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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
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am 29. September 2006
Wer ein packendes Buch für das zweite Urlaubswochenende sucht, kann hier getrost zugreifen. Donna Leon entwickelt geschickt ihren venezianischen Kriminalfall um eine im Kanal schwimmende Leiche. Das Buch ist von Anfang bis Ende spannend und man darf kräftig rätseln, wer warum und durch wen sterben musste. Stark ist das Buch vor allem in den Momenten, in denen direkt oder indirekt Kritik an den italienischen und internationalen politischen und gesellschaftlichen Verhältnissen geübt wird. Leon erweist sich hier oft als scharfe und manchmal selbstironische Beobachterin, zum Beispiel wenn sie Kommissar Brunetti über die Touristen lästern lässt.

Von Anspruch und Format her gehört das Buch zur Mittelklasse. Zwar ist es handwerklich geschickt gemacht und keineswegs flach, trotzdem sind die handelnden Personen meist mehr Rollen als Charaktere und manche Stellen wirken schon etwas klischeehaft. Lesenswert, aber keine Weltliteratur.
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am 24. August 2005
Zurzeit liegen 13 Romane von Donna Leon mit Kommissar Brunetti als Hauptfigur vor. „Endstation Venedig" ist der zweite Band dieser Reihe. In diesem Buch wird Kommissar Brunetti, seine Persönlichkeit, seine Vorliebe für gutes Essen und seine Liebe zu seiner Stadt Venedig, seine Frau Paola, die Kinder und der mächtige Conte, sein Schwiegervater eingehend vorgestellt.
Vor allem aber ist dieses Buch auch ein spannender Krimi, der den Bogen von den in Italien stationierten amerikanischen Streitkräften über mafiose Machenschaften mächtiger italienischer Geschäftsleute bis hin zu archaischen Formen sizilianischer Familienehre spannt.
Heraus kommt ein sehr lesenswertes Buch - wesentlich stimmiger als der erste Band der Brunetti-Reihe, denn der Kommissar bekommt jetzt die Persönlichkeit, die ihn in den weiteren Bänden auszeichnet.
Ein kleiner netter Nebeneffekt haben übrigens alle Brunetti-Bände: in Venedig kann man die Wege des Protagonisten nachgehen oder mit dem Vaporetto nachfahren - da kann Donna Leon noch so sehr auf die Touristen in Venedig schimpfen.
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am 8. August 2014
Schon der Beginn zieht sich ein etwas dahin und dann wird es auch nicht knackiger. Die Geschichte hat ihre interessanten Stellen, aber keine durchgängige Spannung. Mehrmals habe ich das Buch weggelegt und wieder aufgenommen. Ein spannender Krimi ist definitiv etwas anderes.
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am 16. Dezember 2013
Tolles Buch - Donna Leon schafft es immer einen direkt vor Ort zu "beamen". Es ist schön zu sehen, wie die Autorin immer wieder die Italienischen Gewohnheiten in dem Buch klein hervorhebt.
Das Buch ist spannend und erfüllt alle meine Erwartungen.

Saubere und schöne Lektüre
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am 22. Juni 2016
Commissario Brunetti, Band 2: In einem der vielen Kanäle Venedigs schwimmt eine Leiche. Die Ermittlungen ergeben, dass es sich um Sgt. Mike Foster vom amerikanischen Militärstützpunkt in der Nähe Venedigs handelt. Zuerst sieht es nach einem Raubüberfall mit Todesfolge aus, aber die Obduktion ergibt ein ganz anderes Bild – es war Mord! Vice-Questore Patta will nichts davon wissen, dass es Mord sei und zieht Brunetti vom Fall ab, er soll sich stattdessen um einen Kunstraub kümmern…

Erster Eindruck: Wiederum ein typisches Diogenes-Cover, das mir hier (ausnahmsweise) sogar mal gefällt.

Mein zweiter Brunetti… was soll ich darüber sagen? Es war wiederum ein äusserst ruhiger Krimi ohne grosse Spannung oder Dramatik – für mich fast zu ruhig. Dieses Mal geht es um amerikanisches Militär auf italienischem Boden, Drogen, Kunstraub und Giftmüll. Und natürlich ist auch die Mafia nicht weit weg. Ein interessanter Mix.

Was mir wiederum sehr gefallen hat, ist Brunettis Liebe zu seiner Familie und seiner Stadt Venedig. Am besten gefallen mir jedoch Brunettis Frau Paola sowie der Vice-Questore Patta: Irgendwie hat letzterer nicht wirklich eine Ahnung, was läuft, aber Hauptsache, die Obrigkeit ist zufrieden. Und wehe, es bedroht irgendetwas den Tourismus in Venedig, dann wird der Vice-Questore sehr grantig!

Wie schon bei meiner Rezension zu Band 1 erwähnt, mag ich bildhafte und detaillierte Beschreibungen. Aber ich muss nicht über mehr als zehn Zeilen lesen, wie genau der Vice-Questore eine Zigarette anzündet. Und für mich ist es auch nicht wirklich interessant, alle paar Seiten zu lesen, wie viele Stufen Brunetti bis zu seiner Wohnung hinaufsteigen muss (es sind 94). Bis Seite 300 hätte ich dem Buch nur 2 Sterne vergeben, aber zum Glück kam danach noch etwas Drive in die Geschichte; ich vergebe somit 3 Sterne. Ich werde noch den dritten Band der Brunetti-Reihe lesen, aber wenn dieser dann auch nicht eine grössere Begeisterung meinerseits hervorruft, wird der dritte Brunetti dann mein persönlicher Abschluss der Reihe werden.
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am 26. März 2003
"Endstation Venedig" ist Donna Leons zweiter Roman mit ihrem venezianischen Commissario Guido Brunetti.
Am Anfang schwimmt ein toter Amerikanischer Soldat in einem der verschmutzten Känäle von Venedig. Seine Ermittlungen führen ihn zum Militärstützpunkt von Vincenza, woraufhin es dann eine zweite Leiche gibt, ein weiblicher Offizier und enger Mitarbeiter des ersten Toten. Alles sieht nach Selbstmord aus, aber nicht für Brunetti. Dann wäre da noch ein Einbruch in einem Palazzo eines sehr einflußreichen Italieners (Diebstahl dreier wertvoller Bilder) und einen bekannten Kleinkriminellen, der wohl in die Sache verwickelt zu sein scheint. Die Ermittlungen führen in immer höhere Regionen und die Motive für die Morde liegen in der Giftmüllentsorgung. Die Schuldigen lassen sich sowohl in Regierung, Militär und Mafia suchen - aber auch in Brunettis Familie.
Donna Leon wird viel gelobt, und dementsprechend viel hatte ich von diesem Buch erhofft. Meine Erwartungen wurden jedoch nur bedingt erfüllt. Die Geschichte legt mit viel Spannung los und packt den Hörer vom ersten Satz an, aber leider halten die folgenden Kapitel nicht, was das erste verspricht. Man begleitet Commissario Brunetti bei seinen Ermittlungsarbeiten durch ganz Venedig, was sich mitunter recht langatmig gestaltet: Brunetti bestellt ein Wassertaxi, Brunetti steigt ins Boot und fährt durch den Canale Grande, Brunetti steigt vor einem wichtigen Gebäude aus, Brunetti spaziert auf die Eingangstür zu, Brunetti trinkt (so um die 20x) einen Kaffee in einer Bar... das macht die Geschichte anschaulich, aber leider geht die Spannung dabei flöten. Und trotz der ausführlichen Beschreibungen aller Familienepisoden, Gedanken und Aktivitäten des Commissario wirkt dieser auf mich nicht annähernd so sympathisch, charismatisch... wie angepriesen, sondern eher schlechtgelaunt, pessimistisch und brummelig. Gegen Deborah Crombies Superintendent Kincaid zum Beispiel oder Kate Ross' Hobbydetektiv Julian Kestrel erscheint Brunetti als eine recht blasse Figur. Umso strahlender wird seine Frau Paola präsentiert: Schick, fröhlich, charmant, als liebevolle Mutter und Ehefrau und großartige Köchin ist sie fast schon zu perfekt geraten.
Beim hören gewann ich mehr und mehr den Eindruck, daß Donna Leon durch die lebhaften Familienszenen die eher mäßige Krimihandlung kompensieren wollte. Die Krimigeschichte an sich ist lau, überraschende Wendungen sind äußerst rar gesät, und Hochspannungsmomente überhaupt nicht zu finden. Und über das Ende habe ich mich maßlos geärgert! Gerade deutete sich an, daß hinter der Wasserleiche und weiteren kriminellen Machenschaften mächtigere Drahtzieher stecken, da war das Stück auch schon zu Ende. Ich dachte "Ja - und jetzt? Wie geht es mit diesem Fall weiter? Das war doch wohl nicht alles???", aber Donna Leon bleibt die Antwort schuldig. Diese Moral von der Geschicht' - die höheren Tiere sind korrupt, und gegen die großen Fische kann man sowieso nichts ausrichten - finde ich sehr einseitig und für einen Krimi unpassend. Daß ich "Endstation Venedig" trotz all dem nicht völlig schlecht fand, liegt an der lebendigen Darstellung von Bella Venezia und seinen Einwohnern, sowie an der Hörbuchumsetzung, die sehr gelungen ist. Das Stück hat eine angenehme Atmosphäre, man hört förmlich die kreischenden Taubenschwärme durch die Gassen fliegen und das Wasser in den Grotten plätschern. So bleibt unterm Strich sogar ein eher positiver Eindruck zurück. Dennoch: Meiner Meinung nach würden Donna Leon eher Familiengeschichten und Gesellschaftsportraits liegen als Kriminalromane. Von letzteren erwarte ich Spannung und Gänsehaut, und dies kommt hier deutlich zu kurz...
Um Donna Leon, oder speziell Brunetti, aber eine zweite Chance zu geben, werde ich ein weiteres Stück mir zur Gemüte führen. Die Auswahl gibt es jedenfalls und damit die Chance, dieses für mich erste Vergnügen als „Ausreißer" Leon's zu identifizieren.
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am 5. Februar 2000
Ein netter Kriminalroman. Würde er nur nicht so deutlich von Klischees beherrscht. Dabei ist am auffälligsten die Distanz der Autorin zur Stadt Venedig (als Beispiel vgl S.78 und dessen Doublette S.178f) bzw ihre Nähe zur us-amerikanischen Kultur: Zur us-amerikanischen Aussprache (S.109), zur Lebensart (S.108), zur Vergnügung (S.146ff), zur "Fitness" (S.37f, S.110) mit Ausnahme der Soldatenehefrauen (S.283), zur besseren zahnmedizinischen Versorgung (S.21f, S.36, S.109), zur besseren bibliothekarischen Versorgung (S.258). (Desw. auch S.177, S.182 uvm). Auch scheint Brunetti ausserhalb Italiens nur die USA zu kennen (vgl S.145 Las Vegas und S.135 Dallas und L.A). Ein zweites beherrschendes Klischee ist das der treusorgenden Polizistengattin, die als Dozentin arbeitet, die Kinder erzieht und dennoch zu jeder Zeit eine anspruchsvolle Mahlzeit bereitet, die sie dann notfalls auch alleine verzehrt, falls der vielbeschäftigte Brunetti wieder einmal kurzfristig absagen muss. Sie sitzt dann zusammen mit einem Buch zu Tisch. So also kann sie sich auf ihren Unterricht vorbereiten! Und natürlich unterrichtet sie us-amerikanische Literatur. (vgl S.52ff, S.79ff, S.180ff). Und ebenso frag- und klaglos bereitet sie die nächste Malzeit wenige Stunden später. Diese Ansammlung von Gemeinplätzen ist dann vielleicht doch ein wenig zu deutlich für einen kleinen Kriminalroman. Zumal diese Sicht auf die amerikanische Kultur nirgendwo reflektiert, selten bewertet und nur in Ausnahmefällen für die Story zwingend gemacht wird. Da erfreuen dann die "normalen" Unklarheiten, wie die Frage, in welchem Büro sich Brunetti S.275ff denn eigentlich befindet. Daneben und darüber hinaus aber entwickelt sich eine nette Kriminalgeschichte, die - mit den genannten Abstrichen - durchaus lesenswert ist. Peter Gottlieb.
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am 17. April 2015
In seinem zweiten Fall bekommt es Commissario Brunetti mit keinem geringeren zu tun als mit der italienischen Mafia, mit korrupten und geldgierigen hohen Tieren der Wirtschaft. Es geht um das Geschäft mit dem Giftmühl. Doch je näher der sympathische Kommisar der Sache kommt und je mehr er begreift, wer wirklich die Fäden in der Hand hat, umso mehr macht er sich selbst zum Ziel...
Ein Fall, der mich bis zum Ende gefesselt hat und den ich gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Neben der Spannung punktet Donna Leon mit witzigen Dialogen und jeder Menge Ironie. Großartig!
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am 23. März 2003
Man kann sicherlich über die Brunetti-Bücher von Donna Leon gespaltener Meinung sein. Es gibt keine übermäßige Spannung und keine Verfolgungsjagten. Die meisten Personen werden nur schwarz/weiß dargestellt. Die Geschichte entwickelt sich allmählich und endet nicht immer so, wie man es gerne hätte. Aber die Atmosphäre ist überwältigend. Und wer Venedig und Norditalien kennt wird mit diesem -großartig von Christoph Lindert vorgetragenen- Hörbuch ein paar schöne Stunden dort verbringen.
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am 7. August 2011
Ich habe mich entschieden endlich die Bände 1 bis 6 der Brunetti Reihe zu lesen. Ich bin seinerzeit erst bei Roman 7 eingestiegen. Die neuesten Romane sind mehr oder weniger Mist. Angenehm überrascht bin ich von diesem (zweiten) Band. Ja, so war Donna Leon erst Klassig...

Brunetti wird zu einer Wasserleiche gerufen. Ein Amerikaner. Kein Tourist - ein Soldat. Brunetti muss die Ermittelungen im Umfeld der amerikanischen Soldaten aufnehmen, die in Italien stationiert sind. Die Atmosphäre im Roman ist exzellent beschrieben. Brunetti taucht in die poitischen Verbindungen zwischen Amerika und Italien ein. Leider kommt die Familie von Brunetti etwas zu kurz. Spannende Wendungen sind vorprogrammiert. Warum stirbt ein amerikanischer Soldat mitten in Venedig und warum wollen die Amerikaner dessen Tod am liebsten vertuschen?

Der Leser taucht endlich wieder richtig in einen Leon-Kriminalfall ein. Empfehlenswert.
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