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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
39
4,5 von 5 Sternen
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am 15. Juli 1999
"Zirkuskind" ist das erste Buch von John Irving, das ich gelesen habe, deshalb konnte mir seinerzeit gar nicht auffallen, was jetzt fast das hervorstechendste Merkmal diese Buches ist: es ist ganz und gar untypisch für John Irving! Zwar hat John Irving natürlich seine grandiosen sprachlichen und erzählerischen Qualitäten auch hier zum Zuge kommen lassen, aber sowohl Art der Handlung als auch die Lokalitäten sind völig neu. Zum einen spielt "Zirkuskind" weitestgehend in Indien; diese neue und unbekannte Gegend mit ihren für Europäer doch ungewöhnlichen und bizarren Eigenheiten bringt einen weiteren Reiz in die Handlung. Zum anderen ist "Zirkuskind" vom Genre her eher ein Kriminalroman; während Irving ansonsten eher über das gesamte Leben der Hauptperson schreibt, erfährt man hier (bis auf Rückblenden) nur einen Ausschnitt aus dem Leben (dafür einiger) Hauptpersonen. Dies führt auch dazu, daß "Zirkuskind" das wohl am schwierigsten zu lesende Buch Irvings ist; die Handlungsfäden müssen am Anfang miteinander verwoben und die Charaktere vorgestellt werden, was beim Leser einiges an Geduld erfordert, da er nicht alles sofort versteht. Aber wie diese Geduld belohnt wird ! Die bizarre und spannende Handlung sowie Irvings bekannter tockener Humor, der auch durch seine grandiose Sprache ausgedrückt wird, machen "Zirkuskind" zum Erlebnis. Dieses Buch sei allen Fans John Irvings empfohlen, die bereit sind, eine andere Art von Buch zu lesen. Und wer John Irving noch nicht kennt, sollte sich durch die Probleme am Anfang des Buches nicht beeinflussen lassen; Weiterlesen wird belohnt ! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 8. September 2002
Wem manch andere "Irvings" zu turbulent sind, der sollte sich an "Zirkuskind" heranwagen. Obwohl mehrere Handlungsstränge ineinander verwoben sind und der Leser zahlreiche Orts- und Zeitsprünge mitmacht, ist es Irving gelungen, eine runde, klare Geschichte zu erzählen, die sich zu keinem Zeitpunkt selbst zu überholen scheint und den Orientierungssinn überfordert. Das gelingt vor allem dadurch, dass die Hauptfigur, der indischstämmige Chirurg Dr. Daruwalla, zwischendurch immer wieder ein wenig über das Leben im Allgemeinen und seine Suche nach einem Ort, an dem er sich "zu Hause" fühlt, im Besonderen nachdenkt und dem Leser damit die notwendigen Ruhepausen verschafft, um die Handlung zu verarbeiten. Humor und Melancholie wechseln sich nicht ab, es gelingt Irving, beides absolut parallel laufen zu lassen. Dafür steht der Zirkus, der durch die Clowns lustig ist und andererseits traurig wie das Los des Akrobaten, der das Netz verfehlt hat. Und genau so ist - so der Tenor des Romans - eben auch das richtige Leben.
Das chaotische Leben in Bombay, dem Haupthandlungsort, mit seinen zahlreichen Bevölkerungsgruppen, die sich stets wegen irgendwelcher Zwischenfälle auf den Schlips getreten fühlen, ein getrenntes Zwillingspaar, ein Serienmörder, diverse Zwerge, ein höchst ungewöhnlicher Filmstar und eine Handvoll Transvestiten sorgen dafür, dass die Spannung keinen Augenblick unterbrochen wird und dass man am Ende direkt noch einmal alles von vorn lesen möchte.
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am 24. Januar 2003
Das erste Buch, das ich von John Irving gelesen habe. Dieser Wortwitz, diese ganze Art zu schreiben - grandios. Wer sich einmal auf diese aberwitzige Geschichte eingelassen hat, kann sich ihr nicht mehr entziehen.
Zirkuskind hat mich dazu gebracht, alle bis jetzt erschienenen Romane dieses großartigen Autors zu lesen und hat mich zum absoluten Irving-Fan gemacht. Trotzdem - oder gerade deshalb - muss ich sagen: dieses Buch ist das beste, was er bis jetzt geschrieben hat. Wer Literatur liebt, muss John Irving lesen!
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am 16. Juni 2003
Die ersten Seiten (das heisst bei Irving die ersten 100 Seiten) frag ich mich, was soll das ?....Aber ich kann wiedermal nicht aufhören. Man hat vorerst keinen Identifikationspunkt: Indien, Zwerge, Ärzte, Zirkus, Inspektoren.... Dann jedoch geht man ohne Irving nicht ins Bett ;-) Fesselnd sind die Ereignisse, Gedanken und Leiden der Figuren - wenn man auch nicht rehct weiss mit wem man mehr leiden soll. Ein Mostrum, wiedermal ein Geniestreich UNBEDINGT REINLESEN !!!!!!!!!!!
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am 21. Juni 2012
John Irving ist mein Lieblingsautor, auch wenn mir nicht alle seine Bücher gefallen haben.

Mit Zirkuskind" hat John Irving wieder ein Buch ganz nach meinem Geschmack geschrieben.
Skurril und bizarr wie gewohnt, verschiedene Handlungsstränge, die nach und nach zueinanderfinden.
Es dauert ein bisschen, bis man mit den Charakteren warm wird und man sich eingelesen hat. Aber man wird reich belohnt! (Es geht nicht alles gut aus. Aber das ist im richtigen Leben ja auch so).

Hat man sich erst einmal eingelesen, öffnet sich wieder ein Füllhorn.
Die Handlung insgesamt ist rasant wie in einem Zirkus. Menschen suchen ihren Platz in dieser Welt/diesem Zirkus, der Manege des Lebens.
Eine Suche nach der eigenen Identität, jedenfalls bei den Hauptakteuren.

Die Geschichte ist prall gefüllt mit interessanten Charakteren und Themen.
Dr. Daruwalla - Orthopäde, der nach dem Zwergen-Gen sucht, ist der Erzähler.
Da sind Deepa und Vinod, ein Zwergen-Ehepaar. Deepa hatte die Nase des Orthopäden schon einmal unbeabsichtigt an ihrem Steißbein, und Vinod ist, nach einem skurrilen Unfall im Zirkus, Taxiunternehmer und privater Chauffeur von Dr. Daruwalla, wenn er in Indien ist.
Mr. Sethna, der Butler im Duckworth Club, der alles missbilligt.

Es begegnen einem bemalte Mordopfer, Transsexualität, Homosexualität, Christentum, ein Filmschauspieler in Bollywood, ein Bettlerjunge, eine Kinderprostituierte, ein rassistischer Affe, und und und.
Staunen, wie bei einer Zirkus-Attraktion.

Ist das Buch ausgelesen, sollte man gleich noch einmal von vorne anfangen, weil einem bestimmt beim ersten lesen vieles entgangen ist.

Intensiven Lesegenuss wünscht
Bettina
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am 6. August 1999
"Zirkuskind" von John Irving ist ein opulentes und umfangreiches Buch. Es ist ein Roman über einen aus Indien stammenden Arzt, Dr. Daruwalla, der mittlerweile aber in Kanada lebt und praktiziert. Immer einmal wieder zieht es ihn nach Indien, um dort länger zu leben, aber dauerhaft wird er dort nie seßhaft werden. Er bleibt Gast in seinem Heimatland. Irving erzählt sehr behutsam und vorsichtig die Geschichte dieses Mannes samt seiner Familie und liefert dabei gleichzeitig ein Bild Indiens, so wie es sich heute darstellt. Der pulsierende Subkontinent und die Übergänge von Agrar- in Industriegesellschaft. Gleichzeitig aber auch das Leben eines Menschen, der zwischen den Kulturen steht. All diese Beschreibungen geschehen auf sehr sympathische Art und Weise und man nimmt Irving ab, daß er weiß, was er da erzählt. Der kleine, rundliche Protagonist ist einem auf Anhieb sympathisch und so verfolgt man die Handlung aufmerksam. Sonderlich schnell oder ständig Spannung aufbauend verläuft diese aber nicht. Passend zur behutsamen Art des Hauptdarstellers verläuft auch dieser Roman eher in ruhigen Bahnen, was ihn aber nicht davon abhält, auch einmal stürmischer zu werden. Wer also Action und Spannung an erster Stelle sehen möchte, dem kann man das Buch nicht empfehlen. Wer aber langsame und einfühlsame Erzählweise schätzt, Freude an den kleinen Dingen des Lebens hat, aber auch für ab und an rasanteres Tempo zu haben ist, für den ist dieses Buch sehr empfehlenswert. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 14. Januar 2014
Ich habe das Zirkuskind sicher mehrfach gelesen und sage dass es nichts besseres gibt. Der Leser wird Teil einer Welt , lacht, fragt , ist gespannt, sucht Puzzleteile und ist am Ende überglücklich, wie die verschiedenen Handlungsebenen zusammenkommen.
Fünf Sterne plus
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am 7. März 2003
Ein Zwerg in Bombay, ein Hijra-Massenmörder, ein höhnischer Schauspieler und ein heimatloser, multikultureller Orthopäde sorgen dafür, daß einem nie langweilig wird, daß immer etwas los ist. Irving versteht es, die einzelnen Figuren bildreich in ihre Umgebung einzupassen. Man identifiziert sich mit dem bodenständigen Protagonisten Dr. Daruwalla, den man in all dem unglaublichen Chaos um ihn herum fast schon bemitleidet. Immer spannend und mitreißend; man möchte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
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am 9. August 2015
Ich habe viele Bücher von John Irving gelesen, und ich bewundere seine Art, mit Worten umzugehen, seinen grandiosen Schreibstil und seinen Sprachwitz ungemein. Dazu kommt sein Talent, sich skurille Charaktere und unglaubliche Plots auszudenken. Irvings Bücher sind eine Welt für sich, weil er aus jedem Leben etwas Besonderes machen kann.
Garp, Hotel New Hampshire, Gottes Werk und natürlich Owen Meany sind großartige Bücher, aber Zirkuskind ist mein absolutes Lieblingsbuch dieses Autors. Die Geschichte des unglaublich symphatischen Dr. Daruwala, der sich mit Zwergen, Zirkussen, Bollywood und Mördern beschäftigt ist ein sprachliches Juwel. Im Gegensatz zu anderen Irving-Büchern wird hier zwar nicht ein komplettes Leben erzählt, aber die Zeit, die man mit Dr. Daruwala und seinen Lieben verbringen darf, ist dennoch großartig. Ein Klassiker, den ich sicher auch in 20 Jahren noch lesen werde und der immer seinen Platz auf dem Regal mit den Lieblingsbüchern behaupten wird.
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am 16. November 1999
Ein sehr überraschender Roman. Ich hätte nicht gedacht, dass mich eine derartige Story, die zudem nicht mit Umfang geizt so fesseln könnte. Aber es ist möglich. Dr. Farokh Daruwalla, Inspector Dhar, und wie sie alle heissen, sie sind mir ans Herz gewachsen in ihren Eigenarten. Sogar Rahul ist mir direkt sympathisch. Irving gelingt es, differenzierte Charakterstudien abzulegen und einen Plot zu schaffen, der an Komplexität kaum zu überbieten ist. Es gehört schon einiges dazu, den Leser etwa 300 Seiten lang immer wieder auf die Folter zu spannen, wie denn die einzelnen Szenen zusammenhängen mögen und ihnen dann auf wenigen Seiten die Hintergründe offenzulegen. Ab diesem Zeitpunkt macht es besonders Spaß, dieses Buch zu lesen, da man besser informiert ist als die Protagonisten, wobei dies auch ein trügerisches Gefühl sein mag, da es ihnen immer wieder gelingt, den Leser zu verwirren. Handelt es sich bei diesem Buch nun um einen Krimi, eine Komödie, eine Tragödie? Wie auch immer der Leser entscheiden mag - meines Erachtens handelt es sich hier um ein großes Stück Literatur.
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