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Kundenrezensionen

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VINE-PRODUKTTESTERam 11. November 2007
Von den Romanen, die ich bislang von der Autorin Ingrid Noll gelesen habe, ist " Der Hahn ist tot" das absolut beste Werk.
Mit viel einführungsvermögen gelingt es der Autorin die Hauptperson des Romans, eine Frau mit dem Allerweltnamen Rosi, und deren Lebenssituation näher zu bringen. Eine Frau Anfang 50, im Beruf erfolgreich! Im Privatleben ordentlich und kontrolliert! doch dann verliebt sie sich unsterblich in den Autoren und Lehrer Witold. Und sie beginnt für diese Liebe Menschen zu beseitigen, die ihr im Wege stehe, wenn es um die Liebe dieses Mannes geht!
Gut, die Geschichte klingt nicht besonders neu und originell, aber die Umsetzung ist sehr gut! Da Frau Noll auf jede blutrünstige Beschreibung der Morde verzichtet und in keinen Blutrausch abdriftet -wie leider andere Krimiautoren- kommt beim Leser eine Form von Verständnis und beinah Solidarität mit der mordenden Rosemarie Hirte auf!
Das Ende des Romans ist für meinen Geschmack etwas zu plötzlich und hatte ausgebaut werden können, doch ansonsten ein absolut lesenswertes Buch und eine wirklich gute Unterhaltung, selbst für solche Leser, die ansonsten Krimis verpönen!
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am 21. August 2002
Das Buch von Ingrid Noll ist eine nette Geschichte und dementsprechend nett zu lesen. Es hat mich nicht unbedingt umgehauen, aber es war ein netter Zeitvertreib. Da ich überhaupt keine Kriminalromanfan bin, als erstes für Pro- oder Contraleser: Das ist kein Kriminalroman. Es werden zwar ein paar enge und nicht so enge Freunde von der Hauptdarstellerin, Rosemarie Hirte, um die Ecke gebracht - aber man weiß immer wo's langgeht und dass Frau Hirte für ihre "Verbrechen" nicht in Handschellen gelegt wird, kann man sich von Anfang an denken. Gut gefallen hat mir der Schreibstil, der von trocken über ironisch geht - und mit dieser Art und Weise des Schreibens erreicht Ingrid Noll, die "schrecklichen" Ereignisse der Geschichte gut verdaulich für den Leser zu präsentieren. Wenn mir noch ein Buch von Fr. Noll in die Hände fällt, werde ich es lesen.
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am 23. Juli 2006
Was für ein super Buch! Ich habe es innerhalb eines Tages verschlungen, und habe es direkt nochmal gelesen! Es ist ein typisches Ingrid Noll Buch mit einer Hauptperson zum knutschen! Ich habe schon lange nicht mehr bei einem Buch so viel gelacht und war gleichzeitig erschreckt von dieser "selbstverständlichen Kaltschneuzigkeit" der Hauptperson, eienr Frau mittleren alters, die wirklich im wahrsten Sinne des Wortes für Ihre große Liebe über Leichen geht! Stellt sich am Ende des Buches die Frage, würden wir auch so viel machen "nur" um glücklich zu werden?
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am 21. Oktober 2000
Man kann dieser Mörderin nicht böse sein, denn man kann ihre Bewegründe jedesmal verstehen. Ob sie ihre Freundin vom Turm stößt oder die ehemalige Geliebte ihres Angebeteten in der Badewanne gar kocht, jedesmal steht man auf ihrer Seite. Diese vom Leben völlig entäuschte Frau hat im Herbst ihres Lebens nochmal die Liebe ihres Lebens gefunden und kämpft mit allen Waffen um dieses nicht zu erreichende Glück. Sie wollte nur einmal dieses Glück und diese Leidenschaft spüren, doch die Realität macht ihr immer wieder ein Strich durch die Rechnung. Sie hinkt der Entwicklung immer hinterher. Trotz aller Bemühungen ihrerseits kann sie den Angebeteten nicht für sich gewinnen, dafür kann er sich am Ende nicht mehr entziehen. Ingrid Noll hat eine besondere Art zu schreiben, die den Leser ans Buch fesselt, so das man es in kürzester Zeit ausgelesen hat und der Drang nach mehr entsteht. Hochachtung vor einer Frau die erst so spät mit dem Schreiben angefangen hat.
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am 14. April 2003
Rosemarie-Luise-Thyra-Hirte ist eine nach Außen betrachtet recht farblose, biedere und unauffällige 52 jährige Versicherungsangestellte ohne Ehemann und Kinder.
Sie hat sich nach ein paar kurzen gescheiterten Beziehungen in der Vergangenheit nun quasi mit ihrem Leben als alternde Jungfer arrangiert, auch wenn sie heimlich neidvoll das illustre Leben ihrer Freundin Beate betrachtet.
Und eines schönen Tages passiert es: Rosemarie verliebt sich! Der Lehrer und Autor Rainer Witold Engstern ist das Objekt ihrer Begierde. Und nun steigert sich Rosemarie beflügelt durch ihre nie gekannten jugendlichen Glücksgefühle in eine Witold-Manie.
Sie beobachtet täglich sein Haus, seinen Garten, borgt sich sogar denn Hund einer Kollegin aus, um unauffälliger die Wohngegend des Witold inspizieren zu können. Sie kauft sich neue Kleider, legt sich eine flotte Frisur zu und phantasiert sich eine gediegene Liebesbeziehung zu Witold zurecht.
Rosemarie will endlich haben, was das Leben ihr bisher schmerzlich verwehrt hatte: Glück und Liebe und zwar mit keinem anderen als mit Rainer Witold Engstern!
Bei einer ihrer nächtlichen Beobachtungsgänge in Witolds Garten beobachtet sie Witold im Streit mit einer Frau: Mit seiner Ehrfrau! Die Situation spitzt sich zu und plötzlich ist eine Waffe im Spiel....es fällt ein Schuß! Witolds Frau liegt am Boden und Rosemarie stürmt über die Terrasse ins Haus der Engsterns. Das ist ihre große Chance!
Sie versucht Witold zu helfen, indem sie seine noch lebende Frau durch einen Kopfschuss tötet, Witold mit Whisky abfüllt und ihm ins Bein schießt und die Sache als Einbruch aussehen zu lassen.
Und so nimmt das Verhängnis seinen Lauf, denn Witolds Ehefrau bleibt nicht das einzige Opfer der Rosemarie-Luise-Thyra Hirte.
Jede Frau ist eine potentielle Nebenbuhlerin in Rosis Augen und jedes Hindernis, jeder Konkurrentin muß schließlich weichen- ob schuldig oder nicht.
Ein klasse Roman von Ingrid Noll!!!
Wer Ihren Stil mag, der sollte auch dieses Buch gelesen haben!!!
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am 31. August 2000
Wie auf einem Laufband werde ich von Zauberhand von Seite zu Seite gezogen und gerate in einen Sog, der mich mit steigendem Lesetempo heftig bis ans Ende zieht. Ich vergesse dabei aufs Essen und Trinken, nehme keine Anrufe mehr entgegen und selbst der Fernseher bleibt unangetastet.
Das Magische, das mich an diesem Buch in seinen Bann schlägt, ist das unauffällige Entlanggleiten an Vertrautem und die plötzlichen ausfahrenden Bewegungen, die Leiche um Leiche produzieren. Alle bis auf eine ohne Plan und im Affekt getötet.
Schritt für Schritt begleitet man Rosemarie, eine Büroangestellte und alles andere als ein natural born killer, scheinbar unausweichlich beim Töten. Gestorben wird schnell und es passiert fast beiläufig. Mehr Raum nehmen da schon die sich daran anschliessenden Trauerfeierlichkeiten ein. Bei diesen entdeckt sie neben dem Schuldgefühl,ein stärkeres dieses überdeckende Gefühl, ein durchaus angenehmes Gefühl von Macht. Doch ist der Mann, den sich die zweiundfünfzigjährige schon mehrfach bitter entäuschte Rosemarie als ihre grosse Liebe aussucht diese auch wert? Entpuppt er sich nicht als biederer, geltungsbedürftiger, egozentrischer, vor allem auf jüngere Frauen konzentrierter Schürzenjäger, ein Lehrer noch dazu. Spätestens beim Anblick seiner schweissigen Socken auf dem Teppichboden eines Hotelzimmers verwandelt sich die grosse Liebe in deren schwachen Nachhall, in eine kleine hartnäckige Anhänglichkeit.
Erstaunlich mit welch leichter Hand dieses Buch geschrieben ist, wie mehrere höchst komplizierte Geschichten spielerisch ineinander verwoben sind. Als modernes Märchen mit hohem Grad an genauer Psychologie setzt es um, wovon wir alle träumen.
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am 28. August 2001
Das Werk „Der Hahn ist tot" von Ingrid Noll hat mir sehr gut gefallen! Ingrid Noll schreibt wieder einmal mit trockenem Humor über eigentlich dramatische Szenen, die wiederum von großen Zufällen begleitet sind. Als Leser fragt man sich anstelle der Protagonistin: „Kann man denn wirklich so viel Pech haben oder ist dies das normale Schicksal, wenn man rosafarbene Brille aufhat vor lauter Verliebtsein?" Dieses Werk handelt von einer 52-jährigen alleinstehenden Frau - ein typischer Single. Diese Frau verliebt sich Hals über Kopf in einen Mann, für den sie bereit ist, alles, aber auch wirklich alles zu geben. Beide kennen sich noch nicht. Als die Frau ihm nachspioniert, beginnt eine Serie von mysteriösen Zufällen, welche die beiden Protagonisten zwingen, zusammenzuhalten. Damit verbindet sie beide eine untrennbare Zusammengehörigkeit, von der jedoch der eine Rationalität sich erhofft und die andere erwiderte Liebe. Das Ende kann man sehen, wie man will - ich habe mich gefragt, war es nun wirklich Liebe? Mir hat „Der Hahn ist tot" sehr gut gefallen, weil mir erstens die Story gut gefallen hat, obwohl sie bei dieser Ballung von ungewöhnlichen Zufällen für einen Realisten unwahrscheinlich erscheint - trotzdem hat mich das Buch gefesselt, weil natürlich auch der Schreibstil Nolls sehr entzückt! Ein trockener Humor lässt den Leser über gar dramatische Szenen schmunzeln. Das ist doch wirklich eine Kunst einen Leser markaber werden zu lassen. Auf alle Fälle hat mich dieses Buch einmal wieder bestätigt, daß Ingrid Noll zu meiner Lieblings-Autorin gehört!
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am 10. Januar 2000
Wenn mit 52 Jahren noch einmal der Liebesblitz einschlägt, dann muß diese Chance auch genutzt werden, koste es, was es wolle. Die Versicherungsangestellte Rosemarie Hirte versucht mit allen Mitteln, den Mann ihre Träume zu erobern. Und weil es sich um einen Roman der deutschen Bestseller-Krimi-Spezialistin Ingrid Noll handelt, muß sie dafür über Leichen gehen. Es ist ein ungewöhnliches Buch, schließlich ist es eigentlich nicht üblich, das man mit der Mörderin sympathisiert, geradezu von Mord zu Mord eilt. Ingrid Noll schreibt mit großer Leichtigkeit, schwarzem Humor und manchmal beißender Satire. Auch wenn die Männer am Ende doch immer tot sind oder sonstwie schlecht wegkommen, handelt es sich nicht um einen reinen Frauenroman. Dafür ist dieser in Mannheim spielende Roman zu leichtfüßig und gleichzeitig doch anspruchsvoll, sprachlich treffend und pointiert und dennoch an allen Stellen spannend. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 23. Oktober 2012
Ich habe Ingrid Noll erst sehr spät für mich entdeckt, aber bin nun um so begeisterter. Mit "Der Hahn ist tot" hat die Autorin etwas ganz und gar Ungewöhnliches geschrieben. Der Roman ist weder ein Krimi noch ein "Frauenbuch", obwohl ich mir schlecht vorstellen kann, dass Männer an ihm ihren Spaß haben. Aber ich habe mich mit dem augenzwinkernden und gleichzeitig ganz sachlichen Erzählton der Autorin sofort angefreundet und diesen Roman in einem Rutsch durchgelesen. Was für eine perfide Handlungsführung und was für ein gemeines Ende! Rosemarie Hirte, die in allem durchschnittliche Frau setzt mit 52 Jahren alles auf eine Karte. Sie will unbedingt mit der Liebe ihres Lebens leben. Unermüdlich räumt sie Hindernis für Hindernis beiseite - bis ihr größter Wunsch endlich in Erfüllung geht. Leider aber etwas anders, als sie es sich vorgestellt hat.
Für Freunde eines staubtrockenen Humors mit englischem Einschlag ist dies eine wunderbare Lektüre. Danke, Frau Noll.
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am 4. April 2007
Vier Morde und kein Mensch ahnt, wer der Mörder ist. Wenn man das Buch so liest, könnte man meinen, so etwas geschieht jeden Tag irgendwo in Deutschland. Eine "alte Schachtel" entdeckt den zweiten Frühling. Und um die Liebe ihres Lebens für sich zu gewinnen geht sie gnadenlos über Leichen.

Für mich war es das erste Buch von Ingrid Noll und mit Sicherheit nicht das letzte. Ich habe das Buch gelesen und zwei Tage später habe ich den Film gesehen. Dieser ist nicht schlecht, verglichen mit dem Buch aber zeitweilig schwer verständlich. Und Ladenburg/Weinheim mit Hamburg zu vertauschen, das passt nicht.

***

Mein Fazit:

Guter Krimi mit tiefschwarzem Humor und unglaublichem Ende.

***
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