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5.0 von 5 Sternen Buch und Inhalt entsprechen den Erwartungen
Hier liegt zwar auch eine Leiche herum, jedoch fließt nicht ständig und grausam Blut.
Ein Buch das wert ist, als Entspannung oder im Urlaub zum Zeitvertreib zu lesen.
Veröffentlicht am 17. April 2012 von Eberhard Rapel

versus
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Erster Auftritt von Tschonnie Tschenett
"Der Tote im Fels" (detebe 23130 - Erstauflage Haymon-Verlag Innsbruck 1993) ist der erste Tschonnie Tschenett-Roman. Bei Bauarbeiten für einen Eisenbahntunnel auf der Südtiroler Seite des Brenners wird eine Leiche aus dem massiven Fels freigesprengt. Keinem ist klar, wie er dort hingekommen ist. Der neben dem Toten liegende Aktenkoffer wird - aus...
Am 12. Juni 2000 veröffentlicht


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Erster Auftritt von Tschonnie Tschenett, 12. Juni 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Tote im Fels (Taschenbuch)
"Der Tote im Fels" (detebe 23130 - Erstauflage Haymon-Verlag Innsbruck 1993) ist der erste Tschonnie Tschenett-Roman. Bei Bauarbeiten für einen Eisenbahntunnel auf der Südtiroler Seite des Brenners wird eine Leiche aus dem massiven Fels freigesprengt. Keinem ist klar, wie er dort hingekommen ist. Der neben dem Toten liegende Aktenkoffer wird - aus nicht ganz plausiblem Grund - von Tschonnie Tschenett, einem umtriebigen Lkw-Fahrer, an sich genommen. Der einzige Schluß, den der Leser daraus ziehen kann, ist, daß den Lkw-Fahrer Tschonnie Tschenett das Aufklären merkwürdiger Vorkommnisse mehr interessiert, als das Herumfahren mit seinem Lkw. Auf der Suche nach dem Tathergang, dem Tatmotiv und der Identität des Toten macht er die Bekanntschaft übler Existenzen: von Grundstücksspekulanten, alten Nazis, Neonazis und dubiosen Geheimdienstleuten. Dabei stellt er fest, daß die Tat nicht im Zusammenhang mit der Begradigung der Brenner-Eisenbahnstrecke erfolgt ist, sondern mit dem Jahrhundertprojekt des Brenner-Basistunnels zusammenhängt. Tschonnie Tschenett klärt mit seinem merkwürdigen Charme und seiner Unverfrorenheit den Tathergang, findet das Tatmotiv und die Täter. Unklar bleibt nur, wieso ein derartig cleverer Ermittler dies nicht hauptberuflich tut.
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3.0 von 5 Sternen na ja..., 26. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mein erstes Buch mit Tschonnie Tschenett. Ich habe öfters während dem lesen geschmunzelt. Kenne die Gegend auch und konnte mich sehr gut zurechtfinden. Was sehr schade ist, das Buch geht ohne richtiges Ende aus. Wer jetzt genau der Mörder war, weiss ich immer noch nicht. Echt schade... Ob ich mir ein weiteres Buch mit Tschonnie antu, weiss ich noch nicht!
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5.0 von 5 Sternen Buch und Inhalt entsprechen den Erwartungen, 17. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hier liegt zwar auch eine Leiche herum, jedoch fließt nicht ständig und grausam Blut.
Ein Buch das wert ist, als Entspannung oder im Urlaub zum Zeitvertreib zu lesen.
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4.0 von 5 Sternen Ein versoffener Südtiroler Antiheld auf Abwegen, 21. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dass es sich bei der Hauptfigur des Romans um den klassischen Antihelden handelt wird schon allein beim Namen "Tschonnie Tschenett" klar.
Beruflich gescheitert, dem Alkohol verfallen, ohne soziale Bindungen und gänzlich ohne jegliche Perspektive (ausgenommen einem Freund bei den Carabinieri) stolpert er mit Aushilfsjobs durchs Leben und ... über eine Leiche, welche - unerklärlich - nur wenige Tage alt, bei einem Tunnelbau aus uraltem Gestein freigesprengt wird. Den Aktenkoffer, welche die Leiche noch in der Hand hält lässt Tschonnie aus Neugierde und unter der Hoffnung auf einen einfachen Profit mitgehen. Dies ist der Anfang einer ganzen Reihe von verhängnisvollen Begebenheiten und Begegnungen die mit Konsequenz und viel Spannung durch das Buch gesponnen werden.
Die Figuren sind etwas überzogen (manchmal geht das Ganze bereits in die Richtung Karikatur), mit Klischees wird nicht gespart und die Handlung erscheint zum Teil etwas sehr schräg und skurril. Das macht den Roman allerdings nicht uninteressanter. Im Gegenteil, das Buch erinnert so etwas an die Brenner-Romane des österreichischen Genreautors Wolf Haas. Auf jedem Fall ist das Buch kurzweilig und durchaus amüsant zu lesen.
Es mag sein, dass das Buch mich besonders eingenommen hat, da ich einige Orte des Geschehens und sogar einige Figuren - bei deren Charakterisierung welcher Kurt Lanthaler sich sehr sehr stark an real existierenden Personen "inspiriert" hat - problemlos wiedererkannt habe. Bin ich doch unweit der "Bar Gigi" des Wirts "Candalostia" aufgewachsen ... Dennoch glaube ich sagen zu können, dass dieser erste Tschonnie-Tschenett-Roman auch für Nicht-Insider durchaus unterhaltsam zu lesen ist.
Positiv hervorzuheben ist auf jedem Fall auch der durchaus überraschende Ausgang der Geschichte, der so sehr zum
desolaten Bild dieses Antihelden par excellence passt.
Ich meinerseits werde mir mit Sicherheit noch einen zweiten Roman dieses versoffenen Südtiroler Antihelden zulegen.
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4.0 von 5 Sternen guter krimi mit viel lokalkolorit, 27. August 2011
Von 
Beate Mayer (wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Dass Tschonnie Tschenett, der (Anti-)Held als Aushilfs-LKW-Fahrer, unbedingt wissen will, was es mit dem Toten, bei dessen Fund er zufällig anwesend ist und dessen Aktentasche er zufällig mitnimmt, auf sich hat, bringt ihn und seine Umgebung in ziemliche Gefahr. Diese Ausgangssituation mag nicht ganz glaubwürdig sein, der Rest ist allerdings recht spannend und überzeugend konstruiert.
Gelungen auch, wie Lanthaler ganz unterschiedliche Typen von Südtirolern und Italienern zeichnet, vom gestandenen Bergbauern bis zu den strafversetzten Polizisten. Die vielen italienischen Sätze werden eigentlich immer gleich übersetzt - und verleihen den jeweiligen Figuren eine ganz eigene Authentizität.
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4.0 von 5 Sternen Tschonnie Tschenetts erster Fall, 12. Juni 2011
Von 
Belle's Leseinsel (Mainz, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Hätte er es doch besser bleiben lassen, aber die Neugier treibt den Gelegenheits-LKW-Fahrer Tschenett dann doch in den Tunnel. Schließlich ist dort bei der eben durchgeführten Sprengung eine Leiche gefunden worden, die da gar nicht sein kann, zumal auch erst wenige Tage alt. Die ganze Aufregung ausnutzend, schnappt sich Tschenett den Koffer der Leiche und macht sich erst einmal auf den Weg in die Kneipe. Dort erzählt er seinem Kumpel und Dorfpolizisten Totó davon. Neugierig öffnen die Beiden den Aktenkoffer, doch außer ein paar Papieren enthält er nichts Interessantes. Sicherheitshalber versteckt Tschenett ihn dann jedoch in Bertas Hühnerstall. Sicher ist sicher. Und er soll sich nicht täuschen, denn der Koffer enthält brisantes Material rund um den Bau des Brenner Basistunnels und Tschenett gerät, eher er es sich versieht, mitten hinein in einen Strudel von Korruption und Mord.

Locker, flockig und kurzweilig erzählt Kurt Lanthaler den ersten Fall seines Antihelden. Denn das ist Tschenett definitiv. Nie einem guten Roten ausweichend, lieber in Kneipen zu Hause als in seiner Wohnung, respektlos gegenüber der Obrigkeit und äußerst clever, so ist der Tschonnie Tschenett zu beschreiben. Mit Gelegenheitsfahrten als LKW-Fahrer für den Bau des Brenner Basistunnels und unregelmäßigen Sportberichten der heimischen Fußballmannschaft finanziert er seinen spartanischen Lebensunterhalt. Und er hat einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, der mit einem guten Schuss Neugier gepaart, ihn in ziemlich gefährliche Situationen führt.

Und so steckt er auch sofort seine Nase in die Aufklärung des Toten im Fels und lässt sich davon auch nicht abbringen als kurz darauf ein zweiter Toter auf der Bildfläche erscheint und die Polizei ihn ordentlich in Mangel nimmt. Und die sind nicht die Einzigen. Muss Tschenett doch überrascht feststellen, dass plötzlich ziemlich viele Leute ein Interesse an ihm haben, wenn auch nicht unbedingt mit freundlichen Absichten. Doch dieser lässt sich davon nicht abbringen und in seiner zynisch, schnodderigen Art beginnt Tschenett selbst zu ermitteln und sticht hier regelrecht in ein Wespennest. Ganz offensichtlich haben die beiden Toten etwas mit dem Bau des Brenner Basistunnels zu tun, doch inwieweit diese darin involviert sind, wird Tschenett erst nach einiger Zeit klar, doch da steckt er schon zu weit in dem Fall, als das er sich hieraus zurückziehen könnte.

Kurt Lanthaler ist ein sehr kurzweiliger Krimi gelungen mit einem Protagonisten, der von Anfang an überzeugt, da er schon ein wenig aus dem Krimialltag heraussticht. Dieser lebt in der Nähe des Brenners auf der Südtiroler Seite und dies spürt man auch fast in jedem Satz, die ständig mit italienischen Ausdrücken oder Halbsätzen durchwirkt sind (keine Sorge, entweder sind sie aus dem Zusammenhang sofort verständlich oder sie werden übersetzt). Das gibt dem ganzen Krimi eine gewisse Authensität und die Informationen rund um Südtirol, dem Brenner und der Gegend sorgen für ausreichend Lokalkolorit. Zusätzlich kreidet der Autor die Geschäftsgebaren der Industriellen an, zeigt auf, wie Politik und Geld ein Großprojekt beeinflussen können und lässt hier aber auch nicht das Klischee des korrupten italienischen Polizeibeamten aus.

Die Story gestaltet sich größtenteils sehr unterhaltsam, jedoch nicht durchgehend spannend. Aber das ist auch gar nicht so unbedingt wichtig und stört auch nicht. Besonders gut hat mir das Ende gefallen, da es einfach nur überzeugt und menschlich ist sowie die wirklich simple Auflösung, wie denn nun der Tote in den Fels gelangt ist.

Alles in allem ein sehr unterhaltsamer Krimi, der durch seinen Protagonisten lebt und ein aktuelles durchaus interessantes Thema aufgreift und dem man dadurch gern verzeiht, dass er nicht durchgängig spannend ist.
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9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Hardboiled? - Eher weichgekocht ..., 18. September 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Tote im Fels (Taschenbuch)
Die deutsche und/oder österreichische Presse überschlägt sich mit Superlativen, wenn sie einen deutschen und/oder österreichischen Autor dabei erwischt, Hammett oder Chandler für ein bundesrepublikanisches Publikum neu zu erfinden. Sie irrt sich in 99 % der Fälle. Besonders bei Kurt Lanthaler wird auf der Rückseite des Diogenes-Taschenbuchs DER TOTE IM FELS zu viel gelobhudelt. DER TOTE IM FELS will es tatsächlich mit den geheiligten Vorfahren des amerikanischen „hard-boiled" Detektivromans aufnehmen und scheitert bei diesem gewagten und durchaus mutigen Versuch kläglich: Lanthalers „Tschonnie Tschenett" ist nichts weiter als ein larmoyanter, versoffener und armseliger, unsympathischer Ex-Matrose, Ex-Lkw-Fahrer und - typischerweise - Ex-Held (kein Anti-Held!). Bei Hammetts „Sam Spade", Chandlers „Marlowe", oder MacDonalds „Lew Archer" hatten die verglimmenden Zigarettenkippen in den Aschenbechern ihrer Besitzer mehr Emotion, Würde und Intelligenz, als es Tschonnie in diesem Roman besitzt. Das ist umso bedauerlicher, als das interessante und ungewöhnliche Umfeld des Romans (Südtirol) zunächst ein spannender Hintergrund der Handlung zu sein scheint. Doch bald steuern Klischees die Handlung gnadenlos gegen die Tiroler Berge, und man fängt an, den Salonkommunisten Tschenett zu bedauern: Er bleibt in seinem vorhersehbaren und weinerlichen Rahmen gefangen, während sich der Leser erleichtert den Klassikern der „Schwarzen Serie" zuwenden kann.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Guter Krimi!, 9. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Tote im Fels (Taschenbuch)
Eine nur wenige Tage alte Leiche wird im Zuge der Bauarbeiten für einen Eisenbahntunnel am Brenner aus dem massiven Fels freigesprengt. Das ist ein Rätsel, denn kein Mensch kann sich erklären, wie die Leiche dorthin gekommen ist. Aber es gibt Hinweise. Diese befinden sich im Aktenkoffer des Toten. Den aber hat Tschonnie Tschenett, ein Ex-Matrose und nun ein Aushilfs-LKW-Fahrer an sich genommen. Tschonnic hat die fatale Neigung, seine Nase ständig in anderer Leute Dinge zu stecken und so macht er unfreiwillig die Bekanntschaft mit einem skrupellosen Grundstücksspekulanten, mit diversen Nazis und Neonazis und anderen durchaus üblen Gestalten. Tschenett entdeckt schließlich, was es mit dem Bau des Tunnels auf sich hat... (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Der Tote im Fels
Der Tote im Fels von Kurt Lanthaler (Taschenbuch - November 1999)
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