buch zu lesen. Deshalb, sich nicht von den etwas schlechteren Kritiken abschrecken lassen, lesen!
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27 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schade!, 20. Februar 2002
Rezension bezieht sich auf: Die vierte Hand (Gebundene Ausgabe)
John Irving: man liebt ihn oder findet seine Bücher einfach nur unverständlich. Als Fan, der alle Bücher gelesen und sich sehr auf die Neuerscheinung gefreut hat, muß ich leider sagen: ich bin enttäuscht. Irving hat zwar seine Fähigkeit äußerst skurrile Situationen zu beschreiben nicht verloren, aber in diesem Buch vermißt der Leser die Leichtigkeit mit der diese Skurrilitäten normalerweise miteinander verwoben werden - nämlich ganz langsam, bis das Verständnis der Zusammenhänge immer besser greift und das Finale (ob furios oder zart) den Leser aufseufzen und schnell auf Neues hoffen läßt.
Natürlich hoffe ich noch - darauf, daß sein nächstes Buch an seine früheren Geschichten anknüpft und ich dann seufze weil es leider und nicht wie diesmal "GottseiDank" zu Ende ist.
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Die vierte Hand
Die vierte Hand von John Irving (Taschenbuch - Juni 2003)
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