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4.0 von 5 Sternen Eine interessante Herausforderung
Nicht zuletzt durch das ebenfalls gelungene Buch von Hape Kerkeling ist der Jakobsweg in den letzten Jahren immer populärer geworden. Ich denke, es hängt auch damit zusammen, daß Menschen die Sehnsucht nach Ruhe und Natur dorthin zieht, um mal eine Weile ohne Handys, Internet und Multi-Tasking zu leben. Selbstredend ist es ein kluger Schachzug, das Buch in...
Veröffentlicht am 30. Dezember 2007 von Ralf K Berlin

versus
248 von 254 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Titel des Buches wurde bei Neuauflage neu gewählt
Man muss wissen, dass dieses Buch erstmals 1987 in Brasilien erschienen ist. Damals ging "kein Mensch den Jakobsweg". Das Buch heißt im Original "O Diario De Um Mago". Die deutsche Erstausgabe erschien 1991 unter dem ziemlich stimmigen Titel: "Die heiligen Geheimnisse eines Magiers". Erst 1999 hat der Diogenes Verlag eine neue Auflage unter dem Titel "Auf dem...
Veröffentlicht am 30. August 2007 von Peter Schneider


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248 von 254 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Titel des Buches wurde bei Neuauflage neu gewählt, 30. August 2007
Von 
Peter Schneider (Region Stuttgart, Baden-Württemberg Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Auf dem Jakobsweg: Tagebuch einer Pilgerreise nach Santiago de Compostela (Taschenbuch)
Man muss wissen, dass dieses Buch erstmals 1987 in Brasilien erschienen ist. Damals ging "kein Mensch den Jakobsweg". Das Buch heißt im Original "O Diario De Um Mago". Die deutsche Erstausgabe erschien 1991 unter dem ziemlich stimmigen Titel: "Die heiligen Geheimnisse eines Magiers". Erst 1999 hat der Diogenes Verlag eine neue Auflage unter dem Titel "Auf dem Jakobsweg ... Tagebuch einer Pilgerreise nach S. de Compostela" auf den Markt gebracht. Und dieses Buch liegt heute noch vor.

Die Wahl dieses Titels war marketingtechnisch sehr geschickt und ist heutzutage im allgemeinen Jakobsweg Hype umso besser (was den Verkauf des Buchs angeht).

Viele Irritationen des Buches bzw. des Inhalts des Buchs sind aber durch die Wahl dieses Titels ausgelöst worden. Daher sind nicht die LeserInnen dumm, die sich über das Buch wundern, sondern der Verlag hat die LeserInnen nur unter dem Aspekt der Käuferinnen gesehen und ein wenig für dumm verkauft.

Im Buch geht es tatsächlich auch um eine Pilgerreise über den Jakobsweg. Der Titel ist daher ganz streng genommen (bei einer gewissermaßen wörtlichen Auslegung) richtig.

Man erfährt ganz viel über die Geschichte des Wegs. Über die Bedeutung des Wegs im Mittelalter. Dass auch z.B. Franz von Assisi diesen Weg schon gegangen ist. Und was Santiago de Compostela eigentlich heißt.

Aber das wesentliche des Buches ist nicht die Funktion der Reisebeschreibung oder des Tagebuchs, sondern das Wesentliche ist der Weg zu sich selbst, den Paulo Coelho hier an sich - an seinem Leben erfährt und auch beschreibt.

Paulo Coelho ist (oder war) Teil einer alten katholischen, von ihm R.A.M. genannten, Bruderschaft. Er nennt das hin und wieder auch "Tradition". Ich habe das nicht näher recherchiert, was sich dahinter verbirgt. Ich nehme an, ein Ableger der Tempelritter/des Templerordens. Die Tempelritter nehmen im Buch einen großen Raum ein.

Und im Buch beschreibt er ganz viele Dinge, die mit dieser "Tradition" zu tun haben. Darunter sind ganz viele faszinierende Dinge, aber auch Dinge die etwas seltsam oder gar abstrus vorkommen. (ich will das auf keinen Fall abwerten)

Es werden Meditationstechniken (Exerzitien genannt),aber auch geistige "Erlebnisse" beschrieben.

Zum Beispiel findet Paulo Coelho seinen eigenen Engel (Schutzengel) und noch wichtiger seinen eigenen (persönlichen) Dämon (der in der Tradition Bote genannt wird.) Mit diesem, seinem Dämon spricht er in der Folge regelmäßig. An einer anderen Stelle lernt Paulo Coelho seinen eigenen Tod (ganz persönlich und von Angesicht zu Angesicht) kennen. Und auch seinen persönlichen Todestag. (Dies fand ich schon etwas abstrus)
Ich will daher darauf hinweisen, dass dieses Buch auch ganz schön belasten kann. Menschen, die auf solche Dinge "labil" reagieren, können davon schon etwas mitgenommen werden.
Auf der anderen Seite können Menschen, die einen tiefen (?) Einblick in diese Magie und auch Faszination erleben wollen, ganz viel aus diesem Buch mitnehmen.
Es hat auch letztendlich ganz viel mit Jakobsweg zu tun. Denn Jakobsweg ist nicht nur eine sportliche Herausforderung, nämlich zwischen 700 und 2.500 km zu Fuß (je nach Startort) zurückzulegen. Sondern Jakobsweg ist tatsächlich eine Pilgerreise und daher auch "besinnlich" und vielleicht bzw. häufig auch Persönlichkeitsbildend bzw. -entwickelnd, weil es auch immer eine Reise zu sich selbst ist.

Für wen ist das Buch denn nun geeignet? Für Leute die von Sakrileg begeistert waren und nun mehr von Gralssuche und Templerorden erfahren wollen. Für Leute die einen Einstieg in diese oben erwähnten Fragen (Dämonen, Engel, Reise zu sich selbst, Tod, Macht, persönliche Stärke) finden wollen. Aber auch für Leute die schon ganz viele Reisebeschreibungen vom Jakobsweg gelesen haben und die noch einen ganz besonderen Aspekt hinzufügen wollen.

Es ist ganz sicher vollständig ungeeignet für ganz nüchterne Menschen, die alle übersinnlichen Dinge vollständig abtun. Ungeeignet für Menschen, die an keinerlei übergeordnetes Wesen glauben.

Wie soll man das Buch nun zusammenfassend beurteilen? Das Buch ist eigentlich sehr gut. Daher 5 Sterne. Der Titel ist aber irreführend. Daher deutlicher Abzug? Ich vergebe 3 Sterne und hoffe, den Inhalt und Sinn des Buches deutlich ausgebreitet zu haben.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine interessante Herausforderung, 30. Dezember 2007
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Auf dem Jakobsweg: Tagebuch einer Pilgerreise nach Santiago de Compostela (Taschenbuch)
Nicht zuletzt durch das ebenfalls gelungene Buch von Hape Kerkeling ist der Jakobsweg in den letzten Jahren immer populärer geworden. Ich denke, es hängt auch damit zusammen, daß Menschen die Sehnsucht nach Ruhe und Natur dorthin zieht, um mal eine Weile ohne Handys, Internet und Multi-Tasking zu leben. Selbstredend ist es ein kluger Schachzug, das Buch in dem Zuge lange nach der Erstveröffentlichung so umzubenennen, daß der "Jakobsweg" im Titel vorkommt, damit mehr Leser zu dieser Lektüre greifen.
Beim Lesen fielen mir zwei Dinge auf:
zum Einen wurde ich an die Carlos Castaneda-Bücher erinnert, die sich um Don Juan drehen (diese werden in Coelhos' Jakobsweg-Buch auch benannt). Denn es gab häufig Kritik, da die Gerüchte umher gingen, dieses Don Juan habe niemals existiert. Tatsächlich werden dadurch aber die Bücher von Castaneda nicht schlechter. In dem Fall von Coelho ist es auch nicht so wichtig, ob die spirituelle Reise des Autors auf dem Jakobsweg oder sonstwo stattfindet, denn das Werk handelt mitnichten von einer Reise-Beschreibung, sondern von einer spirituellen Erfahrung, die auch auf vielen anderen (Wander-)Wegen dieser Erde hätte stattfinden können. Das Buch ist aus einer sehr esoterischen bzw. spirituellen Weltsicht geschrieben, und ich denke, damit werden viele Leute Mühe haben, bzw. sie werden enttäuscht sein, weil sie einen weiteren "Reisebericht" zum Jakobsweg erwartet haben. Es ist auch nicht unbedingt einfach, sich auf die (auf den ersten Blick) relativ abgedrehten Geschehnisse einzulassen, die von Dämonen, Heiligen und schicksalhaften Aufgaben handeln. Ich habe das Buch mehr wie eine Fabel empfunden, dennoch habe ich viel daraus gelernt und stand zu jeder Zeit in Reflexion mit meinen Gefühlen und meinen Gedanken, und das ist etwas, was ein Buch für mich sehr lesenswert macht, auch, wenn ich möglicherweise nicht jeden einzelnen Aspekt des Inhalts verstehe oder gut finde. Ich habe ziemlich lange an dem Buch gelesen, da ich nie mehr als ein Kapitel pro Tag "geschafft" habe. In der Tat ist das Buch nicht so schnell wegzulesen wie ein gewöhnlicher Roman (und auch nicht so schnell wie andere Bücher von Coelho) aber ich finde, es hat sich gelohnt, und ich werde sicherlich bald wieder zu dem Werk greifen, um es ein zweites Mal zu lesen.
Übrigens: in mir hat das Buch eher den Wunsch verstärkt, in der Natur wandern zu gehen... :o)
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25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sprituell, kein Reisebericht!, 26. Januar 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Auf dem Jakobsweg: Tagebuch einer Pilgerreise nach Santiago de Compostela (Taschenbuch)
Coelho hat den nordspanischen Jakobsweg wieder populär gemacht. Allerdings ist der mittlerweile so populär, dass er mittlerweile gnadenlos überfüllt ist. Es wird bezweifelt, dass Coelho tatsächlich den Jakobsweg ging, aber darüber müssen wir hier nicht spekulieren.
Das Thema des Romans ist nicht der Jakobsweg, sondern dieser ist der Rahmen, in dem der Autor seinen Lernprozess mit seinem spirituellen Begleiter, der ihn in eine Bruderschaft oder Sekte aufzunehmen hilft, beschreibt. Dieser Lehrer lässt Coelho bestimmte Übungen machen, Schmerz erleiden, demütigt ihn und so weiter.
Auf dem Jakobsweg in Spanien, der oft aus sportlichen oder kulturellen Gründen gegangen wird oder mit Träumereien über die Erleuchtung durch das Pilgern, sieht man immer wieder jemandem, der mit diesem Buch abends in einer der pensionsartigen Herbergen sitzt und mechanisch die Übungen aus dem Buch wiederholt. Wer meint, dass er auf diese Weise ein anderer Mensch wird, der soll es ruhig probieren.
Ich fand dieses Buch sehr spannend zu lesen, weil da ein Mensch verhältnismäßig ehrlich (Coelho ist ja doch in allen Büchern oft überheblich und eitel) schreibt, wie er einen Kopf kleiner gemacht wird und Demut erlernt.
Es sind wichtige spirituelle Themen in diesem Buch sehr gut beschrieben, die Methoden sind sicherlich nicht jedermanns Sache.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Alte Weisheiten simpel verpackt, 28. Mai 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Auf dem Jakobsweg: Tagebuch einer Pilgerreise nach Santiago de Compostela (Taschenbuch)
Paulo Coelho erinnert in diesem wie in vielen anderen seiner Bücher an grundsätzliche Lebensweisheiten, esoterische Gedanken, alte Wahrheiten und mystische Erfahrungen. Doch für meinen Geschmack wurden in diesem Buch die Botschaften zu stark überzeichnet, um sie dem Leser auf dem Silbertablett zu servieren. Kurz gesagt, Paulo Coelho nutzt die Esoterikwelle für seine Buchinhalte.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen literarisch interessant, aber mit Makel, 6. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Auf dem Jakobsweg: Tagebuch einer Pilgerreise nach Santiago de Compostela (Taschenbuch)
Wenn man Coelhos Lebensgeschichte, wie man sie im Internet nachlesen kann, mal als Einleitung nimmt, wird das Buch zumindest literarisch interessant, finde ich. Vielleicht sollte man die Geschichte auch eher als Fiktion, als als tatsächliches Erleben deuten. Zu beachten ist außerdem seine Anmerkung, dass er aus seinem Führer ursprünglich den indianischen Medizinmann Don Juan aus den Carlos Castaneda Büchern machen wollte. Mit dessen Hilfe erklärt Castaneda seine Berührung mit dem Außergewöhnlichen. Don Juans Berührung mit dem Außergewöhnlichen geschieht dabei durch berauschende und "bewusstseinserweiternde" Substanzen.
Um jetzt allerdings wirklich als Literatur durchzugehen, scheitert die Geschichte an einem ganz großen Makel: Sie ist unglaubwürdig! Denn, bei all diesen Exerzitien geht es nicht um das Erlangen der allumfassenden Liebe, sondern um das Erlangen einer machtvollen Stellung im Leben. Die Aussage, die Praktiken des RAM sind nur dann sinnvoll, wenn sie von einem einfachen Menschen durchgeführt werden, ist lediglich geschäftstüchtig an den Käufer des Buches gerichtet. Bruderschaften werden gegründet um auszugrenzen, um in Geschehnisse einzugreifen, um Einfluss auszuüben auf andere. Hier geht's um Durchsetzen von Interessen. Der einfache Mensch hilft nur bei der Beschaffung der Mittel, in dem er unter anderem Bücher kauft. Genauso unglaubwürdig ist, dass er uns hier den Weg zur Meisterschaft in einer Bruderschaft aufzeigen will, die dabei gewonnen Erkenntnisse sich dabei aber doch eher auf Novizen Niveau bewegen. Zu seinen Erkenntnissen im Zusammenhang mit Träumen kommt jeder lebendige Mensch sehr früh im Leben von selbst. Die Konfrontation mit "Dämonen"(erst drohen, dann versprechen und die empfindliche Seite treffen)kennt man schon hinlänglich aus Grimms Märchen. Die Wirkung des Exerzitiums des Wassers erfährt jedes Kleinkind aus Instinkt. Und das man u. a. "Lebendig begraben" mit ein paar kleinen Übungen die Ängste des Lebens besiegt, ist wohl zu einfach. Außerdem kommt mir beim Ritual des Schmerzes auch noch die Assoziation zum Boderline Syndrom. Selbstverletzung kann, glaube ich auch eine der Begleiterscheinungen dieser Krankheit sein.
Er verstrickt sich auch in diversen Widersprüchlichkeiten bei der bruderschaftlichen und der katholischen Sicht der Welt. Das mag aber auch aus den Konflikten seiner Jugendzeit herrühren.
Es möge sich jeder sein eigenes Bild machen. Ich denke, einfach so als Geschichte gelesen, das geht. Was die Exerzitien anbetrifft: Gehen sie angeln, schauen sie auf 's Wasser oder in ein Lagerfeuer. Seien sie kreativ. Gehen sie laufen oder von mir aus, machen sie Yoga. All diese Dinge haben mindestens den gleichen Effekt und sie bleiben geistig gesund dabei.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Coelhos Einladung zu sich selbst mit wunderschönem Cover, 23. Juni 2010
Von 
Christian Döring "leseratte" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Über dieses Buch wurde bereits so viel geschrieben, dass es ein eigenes Werk voller gemachter Glaubenserfahrungen von gewaltigem Umfang ergäbe. Dieses Buch hat seit vielen Jahren seine eigene Fangemeinde, wie auch sein Autor.

Paulo Coelho schrieb keinen Reisebericht, davon gibt es bereits mehr als genug. Er schreibt auch nicht vordergründig seine eigenen spitituellen Ergüsse, auch davon gibt es inzwischen mehr als genug.

Der Autor geht quasi mit seinem Leser Hand in Hand auf diesem Jakobsweg. Er erzählt die Bedeutung des Weges im Mittelalter. Er informiert darüber, dass selbst Franz von Assisi diesen Weg damals ging. Und er reißt aus der Pilgeridylle heraus, erzählt was Santiago de Compastela eigentlich bedeutet.

Zusammen mit dem Autor gelangt der Leser in Teile seiner eigenen spirituellen Welt, wo er gefordert wird diese neuen Wege zu gehen oder sich zu verweigern. Dieses Buch mit seinem wunderschönen Cover, dass in die Ferne führt, kann der Beginn einer Findung seines eigenen Ich's sein.
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46 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Inspirierend & entspannend ... ABSOLUT LESENSWERT!!! ****, 26. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Auf dem Jakobsweg: Tagebuch einer Pilgerreise nach Santiago de Compostela (Taschenbuch)
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Für mich ist "Auf dem Jakobsweg" eins der besten Bücher, das Coelho bisher geschrieben hat. Selbstredend ist es kein obligatorischer Reisebericht bzw. Reiseführer (was Coelho sicher auch nicht beabsichtigt hat), sondern erinnert eher an die spirituellen Romane von Castaneda und Redfield; nur nicht ganz so tiefgreifend.

Coelho's Geschichte ist für mich eine wunderbare Verschmelzung von Fiktion und Wirklichkeit, und lädt zum Nachsinnen ein. "Seine Abenteuer" sind nicht unbedingt spektakulär, aber gut und fantasievoll inszeniert. Und: Was in dieser Geschichte nun wirklich wahr oder reine Fantasie ist, das bleibt wohl das Geheimnis des Autors. Aber das ist ja bei vielen Büchern so ... Coelho verbindet hier Spiritualität, Mystik & Reglion mit (seiner) Realität, Tiefsinn & Weisheit. Meiner Meinung nach ist ihm das durchaus sehr gut gelungen!

Ich finde Coelho's Pilgerreise einfach inspirierend und entspannend zugleich, und werde es sicher noch einmal lesen. Daher kann ich Coelho's Jakobsweg jedem wärmstens ans Herz legen, der sich beim Lesen einfach mal treiben lassen möchte.

Und 4 Sterne erhält das Buch von mir nur, weil Coelho es meines Erachtens versäumt hat, im Prolog explizit darauf hinzuweisen, dass nicht alle Exerzitien zur Nachahmung bestimmt sind. (Exerzitien sind hierbei Übungen zur spirituellen Weiterentwicklung.) Andernfalls hätte ich das Buch mit ***** beurteilt!!!
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24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen sehr zwiespältig, 12. November 2006
Rezension bezieht sich auf: Auf dem Jakobsweg: Tagebuch einer Pilgerreise nach Santiago de Compostela (Taschenbuch)
Dieser Bericht hat mich ständig "hin und her gerissen". Immer wenn ich beschlossen hatte, dass Paulo Coelho einfach einen Dachschaden hat, war wieder ein beschriebenes Problem oder eine Erkenntnis ganz auf mein eigenes Leben zutreffend. Und immer wenn ich dachte, das sind klare, einfache Weisheiten die mir weiterhelfen können,kam eine Passage wo ich wieder überzeugt war, dass der Mann einfach unter schweren Wahnvorstellungen leidet.

Stark rationale Menschen werden wahrscheinlich wenig mit dem Text anfangen können, wenn man ihn aber an sich heranlässt, wird man zumindest finden, dass viele Gedanken, Leiden, Fragen und Freuden die man selber hat, auch hier vorkommen und die Erörterungen und Ratschläge zumindest teilweise einen Schub in Richtung sich wieder mehr anzustrengen geben können. Andererseits sollte man aber auch nicht die ganze Weisheit der Welt erwarten und ob P. Coelho immer ganz richtig tickt, bleibt auch offen. Aber das Büchlein liest sich leicht und ein paar gute Vorsätze kann man sicher mitnehmen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nervig, 16. April 2010
Von 
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(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Auf dem Jakobsweg: Tagebuch einer Pilgerreise nach Santiago de Compostela (Taschenbuch)
Ich habe andere Bücher von Coelho gelesen, die einen Zauber hatten, bewegten, entführten, Sehnsucht hinterließen, Fragen eröffneten... Hätte ich dieses Buch als erstes von ihm gelesen, wären mir wohl weitere von ihm leider entgangen.

Dieses Buch habe ich nämlich nach 30 Minuten entnervt weggelegt...

Der Autor nimmt einem spielenden Kind den Ball weg. Dessen verschiedene Versuche diesen wieder zurückzubekommen werden schließlich als Tat eines Dämon gedeutet, den er damit besiegt hat. Bei aller Liebe zur Poesie - wer solche Probleme hat wird nicht von Dämonen verfolgt, sondern hat wohl eher ein anderes Problem (nur welches?). Ich verstand nicht, welche Symbolik gemeint sein sollte. Sein Schreibstil und seine Beispiel-Situationen in diesem Buch raubten mir total die Lust, mich auf das Buch einzulassen. Unverständnis und Wut mehrten sich. DER große Meister, der mit ihm geht und ihn ständig in irgendwelche Fallen/Versuchungen führt, erschließt sich mir auch nicht - was soll daran weise sein? Vom Jakobsweg an sich gibt es keinerlei Beschreibung - darauf war ich eigentlich hereingefallen. Alles in allem also seeeehr speziell.
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein Kampf mit jeder Seite bis zur Resignation, 30. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Auf dem Jakobsweg: Tagebuch einer Pilgerreise nach Santiago de Compostela (Taschenbuch)
ich war entsetzt als ich anfing mir dieses Werk von Paulo Coelho zu Gemüte zu führen. Zugegeben, alle Romane, die ich bisher von ihm gelesen hatte, muteten etwas seltsam an, der eine mehr, der andere weniger.
Doch irgendwie schaffte es Herr Coelho immer wieder, eine unerklärliche Faszination in mir zu erwecken, die mich dann dazu bewog, ein weiteres Buch zu lesen.
Passend zum neuen Jakobsweg-Trend, wurde das seit längerem bestehende Buch mit aufgefrischtem Titel auf den Markt geworfen.
"Auf dem Jakobsweg" treibt es mit seinen Skurilitäten auf die Spitze, ich habe etwa in der Mitte der Lektüre entnervt aufgegeben.
Keine Spur von Fesselung meinerseits, stattdessen mehrere fast qualvolle Versuche dem vielfach gepriesenen Buch eine neue Chance zu geben, bis ich es ernüchtert sein lies.
Der Inhalt ist äußerst grotesk, von Anfang an wird man in mysteriöse "Praktiken" einer -nennen wir es mal- Glaubensgemeinschaft der R.A.M. involviert, der Bezug zum Jakobsweg bleibt schleierhaft.
Der Inhalt ist autobiographisch, oder wird zumindest so dargestellt.
Ich sehe wie auch andere hier, in dem Buch durchaus Gefahrenpotenzial, da okkulte Rituale verherrlicht werden, die auch hübsch als Exerzitien präsentiert werden. Obskure Dämonen und Boten treiben ihr Unwesen, was einen zuweilen schmunzeln lässt. Doch auf Dauer überwiegt das blanke Unverständnis über etwas derart Weltfremdes und Sonderbares.
Ich wüsste nicht unter welchen Vorraussetzungen ich dieses Buch irgendwem empfehlen könnte, doch es scheint eben auch Menschen zu geben, denen es gefällt.
Letzlich muss also jeder für sich selbst entscheiden, ob er für dieses durchaus bedenkliche Buch mit seinem eigenartigem Inhalt eine unverzichtbare Portion Offenheit übrig hat.
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Auf dem Jakobsweg: Tagebuch einer Pilgerreise nach Santiago de Compostela
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