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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Macht, Wissen und Gewissen
Die von Friedrich Dürrenmatt verfasste Komödie "Die Physiker" thematisiert die verheerenden Folgen, welche die Wissenschaft zur Folge haben können. Trotz humorvoller Anklänge stellt Dürrenmatt jene Dimensionen dar, die die Vernichtung der Menschheit bedeuten können.
Schauplatz der Handlung ist ein Heilsanatorium für Geisteskranke,...
Am 8. April 2003 veröffentlicht

versus
14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Literatur-Kartei? Lieber gleich das Original kaufen!
Die Literaturkartei aus dem Jahre 2002 vereint Materialien unterschiedlichsten Niveaus. Manche Dinge sind wirklich nett und alltagstauglich wie die Rollenkarten zum szenischen Spiel, Informationen zu den historischen Vorbildern oder Informationen zum Drama allgemein. (Letztere sind allerdings sehr platzraubend dargestellt!) Andere sind einfach nur niveaulos wie ein...
Veröffentlicht am 15. August 2006 von Der Realschullehrer


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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Macht, Wissen und Gewissen, 8. April 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Physiker. Eine Komödie in zwei Akten (Taschenbuch)
Die von Friedrich Dürrenmatt verfasste Komödie "Die Physiker" thematisiert die verheerenden Folgen, welche die Wissenschaft zur Folge haben können. Trotz humorvoller Anklänge stellt Dürrenmatt jene Dimensionen dar, die die Vernichtung der Menschheit bedeuten können.
Schauplatz der Handlung ist ein Heilsanatorium für Geisteskranke, in dem sich kurz nacheinander drei Mordfälle ereignen. Die Täter sind die drei Patienten - besser bekannt als die drei Physiker Newton, Einstein und Möbius. Nacheinander stellen sie den Inspektor vor eine schier unlösbare Aufgabe, da es so scheint, als habe keiner der Täter ein Motiv, seine ihm zugeteilte Krankenschwester zu ermorden. Im zweiten Akt allerdings werden die Dinge klarer und der Leser wird zum Nachdenken angeregt. Der Leser wid mit der Auseinanderstzung mit der Frage der Verantwortlichkeit der Wissenschaftler konfrontiert. Er soll sich fragen, wer die Verantwortung tragen soll, wenn nicht die Physiker.
Alles in allem kann man sagen, dass die "Komödie" ihrem Charakter nur im ersten Akt gerecht wird und insgesamt gesehen eher ein sehr philosophisches Werk ist, das zum Nachdenken und "Nochmal-lesen" anregt.
(Schülerin des Gymnasiums Rahden)
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29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine ernste Komödie, 22. November 2004
Rezension bezieht sich auf: Die Physiker. Eine Komödie in zwei Akten (Taschenbuch)
In einer erstaunlichen Komödie beschreibt Dürrenmatt das Problem der modernen Naturwissenschaften, nämlich die ungeheure Verantwortung die wichtige Entdeckungen mit sich bringen. Wieviel Wissen kann die Menschheit vertragen? Gibt es schon heute Erkenntnisse, die so viel verändern würden, dass man sie verbergen muss?
Der Leser wird im Zuge des Dramas in die Umgebung eines Irrenhauses für die höhere Gesellschaftsschicht eingeführt. Im Zentrum steht der Physiker Möbius, der eine Entdeckung von großer Bedeutung gemacht hat und vorgibt verrückt zu sein, um sie im Schutze der Irrenanstalt für sich zu behalten. Dass weder er noch seine beiden "Physikerkollegen" im Sanatorium, genannt Einstein und Newton, verrückt sind fliegt in Folge der Morde, die die drei Protagonisten an Krankenschwestern begehen, auf. Es kommt der Tag der Enthüllungen...
Dürrenmatts Komödie ist leicht zu lesen, bringt den Leser zum Schmunzeln und wirft doch Fragen auf, die ernster nicht sein könnten.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen wirklich interessantes Buch, 14. September 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Physiker. Eine Komödie in zwei Akten (Taschenbuch)
Das Stück „Die Physiker„ ist in Form einer Parabel geschrieben und diskutiert in stark satirischer Weise effektvoll die Zusammenhänge und Wirkungen von Macht und Moral, sowie die Verantwortlichkeit des Wissenschaftlers für seine Entdeckungen. Drei scheinbar irre Physiker leben in dem Privatsanatorium der Irrenärztin Mathilde von Zahnd und diskutieren mit schlagender Logik über das irre sein oder nicht sein. Zwei von ihnen - Einstein und Newton - entpuppen sich als Geheimagenten gegnerischer politischer Mächte, die den Auftrag haben, den dritten ebenfalls nicht irren aber genialen Physiker Moebius, der die Maske des Irrsinns den Konsequenzen seiner Entdeckungen vorzog, zu ihren jeweiligen Regierungen zu bringen. Jeder von ihnen begeht einen Mord, um sein Inkognito zu wahren und bleibt als vermeintlich Irrer straffrei. Ein groteskes Verwirrspiel mit absurden Diskussionen beginnt, bei dem sich durch überraschende Entwicklungen, am Ende herausstellt, wer nun wirklich irre ist. Das Stück wird nicht so stark von Charakteren oder Schicksalen geprägt, sondern durch Gedankenspiele schärfster Logik, die einen in den Bann ziehen. Dürrenmatt hat eine interessante Darstellungsform gewählt, die durch satirische Elemente nicht langweilig wird. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Konflikte eines Forschers, 22. Juni 2005
Von 
Mario Pf. (Oberösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Die Physiker. Eine Komödie in zwei Akten (Taschenbuch)
In Die Physiker wird auf vertraut tragikomische Weise ein sehr ernstes und anspruchsvolles Thema zum Tragen gebracht und zwar die persönlichen Konflikte eines Schöpfers und Erfinders.
So führt uns die Geschichte in eine psychiatrische Heilanstalt wo illustre Patienten, die sich für Genies wie Newton und Einstein halten, uns willkommen heissen. Doch auch ist dort nicht alles so wie es scheint, denn zwei Morde sind schon geschehen und die Mörder sind keine anderen als Newton und Einstein.
Weiter geht es mit einer Diskussion zwischen dem ermittelnden Inspektor und den Patienten, die ihm allesamt die Fragen stellen, ob man sie für Entdeckungen denen sie den Weg bereitet nun ins Gefängnis bringen wird. Diese philosophisch sehr ausgeprägte Diskussion führt uns auch schon zu einem dritten Patienten, namens Möbius, der behauptet dass der weise König Salomon zu ihm spricht und ein grandioses wissenschaftliches Genie ist.
Möbius ist der Protagonist, um den sich alles dreht. Seine Entdeckungen sind es die ihn hier her gebracht haben und die ihn auch dazu zwingen hier zu verbleiben. Er wird von der Leiterin des Sanatoriums umbullt, auf dass er ihr seine geheimen Entdeckungen doch offenbaren möge. Seine Frau hat derweilen einen Missionar geheiratet und besucht ihn samt Kinder ein letztes Mal, um ihm zu erklären dass sie auf eine Mission gehen werden. Im Geheimen ist er darüber erfreut dass sie ein neues Leben gefunden haben und doch muss er sie ein letztes Mal verscheuchen, damit ihnen der Abschied nicht so schwer fällt.
Alles läuft auf die letzte Konfrontation der 3 Patienten hinaus, in der Möbius 2 Wege offenbart werden, doch da keiner ihm zusagt entscheidet er sich lieber zu bleiben. Schlussendlich kommt alles anders als erwartet und man wird von einer noch viel größeren Kontroverse überrascht.
Die Physiker ist ein großartiges Werk, über die Sorgen, Bedenken und Konflikte alls jener Forscher und Entdecker, deren Schöfung und Entdeckung etwas hervorgebracht hat oder hervorbringen könnte, dass einer verherrenden Waffe wie der Atombombe ähnlich ist.
Ein empfehlenswertes Buch, das leider zu kurz geworden ist, aber perfekt an "Der Besuch der alten Dame" heranreicht. Der gleiche tragikomische Stil für den Dürrenmatt so bekannt ist und die gleichen bedenklichen Themen machen auch die Physiker zu einem der großartigsten Werke der deutschsprachigen Literatur.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Thematisch interessante Komödie mit Folgen in die Gegenwart, 23. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Die Physiker. Eine Komödie in zwei Akten (Taschenbuch)
Im allgemein recht gelungenen Buch „Die Physiker" von Friedrich Dürrenmatt denkt der Leser im ersten Akt, sich in einer Komödie zu befinden. Im Laufe des zweiten Aktes entwickelt sich die Handlung jedoch mehr und mehr zu einer Diskussion über den Sinn der Wissenschaft.
Das zentrale Thema von „Die Physiker" stellt die Gefährdung der Welt und somit der gesamten Menschheit durch die moderne Kernphysik, die Entdeckung der Kernspaltung, die mit der Entwicklung der Atombombe nicht nur positive Folgen hatte, dar. Auch stellt sich den Physikern die Frage der Verantwortung für die Folgen ihrer Erkenntnisse.
Besonders ist, dass sich der Handlungsort, der Salon indem die drei Physiker wohnen, im Laufe der Geschichte nicht ändert.
Das Buch endet, eher unerwartet, mit der schlimmstmöglichen Wendung für die drei Physiker und dem Triumph des Sieges der einzig wirklich Irren Person: der Irrenärztin.
Obwohl die erste Auflage des Buches 1962 verfasst wurde, ist das behandelte Thema heutzutage aktueller denn je. In Zeiten von fortschreitender wissenschaftlicher Entwicklung, z.B. der Gentechnik muss man sich erneut die Frage der Verantwortung stellen. Inwiefern sind Wissenschaftler in der heutigen Zeit für ihre Erkenntnisse und deren Folgen verantwortlich?
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Literatur-Kartei? Lieber gleich das Original kaufen!, 15. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Die Physiker (Gebundene Ausgabe)
Die Literaturkartei aus dem Jahre 2002 vereint Materialien unterschiedlichsten Niveaus. Manche Dinge sind wirklich nett und alltagstauglich wie die Rollenkarten zum szenischen Spiel, Informationen zu den historischen Vorbildern oder Informationen zum Drama allgemein. (Letztere sind allerdings sehr platzraubend dargestellt!) Andere sind einfach nur niveaulos wie ein abgetipptes Dramatis personae, bei dem lediglich die Namen den Figuren zugeordnet werden sollen; ein Buchstabengewirr", in dem zwoelf Figurenbezeichnungen gesucht werden sollen oder gar eine Anleitung zur pantomimischen Darstellung von Redensarten. Verzichtbar sind auch Anregungen wie Speisen wie die Physiker" mit Rezeptideen. Kurz und gut: Eigentlich ist die Literaturkartei für das wenige Brauchbare zu teuer.
Daher mein Tipp:
Wesentlich besser arbeitet es sich im Unterricht mit den Materialien von Günther Gutknecht und Günter Krapp, die in deren Eigenverlag Krapp & Gutknecht" unter den ISBN 3-932609-10-7 (Schülerarbeitsheft) und 3-932609-09-3 (Lehrerhandbuch) erschienen sind. Hier finden sich im Übrigen auch die brauchbaren Ideen der Literaturkartei wieder - allerdings sind die Materialien bereits 1999 erschienen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Weltverantwortungung auf den Schultern von "Irren", 14. März 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Physiker. Eine Komödie in zwei Akten (Taschenbuch)
In seiner Komödie "Die Physiker" zeigt Dürrenmatt, dass gemachte Erkenntnisse nicht mehr rücknehmbar sind und mit negativen Folgen verbunden sein können. So zeigt sich bald, eingebettet in "unerklärliche" Morde das zentrale Thema dieses Stückes: Die unausweichliche Gefährdung der Welt durch die moderne Kernphysik. Für dieses hochaktuelle Thema hat Dürrenmatt einen ganz besonderen Rahmen gewählt. Das Stück spielt in einem Irrenhaus, in dem 3 Physiker aus mehr oder minder verschiedenen Gründen "zu Hause" sind.Möbius zum Beispiel ist der Entdecker einer Weltformel, die das Leben der Menschheit entscheident beeinflussen könnte, würde sie an die Öffentlichkeit gelangen. So hat er sich ins Irrenhaus begeben um dort seine Formel zu "hüten", was wie sich im Laufe des Stückes herausstellen wird, keine besonders einfache Aufgabe darstellt. Dürrenmatt gibt seinem Stück viele überraschende Wendungen, die das Lesen noch interessanter machen und kein Ende ahnen lassen. Das Stück ist erst dann wirklich zuende, wenn es seine "Schlimmstmögliche Wendung" genommen hat. Meiner Meinung nach sollte man "Die Physiker" einmal gelesen haben um sich über das Groteske dieses Stücks und den genialen Schreibstil des Autors selbst ein Bild machen zu können und um einen guten Grund zu haben zu beginnen über seine Taten nachzudenken, denn alles was wir tun hat Auswirkungen auf unsere Umwelt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gelungen, 11. Mai 2002
Rezension bezieht sich auf: Die Physiker. Eine Komödie in zwei Akten (Taschenbuch)
Das Buch „Die Physiker", von Friedrich Dürrenmatt ist ein sehr gelungenes Buch.
Bereits bei dem Kriminalroman: „Der Richter und sein Henker" hatte mir die Art, wie Dürrenmatt schreibt, sehr gefallen. Bei seinem Buch „Die Physiker" erkannte ich Dürrenmatts Schreibstiel sofort wieder.
Im ersten Akt des Buches denkt der Leser er sei in einer Komödie gelandet, doch im Laufe des zweiten Aktes findet er sich plötzlich in einer Diskussion über den Sinn der Wissenschaft wieder.
Das zentrale Thema von „Die Physiker" ist die Gefährdung der Welt durch die moderne Kernphysik, wie z.B. die Entdeckung der Kernspaltung, die nicht nur Positives einbrachte, sondern auch die Atombombe.
Obwohl das Buch eigentlich für die 1950er Jahre geschrieben worden ist, ist das Thema aktueller den je.
Dürrenmatt gelingt es jedoch, dieses ernste Thema dem Leser auf eine humorvolle Art und Weise näher zubringen, so dass er in jeder Szene den Leser in eine neue witzige Situation versetzt.
Gefallen hat mir auch, dass sich der Handlungsort, der Salon, wo die drei Physiker wohnen, im Laufe der Geschichte nie geändert hat.
Sehr gelungen finde ich außerdem den Schluss des Buches, bei dem sich herausstellt, dass allein die Irrenärtztin eine Geisteskranke ist.
„Die Physiker" enden, als die Situation die schlimmstmögliche Wendung für die drei Physiker, aber die bestmöglich für die Irreenärztin einnimmt .
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Paradoxe Komödie, 27. August 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Physiker. Eine Komödie in zwei Akten (Taschenbuch)
Der Schweizer Dürrenmatt hat in dieser "Komödie", die 1962 uraufgeführt wurde, die unausweichliche Gefährdung der Welt durch die moderne Kernphysik thematisiert und in eine groteske Rahmenhandlung eingebettet. In einem privaten Klinikum in der Schweiz werden drei harmlose "Irre" behandelt: Ernesti (Einstein), Beutler (Newton) und Möbius, dem der König Salomon erscheint. Nachdem die Geschichte wie eine einfache Kriminalgeschichte anfängt (drei Schwestern werden ermordet), dreht sich das Blatt zur Mitte des zweiten Aktes: keiner der drei Patienten ist wirklich krank, sondern sie alle beschäftigt die geniale Erfindung des Möbius, der aus Verantwortung ins Irrenhaus geflüchtet ist um seine Erfindung vor den Weltmächten (und ihren Agenten Ernesti und Beutler) zu schützen. Doch gemäß dem Motto "Wenn zwei sich streiten freut sich der Dritte" nimmt die Geschichte eine überraschende Wendung.
Die anfangs spaßig anmutende Handlung entwickelt sich zusehends als tragische Komödie, die in der Aussage gipfelt: "entweder bleiben wir im Irrenhaus oder die Welt wird eines" - Dürrenmatts Aussagen und Hintergründe dieser Komödie wurden von ihm ergänzend in den 21 Punkten zu den Physikern festgehalten, die jedem Leser die Ernsthaftigkeit seines Stückes vor Augen führt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der interessantesten deutschen Werke, 31. August 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Physiker (Taschenbuch)
Dieses Buch ist eines der kreativsten Werke Duerrenmatts. Er verwandte einen ausgesprochen treffenden Sarkasmus um das Problem der Wissenschaft (Wer traegt die Verantwortung?)zum besten zu geben. Dieses Buch ist leicht zu lesen, da es nur weniger Vorkenntnisse bedarf und gibt doch einen sehr tiefen Einblick in die verschiedenen Ansichten einiger Physiker. Auch das Ende diese Werkes wurde gekonnt gestaltet, denn es regt den Leser an sich selbst mit dem besagten Thema zu beschaeftigen. Wer dieses Buch versaeumt hat zu lesen, sollte es unbedingt nachholen, denn es gehoert einfach zur Allgemeinbildung.
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Die Physiker. Eine Komödie in zwei Akten
Die Physiker. Eine Komödie in zwei Akten von Friedrich Dürrenmatt (Taschenbuch - Oktober 1998)
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