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am 12. Dezember 2000
"Das Haus der Stufen" ist meiner Meinung nach der beste Roman aus der Feder von Barbara Vine/Ruth Rendell (und ich habe alle Bücher, kann also mitreden) und einer der besten Krimis die ich jemals gelesen habe. Die Spannung entsteht auf ganz subtile Weise. Zunächst weiß man, dass es einen Mord gegeben hat, schnell weiß man auch wer der Mörder war, bloß über das Mordopfer weiß man zunächst nichts. Als auch das klar ist, ist man immernoch über das Motiv im Unklaren! Allerdings glaubt man einiges zu ahnen, was zeigt wie geschickt die Autorin mit der Phantasie des Lesers spielt. Das Buch ist dermaßen raffiniert und gemein, dass ich es in einem Rutsch durchgelesen habe und dabei emotional völlig aufgewühlt war. UNBEDINGT LESEN!!!
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am 2. August 2003
Barbara Vine alias Ruth Rendell liefert uns hier keinen Psychothriller im eigentlichen Sinne. Vielmehr eine große bewegende Geschichte über Menschen und Menschlickeit, über psychologische Abgründe, Falschheit, Enttäuschung und Intrigen. Aber auch über Warmherzigkeit, Liebe und unbändiges Vertrauen.
Eine Geschichte, die den Leser mitreißt und eintauchen lässt in die Welt der Elizabeth im bohemen London der 60er und 70er Jahre des 20. Jahrhunderts. Im Haus der 106 Stufen wohnt Elizabeth mit ihrer "Wahlmutter" Cosette, die eine Reihe von jungen Künstlern und Schmarotzern um sich schart, sie bei sich und von ihrem Geld leben lässt. Als eines Tages die geheimnisvolle junge Bell auftaucht, deren Mann gerade Selbstmord begangen hat, ist Elizabeth sofort fasziniert von dieser merkwürdigen Frau, die ohne auf die Gefühle anderer zu achten, immer geradeheraus ehrlich ihre Meinung kundtut. Dass Bell eine der größten Lügnerin überhaupt ist, bemerkt Elizabeth erst sehr viel später, als ein Mord geschieht und Bells kriminelle Vergangenheit ans Tageslicht kommt. Im "Das Haus der Stufen" erzählt Elizabeth die tragische Geschichte in der Rückblende, so, wie sich damals fast zwanzig Jahre zuvor alles zugetragen hat.
Barbara Vine gelingt es, durch ihren grandiosen Schreibstil, die perfekte Ausarbeitung der Charaktere und den feinen, fast weichen Spannungsbogen, den Leser zu fesseln und fast schmerzlich mitfühlen zu lassen. Am Ende bleibt man nachdenklich zurück und mag sich nicht anfreunden mit dem Gedanken, dass nicht mal ein kleines bisschen Glück der Protagonistin Elizabeth beschert sein soll.
Ein großer Roman, dicht geschrieben, der mich nachhaltig berrührt hat.
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am 9. August 2008
Ja, das kann sie wirklich, die Altmeisterin des englischen Krimis, den menschlichen Untiefen auf die Spur gehen! Und sie tut es so subtil und kunstvoll, dass man ganz unwillkürlich sogar die " Bösen" zu lieben beginnt bzw.ihre handlungen versteht, ob man will oder nicht. Mir hat diese kühl
servierte literarische Studie einen Riesenspass gemacht.
Für mich das Beste seit langem.
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am 31. Dezember 2008
Im London der 60er Jahre. Die Geschichte um die 3 Frauen Elisabeth, Cosette und Bell. Ihre Freundschaft und der Hass zwischen Ihnen.
Das ganze natürlich durch Liebe verbunden mündet in Intrigen und Mord.
Dafür das es sich im eigentlichen Sinne nicht um einen Thriller handelt, ist das Ganze sehr spannend geschrieben. Und man findet Parallelen im eigenen Leben, wenn man allzu blauäugig durchs Leben wandelt.
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am 20. Oktober 2003
Eine Freundin machte mich auf Barbara Vine aufmerksam. "Das Haus der Stufen" ist das erste Buch von ihr, das ich gelesen habe. Und ich bin begeistert! Der subtile Erzählstil der Geschichte hat es mir angetan. Still, leise, unspektakulär kommt es daher, macht leise Andeutungen, die neugierig machen. Die Art und Weise, wie Barbara Vine das ganze aus der Sicht der selbstkritischen Ich-Erzählerin aufzieht, hat mir wirklich gut gefallen, obwohl ich Ich-Erzählungen eigentlich nicht so mag.
Als einziges finde ich die Bezeichnung "eine der großen Lügnerinnen der Welt" etwas übertrieben. Da hätte ich mehr drunter verstanden. Bell ist einfach eine zutiefst gestörte Person, und es ist faszinierend, in welchem Licht Elisabeth sie trotz allem sieht, wie sie ihre Wünsche und Vorstellungen in Bell hineinprojeziert. Ich hatte jedenfalls große Probleme, das Buch aus der Hand zu legen und ich freu mich schon auf das nächste Buch der Autorin, das ich lesen werde.
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am 19. Oktober 2001
Nach der Lektüre mehrerer Büchern von Barbara Vine wie "Es scheint die Sonne noch so schön", "Liebesbeweise" und der "Schwarze Falter" war dieser Roman für mich eine Enttäuschung. Ich habe mich regelrecht "durchgekämpft", durch die langen Beschreibungen und Passagen, die gelegentlich die Handlung zum Stillstand bringen, in der Hoffnung, gegen Ende doch noch einen passablen, unerwarteten "Showdown" lesen zu können. Die Beziehung zwischen Elizabeth-gleichzeitig die Ich-Erzählerin des Romans- und ihrer Freundin Bell, der eigentliche Mittelpunkt der Handlung, bleibt oberflächlich und beinahe naiv, wirft eine Vielzahl an Fragen auf, die jedoch im Laufe des Romans nur unzureichend oder gar nicht beantwortet werden. Tiefere Motivationen der Charaktere zu ihren Handlungen werden nicht näher betrachtet oder gar psychologisiert.
Der Roman entwirft ein Bild der Londoner Szene in den 60ger Jahren des 20. Jahrhunderts, läßt einen Flair zwischen "Dekadence" und "Flower-Power" entstehen, ohne dabei seinen Hauptcharakteren gerecht zu werden. Warum dieses Buch die Bezeichnung " Psychothriller" trägt, ist mir unverständlich, weil ich weder das Psychologisierende noch den Thrill erkannt habe.Am Ende des Romans kommt es zwar zu einem "Showdown", der aber sehr konstruiert und angehängt wirkt, keine Überraschung, sondern vielmehr Befremden auslöst. Der Mord, um den es von Handlungsbeginn an geht, erscheint mit Ende des Buches völlig überflüssig.
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am 13. September 2005
Dieses Buch zeichnet die feinen Verbindungen zweier Freundinnen auf. Freundinnen? Obwohl sich später heraustellt, dass dieser Begriff wohl nicht ganz zutreffend ist werden Elisabeth und Bell genau das - Freundinnen. Oder sollte man sagen, abhängig voneinander. Zwei Frauen inmitten der 70er Jahre Sorglosigkeit in England. Elisabeth weiß, dass ihr die Beziehung zu Bell nicht gut tut. Und trotzdem kann sie sich ihr nicht entziehen. Sie stellt nach und nach fest, dass Bell ihr nicht nur eine Lüge aufgetischt hat. Und macht Bell nicht gerade das interessant für sie?
Während ich dieses Buch gelesen habe, habe ich mich manches Mal an eigene Freundschaften erinnert gefühlt. Freundschaften, die einen entäuscht und doch nicht losgelassen haben. Natürlich enden sie meist nicht so dramatisch, wie in diesem Roman, das würde ich mal schriftstellerische Freiheite und Feingefühl für Spannung nennen.
Ein überaus spannendes Buch, welches man erst aus der Hand legen kann , wenn man es zuende gelesen hat. Mal was völlig anderes als ein herkömmlicher Kriminal-Roman. Hier geschieht zwar auch ein Mord.... aber wäre die Geschichte wirklich langweiliger, wenn es dazu gar nicht gekommen wäre?! Also Lesen lohnt sich!
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am 31. Mai 2009
Dies war mein erstes Buch von Barbara Vine, ich lese kaum Krimis und eigentlich ist es auch weniger ein Krimi, sondern mehr eine Analyse der handelnden Personen, welche soweit gut gelungen ist, ich hatte mir aber das Ende wesentlich spektakulärer vorgestellt und es ist für mich doch letztendlich zuviel offen geblieben. Vor allem herrscht bei mir Unverständnis darüber, dass eine Mörderin und falsche Freundin dann auch noch Aufnahme findet und sich so ihr Leben bequem richtet, das ist für mich realistisch nicht nachvollziehbar.
Das Buch beschäftigt sich jedenfalls nicht wirklich mit dem Kriminalfall selbst, sondern mit den Zusammenhängen und der Entwicklung wie es dazu gekommen ist.
Die Schreibweise hat mir gut gefallen, aber ich bin vermutlich für derartige Charakterbeschreibungen nicht der richtige Leser.
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am 26. Mai 2013
Ein weiterer spannender Roman der Autorin, geschrieben unter ihrem Pseudonym, über Freundschaft, Liebe und enttäuschte Gefühle.
Dieses Buch macht süchtig.
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am 4. Februar 2013
Wer Hochspannung erwartet, wird von diesem Buch enttäuscht sein. Zweifelsfrei wird bis zum Ende der Spannungsbogen gehalten, aber das Buch ist kein Thriller oder Kriminalroman im eigentlich Sinn. Die Autorin erzählt und beschreibt sehr ausführlich und wortreich Charaktere, Stimmungen, Landschaften. Einiges davon trägt nicht unbedingt zur Weiterentwicklung der eigentlichen Handlung bei, ist nur schön zu lesen. Man hätte die Geschichte durchaus auch kürzer erzählen können.
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