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5.0 von 5 Sternen Irving Light, aber gelungene melancholische Unterhaltung.
Dieser neue Roman von John Irving hat es schwer, denn er muss sich gegen zweierlei behaupten: Einerseits gegen die Erwartungen seiner Fangemeinde, die ihn gegen die vorherigen Romane messen, andererseits gegen das Hörensagen, den Ruf, der Irving-Romanen vorauseilt, und dem manche Käufer unvorsichtigerweise nacheilen.
Dies ist Irving Light, ein Roman ohne...
Am 24. Januar 2000 veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eine ganz nette Geschichte
Ein doch eher enttäuschendes Buch. Die Ereignisse sehr vorhersehbar und oft platt und trivial, die Charaktere auf wenige Merkmale beschränkt. Ich habe es zwar bis zum Schluss gelesen, da ich dies nur bei richtig schlechten Büchern nicht tue, aber nicht mit Enthusiasmus. Ärgerlich waren die vielen Wiederholungen und ganz sicher wissen wir Leser jetzt...
Am 24. Februar 2000 veröffentlicht


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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Irving Light, aber gelungene melancholische Unterhaltung., 24. Januar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Witwe für ein Jahr (Gebundene Ausgabe)
Dieser neue Roman von John Irving hat es schwer, denn er muss sich gegen zweierlei behaupten: Einerseits gegen die Erwartungen seiner Fangemeinde, die ihn gegen die vorherigen Romane messen, andererseits gegen das Hörensagen, den Ruf, der Irving-Romanen vorauseilt, und dem manche Käufer unvorsichtigerweise nacheilen.
Dies ist Irving Light, ein Roman ohne große Grotesken, ohne Bären, Ringer oder Zwerge, und um gut 200 Seiten dünner als der unmittelbare Vorgänger.
Dies ist im Gegensatz zu anderen Irving-Romanen kein Buch, das den Leser durch eine verwickelte Handlung fesselt oder durch absurden Klamaukhumor zu unterhalten vermag; trotz einigen wenigen Clownesken und einer Krimi-Nebenhandlung ist es im Grunde ein sehr stiller, behutsamer Roman über das Scheitern, die Einsamkeit und das Schreiben.
Das könnte ein Grund dafür sein, warum manche eingefleischten Irving-Fans diesen Roman nicht mögen, und warum ihn Leser, für die es der erste Irving ist, schlichtweg nicht verstehen: Um diesen Roman zu mögen -- und es ist neben Garp und Hotel New Hampshire einer der besten, die Irving bisher geschrieben hat -- muss man einerseits Irvings Sinn für Tragik kennen und andererseits bereit sein, ihm eine Entwicklung weg vom Slapstick zuzutrauen.
Irving schreibt immer noch primär Unterhaltungsliteratur, doch ist ihm mit Witwe für ein Jahr ein bewegendes melancholisches Werk gelungen, das im Gegensatz zum durch und durch langweiligen Vorläufer Zirkuskind zu fesseln und zu berühren vermag. In gewisser Weise ist es "Irving neu", und doch ganz unverkennbar Irving.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wuchtig, fesselnd, mitreißend, komisch - Lesespaß pur, 28. Juni 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Witwe für ein Jahr (Taschenbuch)
Es ist Sommer 1958 auf Long Island. Der junge Eddie O'Hare wollte eigentlich nur dem berühmten Kinderbuchautor und Illustrator Ted Cole zur Hand gehen. Stattdessen landet er mitten in einem Familiendrama. Während Ted sich von einer Affäre in die nächste stürzt, droht seine Frau Marion am Tod ihrer zwei Söhne Thomas und Timothy zu zerbrechen. Nicht einmal ihre 4-jährige Tochter Ruth kann ihr über den erlittenen Verlust hinweghelfen. Nach einer kurzen und innigen Affäre mit Eddie beschließt Marion, ihre Familie zu verlassen und irgendwo allein ganz neu anzufangen. Sie taucht unter - 37 Jahre lang...

Unglaublich, was Irving im ersten Drittel seines Romans vom Stapel lässt. Selten wurde eine Geschichte über den Umgang mit Trauer, über die Spielarten der Liebe und das nackte Leben mit all seinen Hochs und Tiefs so spannend und intensiv erzählt wie in "Witwe für ein Jahr". Das Gefühlschaos, in dem sich alle Protagonisten befinden, ist so authentisch und ergreifend dargestellt, dass es einem oft Schauer der Rührung über den Rücken jagt. Wenn Marion Cole (meiner Meinung nach die interessanteste Figur überhaupt) etwa beschließt, ihrer 4-jährigen Tochter lieber gar keine Mutter zu sein und sie lieber zu verlassen anstatt ihr eine schlechte Mutter zu sein und ihr nicht gerecht zu werden, oder wenn sie versucht, ihrem kurz zuvor tödlich verunglücktem Sohn seinen Schuh wieder anzuziehen, ist das so unheimlich wuchtig und intensiv geschrieben, dass man glaubt, den Boden unter den Füßen zu verlieren und das Herz bliebe einem stehen. Unvergesslich ist auch die bittersüße Liebesgeschichte zwischen der trauernden Mutter und dem völlig unerfahrenem Eddie, die Irving unheimlich leicht und doch sehr tiefgründig schildert und die für mich das absolute Highlight des Romans bildet. Im Mittelteil lässt Irving dann die bittersüße Liebesgeschichte mit dem Verschwinden Marions fallen und rückt Marions mittlerweile erwachsene Tochter Ruth ins Zentrum des Geschehens. Diese darf als gestresste Autorin so manches skurrile und manchmal fast abstruse Abenteuer (die Szenen im Amsterdamer Rotlichtviertel etwa) erleben und hat auch privat so einiges zu durchleiden (die Geschichte mit Scott, dem Squashpartner ihres Vaters). Und doch gelingt es Irving nicht wirklich, den Leser für Ruths Erlebnisse zu begeistern (dies war zumindest mein Eindruck). Eigentlich liest man stets nur in der Hoffnung weiter endlich zu erfahren, was aus Marion wurde , ob sie je wieder auftaucht und was dann wohl passieren mag. Und wenn es dann ganz zum Schluß (nach Hunderten von Seiten - Sollte hier der Eindruck entstehen, als wäre es eine Qual, weiterzulesen, so täuscht dies, denn die knapp 800 Seiten hatte ich in 3 Tagen durch) endlich soweit ist, vergisst und verzeiht man so manchen Hänger im Mittelteil und ist fast traurig und enttäuscht, dass es schon wieder vorbei ist.

Wenn der Mittelteil auch nicht ganz so brilliant und anrührend wie der Beginn und der Schluß ist, so vermag "Witwe für ein Jahr" doch durchweg gut zu unterhalten und fesselt den Leser bis zum wundervollem und mitten ins Herz treffendem Ende. Dank seiner anrührenden Geschichte um einen Schriftstellerclan voller heiterer, skuriller und auch trauriger Momente ist Lesespaß pur garantiert. Hab das Buch einfach aufs Geradewohl gekauft und bin immer noch schwer begeistert. Sehr empfehlenswert.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein typischer untypischer Irving, 3. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Witwe für ein Jahr (Taschenbuch)
Ein Roman von John Irving lässt sich nicht einfach in eine bestimmte Sparte einordnen. "Witwe für ein Jahr" ist ein wenig Komödie, etwas Kriminalroman, etwas mehr Melodram, ein bißchen Farce und Gesellschaftssatire. Familiensaga wäre leicht übertrieben. Am treffendsten wäre vielleicht der Begriff Tragikomödie.
Typisch für Irving ist seine Erzählweise, die nicht eine gerade Linie aufweist, sondern immer wieder abschweift, sich verzweigt, von einem Thema auf das nächste kommend. Irving erzählt in einem Roman nicht eine Geschichte, sondern er erzählt viele Geschichten. Und für seine Geschichten in der Geschichte ist Irving ja berühmt. Zwar zeigt er das hier nicht ganz so extrem wie in Garp, doch bringt er auch hier einzelne komplette Kapitel der Romane seiner fiktiven Schriftsteller.
Typisch für Irving sind auch die Charaktere, die er für seine Romane entwickelt. Das sind ungewöhnliche Personen, doch mit menschlichen Stärken und Schwächen, mit Eigenarten und mit Problemen. Typisch die zwischenmenschlichen Beziehungen, die oft extrem sind. Der beeindruckendste Charakter des Buches ist für mich nicht die Protagonistin Ruth Cole, sondern mit Abstand die Figur des Eddie O'Hare und danach auch die der Marion Cole, wenn auch diese nur einen kleinen Teil des Romans einnimmt. Erstaunlich ist, daß es für den Leser keine negativen Charaktere gibt. Für alle Personen kann man eine gewisse Sympathie entwickeln, obwohl oder vielleicht gerade weil alle ihre Schwächen und Fehler haben.
Untypischerweise ist das Groteske, das Irving sonst so auszeichnet, hier kaum vorhanden. Kein Ringer kommt im Buch vor, kein Bär oder andere Gestalten, die man in Romanen weniger erwartet, dagegen jede Menge Schriftsteller. Die Irvingschen Absurditäten vermisst man so ein klein wenig. Dagegen sind Kapitelüberschriften wie "Ein Geräusch, wie wenn einer versucht, kein Geräusch zu machen", "Eine Onaniermaschine", "Kein Grund zur Panik vormittags um zehn" oder "Besser als mit einer Prostituierten in Paris" doch wieder typisch Irving.
"Witwe für ein Jahr" ist ein eher ruhiger, nachdenklicher Roman, in dem es um Beziehungen geht. Beziehungen zwischen Männern und Frauen, zwischen jungen Männern und alten Frauen, zwischen jungen Frauen und alten Männern, zwischen Kindern und Eltern, zwischen Eltern und ihren toten Kindern, zwischen Schriftstellern und ihren Lesern, zwischen Schriftstellern und ihren Verlegern oder zwischen wildfremden Menschen, die sich zufälligerweise irgendwo über den Weg laufen. Auch ein Roman über Erfolge und Mißerfolge, über Liebe, Einsamkeit und Trauer, über Erwartungen und Sehnsucht, aber - wie man es von Irving kennt - auch über Sex. Und auch beim Sex bietet er jede Menge Variationen wie zum Beispiel mit Berichten aus dem Prostituiertenmilieu. Als Hauptthema des Buches - sofern es ein solches überhaupt gibt - würde ich die "Angst vor der Liebe" bezeichnen.
Der Roman vermag er den Leser leider nur stellenweise wirklich zu fesseln. Einige Abschnitte dagegen sind Langeweile pur. Doch entschädigen geniale Szenen für diese Längen. Der Schreibstil von John Irving ist schwer zu beschreiben. Man muß ihn eigentlich selber erleben. Er ist sehr variabel. Mal detailliert bis in alle Einzelheiten, verschnörkelt und abschweifend. Dann plötzlich wieder in ganz anderem Erzähltempo. Da bekommt man irgendwelche relevanten Tatsachen so ganz nebenbei vorgeknallt, die danach erst langsam aufgearbeitet werden. Der Autor vermag seinen Leser allein mit seinem Schreibstil zu fesseln, doch tut er das zu selten.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eine ganz nette Geschichte, 24. Februar 2000
Von Ein Kunde
Ein doch eher enttäuschendes Buch. Die Ereignisse sehr vorhersehbar und oft platt und trivial, die Charaktere auf wenige Merkmale beschränkt. Ich habe es zwar bis zum Schluss gelesen, da ich dies nur bei richtig schlechten Büchern nicht tue, aber nicht mit Enthusiasmus. Ärgerlich waren die vielen Wiederholungen und ganz sicher wissen wir Leser jetzt alle, daß Ruth einen 'schönen Busen' hatte (offensichtlich eine echte Busen-Fixierung...). Hätte ich es nicht gelesen, wäre es auch nicht schade.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Auf Long Island, 24. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Witwe für ein Jahr (Taschenbuch)
Irvings Romane ufern häufig aus, flechten manch schöne Episode in eine Geschichte ein, zumeist jedoch würde man sich wünschen, er würde sich mäßigen. Seine Phantasie ist grenzenlos. Ein Irving Roman muß dick sein, um als Ereignis gewertet zu werden. In seinen besten Romanen, die inhaltlich eine starre Vorgabe haben, verzaubert er uns mit skurrilen Gestalten, bizarren Nebenschauplätzen.

In Witwe für ein Jahr hätte man dem Autor gewünscht, er hätte die Dichte der ersten 265 Seiten nicht weiter strapaziert und nicht gleich den Nachfolgeroman angehängt. Die Geschichte einer von einer Tragödie gezeichneten Familie auf Long Island besitzt soviel Format, daß sie allein zwischen zwei Buchdeckel gehört hätte. Wenn Ruth anschließend ihre Karriere als Schriftstellerin antritt und bis nach Amsterdam gespült wird, schmeckt der edle Tropfen aus Long Island verwässert.

Weniger wäre mehr gewesen. Besser wäre mit der Mutter aus der Geschichte zu treten. Dann bleibt sie betörend geheimnisvoll und birgt Irvings Stärken. Doch obsiegt unser aller Neugier und wir lesen weiter.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Sehr durchwachsen, 17. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Witwe für ein Jahr (Taschenbuch)
"Garp" hat mich absolut fasziniert, aber für "Witwe für ein Jahr" hege ich sehr gemischte Gefühle. Nur wenige Teile der langen, elaboraten und detailreichen Handlung haben mich mitgerissen, so z.B. Ruths Erfahrungen mit ihrem letzten schlimmen Freund und auch Ruths Erlebnisse im Rotlichtviertel von Amsterdam. Alles andere zog sich wie ein Kaugummi. Wie immer bei John Irving ist der Plot arg überstrapaziert, aber das hätte ich gerne in Kauf genommen, wenn es nicht so viele langatmige Passagen gegeben hätte. Das lächerliche Happy End für alle fand ich dann nur noch unglaubwürdig und eines guten Romanciers unwürdig. 2 Sterne.

PS: Das Hörbuch im Original ist gut gelesen von George Guidall, aber in der ungekürzten Fassung stechen die Längen des Romans umso deutlicher hervor. Schade.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zurück zu sich selbst - Irving ist wieder da!, 28. April 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Witwe für ein Jahr (Gebundene Ausgabe)
"Witwe für ein Jahr", John Irvings neueste Schöpfung, ist für alle, die vom letzten Roman "Zirkuskind" enttäuscht waren, sicher so etwas wie eine literarische "Wiederauferstehung". Sicher, man gesteht einem Schriftsteller, der ein so grandioses Werk wie "Owen Meany" veröffentlicht hat zu, einen schwächeren Nachfolger vorzulegen, man erwartet es geradezu. Doch leider erreichte die Qualität von "Zirkuskind" weder die des soliden "Hotel New Hampshire" noch die von "Gottes Werk und Teufels Beitrag", von "Owen Meany ganz zu schweigen. Man fühlte sich in den undurchsichtigen Handlungssträngen ähnlich verloren wie im Gewirr von "Laßt die Bären los" oder "Eine Mittelgewichts-Ehe". "Witwe für ein Jahr" ist nun endlich wieder die Rückkehr zur "großen Geschichte" a la Dickens. Obwohl dem Leser auch hier eine Flut von Charakteren und Ereignissen präsentiert wird, verliert Irving nie den roten Faden, zeigt (Anti-) Parallelen zwischen Schicksalen (etwa Eddies Vorliebe für ältere Frauen gleich Marion, oder Ruths Vorliebe für ebenfalls ältere Männer, die an die kindliche Begeisterung und Liebe zu Ted erinnert). Die Figuren des Romans sind nicht nur bunt und exzentrisch wie Dr. Daruwalla im "Zirkuskind", nein, sie sind auch von einer Lebendigkeit und Glaubwürdigkeit, die dem Doch-nicht-Inder völlig abgeht und die Irving selbst durch den Mund seiner Charaktere Ruth Cole und Garp immer wieder gefordert hat. Damit hat er recht. Und Eddie, Ruth, Ted, Harry und Marion SIND Charaktere, deren Schicksal den Leser fesselt und die ihm vielleicht noch ein wenig Lebensweisheit vermitteln. Lediglich Hannah, Ruth beste Freundin, ist als Stereotyp einer Sexgierigen gezeichnet, das nicht recht überzeugt, und obwohl Allan Albright, Ruth erster Mann eine Nebenfigur ist, bleibt er doch allzu blaß und hinterläßt wenig Spuren in der Handlung. Aber vielleicht ist dies ja Irvings Absicht. Insgesamt ist "Witwe für ein Jahr" John Irvings gelungenster Roman seit "Owen Meany", Ruth und Eddie sind die bezauberndsten Figuren seit Melony (in "Gottes Werk und Teufels Beitrag") und Garp, an den der Roman sich offenkundig anlehnt. Ob Irving-"Jünger" oder nicht: es lohnt sich! Michael Hombach
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein geniales Buch - Absolut lesenswert!, 31. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: Witwe für ein Jahr (Taschenbuch)
'Witwe für ein Jahr' war mein erster Irving und hat sozusagen meine Irving-Sucht ausgelöst. Ich bin nur zufällig auf dieses Buch gestoßen, es war im Bücherregal meiner Mutter und ich begann zu lesen. Von der ersten Seite an ist es mitreißend, so dass ich es kaum mehr aus der Hand legen konnte.
Eine geniale Geschichte - tolle Handlung - verrückte Ideen - ein Irving eben!
John Irving ist einfach eben ein genialer Autor. Die Bücher 'Garp', 'Das Hotel New Hamphsire' und 'Owen Meany' sind auch absolut lesenswert, die anderen hab ich bis jetz noch nicht gelesen, hab sie mir aber gerade bestellt +grins+
Jemand, der John Irvings Stil mag, muss dieses Buch lieben!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Vergnügen..., 12. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Witwe für ein Jahr (Taschenbuch)
Dieses Buch ist (wie "Die wilde Geschichte vom Wassertrinker", "Garp und wie er die Welt sah" und "Hotel New Hampshire") pures Lesevergnügen.

Gleich der erste Satz öffnet die Tür und spätestens nach dem ersten Kapitel will man dieses Buch einfach nicht mehr zur Seite legen. Obwohl ich persönlich kein Liebhaber von Romanen über 600 Seiten bin, wollte ich hier dem Ende eigentlich nicht näher kommen.

Über den Inhalt von "Witwe für ein Jahr" haben andere vor mir schon genug geschrieben, ich kann nur meine uneingeschränkte Empfehlung abgeben.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lobeshymne auf John Irvings Meisterwerk, 6. Juni 2002
Rezension bezieht sich auf: Witwe für ein Jahr (Taschenbuch)
Es ist einfach ein grossartiges Buch, das einen von der ersten Seite, um nicht zu sagen vom ersten Satz an in seinen Bann reisst! Man kann sich dem einfach nicht entziehen, sollte man aber auch nicht, denn es gibt nichts Besseres als in die Welt von John Irving einzutauchen und sich von schrägen, aber doch meist liebenswerten Figuren unterhalten, "belehren" und anregen lassen! Bei der Lektüre dieses Buches hat man viel zu lachen, man denkt aber auch über das Leben im Allgemeinen nach (natürlich aber auch über spezielle Sachen, die in diesem Buch sehr komisch und grotesk beschrieben werden) und ist bei manchen Szenen doch auch sehr gerührt.
Der Schluss ist einfach grossartig und ich war richtig traurig, weil ich einfach nicht wahrhaben wollte, dass das Buch nun zu Ende ist...
Es ist absolut lesenswert!!!
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Witwe für ein Jahr
Witwe für ein Jahr von John Irving (Taschenbuch - Oktober 2000)
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