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23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fabelhaft satirischer Sittenverfall
Als Untertitel hat dieser kleine Roman "Eine Prosakomödie". Dabei ist es eine ganz bissige Gesellschaftssatire! Der fast-noch-Grieche Archilochos ist ein armes Würstchen.Mitte vierzig, Single, Unterbuchhalter. Er hatte noch nie Sex, trinkt keinen Alkohol, isst vegetarisch und hat sein Weltbild an dubiosen Personen des öffentlichen Lebens verankert. Und von...
Veröffentlicht am 17. April 2007 von N. K.

versus
3.0 von 5 Sternen Groteske
Mußte anfangs oft schmunzeln bis lachen bei diesem amüsanten Märchen, als welches man es vielleicht verstehen darf. Gegen Ende wird es dann eher eine Groteske.
Vor 3 Monaten von pit veröffentlicht


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23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fabelhaft satirischer Sittenverfall, 17. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Grieche sucht Griechin: Eine Prosakomödie (Taschenbuch)
Als Untertitel hat dieser kleine Roman "Eine Prosakomödie". Dabei ist es eine ganz bissige Gesellschaftssatire! Der fast-noch-Grieche Archilochos ist ein armes Würstchen.Mitte vierzig, Single, Unterbuchhalter. Er hatte noch nie Sex, trinkt keinen Alkohol, isst vegetarisch und hat sein Weltbild an dubiosen Personen des öffentlichen Lebens verankert. Und von seinem Bruder und dessen verkommener Bande wird er auch noch ausgenommen. Aber eines Tages beschließt Achilochos zu heiraten, und gibt eine Heiratsanzeige in der Zeitung auf. Daraufhin meldet sich Chloe bei ihm. Sie ist seine absolute Traumfrau und es soll schnellstmöglich geheiratet werden. Der Haken: Chloe ist eine stadtbekannte Edelnutte. Alle wissen es - nur nicht Archilochos.

Mit herrlichem schwarzem und trockenem Schreibstil erzählt Dürrenmatt hier den moralischen Verfall des Möchtegern-Griechen. Für einige Sätze braucht der Autor defintiv einen Waffenschein. Treffender könnte er die marode Gesellschaft und ihre Trugbilder gar nicht beschreiben. Jede gelesene Zeile macht klar, dass Friedrich Dürrenmatt nicht umsonst der bösartige Meister der Komödie war!
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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein typischer dürrenmatt, 18. November 2001
Rezension bezieht sich auf: Grieche sucht Griechin: Eine Prosakomödie (Taschenbuch)
Die 1957 erschienene Prosakomödie von Dürrenmatt handelt von Arnolph Archilochos, einem Unterbuchhalter, dem es nicht gerade gut geht. Doch als er Chloé kennerlernt, ändert sich sein Leben schlagartig. Das Märchen beginnt. Doch erst bei der Hochzeit, die 2 Tage später stattfindet, erkennt er, wieso es so gut um ihn geschehen ist.
Mir persönlich hat der humoristische, groteske und ironische Sprachstil von Dürrenmatt sehr gut gefallen. Ich kam nicht mehr von der Lektüre weg. Wer andere Werke von ihm kennt, ist die lockere, nüchterne Sprache gewöhnt. Doch in diesem Werk kommt sie unmittelbahr zum Vorschein. Dürrenmatt beschreibt das Leben einer unwichtigen Person, die zum unersättlichen Ruhm innerhalb eines Tages aufsteigt. Arnolph kommt mit dieser Situation nicht zurecht und sein gegliedertes Weltanschauungsbild zerbricht.
Alles in allem, ein sehr gut gelungener Roman, der Lust auf mehr von Dürrenmatt macht.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Liebe heilt alle Wunden, die sie schlägt, 24. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Grieche sucht Griechin: Eine Prosakomödie (Taschenbuch)
Amüsant und ironisch, einfach, trotz der zum Teil sehr lang formulierten Sätze führt uns der Autor durch das überschaubare Dasein die Arnolph Archilochos, einem naiven Unterbuchhalter in einem Schweizer Konzern, der sowohl Geburtszangen als auch Kanonen herstellt. Als er sich eines Tages dazu entschliesst, eine Frau in sein behütetes und armes Dasein zu lassen, überfällt ihn das Glück. Denn neben der Innigkeit mit seiner Liebsten, erfährt er obenauf noch die Bewunderung und Anerkennung durch die Gesellschaft und steigt sowohl beruflich als auch finanziell in Atem beraubender Geschwindigkeit auf. Als ihm aufgeht, dass der Engel der Unschuld an seiner Seite, auch eine Femme fatale in sich birgt, stellen sich die Werte in seinem fest gefügten moralischen Weltbild auf dramatische Art um ...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Subtil, humorvoll, böse - großartig!, 10. August 2007
Dürrenmatt gab dem kurzen Roman oder der langen Erzählung "Grieche sucht Griechin" den Untertitel "Eine Prosakomödie". Wer die großen Komödien Dürrenmatts - vor allem "Die Physiker" und "Der Besuch der alten Dame" - kennt, wird tatsächlich auch in diesem Prosatext vieles finden, was Dürrenmatt als Bühnenautor auszeichnet. Zu nennen wären da: Fabelhafte Dialoge, der doppelte Boden der Sprache, die bitterböse Gesellschaftskritik verpackt in einer flüssigen und freien Sprache sowie die tiefere Botschaft, die unterschwellige philosophische Aussage des Geschriebenen. Aber vor allem, und das macht Dürrenmatt kaum einer nach, der subtile, pechschwarze Humor. Alle bekommen hier einmal wieder ihr Fett weg, die Kirche, der Staat, die Spießbürger und die Gesellschaft überhaupt.
Das Buch enthält neben "Grieche sucht Griechin" auch noch zwei kürzere Prosatexte Dürrenmatts: "Mister X macht Ferien", eine Persiflage auf Himmel und Hölle (leider nur als Fragment vorhanden, der Großteil der Handlung ist nicht ausformuliert, sondern liegt nur als Entwurf vor) sowie die Groteske "Bericht über den Stand des Zeitungswesen in der Steinzeit", ein kurzer und meiner Meinung nach etwas schwächelnder Bericht eines Redakteurs der Steinzeitpresse.
Dürrenmatt ist sowohl ein Meister der Dramas als auch der Prosa. Wer subtilen und durchaus auch etwas bösen Humor mag, dem rate ich dringend zur Lektüre von "Grieche sucht Griechin", für Dürrenmattliebhaber ist es ohnehin ein Muss.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Grosser Unterhaltungswert garantiert, 19. November 2002
Rezension bezieht sich auf: Grieche sucht Griechin: Eine Prosakomödie (Taschenbuch)
Ein unbedeutender, unscheinbarer, in nichts auffallender Büroangestellter, welcher sich mehr schlecht als recht durchs Leben schleicht, erlebt einen vehementen Aufschwung als sich auf seine Kontaktannonce eine junge Frau meldet. Dürrenmatts Werk besticht auf den ersten Blick sicherlich nicht durch einen extravaganten Inhalt, handelt es sich zu Beginn salopp ausgedrückt doch lediglich um eine übertriebene Liebesgeschichte, in der die Liebe jegliche Wunden zu heilen scheint und das Leben erst richtig lebenswert macht. So geht das Aufflammen der Liebe für den unbeholfenen Unterunterbuchhändler Hand in Hand mit der plötzlichen Wertschätzung aller Mitmenschen, einer unerwarteten kirchlichen Karriere und der Beförderung zum Generaldirektor. Alles scheint sich zum guten gedreht zu haben, er konnte der Armut entfliehen und sieht sich selber das erste Mal in einer hohen gesellschaftlichen Stellung, ist angesehen und wird geschätzt. Bis zu diesem Zeitpunkt geschieht alles so einfach, so problemlos und so ohne Hindernisse, dass man die sich in grossen Schritten nähernde Wendung förmlich riechen kann. So überrascht es den Leser/die Leserin wohl kaum, dass eben diese dann auch wirklich eintrifft...
Die angesprochene Kehrtwendung ist ohne Zweifel nicht der Höhepunkt von „Grieche sucht Griechin" (auch wenn dies durchaus den Anschein haben mag), zu sehr wird man auf ein solches Ereignis (wenn auch indirekt) vorbereitet und zu viele deutliche Hinweise lassen sich in dem vorangegangenen Text diesbezüglich finden. Auch wenn die Prosakomödie (so der Titel) am Schluss doch noch mit Unvorhergesehenem aufwartet, vermag dies den Inhalt nicht sonderlich zu bekehren.
Nicht, dass der Inhalt keine Anerkennung verdienen würde - es ist eine anregende und amüsante Geschichte von grossem Unterhaltungswert - doch Dürrenmatts Werk besticht meines Erachtens durch ganz andere nennenswerte Merkmale, welche den Inhalt um ein Mehrfaches übertreffen und dem Buch letztendlich eine hohe Qualität verleihen. Der Autor schafft es einmal mehr durch seine Sprache den Leser/die Leserin zu packen, eine Sprache, die von einer immensen Klarheit, Unkompliziertheit und nicht zuletzt von ihrer Natürlichkeit lebt. Das Lesen bereitet einem Vergnügen und auch die immer wiederkehrende Ironie sowie der für Dürrenmatt typische Sarkasmus machen die Lektüre zu einem wahren Genuss. Letzten Endes ein tolles Buch, wenn auch nicht das beste des Autors!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kleines schönes Buch, 12. Januar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Grieche sucht Griechin: Eine Prosakomödie (Taschenbuch)
"Grieche sucht Griechin" ist sicherlich nicht das bekannteste Buch Dürrenmatts, wohl aber eines seiner schönsten. Es ist nicht so dramatisch wie "Das Versprechen" oder "Der Verdacht", nicht so bitter wie "Die Ehe des Herrn Mississippi" oder "Der Besuch der alten Dame", die Geschichte liest sich eher wie ein modernes Märchen - und das schönste: sie endet mit einem Happy-End. Sicherlich, Dürrenmatt hat hier - wie auch bei seinen schwarzen Komödien - dermaßen übertrieben, daß das ganze sehr unglaubwürdig daherkommt. Die Geschichte erinnert mich ein wenig an "Drei Männer im Schnee" von Erich Kästner, ebenfalls ein modernes Märchen, in dem ein armer, aber sympathischer Tropf allen widrigen Umständen zum Trotz sein Glück findet. So auch hier. Ein schönes Buch für geruhsame, entspannte Stunden - mit einem eigenen - seichten - Schluß für diejenigen, die das Buch aus öffentlichen Leihbibliotheken ausgeliehen haben. Aber man kann es auch kaufen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Satirismus Dürrenmatt - latent bösartig - offenkundig genial, 7. November 2006
Rezension bezieht sich auf: Grieche sucht Griechin: Eine Prosakomödie (Taschenbuch)
"Grieche sucht Griechin" - eine Prosakomödie Dürrenmatts über maligne Relevanz des Geldes, Machtstreben aber auch ein Appell an die Liebe, die einzige Option über die Unsinnigkeit und des Übel der Welt hinwegzusehen und schlussendlich doch zum Scheitern verurteilt.

Mit diesem satirisch brillianten Roman hat es der Meister der Tragikkomödie erneut geschafft, die brüchigen Standbeine unseres Gesellschaftsdasein latent zu Fall zu bringen und seinen Leser nicht nur köstlich zu unterhalten sondern auch durch seinen heiter verpackten Zynismus zu besinnen.

Konträr zu "Der Besuch der alten Dame" oder auch "Die Physiker" macht hier der Autor von einem Prosastück Gebrauch um "das Rätsel an Unheil" sprich die Welt in aller Zweifel zu ziehen.

Kurzum: Grieche sucht Griechin Ein lesenswertes Buch von einem indiskutablen Autor.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wirklich lesenswert, 19. November 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Grieche sucht Griechin: Eine Prosakomödie (Taschenbuch)
Ein liebevoll boshafter Spiegel für unsere Gesellschaft.
Grieche sucht Griechin, sicherlich kein sehr auffälliges Buch, dafür aber eine absolute Bereicherung für jeden Literaturinsider.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spaß pur!!!, 12. August 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Grieche sucht Griechin: Eine Prosakomödie (Taschenbuch)
Ein wirklich witziger, heiterer Roman von Friedrich Dürrenmatt, der ansonsten auch schon durch etwas schwermütigere Kost aufgefallen ist. Wer den "Besuch der alten Dame" gelesen hat, wird von Dürrenmatt nicht unbedingt eine witzige Groteske erwarten.
"Grieche sucht Griechin" erzählt die Geschichte von Arnolph Archilochos (ist der Nachname Lautmalerei oder hat er tatsächlich griechische Wurzeln?), einem Unterunterbuchhalter in einem großen Rüstungsunternehmen. Archilochos ist ein ganz armes Schwein. Er ist in mittlerem Alter, verdient wenig, wohnt in einer kleinen Pension in einer Schweizer Großstadt fernab vom warmen Pelopponnes und muß zu allem Überfluß noch die verbrecherische Familie seines Bruders, eines kriminellen Versagers, mit durchfüttern. Alles, wonach er sich sehnt, ist eine einfache Frau, am liebsten eine Griechin. Als er eine entsprechende Anzeige aufgibt, meldet sich darauf umgehend eine absolut umwerfende Traumfrau, in die sich Archilochos sofort verliebt - und zu seiner großen Überraschung auch sie in ihn. Von diesem Moment an ist ihm das Glück hold, und er wird quasi über Nacht in höchste gesellschaftliche und wirtschaftliche Sphären erhoben. Es scheint, als sei eine Glückssträhne angebrochen. Woher all dieses Glück stammt, stellt sich allerdings erst am Schluß heraus ...
Dieser gut lesbare und heitere Roman gehört in meinen Augen zu dem Besten, was Dürrenmatt je geschrieben hat. Ich hatte großen Spaß!!! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ironie - wie sie nur selten zu finden ist, 28. Januar 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Grieche sucht Griechin: Eine Prosakomödie (Taschenbuch)
ich habe diese Werk eigentlich nur deshalb gekauft, da ich den Titel recht ansprechend fand und gern Werke von Dürrematt lese. Jedoch hatte ich nicht mit einem so verblüffenden Roman gerechnet, der mich bereits nach den ersten Seiten so zum schmunzeln gebracht hat.
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Grieche sucht Griechin: Eine Prosakomödie
Grieche sucht Griechin: Eine Prosakomödie von Friedrich Dürrenmatt (Taschenbuch - 1992)
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