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Format: TaschenbuchÄndern

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am 18. Juni 2001
Äußertst dramatisch beschreibt Celia Fremlin das scheitern einer Familie an der Geisteskrankheit des Sohnes. Norah, die Mutter des schizophränen Christpher, entsagt sich voll und ganz der Familie. Sie erkennt die Krankheit ihres Kindes, doch der Vater, mit seinem überdrehten Stolz, sieht die Realität nicht. Bis es zu einem großen Unglück kommt! Action und Verfolgungsjagden sucht man vergebens, Spannung wird in diesem Buch durch die Empfindungen der Menschen erzeugt. Empfindungen sind manchmal schrecklicher als Taten, diese These unterstützt Celia Fremlin auf ein außergewöhnlich Art und Weise.
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am 21. Januar 2005
Schauplatz 1: Wohngemeinschaft von Bridget, einer aufstrebenden Übersetzerin, ihrer Freundin Diana, beim TV beschäftigt, und zeitweise auch deren Freund Alistair, Lebenskünstler.
Schauplatz 2: Haus einer wohlsituierten Familie, Familienoberhaupt ein bekannter Psychiater Dr. Mervyn Payne, seine Frau Norah, die Sohn Christopher erzieht. Dieser Sohn ist "Vaters Stolz", als Kleinkind hoch intelligent, doch in sich gekehrt, später wird er schwieriger, entwickelt seltsame, ja erschreckende Ideen, was jedoch nur seiner Mutter aufzufallen scheint, während der Vater die Entwicklung seines Sohnes als durchaus normal für einen überragenden Verstand einstuft und die Sorgen seiner Frau als neurotisch, sie selbst sogar als die Schuldtragende bezeichnet. Da hält Norah es nicht mehr aus und verläßt ihren Mann. Der Zufall führt sie auf Schauplatz 1, wo sie Interesse und Unterstützung erhält. Während Norah also bei den beiden Freundinnen wohnt, findet ein Mord statt, ein zweiter kann gerade noch verhindert werden.
Ein sehr spannender Roman, mit viel psychologischem Wissen, präzise gezeichneten Charakteren und einem angemessenen Finale.
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am 15. März 2015
Wie immer bei Celia Fremlin kommt das Grauen auf leisen Sohlen: Ein hochbegabter Junge und brillanter Schüler entwickelt im Alter von 13 Jahren eine Jugendpsychose. Während die Mutter begreift, was vor sich geht, versucht der Vater das immer bizarrere Verhalten seines einzigen Kindes als "pubertäre Streiche" abzutun, die durch die "überangstliche" Mutter noch gefördert werden.
Einige Jahre später ist die Familie sozial völlig isoliert, der Sohn hat die Schule abgeschlossen, aber von Studium, Nobelpreis und glänzender Zukunft ist längst keine Rede mehr. In einer Art Verzweiflungstat verlässt die Mutter ihre kaputte Familie und sucht Zuflucht in einer WG. Ihre Hoffnung: Wenn der Vater gezwungen ist, sich den ganzen Tag um seinen kranken Sohn zu kümmern, müsse er endlich aufhören zu verdrängen und sich den Tatsachen stellen. Eine besondere Pointe ist, dass der Vater als Jugendpsychiater auch noch selbst "vom Fach" ist. Aber wer 13 Jahre lang Vater eines zukünftigen Genies war, gibt diese Vorstellung verständlicherweise nur ungern auf.
Am Ende kommt es zu dramatischen Entwicklungen. Es stellt sich die Frage, wer gefährlicher ist: der inzwischen erwachsene, schwerkranke Sohn oder der Vater, bei dem die Schocktherapie, allein mit seinem Kind zu sein, zu wirken beginnt.
Bewundernswert ist, wie aus alltäglichen Situationen und Problemen ganz langsam der blanke Horror wird. Die Handlung fängt harmlos an - wer das als Schwäche ansieht, sollte sich anderen Autoren zuwenden.
Wie auch im Roman "Klimax" demaskiert Celia Fremlin den Mythos der heilen, gut bürgerlichen Familie und erlaubt dem Leser und der Leserin einen Blick auf die Hölle nebenan.
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am 17. Juni 2006
Das Buch fing recht vielversprechend an. Es liest sich leicht und flüssig, die Charaktere (und soweit ich das beurteilen kann auch die psychischen Erkrankungen) werden ziemlich gut beschrieben und die Spannung steigert sich langsam und kontinuierlich.

Trotzdem war ich enttäuscht, denn die Gründe, warum es zum Drama kommt, erschienen mir etwas dünn. Die Motivation für das jahrelange Ignorieren der Erkrankung war für mich noch nachvollziehbar, aber der Entschluss, welcher zur Tat an sich führte, leider nicht. Auch das Geschehen in der Wohnung empfand ich als etwas an den Haaren herbeigezogen (zumindest wenn man sich überlegt, was gewesen wäre, wenn Bridget anders gehandelt hätte). So war ich über den Ausgang ein wenig enttäuscht.

Nichtsdestotrotz lesenswert.
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