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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen8
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am 18. September 2003
Also auch ich gebe diesem Werk von Frau Durlacher 5 Sterne, da es hervorragend die Psyche einer Frau beschreibt, die von der grossen Liebe "überrannt" wird und sich zuerst dieser Liebe gnadenlos unterwirft, bevor sie den für sie richtigen Weg findet.
Dabei habe ich entdeckt, dass die Beschreibung der Gedankengänge der Protagonistin so genau und nachvollziehbar sind, dass manche Männer, die dieses Buch gelesen haben, durchaus Frauen danach besser verstehen lernen. Für uns Frauen ist es wunderbare Literatur, wir können uns wundervoll reinversetzen, mitleiden und uns mitfreuen.
Eine perfekte Sprache und spannender Schreibstil runden das Werk ab !
Sehr lesenswert !
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am 26. November 2007
interessanter Ansatz, das Lebensgefühl, der 2. Generation der Opfer des Holocausts nachvollziehbar zu machen: Edna Mauskopf wächst in einer Atmosphäre auf, in der keine Unbeschwertheit erlaubt ist: Alles muss sie sich bewusst machen, jede Belohnung hart verdienen; es herrschen Bescheidenheit, Ernsthaftigkeit, ein Zurücknehmen seiner selbst. Edna entwickelt Essstörungen, weil ihr Vater ständig suggeriert, er bekäme nicht genug, wolle nie wieder hungern. Sie legt zwanghafte Rituale ab, um ihre Familie vor möglichem Unglück zu schützen. Sie ist wie fremdgesteuert, ihr Gewissen ständig da, ein schlechtes Gewissen, dass es ihr angesichts dessen, was der Vater ausgestanden hat, zu gut gehen könnte.

Erzählt wird allerdings von der erwachsenen Edna Mauskopf und ihrer glückosen Beziehung zu Samuel, der ähnlich sozialisiert ist. Das Gewissen lastet auf ihnen tonnenschwer und erlaubt ihnen kein eigenes Leben. Erst spät kann Edna sich davon freimachen; Samuel gelingt es nie.

Trotz allem finde ich den Roman schlecht aufgebaut, schlecht geschrieben, gewollt überdreht und jugendlich, die Charaktere nicht überzeugend, diese Liebe nicht nachvollziehbar und die Handlung zu unentschlossen. Im Vordergrund steht die Liebesgeschichte, die nicht überzeugt und auch einfach nicht interessiert; in Nebensätzen werden dann holzschnittartig die Befindlichkeiten dieser Kinder des Holocaust beschrieben, da wird's interessant, aber es fügt sich nicht zusammen.

Der Roman ist weder als Liebesgeschichte (zu konstruiert und schlecht geschrieben) und schon gar nicht als "Holocaustroman", wie die Kritiken ihn zum Teil handelten (da zu oberflächlich), zu empfehlen. Und vielschichtig ist er schon gar nicht; es liegt doch alles sehr dicht an der Oberfläche.

An einigen Stellen wird's dann auch noch bemüht intellektuell; Jessica Durlacher spricht, wenn es um das allseits präsente Gewissen und Ednas und Samuels Zwänge geht, häufig von "Text", "dichter Textualität" u.ä., was mich nur genervt hat.

Fazit: schnelle Lektüre, interessanter Ansatz. Aber: wenig überzeugende Liebesgeschichte, und an guten Büchern mit ähnlicher Holocaustthematik mangelt es nicht. Wen das interessiert, bitte unbedingt Jurek Becker lesen: Bronsteins Kinder. Intelligent, streng, kritisch mit mit sich selbst und seinen Lesern und dabei überaus warm und menschlich.
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am 3. Mai 2001
Dieses Buch ist phänomenal. Es beginnt so locker-flockig im Student(inn)en-Alltag und bekommt doch ganz nebenbei einen ernsten Grundton. Bei allen Beziehungen der Erzählerin, die realistisch in alltäglichen Begegnungen geschildert werden, fliessen problematische Aspekte ihrer Entwicklung (etwa Essverhalten) beiläufig mit ein. Nicht nur die wechselvolle Geschichte zum angebeteten Freund und späteren Ehemann, auch Freundschaften zu Frauen werden im Auf und Ab plastisch. Das Verhältnis zu Vater und Schwiegervater, beide als Juden aus Deutschland geflohen, ist für die Erzählerin und ihren Samuel überaus wichtig. Auch Samuels Entschluss, das Risiko eines "Heldentodes" einzugehen, ist ohne die Geschichte der Väter nicht verstehbar. Bisweilen ein bisschen konstruiert. Trotzdem und auch wegen der (letztlich überzeugenden) Konstruktion ein tolles, ein faszinierendes Buch.
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am 10. Mai 2014
es dauert aber dann wird's noch gut. Am Anfang etwas langatmig ausschweifend, man will es fast weglegen, aber lest doch weiter, zum Ende hin kommen noch gute Inhalte die sich lohnen. Sie braucht etwas um die Kurve zu kriegen.
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am 31. Januar 2002
Ein grandioses Buch !!
Ab und zu ein paar schwierig formulierte Sätze welche man aber mit der Zeit versteht da man ja begreift worum es geht.Aber dieses Buch hat wirklich einen "Anfang" und ein "Ende" und diese Geschichte welche am Anfang beginnt um am Ende seinen Schluss findet ist sehr mit einer so fantastisch schriftlich umgesetzten Realität im Einklang,dass sich jeder der schon einmal dachte,die Liebe seines Lebens gefunden zu haben so eine Situaion durchdachte und ihm vielleicht in ähnlicher Art und Weise wiederfuhr.
Klasse !!!
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am 2. Dezember 2015
Das Buch ist sehr flüssig zu lesen, die Handlung wird nicht langweilig, aber das Ende fand ich etwas konstruiert. Aber sonst gut.
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am 12. Juni 2013
Jessica Durlacher hat einen tollen Schreibstil. Das Buch ist spannend geschrieben. Es macht Spaß zu lesen, die Geschichte ist unvorhersehbar.
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am 15. April 2009
sehr schöne, tiefsinnige Geschichte, auch wenn es sich im Mittelteil etwas zieht - durchhalten!!! es lohnt sich!
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