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Kundenrezensionen

16
4,2 von 5 Sternen
Ein Mann, ein Mord: Kayankayas dritter Fall
Format: TaschenbuchÄndern
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. August 2011
Jakob Arjouni war mir bis Frühjahr kein Begriff. Dann habe ich "Ein Mann, ein Mord" geschenkt bekommen. Habe selten bei einem Krimi so schmunzeln können. Arjouni schreibt unspektakulär, ohne jede Länge und atmosphärisch dicht. Allerdings habe ich mir dann vor lauter Begeisterung auch die anderen Bücher mit dem Protagonisten Kayankaya besorgt. Leider sind die Geschichten jedoch untereinander sehr ähnlich gestrickt. Der Spannungsbogen immer gleich gesetzt und Kayankaya bekommt jedes Mal kräftig Prügel. Aber für zwei Bücher sollte es immer reichen, denn der freche Privatdetektiv mit türkischen Hintergrund ist ein Held, dem man gerne bei seinen unkonventionellen Ermittlungsmethoden über die Schulter schaut. Allein wie er mit Obrigkeiten umspringt, macht das Lesen zu einem Gewinn. Ein Punkt Abzug für ein bisschen zu viel Vorhersehbarkeit. Aber nur ein bisschen.....
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Dezember 2007
Die Geschichten um den Privatdetektiv Kayankaya sind alle absolut großartig: Geniale Hauptfigur, triste Schauplätze, die Fälle spannend und immer mit mehr als nur einem Schuß Gesellschaftskritik. Die Sprache ist bissig, aber das Lachen bleibt einem meistens im Halse stecken, denn wirklich lustig ist die Welt, die Arjouni schildert, nicht.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Der frankfurter Privatdetektiv Kemal Kayankaya ("Ich"-Erzähler) soll eine vermißte junge Thailänderin finden, die von der Abschiebung bedroht ist. Auf seiner Suche gerät er in gefährliche kriminelle Machenschaften.

Dieses Buch beinhaltet eine einfach struckturierte Kriminalstory, die am Schluß zwar eine kleine Überraschung bereithält, aber dennoch in ihrer Gesamtheit einen begeisterten Krimileser nicht überzeugen kann.

Neben der Kriminalhandlung hat der Autor Jakob Arjouni auch eine gehörige Portion Sozialkritik an dem gesellschaftlichen Umgang mit Ausländern eingearbeitet, die allerdings stellenweise extrem platt und überzogen ausfällt.

Fazit: Der gute, witzige und spritzige Erzählstil Arjounis versöhnen mit der eher unterdurchschnittlichen Handlung.
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am 12. April 2014
EIN MANN, EIN MORD ist der 3. von 5 Krimis um den türkischstämmigen Frankfurter Detektiv KEMAL KAYANKAYA und von den ersten dreien der Beste.

DIE STORY:

KAYANKAYA gerade beschäftigungsloser Privatdetektiv, der sich zumal einer unverschämten Mieterhöhung seines Vermieters ausgesetzt sieht, bekommt aus heiterem Himmel den Auftrag, eine verschwundene junge Frau zu suchen. Es handelt sich um eine Thailänderin. Sie war zunächst in einem Bordell im Frankfurter Bahnhofsviertel tätig, bis Weidenbusch, KAYANKAYAs Auftraggeber, sie bei ihrem Zuhälter ausgelöst und bei sich aufgenommen hat. Jetzt war ihre Aufenthaltsgenehmigung abgelaufen. Allerdings sollte sie für einen Preis von DM 3.000,00 eine gefälschte Aufenthaltsgenehmigung erhalten. Nachdem Weidenbusch den Betrag gezahlt hatte, sollte sie mit den „Fälschern“ mitfahren, um die Genehmigung mit ihrem Foto etc. herzustellen, dabei ist sie offensichtlich entführt worden. KAYANKAYA beginnt zu ermitteln. Dabei führen ihn seine Nachforschungen sowohl zur Ausländerbehörde, als auch in die Tiefen des ihm gut bekannten Rotlichtmilieus, wobei er einigen Bossen gehörig auf die Füße getreten sein muß, denn urplötzlich sieht er sich massiven Drohungen ausgesetzt...

FAZIT:

Extraklasse. Ein deutscher „hardboiled“ Roman par excellence. ARJOUNIs Sprache und Beobachtungsgabe bzw. Milieuschilderungen stehen den großen amerikanischen Vorbildern (Hammett und Chandler) kaum in irgendetwas nach. Und gerade in diesem Kayankaya-Roman scheint der Autor sich – insbesondere auch im Bereich Humor - selbst zu übertreffen. Die Geschichte ist nicht nur spannend, sondern stellenweise sehr amüsant und mit Dialogen gespickt, bei denen man nicht umhin kommt, zu lachen. Wirklich einer der besten Krimis aus deutscher Feder! Das Buch ist völlig zu Recht 1992 mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet worden. Es gehört in jeden Bücherschrank eines Krimifans.

Viel Spaß bei dieser „Pflichtlektüre“!
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am 1. April 2013
Schade dass es mit Jakob Aryouni so tragisch durch den Tod nicht weiter geht. Dieser 3. Fall liest sich spannend, interessant und auch köstlich ironisch. Ich kann das Buch uneingeschränkt empfehlen. Insgesamt sollte man unbedingt alle 5 Fälle lesen. Evtl. zu empfehlen ist in der richtigen Reihenfolge der 5 Fälle zu lesen, da dann einiges verständlicher rüberkommt.
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am 6. November 2013
Wer bisher noch keinen Krimi von Arjouni gelesen hat, soltle dies schnellstens nachholen! Für mich - und auch andere!- einer der grossen Schriftsteller unserer Zeit! Viel besser als alle handke und Co !
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am 16. September 2013
Krimi mit ganz eigener Inszenierung, Sprache und Ausgang. Liest sich leicht und macht Spass beim Lesen. Mal gespannt was aus dieser Krimiecke noch kommt!!
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am 14. Mai 2013
Sehr spannend und witzig geschrieben die ideale Urlaubslektüre. Jederzeit gerne wieder weiter zu empfehlen. Freue mich auf weitere Bände. Danke.
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Februar 1999
Auch diesem Kayankaya - Roman merkt man deutlich an, daß für ARJOUNI ein Raymond CHANDLER kein Unbekannter sein dürfte. Die schnodderige Erzählweise und der herrliche Charakter des zwischen zwei Kulturen stehenden deutschen Privatdetektivs türkischer Herkunft sind das Markenzeichen aller Kayankaya - Romane. In "Ein Mann, ein Mord" wird der ständig qualmende (und öfters trinkende) Detektiv auf die Suche nach einer Thailänderin geschickt, die er im Umfeld von Illegalität und Prostitution vermutet. Wem er allerdings bei seiner Suche im Sumpf des Frankfurter Bahnhofsmilieus begegnet und wie er mit diesen skurrilen Gestalten fertig wird, das ist hervorragend und spannend erzählt. Frankfurt führt hier sein nicht zum ersten Mal beschriebenes Eigenleben. Dies gilt für die kriminelle Seite genauso wie für die verbeamtete: Sture und fremdenfeindliche Beamte in Behörden und bei der Polizei sind genauso an der Tagesordnung wie der alltägliche Rassismus des "typisch deutschen Nachbarn". Doch Kayankaya verliert nie den Humor, seinen Zynismus bekommt dafür die Umwelt schon mal zu spüren. Er ist eben ein Alltagsheld mit eigenen Ansichten zu seiner Existenz und der anderer, ganz im Stile eines Marlowe. Wer Frankfurt/Main kennt, weiß die beschriebenen Originalschauplätze des Romans und die teilweise eingebundene Mundart zu würdigen. Dies alles verleiht der Erzählung ein gewisses Maß an Authentizithät, wobei ARJOUNI allerdings nie in eine schwelgerische Sprache über die Hessenmetropole verfällt. Kurz und gut: Diese kleine Geschichte ist sehr empfehlenswert, für 200,- DM + Spesen am Tag möchte man Kayankaya engagieren; aber das Buch ist ja Gott sei Dank um einiges billiger !
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Februar 2009
Ich bin durch sein neues Buch auf den Roman "ein Mann, ein Mord" aufmerksam geworden. Da ich Romane gerne lese, die sich in Frankfurt abspielen, habe ich mir das Buch zugelegt. Ich bin ein wenig über den Stil des Buches enttäuscht. Der ach so coole Detektiv Kayankaya zeichnet sich durch einen übermäßigen Nikotinkonsul und pseudo-coole Sprüche aus,wie bsp."Hör mal,Kleiner,sag mir, wo Dein Chef ist,oder Du klebst an der Decke". Da gefriert jedem Kleinstadtgangster das Blut in den Venen. Die Erstauflage ist von 1991. Da hat man noch die Protagonisten etwas anders dargestellt. Lieber mit einem anderen Arjouni einsteigen.
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