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Kundenrezensionen

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Juni 2009
Dieser Roman ist nicht nur einer der spannungsreichsten, sondern auch der wendigste von Barbara Vine. Man kann nicht aufhören zu lesen, bis man endlich weiß, was mit Ivo passiert ist. Hat er es vielleicht doch geschafft?
Ich kann auch dem Kommentar, Frau Vine habe ein Problem mit Schwulen, nur widersprechen: weder Tim noch Ivo sind ausdrückliche Sympathen; die Liebeszenen zwischen den Beiden sind auch deshalb nicht voll harmonischer Zärtlichkeiten, weil Ivo dazu nicht der Typ und Tim dazu einfach viel zu oberflächlich ist!
So, mehr wird nicht verraten! Selber lesen!
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Juli 2001
Einfach super und genial und unbeschreiblich. Leider ist es mit B.Vine so, daß, hat man erst mal ein paar Bücher gelesen das Strickmuster immer gleich verläuft. Trotzdem ist es super !!! Ich habe es in einem Rutsch fertig gelesen und war noch ein paar weitere Tage nicht ansprechbar, so inspieriert hat mich diese fesselnde Geschichte. Es ist traurig und schön zugleich und obwohl ich weiblich bin konnte ich mich so dermaßen gut in den Hauptdarsteller aus der Ich-Perspektive hineindenken, daß es fast gruselig war. Genial -unbedingt lesen es lohnt sich !
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Mai 1999
Es ist wohl für jeden Geschmack etwas zu finden in diesem Buch. Vorausgesetzt man ist kein Eisblock, für den Gefühle so abwegig sind wie für einen Pensionisten Inline-Skating (leider ein nicht sehr geglückter Vergleich). Aber ob man sexuell offen oder zugeknöpft ist, homo- oder bisexuell oder vielleicht sogar heterosexuell, ob man Single ist oder in Beziehung lebt, spielt vermutlich keine Rolle. Die Geschichte ist verwickelt, trotzdem halbwegs glaubwürdig. Jedoch das Herumspringen in den verschiedenen Erzählzeiten ist zum Teil so gewagt, dass "Zurück in die Zukunft" neidisch werden würde. Schlussendlich das wohl größte Lob meinerseits: So ein "dickes" Buch habe ich noch nie so schnell gelesen.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Oktober 2001
Beim Lesen dieses Buches fuhr ich Achterbahn. Einesteils handelt es sich um einen gekonnt geschriebenen Roman, der prägnant gestaltete Hauptfiguren, von denen keine so recht symphatisch ist und Spannung bietet, andererseits fand ich den „Geist, der hinter der Geschichte steht" einfach ärgerlich für einen schwulen Leser: den schwulen Beziehungen oder Begegnungen in diesem Buch haften einzig Gewalt, Verrat und Egoismus an. Die erstrebenswerte Partnerschaft ist die heterosexuelle, die erst durch die Katharsis der dramatisch endenden schwulen Beziehung erreichbar wird. Hier schrieb eine Autorin, die Probleme mit homosexuell lebenden Menschen hat, was schon an der ungleichen Behandlung der Liebesszenen deutlich wird. Mein Fazit: Spannend aber ärgerlich!
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. September 2009
Einige Bücher der Autorin gefallen mir sehr gut; dieses gehört nicht dazu. Die Frage, ob einer der Hauptakteure ein Mörder ist oder nicht bildet bis zuletzt den (einzigen) Spannungsbogenbei diesem Roman. Bei einer guten, glaubhaften Geschichte kann das ausreichen; hier jedoch nicht. Die (bi)sexuellen Beziehungen Tim's sind einzig und alleinzerstörerisch und bescheren den Beteiligten nur Kummer und Leid. Was für ein ungutes Bild von homosexuellen Beziehungen wird hier vermittelt. Die Charakterzeichnung Tim's bleibt oberflächlich: er ist egoistisch und arrogant, entbrennt in Leidenschaftlicher Zuneigung zu einem viel älteren Dozenten um sich dann ebenso plötzlich und unmittelbar anschließend in eine junge Frau zu verlieben. In diesem Geflecht geschieht ein Mord nachdem der Leser denken konnte, es wäre schon viel früher ein Mord durch Unterlassen passiert. Der letztendlich geschehene Mord und der präsentierte Täter sowie dessen Motiv wirken derart an den Haaren herbeigezogen, dass es keinen Spaß gemacht hat, dieses Buch zu lesen.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Januar 2012
Ich muss sagen ich bin tief enttäuscht von dem Buch.
Ich habe zu erst die DVD gesehen und war begeistert.
Ich war jedoch unzufrieden wie die Beziehung zwischen Tim und Ivo durch eine Affäre mit Isabelle geendet hat und besonders, dass so stark hervorgekehrt wurde, dass Tim angeblich jemals nur Isabelle geliebt hat. Ich wollte wissen wie man zu diesem Schluss kam. Denn dies ist Bullshit. Auch nachdem Buch find ich das Bullshit so etwas zu behaupten. Tim war und ist das erste halbe, wenn nicht fast ganze Jahr wie ein liebestrunkendes Baby auf Ivo fixiert gewesen und liebte diesen und liebt ihn immer noch, wenn auch ein wenig leidenschaftsloser.
Isabelle hingegen war ein zehntagesabenteuer - er hatte gar keine Zeit ihr überdrüssig zu werden und fasziniert war er schon immer von Menschen die ihn auf Distanz hielten - erst wenn sie ihm ihre schwäche anhand der liebesbekundung zeigten - wurden sie uninteressant. Glaubt Frau Vine tatsächlich, dass wäre bei isabelle anders gewesen im richtigen Leben. Oder noch besser, dass Männer nur wirklich Frauen lieben können. Wohl kaum! Da ist ihr ein erheblicher Denkfehler unterlaufen. Doch das nicht allein ist schlimm, sondern ihre (wahrscheinlich nie wirklich erlebten) Vorurteile. Ich weiß nicht woher sie sich diese Anmassungen hernimmt oder ob sie ihre schlechten Erfahrung auf Männer allgemeinern muss, doch es ist ein unwürdiges Schreibverhalten.

Scheinbar versuchte die Autorin einen Afron gegen homosexuelle Beziehung niederzuschreiben. Andererseits behaupte ich weiterhin, dass sie missverstanden wird und versucht hat geschlechtsübergreifend psychologische Gedankenprozesse zu erläutern, bei der es sich hätte genausogut eine komplett heterosexuelle Beziehung handeln könnenŽ. Diese allerdings wäre fehlgelaufen, weil sich keiner mit dem psychologischen Aspekt auseinandegesetzt hätte, sondern nur die Mitleidschiene gelaufen wäre. Entweder gegenüber dem mann, dessen frau ihn betrügt und gleichhin als schlampe gelten dürfe oder der frau, die von ihrem mann betrogen wird.
In dem Fall war Ihre Entscheidung einen bisexuellen Mann und einen homosexuellen Mann zu nehmen eindeutig ein guter Schachzug und genau aus dem Grund (vorausgesetzt sie hat auch so gedacht) stellt ihr Buch egal wie oberflächlich sie dabei das Thema homosexuelle Liebe betrachtet keine direkte Diskriminierung dar. Jeder weiß, dass Männer nicht verallgemeinert werden können - genauswenig wie Beziehungen.

Aber zurück zu meiner Kritik, denn ich kriede ihr stark an, dass die Beziehung zu Ivo wie ein Fehler beschrieben wird. Noch skandalöser wirds mit ihrem verallgemeinerten Ansätzen, dass schwule Männer nicht lieben können, nicht zärtlich sein können und nur vergewaltigungsähnlichen Sex drauf haben und sowieso immer fremd gehen - selbst wenn das Ivo nicht so sehe, stellt sie ihn aber im Bezug auf sein (nicht) liebevollen Aktionen Tim gegenüber nicht besser dar.

Also ich weiß nicht woher Barbara Vine diese Auffassung über homosexuelle Männer her hat oder ob sie ihre Erfahrungen mit heterosexuellen Männer einfach so auf alle überträgt, jedoch sollte man ihr vielleicht mal erklären, dass síe zu engstirnig denkt. Andererseits ohne ihr Buch gäbe es diesen schönen Film nicht. Und gesegnet sei der Producer, der das Script so umwerfend umgeschrieben hat und gelobet sei der Regisseur, der aus dem Schundbuch einen so excellent Film gemacht hat. Dafür bin ich dankbar, denn diesen finde ich nicht mal im ansatz anrüchig oder verachtend oder oder oder.
Dieser Film zeigt dass Liebe geschlechtsübergeifend ist, dass durchaus ein Mann nicht zwangsläufig eine Frau liebt und vorallem dass jeder mensch mit den gleichen Ängsten, Wünschen, Gewissensbissen und Abgründen seiner Seele zu kämppfen hat.
(Allerdings darf ich erwähnen, dass ich noch um eine weitere Million mehr lieben täte gäbe es die Szenen mit Isabelle nicht, wenn Affäre hätte es ruhig ein anderer mann sein dürfen)
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. September 1999
Erzähler, Mittel-, Dreh- und Angelpunkt dieser Geschichte ist Tim Cornish, seines Zeichens Student der Literatur. Naja, sagen wir besser: Er nimmt an einem zweijährigen Lehrgang "Kreatives Schreiben" an der Universität von P. teil. Der Leser erfährt die kreative Geschichte seines jungen Lebens, die zusammen mit dem Lehrgang eigentlich so richtig beginnt, indem der "Held" (also Tim Cornish) dieselbe niederschreibt. (Und ergänzend durch die schriftlichen "Zeugnisse" zweier Personen, auf deren Leben der Erzähler bzw. diese Geschichte ebenfalls mehr oder minder drastische Auswirkungen hat.) Dabei wechselt das Buch immer wieder zwischen dem "Heute" und der erzählten Vergangenheit. Diese Vergangheit besteht aus der Zeit auf dem Campus der Universität und den, sagen wir extramatrikularen Freizeitbeschäftigungen. Hinzu kommt nach einigen Liebeleien auch die scheinbar große Liebe für unseren Helden. Die Aufs und Abs in dieser Beziehung und schließlich die noch größere Liebe ... Warum Cornish die Geschichte niederschreibt? Nun vielleicht als eine Art Buße für ein Verbrechen, das er begangen hat? Oder um dahinter zu kommen, wer ihm diese merkwürdigen Briefe mit Geschichten über Schiffbrüchige schicken könnte? Oder einfach nur, um Ordnung in seine Gedanken und sein Leben zu bekommen? (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Oktober 2001
Beim Lesen dieses Buches fuhr ich Achterbahn. Einesteils handelt es sich um einen gekonnt geschriebenen Roman, der prägnant gestaltete Hauptfiguren, von denen keine so recht symphatisch ist und Spannung bietet, andererseits fand ich den „Geist, der hinter der Geschichte steht" einfach ärgerlich für einen schwulen Leser: den schwulen Beziehungen oder Begegnungen in diesem Buch haften einzig Gewalt, Verrat und Egoismus an. Die erstrebenswerte Partnerschaft ist die heterosexuelle, die erst durch die Karthasis der dramatisch endenden schwulen Beziehung erreichbar wird. Hier schrieb eine Autorin, die Probleme mit homosexuell lebenden Menschen hat, was schon an der ungleichen Behandlung der Liebesszenen deutlich wird. Mein Fazit: Spannend aber ärgerlich!
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am 26. Mai 2013
Der Roman handelt von dem Verhältnis eines älteren Mannes mit einem jüngeren Mann. Dieses Verhältnis ist geprägt von gegenseitiger Abhängigkeit - einer finanziellen auf der einen Seite und einer emotionalen auf der anderen Seite. Die Geschichte wird aus der Perspektive des jüngeren Mannes als Ich-Erzähler erzählt.
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am 20. April 2009
Ich fand das Buch, das Thema total spannend. Habe es bei Amazon dann direkt für ne Freundin bestellt. Tolle Story, gut geschrieben.
Auch wenn andere Bücher von B. Vine nicht so toll sein sollen, ist diese (ein angeblich frühes Werk) wirklich empfehlenswert.
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