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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht das beste und virtuoseste von London,, 31. Juli 2010
Von 
Timo Brandt "Ways are, there you go" (Quickborn) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Meistererzählungen (Taschenbuch)
aber viel Abenteuer, viel Alaska, ein bisschen raue See, viel bare menschliche Existenz.

Vorweg muss man das Vorwort dieser Ausgabe (Diogenes) von Herbert Eisenreich loben, das Jack London zur Ehre reicht, ohne ihn, sein Leben und sein Werk, außerhalb jeder Reichweite zu heben; es ist ein kluges Portrait seines Werkes, verständig und macht Lust auf London. Allein wegen dieses Vorworts lohnt sich diese Ausgabe schon ein bisschen.

Mein Lieblingswerk von London (wenn es um Erzählungen geht) ist "Die Geschichte vom Leopardenmann", ein wirklich kurioses, wildes Sammelsurium unterschiedlichster Geschichten und Ideen, die sich in irher Vielfalt als wahnsinnig spannender Abenteuertrip entfalten, und manchmal eher wie Erzählungen von Poe oder Melville wirken.

Von diesem Blickpunkt aus, war ich doch ab und zu etwas enttäuscht, als ich dieses Buch der "Meistererzählungen" las. Nicht nur fand ich keine Geschichte aus "DGvL" aufgenommen, es glichen sich hier auch manche Geschichten zu sehr, um eine anhaltende Faszination und Tiefe (wie bei "DGvL") zu gewährleisten. Ohne Zweifel, auch hier hebt sich London ab von vielen anderen Erzählern, schafft es Spannung mit Schalk, und seine Geschichten mit einer eigenen Philosophie zu verbinden und trotzdem seine Sprache von Anfang an in eine fließende, stete Kraft zu gewanden. Die Menschen die er entwirft sind lebendig und pulsieren wie die Natur um sie herum; seine Geschichten sind mit den Händen zu fassen - leider sind sie dabei nicht noch ein wenig fern, ein wenig Ferne ist oft wichtig, um ganz in einer Erzählung zu versinken - aber Phantastik gehörte scheibar nicht immer zu Londons Repertoire oder der Herausgeber dieser Sammlung hat diese Seite leider ausgeblendet.

Auch in diesem Band finden sich natürlich Erählungen die ich nicht - auf keinen Fall missen möchte (Koolau, der Aussätzige/Eine Tochter des Nordlichts/Die Liebe zum Leben) doch es bleiben einfache Abenteuererzählungen, Existenzerzählungen, Erzählungen von Kampf und Not und mehr sollte man von diesem Band auch nicht erwarten.

Liste der Geschichten:
(Geschichten auf See/Karibik tragen * in Alaska/nordamer. Wildnis tragen **)

Die Perle*
Chun Ah Chun*
Koolau, der Aussätzige
Westwärts*
Der Mexikaner
Wie von alters zog die Argo...**
Das Gesetz des Lebens**
Die Goldschlucht**
Das Feuer im Schnee**
Jan, der Unverbesserliche
Der Sohn des Wolfs**
Das weiße Schweigen**
Eine Tochter des Nordlichts**
Am Ende des Regenbogens**
Der Abtrünnige
Die Liebe zum Leben**
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31 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Meistererzähler erzählt!, 19. September 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Meistererzählungen (Taschenbuch)
Jack London ist einer der bekanntesten und beliebtesten Abenteuerschriftsteller aller Zeiten. Auch die deutschsprachigen Jugendlichen aller Generationen haben seine Klassiker, von denen die meisten bereits mehrfach verfilmt wurden, mit glühenden Ohren verschlungen. Wer kennt etwa nicht die Romane „Wolfsblut" oder „Ruf der Wildnis" oder „Der Seewolf". Meistens spielen die Geschichten Londons in den Wäldern Alaskas oder auf hoher See. Niemals sind sie langweilig, sondern immer voller Spannung, Abenteuer und eine tiefen Liebe für die freie Natur und einem profunden Verständnis für die menschliche Seele. Der vorliegende Band enthält so berühmte und geliebte Werke wie „Die Perle", „Der Mexikaner", „Der Sohn des Wolfs", „Das weiße Schweigen" und „Die Liebe zum Leben". Sie alle spiegeln das wider, was das Große und Schöne an Londons Schriftstellerei ausmacht. Der Kampf des Menschen, von eisernem Überlebenswillen getrieben, gegen die Elemente der Natur. Selbst in harten und unmenschlichen Situationen, in denen es oftmals um Leben und Tod geht, verlieren Londons Charaktere niemals ihre tiefe Güte und Herzenswärme. Die Geschichten sind Liebeslieder an die Menschen und an die Schönheit der Natur. Beide gehören untrennbar zusammen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meistergeschichten eines atemberaubenden Erzählers, 9. März 2011
Von 
Manfred Orlick (Halle, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Meistererzählungen (Taschenbuch)
Jack London (1876-1916) war mit seinen Romanen, Erzählungen und Reiseberichten einer der vielseitigsten und bekanntesten amerikanischen Schriftsteller seiner Zeit. Seine Romane "Ruf der Wildnis" und "Der Seewolf" sowie einige seiner zahlreichen Erzählungen gehören heute zu den Klassikern der Jugend- und Abenteuerliteratur.

Bereits in seinem ersten Kurzgeschichten-Band "Der Sohn des Wolfes" (1900) verarbeitete London seine Erfahrungen als Goldgräber im Klondike-Gebiet in Alaska. Danach veröffentlichte er noch über fünfzig weitere Romane und Erzählbände. Sie schilderten das Leben in der Goldgräbergesellschaft des hohen Nordens oder in den Eisenbahntramps des wilden Westens. Daneben waren es Reise- und Abenteuererzählungen aus der Inselwelt des Pazifischen Ozeans.

Der Diogenes Verlag hatte bereits 1965 einige dieser Meistergeschichten des atem-beraubenden Erzählers London aus all seinen Erlebnisbereichen und Themenkreisen unter dem Titel "Westwärts" versammelt. Nachdem die Auswahl 1976 unter dem Titel "Seefahrer- und Goldgräber-Geschichten" eine Wiederauflage erlebte, liegt sie nun nach einem Vierteljahrhundert endlich wieder in einer Taschenbuchausgabe vor.

Die Auswahl von 16 Erzählungen bietet ein thematisch wie qualitativ breites Spektrum abenteuerlicher Geschichten, die das harte Leben der Indianer und der Weißen in Nord-amerika und auf den Südseeinseln um 1900 schildern. Da wird der Leser in der Auftaktgeschichte "Die Perle" auf ein Tahiti-Atoll entführt, das durch einen gewaltigen Orkan zerstört wird. Die Erzählung "Das weiße Schweigen" erzählt dagegen vom Überlebenskampf in der Eiswüste Alaskas.

Hier wie auch in anderen Geschichten (z. B. "Das Gesetz des Lebens" oder "Die Liebe zum Leben") behandelte London soziologisch-philosophische Fragen mit den Mitteln der Literatur. Häufig folgen seine Helden in den von Darwin und Nietzsche geprägten Werken ihren Instinkten und dem Recht des Stärkeren. Auch menschliche Fragen von Leben und Tod werden bei der Auseinandersetzung immer wieder erörtert: "Die Natur hat viele Möglichkeiten, den Menschen von seiner Sterblichkeit zu überzeugen - der unendliche Wechsel der Gezeiten, das Wüten des Sturmes, die Schrecken des Erdbebens, der rollende Donner des Himmels".

Die vorliegende Auswahl wird mit einem Vorwort des österreichischen Schriftstellers Herbert Eisenreich eingeleitet, das diesen biologisch-materiellen Existenzkampf neben die menschlichen Tugenden in den Werken von Jack London stellt. Und so fesseln uns Zivilisationsverwöhnte des 21. Jahrhunderts diese abenteuerlichen Geschichten nicht nur durch ihre sprachlich und dramatisch überzeugende Gestaltungskraft, sie gewähren uns auch einen Blick in die menschlichen Tiefen.

Manfred Orlick
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meistererzählungen, indeed!, 6. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Meistererzählungen (Taschenbuch)
Wundervolle Geschichten von Jack London. Ich wünschte mir zwar, dass ich sie auf Englisch gelesen hätte, aber die deutsche Übersetzung scheint auch ganz gut zu sein.
Auch das Vorwort ist sehr gut und gibt Aufschluss über den Unterschied zwischen London und anderen Schreibern.
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Meistererzählungen
Meistererzählungen von Jack London (Taschenbuch - 22. Februar 2011)
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