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Von der Schönheit des Guten: Betrachtungen und Beobachtungen
Format: TaschenbuchÄndern
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45 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Januar 2007
Ein Buch für das Herz, die Seele und ganz nebenbei ein wunderbarer Lebensratgeber. Den Inhalt diese Buches habe ich regelrecht aufgesogen. Bestimmte Passagen mußte ich immer und immer wieder lesen, weil sie soviel Wahrheit enthalten. Emerson ist wirklich begnadet, er formuliert Lebensweisheiten so klar und brilliant - es sind Tatsachen aus allen Lebensbereichen, die viele Menschen ahnen oder spüren, aber selbst nie in Worte fassen könnten. Zum Beispiel aus dem Kapitel "Glaube": " Unsere ganze Entwicklung ist ein Sichauseinanderfalten, wie das Knospen einer Pflanze. Zuerst hat man einen Instinkt, dann eine Meinung, dann ein Wissen, wie die Pflanze Wurzel, Blüte und Frucht hat. Vertraue auf den Instinkt bis zum Ende, auch wenn du dir nicht immer über ihn Rechenschaft geben kannst. Vertraust Du ihm bis zum Ende, so wird er zur Wahrheit ausreifen, und dann wirst du wissen, warum du glaubst". Oder auch: " Aber liebe sie, und sie werden dich fühlen und an dir immer ihre Freude haben..." Ein durchweg positives Buch, das viele Antworten gibt und Freude verbreitet. Unbedingt kaufen und sich viel Zeit und Ruhe nehmen, um es genießen und wirken lassen zu können.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Mai 2010
Wer Emerson und Friedell schon schätzen gelernt hat, wird an diesem schönen Bändchen sein Vergnügen haben. Wer die Beiden noch nicht kennt, dem sei gesagt, ihn erwartet ein umfassender Einblick in die Gedankenwelt Emersons, sowie ein hervorragenden Erzähler und Kenner dieser (der ausgewählt, übersetzt und neu zusammensetzt). Denn wie in seinen anderen Werken (etwa der Kulturgeschichte), gelingt es Friedell ein komplexes und sehr facettenreiches Thema (hier das Vermächtnis Emersons) kurzweilig darzustellen, ohne das man irgendetwas wesentliches vermissen würde.

Die Perspektive die dieses hier ermöglicht, ist der Einfall von Friedell, Emerson als amerikanischen Montaigne zu lesen und seine Gedanken in Form der Essais zu präsentieren. Dazu schreibt Fridell in seiner Einleitung: 'In der Tat hat kaum ein Schriftsteller ' selbst Platon nicht ' einen so dauernden Einfluß auf Emersons Denk- und Ausdrucksweise genommen wie Montaigne. Die locker Form der Darstellung, die zwanglose die verschiedenartigste Gedanken aneinanderreiht, die derbe, bildkräftige Sprache, die Lebendigkeit und die Wirklichkeitstreue der Schilderung, die unerschütterliche Wahrheitsliebe, der leidenschaftliche Drang, durch den Schleier der oberflächlichen Alltagsmeinungen und kritikloser Überlieferungen an den wahren Kern aller Lebensverhältnisse zu dringen ' dies alles sind schriftstellerische Charakterzüge, die Emerson und Montaigne in gleichem Maße eigen sind.' Und es ist genau dieser Emerson der in diesem Büchlein präsentiert wird. Kurze Abschnitte aus dem gesamten Werk Emersons werden thematisch sortiert und lose hintereinander vorgetragen, eben wie die Essais von Montaigne.

Weshalb aber das Ganze? Der erste Abschnitt, gleichmal mit ' An den Leser ' überschrieben, sagt dazu: 1. ' ' Es gibt ebenso gut ein schöpferisches Lesen, wie ein schöpferisches Schreiben gibt.' Und genau zu diesem will uns diese Büchlein einladen, Emerson nicht nur zu rezipieren sondern zu denken. Aber wäre es da nicht besser die Gedanken Emerson im Original zu lesen, um den 'wirklichen' Emerson zu bekommen? Dazu lässt Fridell Emerson gleich nochmals im Anschluss an den ersten Abschnitt sagen: 2. ' ' Alles was an einem Buch wirklich hervorragend ist, das ist auch übersetzbar ' Wenn ich ausländische Bücher, die schon in meine Muttersprache übertragen wurden, im Original lesen wollte, so wäre es geradeso, wie wenn ich über den Charles River schwimmen wollte, um nach Bosten zu kommen.'

Also noch irgendwelche Fragen '
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52 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Januar 2006
„Kinder des Waldes“, so nannte Emerson die Gedanken dieses Buches, eine Sammlung verdichteter Verse, die sich mühelos ins Gedächtniss meiseln: unvergesslich, atemberaubend!
Eines der ganz wenigen Werke der westlichen Literatur, das Wahrheit und Dichtung in so vollendeter Schönheit vereint, das einem vor Ehrfurcht die Tränen rollen, während man auf die Knie sinkt und diesem Meisterwerk huldigt.
Eines der grössten, vielleicht DAS Grösste Meisterwerk amerikanischer Literatur. Meine Einschätzung und aufrichtige Verehrung für das Werk -wie auch für den Autor dieser herrlichen, erhabenen Zeilen, gründen sich auf Emerson´s tiefe Einsichten in die Wahrheiten transzendentaler Welten und deren Gefühlsentsprechungen, die er in so vollendetem Stil und bestechend klarer Sprache vorträgt, das uns die Sinne taumeln, während wir mit jedem Wort der Schönheit der schlichten Wahrheit lauschen, die keinen Zweifel an der Echtheit seiner Empfindungen lässt; und das alles serviert uns Emerson mit so bedrohlich-scharfer Intelligenz, das wir verloren und voller Angst im Raum herumtrieben, wäre da nicht sein heiter-weiser Stil, der uns inmitten der Schwebe als Kompass diente.
Auf jeder Seite habe ich so viele, geniale Zitate gefunden und notiert, dass am Ende mein Block ebenso dick war wie das Buch.
Bei Emerson bekommt man keine seichten Allerweltseinsichten in Welt, Weib & Wein, sondern transzendentale Erkenntnisse von einem Mann, der lebt, wovon er kündet.
Die zahlreichen Prediger in seiner Familie dürften dem Ausreifen seines Dichterkopfes und der Veredelung seiner Sprache kein Hinderniss gewesen zu sein, im Gegenteil, sie scheinen sie noch vertieft zu haben. Emerson´s Geist entschwebt dem Banalen, dem Profanen auf natürliche Art –weil er just keine Ahnung davon besitzt- er triumphiert über jegliche Naturverzückung; leblose, aus verstaubten Fäden der Metaphysik gesponnene, theologische Glaskästen, sucht man vergeblich.
Ein Buch, dass ich noch auf meinem Sterbebett lieben werde; verfasst von einem Genius, der die Jahrhunderte überdauern wird. Das Werk Emerson´s kann nicht ausreichend gewürdigt werden. Kein Wunder, dass Emerson schon zu Lebzeiten als Prophet verehrt wurde. Hätte Emerson eine Orthodoxie zur Verehrung seiner Person hinterlassen, gäbe es heute eine 6. Weltreligion.
Für den, der Emerson liest, gewinnt das Wort „begnadet“ eine neue Bedeutung. Emerson empfängt seine Einsichten direkt aus den lichten Höhen, aus denen er lebt und spricht; anders als Goethe, der wie eine gigantische Enzyklopädie das Wissen der Welt aufsaugte, ohne je etwas Rechtes über sie zu wissen.
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33 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 14. Februar 2006
Ich habe lange gebraucht, um zu erkennen, dass ein Denken und Reden vom Ich her nicht unverbindlich zu sein braucht; dass jemand vielleicht gerade deshalb vage formuliert, weil er etwas zu sagen hat. Dieses wurde treffend über Emerson im Zusammenhang mit den amerikanischen Transzendalismus gesagt.
Wie alt er ist und wie jung er werden wird, war die Frage Nietzsches und dieses Buch zeugt von einer überdauernden Klarheit, dass ewige Jugend dem Buche gilt, weil der Inhalt zeitlos an alle Generationen hängt bzw. auf diese einwirkt. Das Herz in der Natur, so kann man sagen, ist die Ader, der Motor des Wortes, ("Die großen Gedanken kommen aus dem Herzen") allerdings wohl dosiert, wo Emerson doch selber sagt, "dass im Zuhören mehr Segen und Größe liegt als im Reden".
Seine großartige Berühmtheit in den Staaten, die ihn schon zu Lebzeiten zu einem Propheten machten, verdankt er letztendlich seinem konsequenten Selbstbezug seiner Gedanken und Einsichten.
Er sagt: "Ein vollkommener Mann hat keine anderen Hilfsmittel nötig als die Wirkung seiner persönlichen Gegenwart" und genau so entsprach er den Worten durch Taten.
Seine Präsenz, heute noch in den Worten, ist dadurch wiederbringlich, nahezu ewig und wird es immer sein.
Seine Ideen und Gedanken entnahm er der Natur und seinem Gefühl, dem Herzen. Sein Vorbild war Michel de Montaigne, der mit gleicher Intensität, Direktheit und Leidenschaft seine "Essais" verfasste und vielleicht noch Platon, der unzertrennlich verbunden ist mit seinem Werk "Phaidon", aus dem Ralph W. Emerson eine gewisse Kraft der Leichtigkeit (Sokrates' Gedanken am letzter Lebenstag werden beschrieben) entnommen hat.
Dieses Buch: Eine Empfehlung bis zum Lebensende.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
vertrauliche Mitteilungen und Seitenbemerkungen, die allen anderen verborgen bleiben und nur für ihn bestimmt sind. Jeder muss die Kunst des guten Lesens für sich neu entdecken. Es gibt ebenso gut ein schöpferisches Lesen, wie es ein schöpferisches Schreiben gibt." Ralph Waldo Emerson (1803-1882)
Und genau das macht dieses Buch so lesenswert. In dem Buch findet man viele unterschiedliche Gedanken, Reflektionen und Betrachtungen, die teilweise auf reiner Naturbetrachtung beruhen. Das Buch ist dabei witzig, tiefsinnig und es werden wunderbare Wortbilder verwendet. Das Buch wird man immer mal wieder lesen und wird dabei neue Gedanken finden, die einen berühren. Die Themen des Buches handeln von der Illusion, den geistigen Kräften, dem Selbstvertrauen, der Wahrheit, der Weltenseele, der Freundschaft, dem Alter, dem Schicksal, dem Mut, der Schönheit, usw.

Lesenswert!

Zitate aus dem Buch:

"Für mich sind Geldangelegenheiten von untergeordneter Bedeutung; Liebe, Treue, Aufrichtigkeit des Charakters, menschliches Streben, das sind meine Heiligtümer."

"Der Mensch ist eine edle endogene Pflanze, die wie die Palme von innen nach außen wächst."
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. April 2014
ist von Ralph Waldo Emerson, nicht von Egon Friedell

bitte korrigieren Sie dies, falls es wichtig ist, sonst ist
mir es egal.
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am 7. Februar 2014
Gefällt mir sehr gut vom Schreibstil und hat auch sonst eine sehr kritischen Blickwinkel zur Welt dargestellt! Top Henry! Ich kann das Buch nur weiterempfehlen und wünsche euch viel Spaß beim Lesen!
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14 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Emerson schöpft aus zwei Quellen, die immer frisch bleiben: aus der Natur und aus seinem Herzen. Daher hat er allen Menschen und allen Zeiten etwas zu sagen.
1803 in Boston geboren, beendete Ralph Waldo Emerson nach drei Jahren seine Berufstätigkeit als Prediger. Wer ein Mensch sein will, der muß Nonkonformist sein - so die Überzeugung, der er folgte. Er selbst nannte seine Gedanken Kinder des Waldes, seine an Montaigne geschulten Essays galten als die intellektuelle Unabhängigkeitserklärung Amerikas. Schon zu Lebzeiten wurde er als Prophet verehrt, sein Tod 1882 von ganz Amerika betrauert.
ich habe mir dieses buch zugelegt und bin begeistert, ich kann nur zum kauf empfehlen
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