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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. August 2002
Yoshimotos neuestes Werk, besteht aus drei Kurzerzählungen in deren Mittelpunkt sich ein und dieselbe Tätigkeit befindet: der Schlaf.
Was bedeutet der Schlaf für uns Menschen? Meistens werden ihm durchaus positive Eigenschaften zugesprochen, nicht umsonst heißt es „schlaf erstmal drüber und dann sehen wir weiter!". Schlaf stimuliert angegriffene Psychen, stärkt den Körper in Form einer Regenerationsphase, beschert Träume und Entspannung.
Was geschieht jedoch wenn der Schlaf die Rolle eines Betäubungsmittels einnimmt, aus dessen Klauen man sich nicht mehr befreien kann? Was, wenn der heilende Kokon den ein vom Schicksal getroffener Mensch um sich spinnt, um dem Schmerz der Realität zu entkommen, sich nicht mehr entwirren lässt und eine bodenlose Trägheit einen befällt? Was wenn sich während des Schlafes, unser Unterbewusstsein auf Wanderschaft befindet, Visionen heraufbeschwörend, die zugleich beunruhigend wie auch Sehnsucht erweckend, unser reales Leben beeinflussen?
Mit diesen Erfahrungen werden in unabhängigen Geschichten, drei Frauen konfrontiert, deren Schicksal vom Schlaf geprägt wird.
Yoshimoto bezaubert den Leser dabei durch eine Kombination aus durchaus realen Lebensumständen, in die ein jeder von uns geraten könnte und einem Hauch Transzendenz bzw. Mystizismus. Alles verpackt in einer wunderschön poetischen Ausdrucksweise, die beim Lesen Bilder evoziert, die in Sachen Leichtigkeit und Zauber, wahren Träumen in Nichts nachstehen.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Mai 2001
Banana Yoshimoto ist für mich eine der faszinierendsten zeitgenössischen Autorinnen und das beweist sie mit "Dornröschenschlaf" aufs Neue. Ihre Erzählungen handeln von Menschen, die sich in einer "Nachtsituation" ihres Lebens befinden - Drogen, Alkohol, Tod und der Schlaf als Möglichkeit zur Flucht, wenn diese auch begrenzt bleiben muss. Banana Yoshimoto fasst diese Themen immer wieder an, sie durchziehen ihr gesamtes Werk. Trotzdem empfinde ich ihre Bücher niemals als bedrückend, ihre klare Sprache läßt auch bei solchen Themen keinen Kitsch zu. Und gerade das macht glaube ich ihre Geschichten so wunderschön und gefühlvoll. Geheimnisvoll entfalten sich wunderschöne Bilder, die aus der tiefsten Traurigkeit entstehen und den Leser, wie das bei kaum einem anderen Autor der Fall ist, völlig in einen magischen Bann ziehen, solange bis dieser das Buch wehmütig aus der Hand legt - und über diesen Zeitpunkt hinaus.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. April 2002
Banana Yoshimoto, diesen Namen sollte man sich einprägen! Sie hat es einfach raus! Sie schafft es innerhalb der ersten drei Sätze den Leser in eine völlig neue Welt zu reißen.
Das Buch besteht aus drei unterschiedlichen Geschichten, in denen junge Menschen die Hauptrollen spielen, die alle auf ihre Art mit der Nacht verbunden sind. Jede Erzählung ist in der 1. Person geschrieben, was einen schon fast selbst zur Hauptdarstellerin macht.
Normalerweise gefällt es mir überhaupt nicht nach 100 seiten eine interessante Geschichte bereits zu Ende gelesen zu haben und um so schwerer fällt es mir dann etwas neues anzufangen. Aber Banana Yoyhimoto erzählt in 100 Seiten so viel, so fesselnd und ausführlich wie andere Autoren es in 1000 Seiten gerade mal schaffen. Kaum fängt man mit der nächsten Geschichte an, ist man schon in die Figur der Hauptrolle geschlüpft und trotzdem ist die vorherige Geschichte nicht vergessen. Man könnte die einzelnen Erzählungen beinahe als eine lange sehen. So fühlt es sich jedenfalls beim Lesen ein. Man stürzt in immer neue interessante Situationen.
Alle drei Geschichten spielen in Japan, könnten aber genauso gut an jedem anderen Ort auf der Welt spielen. Mit den Charakteren kann sich jeder junge Mensch identifizieren, deren Probleme gut die eigenen sein.
Ein tolles Buch!!! Empfehlenswert wie jedes Buch von Banana Yoshimoto!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. September 2010
Die japanische Autorin Banana Yoshimoto erzählt drei kurze Geschichten, die alle individuell überzeugen und existieren können. In allen drei Geschichten wird die gegensätzliche Beziehung des Todes sowie der Liebe in den Mittelpunkt gestellt. Durch den klaren sowie wunderschönen Schreibstil kombiniert die Autorin die Atmosphäre und tiefgründige Aussagekraft der Nacht in perfekter Symbiose mit den Gefühlen, Gedanken und Auffassungen der Protagonisten. Die Autorin geht so gekonnt und "magisch" mit den Worten um, dass der Leser in ihren Bann gezogen wird. Meiner Meinung nach verbindet sie zudem zeitgenössische Gesellschaftsthemen mit dem zauberhaften Ambiente der Nacht und dem Alltag in der japanischen Großstadt Tokio mit solch einem Gefühl, dass dieses Werk trotz melancholischem Charakter der Texte einen optimistischen Nachgeschmack hinterlässt.
Ein ganz großes Lob sollte auch an die Übersetzerinnen Annelie Ortmanns und Gisela Ogasa gehen, da sie trotz sprachlicher Barrieren den Zauber in Banana Yoshimotos Werk erhalten haben.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Januar 2001
3 ruhige, nachdenkliche Erzaehlungen, auch nachdem man das Buch weggelegt hat, laesst es einen nicht ganz los, man sollte es vielleicht nicht lesen, wenn man gerade in deprimierter Stimmung ist, denn es verstaerkt dann sicherlich die Melancholie. Anderenfalls jedoch stoesst es an, wieder einmal ein wenig nachzudenken ueber Werte und Lebensweisen. Es stimmte mich etwas traurig und nachdenklich, obgleich es auch Auswege aufzeigt. Ein stilles, lautes kleines Buch für eine kurze besinnliche Zeit. Ich habe es gerne gelesen.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Mai 2002
Während man dieses Buch liest und auch noch nachdem man es schon fertiggelesen hat, befindet man sich wie in einem tiefgründigen, geheimnisvollen, bewegenden aber auch tröstenden Traum. Auch die anderen Bücher von Banana Yoshimoto sind außergewöhnlich und wirklich wert, gelesen zu werden!!
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. November 2005
Dieses Buch ist so richtig geeignet um sich damit an einem kalten Novembertag unter die Bettdecke zu kuscheln und die Realität für ein paar Stunden zu vergessen.Nachdem man es gelesen hat,fühlt man sich irgendwie getröstet und verstanden...
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Oktober 2010
Ein Buch, das der einzigartig leichten Erzählart Yoshimotos treu bleibt und
den Leser in eine tiefe, aber merkwürdig helle Melancholie entführt.
Eindrucksvoll.
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3 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Oktober 2004
Zwar handeln alle drei Geschichten von dem "Schlaf", aber das Buch ist in keiner Weise einschläfernd. Es ist wunderbar geschrieben, handelt von der Nacht, von Problemen und natürlich dem Schlaf. Sehr beeindruckend. Ich kann mich den anderen Rezensionen nur anschließen...
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