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Kundenrezensionen

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am 13. August 2001
Ich würde dieses Werk nicht in die Sparte der herkömmlichen Kriminalromane einreihen. Dieses Buch lebt weniger von einer Handlung (wie Aufklärung eines Mordes), die von einem klassischen Krimi erwartet wird, sondern fast ausschließlich von der Darstellung der psychischen Eigenschaften und der damit einhergehenden Kennzeichnung der Persönlichkeit der Figuren, besonders jener des Ehepaares Candless. Die Persönlichkeiten werden hier extrem scharf gezeichnet. Die Charaktere bekommen dadurch Konturen, Ecken und Kanten. Man empfindet innerhalb kürzester Zeit für jede Figur Zuneigung, Ablehnung, Mitleid. Das Geschehen und die Spannung entsteht allein durch die Beschreibung der Protagonisten, durch deren Handeln und deren Umfeld. Verpackt ist die Handlung in einer geschickt und leichthändig gezeichneten Detektivstory, in der die Tochter des Schriftstellers in die Ermittlerrolle schlüpft. Drei Sterne deshalb, weil die ersten 150 Seiten zu langatmig sind und vor allem der Schluß, wenn man das Buch aufmerksam liest, zu vorhersehbar ist. Man will das Buch aber trotzdem so schnell als möglich zu Ende lesen um seine Vorahnung vom Ende bestätigt zu bekommen. Dieses Buch ist all jenen zu empfehlen, die gerne eine Mischung aus Psychothriller und Detektivgeschichte haben, beim Lesen vieler Passagen gerne innehalten, Vergleiche zum eigenen Charakter und zur eigenen Familie ziehen und zum Nachdenken angeregt werden wollen.
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am 15. September 1999
Aufgrund seiner Komposition ist dieses Buch für mich eines der besten des Jahres. Es ist ein Puzzle, bei dem der Leser feststellt, daß nichts so ist wie es zunächst den anschein hat. Ein für seine Phantasie gerühmter Schriftsteller stirbt und eine seiner zwei Töchter soll ein Protrait über ihn verfassen. Wer ihr Vater wirklich war, fragt sich auch bald der Leser. Die Ehe von Gerald Candless war ein sehr merkwürdiges Arrangement, das seiner Frau eine ganz private Hölle wurde, aus der sie sich nun -zum Unverständnis der Töchter- endlich befreien kann. Der Grund für diese von Candless einseitig getroffene übereinkunft mit seiner Frau ist ihr verborgen geblieben. Der Leser ahnt schnell: ein furchtbares Geheimnis zwang den Schriftsteller sein "erstes Leben" und seine Identität aufzugeben. Die einzige Möglichkeit, dieses zu verarbeiten, fand sich in der Schriftstellerei. Aber welche Ereignisse/Namen/Orte in seinen Büchern sind echte Hinweise und welche reines Phantasieprodukt? Was all dem zugrunde liegt, hat Barbara Vine in Andeutungen durch das ganze Buch hindurch versteckt. Trotzdem wird das Geschehen dem Leser in seiner ganzen Tragweite wirklich erst am Ende der Geschichte bewußt. Natürlich ist dieses Buch ein Thriller, aber es ist kein schneller Reißer, sondern das Psychogramm eines Mannes, der, um selbst zu überleben, andere auf dem Altar des Scheins opfert. Dieses Buch packt und gibt lange zu denken. Es ist eins von Barbara Vines besten Büchern. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 11. August 2003
Barbara Vine alias Ruth Rendell legt mit "Der schwarze Falter" ein weiteres Exemplar ihrer abgründigen Familiengeschichten vor. Auf mehreren Erzählebenen entrollt sich die Geschichte um das Geheimnis des verstorbenen Schriftstellers Gerald Candless. Das Puzzlespiel ist - trotz seiner Längen - dramaturgisch raffiniert gelegt, ohne in seiner Auflösung allzusehr zu überraschen. Viel interessanter ist die Schilderung der Personen: hier findet man den bewährten Vine'schen Scharfblick auf (Un-)Menschlichkeiten, ohne falschem Mitleid, aber oft mit einiger Poesie beschrieben.
Die schriftstellerische Souveränität tröstet über den nicht besonders originellen Plot hinweg.
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am 29. März 2005
Das Buch vereint unterschiedliche Handlungsstränge, die am Ende der Geschichte perfekt zueinandergeführt werden: die Familiengeschichte des verstorbenen Vaters, die so manches Geheimnis offenbart, die Gedanken der Mutter über die schreckliche, kalte und verlogene Ehe und die Selbstfindung der Tochter, die sich langsam von ihrer Vorstellung der idealen Vaterfigur löst und erkennt, dass er ein ganz anderer Mensch gewesen ist.
Ein Buch, das gleichzeitig Krimi, Thriller, Familiensaga und Drama ist.
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am 29. Dezember 2000
Die Atmosphäre in der Familie Candless wird als äußerst beklemmend beschrieben. Trotz dieses unangenehmen Gefühls und obwohl alle Famnilienmitglieder bis auf Ursula unsympathisch sind, legt man das Buch nicht weg, da die Autorin im Leser genügend Neugier aufbaut, die Hintergründe für Gerald Candless' Verhalten erfahren zu wollen. Die Auflösung des Rätsels empfand ich allerdings eher als dürftig und vorhersehbar.
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am 20. August 2009
Ich hatte einige Schwierigkeiten mit dem Buch warm zu werden. Aber dann konnte ich mich nicht mehr losreißen, habe davon geträumt und wirklich in jeder freien Minute weiterlesen müssen. Diese Stimmung, die Vine hier aufkommen lässt, ist, wie ich finde, einmalig. Beklemmend trifft es wohl am besten. Wie ein Damoklesschwert, dass die ganze Zeit über den Köpfen der Protagonisten hängt. Das Ende ist keine sehr große Überraschung, aber darum geht es in diesem Buch nicht. Man wartet nicht nur die ganze Zeit auf den großen Showdown. Die Atmosphäre ist viel zu spannend, als dass man sich wünscht, die Bombe möchte doch nun endlich platzen.
Feinste Unterhaltung!! Ich freue mich schon darauf, wenn genug Zeit vergangen ist, so dass ich es nochmal lesen kann.
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am 19. Mai 2013
Barbara Vine schafft es immer wieder, die Charaktere in ihrem Buch mit einer geheimsnisvollen Geschichte zu verbinden. Ihre Charakterstudien sind meisterlich beschrieben und spannend erzählt. Meiner Meinung nach ist "Der schwarze Falter" eines ihrer besten Bücher. Gerald Candless umgibt ein Geheimnis, das so mysteriös angedeutet wird, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen kann. Wie in all ihren Bücher ist es wahrhaftig bis zur letzten Seite spannend. Der Spannungsbogen wird im Verlauf der Geschichte meisterhaft aufgebaut und am Ende wird das unfassbare Geheimnis endlich gelüftet. Unbedingt lesen!
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am 22. Februar 2013
Ein berühmter Schriftsteller und fürsorglicher Vater wird zu Grabe getragen. Doch bereits im Nachruf finden sich Anzeichen, dass irgend etwas im dessen Leben anders war, als die Nachwelt denkt. Tochter Sarah will ein Buch über ihren berühmten Vater schreiben und beginnt, das Leben des Schriftstellers und Familienvaters zu recherchieren.
Wer hat wann wen und warum ermordet? Das ist der offensichtliche Spannungsbogen in diesem Thriller. Fans der Autorin, die einige großartige Thriller und Krimis geschrieben hat, können in dieses Buch viel hineindeuten. Das Motiv des Falters, die Obsession der Tochter, die Bedeutung eines Spiels, die Beziehung des Schriftstellers zu seiner Frau, die Rolle eines Paares, die wenige Tage vor dem Tod des Schriftstellers zu Besuch waren, seltsame Begegnungen im Hotel am Strand.

Die eigentliche Lösung wird auch recht früh angedeutet, war aber für mich überhaupt nicht zu erkennen.

Der Roman gehört für mich nicht zu den Besten der Autorin. Besonders der Schluss ist viel zu banal. Es wirkt für mich, als hätte die Autorin ihre Leser auf den Arm genommen. Durchaus vielschichtige Charaktere werden dem Leser in aller Ausführlichkeit geschildert, um am Ende alle Vermutungen und Verdachtsmomente einfach ad absurdum zu führen und ein Ende zu konstruieren, dass eigentlich nur enttäuschen kann.
Es wird immer wieder aus verschiedenen Romanen des Schriftstellers zitiert. Gibt es Hinweise auf ein Verbrechen? Hierbei zeigt die Autorin viel Fantasie und Liebe zum Detail. Bisweilen wirkt der Roman wie ein Beziehungsroman und nicht wie ein Thriller. Für einen guten Beziehungsroman fehlt der Tiefgang, für einen guten Thriller fehlt eine überzeugende Handlung.
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am 19. Mai 2008
Barbara Vine, alias Ruth Rendell, hat hier, da stimme ich zu, einige spannende Charaktere gezeichnet. Während die Autorin seine Frau Ursula den Charakter von Gerald Candless als kalten Egoisten zeichnen lässt, war eben dieser Mann für seine Töchter warmherzig und wunderbar. Nach seinem Tod schwirren die beiden haltlos und trinkend durch die Geschichte - zumal, als sie mehrUnterwartetes über ihren Vater herausfinden. Hingegen blüht die Mutter richtig auf. Manches an diesem Buch war allzufrüh durchschaubar, so ein Teil der Lösung. Trotzdem habe ich interessiert weitergelesen. Und wenn auch nur, um zu erfahren, ob ich richtig lag mit meinen Vermutungen. Meiner Meinung nach spielt die Autorin in dem Buch auch sehr geschickt mit den Realitäten, mit dem Schreiben selbst. Was ist erfunden, was ist wahr? Wer war denn nur Gerald Candless und hat es ihn je gegeben? Welches Bild von ihm wollen wir glauben und welches ist am Ende wahr? Gibt es überhaupt eine eindeutige Version einer Geschichte? Diese Doppelbödigkeit verleiht dem Buch eine zusätzliche Spannung. Insgesamt ein lohnenswertes Buch - wenn auch mit kleinen Abstrichen in der Story.
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am 19. Juli 1999
Der neue Thriller von Altmeisterin Barbara Vine (= Ruth Rendell) ist wirklich ein grandioses Lesevergnügen! Die Autorin verbindet postmodernes Bewußtsein mit einer spannenden, gut durchdachten Kriminalgeschichte. Das macht ihr so leicht keiner nach. Nach dem Tod des Schriftstellers Gerald Candless entdecken seine Witwe und seine beiden Töchter, daß der Verstorbene ein düsteres Geheimnis bewahrte. Warum er im Alter von 25 den Namen eines Toten annahm und wie die drei Frauen mit der Wahrheit ihres geliebten Ehemanns und Vaters fertigwerden, ist Thema des Romans. Der Aufbau der Story ist raffiniert und vielschichtig, da mehrere Personen gleichzeitig an der Aufdeckung der wahren Identität des Verstorbenen arbeiten. Das Geheimnis des schwarzen Falters, der auf jedem Buch des verstorbenen Autors abgebildet ist, birgt schließlich des Rätsels Lösung - eine tolle Idee! Die Personen sind warm und einfühlsam geschildert, das überholte Gut-Böse-Schema wird von einer etablierten Autorin wie Barbara Vine zum Glück nie angewendet. So kann man/frau sich darauf verlassen, daß die Lösung nicht vorhersehbar ist. Erst auf den letzten Seiten erfährt der ahnungslose Leser, was Barbara/Ruth sich diesmal wieder ausgedacht hat. Mein Favorit für einen verregneten Sonntagnachmittag! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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