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Kundenrezensionen

26
4,1 von 5 Sternen
Der Professor
Format: TaschenbuchÄndern
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Januar 2003
Endlich pensioniert. Der Gymnasialprofessor für Lateinisch und Altgriechisch Emile Hazel, wohlerzogen und anständig, freut sich auf auf die zweite Hälfte seines Lebens mit seiner über alles geliebten Ehefrau im neubezogenen Häuschen in der Abgeschiedenheit, fern vom Trubel der Stadt.
Alles beginnt so harmonisch, schön, zu schön, um wahr zu sein. Der störende Punkt ist der schweigsame Nachbar Palamède Bernardin. Er besucht unser Ehepaar täglich von 16 00 bis um genau 18 00 Uhr. Mit der Präzision einer Schweizer Pendule.
Was tun? Ohne unanständig zu sein. Man könnte ja seine Nachbarn mal brauchen.
Unser Ehepaar versucht es mit Spaziergängen von 15 00 bis 19 00, mit sich Verstecken im eigenen Haus. Es nützt alles nichts. Dieses Ekel von einem Nachbarn taucht immer wieder auf.
Der Leser, die Leserin leidet mit mit dem braven Professor.
Bringt die Erlösung die Flucht nach Vorne? Eine Einladung zum Nachtessen für den Störefried samt seiner Frau?
Alleine die Schilderung dieses Essens ist diese Lektüre wert. Unglaublich komisch wird das Geschehen geschildert.
Es löst Geschehnisse aus, die Emile Hazel zeigen, dass er trotz Pensionierung noch nicht ausgelernt hat.
Eine vergnügliche, makabere und lustvolle Lektüre.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
"Von sich selbst weiß man nichts. Man glaubt, man würde sich daran gewöhnen, man selbst zu sein, aber im Gegenteil! Je mehr Jahre hingehen, desto weniger versteht man, wer diese Person ist, in deren Namen man spricht und handelt", beginnt Nothombs Roman über einen Latein- und Griechischlehrer, der sich und seiner Frau nach seiner Pensionierung den Traum vom zurückgezogenen Leben auf dem Land erfüllt. Nur ein einziges Haus steht neben ihrem neuen Domizil. Am Tag nach ihrem Einzug erscheint der Nachbar zum Anstandsbesuch. Zwei Stunden bleibt er, ohne etwas anderes zur Unterhaltung beizutragen als "Ja" oder "Nein". Der Beginn eines Alptraums, den zu durchbrechen die jahrzehntelang antrainierte Höflichkeit zunächst unmöglich macht.
Rasant, frech, aberwitzig, abgründig - unbedingt lesen!
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Mai 2003
Die Autorin beschreibt einleuchtend und packend, wie aus der ländlichen Idylle eines pensionierten Gymansiallehrers innerhalb weniger Monate die reine Hölle wird, bloß weil ein unheimlicher, sturer Nachbar täglich uneingeladen zum Kaffee kommt.
Es ist ein gelungenes Buch, das einen von der ersten bis zur letzten Zeile in Atem hält. Während ich der eskalierenden Handlung folgte, bemerkte ich, daß Amélie Nothomb nebenbei jede Menge ironische Seitenhiebe austeilt: zum Beispiel gegen falsche Höflichkeit, sinnlose Konversation, gnadenlose Pünktlichkeit und gegen das Hineinphantasieren von bösen Absichten in das Verhalten anderer. Gruselige Abschnitte in der Handlung wechseln rasant mit Situationskomik und Absurdität in immer schnellerem Tempo und das Ende ist überraschend.
Das Buch ist ein ausgesprochenes Lesevergnügen, zeitlos in seiner Thematik und dazu so elegant geschrieben, daß es bei mir einen Dauerplatz in der Hausbibliothek bekommt.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Juli 2006
Auf subtile Weise breitet sich das Grauen aus im Roman von Amélie Nothomb. Jeden Tag kommt der seltsame Besucher, ein Arzt, der zwar nicht redet, aber auf Kaffee und Aufmerksamkeit des älteren Ehepaares besteht. Das Ehepaar fühlt sich ob dieser Übergriffigkeit des seltsamen Besuchers zurecht belästigt. Darf man unhöflich sein? Darf man einen Besucher den Besuch verwehren? Der Professor schafft es nicht und der Alptraum geht weiter. Ist das Leben des Professorenpaares mehr wert als das des dicken Arztpaares?

Das Buch hat auch sehr witzige Momente. Aber auch sehr tragische. Allein die Schilderung der Ehefrau des Besuchers -Bernadette- ist bewegend. Das Buch ist empfehlenswert.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Februar 2004
Die Eheleute Hazel, ein älteres und intellektuelles Pärchen, freuen sich auf einen beschaulichen Lebensabend. In einer ländlichen Region haben sie ein kleines Haus gekauft, das fern von der Zivilisation ist. Wenn es da nicht noch ein kleines Nachbarhaus gäbe! Dort wohnt der ProfessorPalamede Bernadin , ein mürrischer, klobiger und rüpelhafter Zeitgenosse, der es sich zur täglichen Aufgabe bereitet, das Ehepaar Hazel nachmittags aufzusuchen und mürrisch den Monolog des unfreiwilligen Gastgebers nahezu desinteressiert über sich ergehen zu lassen, um dann unfreundlich und tölpelhaft zu verschwunden. Irgendwann ist es auch dem friedliebendsten Mensch genug, und die Hazels überlegen, wie sie sich der lästigen Besuche des Nachbarn entledigen können.
Wie nur ist es möglich, eine solche Geschichte zu erfinden? Es paßt zum Stil der belgischen Autorin Amélie Nothomb, die mit Witz und Absurdität Geschichten erfindet, die sich angenehm vom 08/15-Muster abheben. Auch ihre Helden sind ein anderes Kaliber, oft unscheinbar und nicht spektakulär, so wie eben die Eheleute Hazel.
Der Vorleser, Walter Kreye, besticht bei diesem Hörbuch durch seine variable Stimme, die erzählend Spannung aufbaut, aber auch den zunehmenden Ärger oder die Dialoge zwischen Herrn und Frau Hazel gelungen interpretiert. Dieser Roman, besonders in Form eines Hörbuchs, ist auch nach dem zweiten und dritten Male Lesen oder Anhören witzig, sympathisch und spannend. Nicht umsonst belegen Romane von Amélie Nothomb die Hälfte meiner literarischen Top Ten. Ebenso genial sind ihre Werke "Liebessabotage" und "Quecksilber". 23.02.2004, Jean-Louis Glineur
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Februar 2003
"Der Professor" ist das wohl unscheinbar genialste Buch, das ich jemals gelesen habe. Die Kombination von seichter Komödie und spannendem Psycho-Thriller ist dermaßen gut gelungen, dass man das Buch in einem Rutsch durchlesen kann - und immer und immer wieder genießt! Zudem habe ich bisher wenig französische Literatur gelesen, so dass dieses Buch wirklich Lust auf mehr macht.
Jedem zu empfehlen, der sich gern einen Abend lang köstlich amüsiert und gleichzeitig zum Grübeln angeregt wird! Gehobene, intelligente Unterhaltung erster Klasse.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Oktober 2007
Juhu, war das wieder ein Vergnügen. Uneingeschränkt empfehlenswert für Menschen, die so wie ich gerne von ungewöhnlichen Begebenheiten lesen. Es ist das jüngste von mir gelesene Buch dieser Autorin. Bisher gelesen: Im Namen des Lexikons, Böses Mädchen. Besonders wo man im Buchgeschäft schon seit einiger Zeit denken könnte, es gibt nur noch Donna Leon und Paulo Coelho. Ich habe fest vor, die gesamte Riege ihrer Veröffentlichungen durchzunehmen. Bin schon gespannt, ob sich meine Begeisterung halten kann.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. September 1999
Ein sehr gutes psychologisches Portrait von einem Ehepaar, dessen Wahrnehmung langsam von der Normalität in eine Verfolgungswahn übergeht. Durch die Passivität eines Menschen (der Nachbar) werden sie zum Äussersten getrieben. Diese Entwicklung und die dazugehörigen Ereignisse werden in einer sehr subtilen Weise und mit einer Leichtigkeit erzählt, dass man hin und her gerissen ist, zwischen Beklemmung und Schmunzeln.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Januar 2001
Was Amelie Nathomb hier darstellt, sind die Ängste eines jeden von uns, wie sie im Alltag auftreten, hinter der gewohnt freundlichen Fassade. Menschen gehen sich auf die Nerven, verändern sich durch den "Belagerungszustand" ihrer Umgebung. Manchmal sind es nur die Nachbarn, oft aber auch die Verwandten oder andere Quälgeister, deren Existenz in unserer Kafferunde nie hinterfragt werden darf, nur weil sie scheinbar ein Recht haben, da zu sein. Amelie Nathomb fordert uns geradezu auf, aufzustehen und zurückzuschlagen,nein zu sagen, vielleicht lernen wir uns auf diese Weise selber am besten kennen. Ein geniales Buch. Ich habe es verschlungen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Oktober 2003
Dies war das erste Buch, dass ich von Amßelie Nothomb je gelesen habe und wie ich finde auch das Beste (hab aber noch nicht alle von ihr gelesen ^_^)!
Es ist zwar nicht sehr dick, dafür spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Ich finde es immer wieder bewundernswert, was für schräge Ideen und intelligente Einfälle diese Ausnahmeautorin hat!
^_^
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