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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen durch die Pfützen gepatscht, ein unbeschreibliches Vergnügen
Nach dem ersten Durchlesen fällt die Detailtreue auf. Meisterhaft die Beschreibung des Zusammentreffens von Jonathan Noel mit der Taube. Ihr kaltes ausdruckloses Auge, das ihm das Blut in den Adern gefrieren lässt (vielleicht dem „Geierauge" des Alten aus der Kurzgeschichte „Das verräterische Herz" von Edgar Allan Poe entlehnt?).
Meiner...
Veröffentlicht am 1. August 2004 von D. Claudio

versus
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen It's hard to pigeon-hole this book
As other reviewers have pointed out it is less than a fully developed novel but a bit more than a short story. For one thing there is only a single character'Jonathan Noel. There is hardly any dialogue, and almost no interaction between Jonathan and any other human. Even the pigeon of the title makes only a cameo appearance. This is a tale of Jonathan's mind, spirit,...
Veröffentlicht am 19. November 2007 von Stephen Schwartz


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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen durch die Pfützen gepatscht, ein unbeschreibliches Vergnügen, 1. August 2004
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Taube (Hors Catalogue) (Taschenbuch)
Nach dem ersten Durchlesen fällt die Detailtreue auf. Meisterhaft die Beschreibung des Zusammentreffens von Jonathan Noel mit der Taube. Ihr kaltes ausdruckloses Auge, das ihm das Blut in den Adern gefrieren lässt (vielleicht dem „Geierauge" des Alten aus der Kurzgeschichte „Das verräterische Herz" von Edgar Allan Poe entlehnt?).
Meiner Meinung nach lebt das Büchlein von den Begebenheiten, die allesamt banaler nicht sein könnten, im pedantischen Räderwerk des Wachmannes aber zur existentiellen Bedrohung werden: die regungslos verharrende Taube vor seinem Zimmer, der Wechsel ins Hotelzimmer, das Mittagessen im Park unweit eines Clochards, der rücklings auf der Bank sein Mittagsschläfchen hält, der Riss in der Hose...
Gegen den Schluss der Geschichte verfliegt die Verzweiflung und die Wut des Hauptdarstellers, er scheint gar Lust am neuen Lebensgefühl zu bekommen, indem er mit kindlicher Freude und Ausgelassenheit auf dem Nachhauseweg keine Pfütze auf den Gehsteigen Paris auslässt und sich über die Spritzer amüsiert. Ein geradezu anarchistisches Gebaren für Jonathan Noel ...
Unklar bleibt mir der Schluss, wo der ordentliche Wachmann alles wieder so vorfindet, wie ers Jahrzehnte hindurch gewohnt war. Kein Taubenkot mehr verspritzt auf der Diele, weit und breit auch keine Taube mehr. Kehrt Jonathan Noel in sein gewohntes Leben zurück als wär alles nur ein böser Traum gewesen? Oder werden die so einschneidenden Erlebnisse ihn aus seiner Bahn werfen? Der Schluss lässts offen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nachdenkliches Werk über die Einsamkeit, 31. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Taube (Hors Catalogue) (Taschenbuch)
Jonathan Noel hat ein sehr bewegtes Leben hinter sich: Seine Eltern wurden in ein Lager gebracht, woraufhin er zu seinem Onkel ziehen musste und versteckt wurde. Nach dem Ende des Krieges drängte sein Onkel ihn erst dazu in die Armee zu gehen und dann eine Frau, die er noch nie zuvor gesehen hat, zu heiraten. Allerdings wird er von ihr wieder ziemlich schnell verlassen. Nun möchte Jonathan nichts weiter als ein ruhiges und ereignisloses Leben. Sein ganzes Leben ist vorrausgeplant, doch als eines Tages eine Taube vor seiner kleinen Wohnung steht, gerät dieses vollkommen aus den Fugen.........
Bis vor kurzem kannte ich Patrick Süßkind nur als den Autoren von das Parfüm - was ich sehr schade finde, da die Taube für mich fast noch besser als das Parfüm ist. Süßkind verarbeitet hier einiges an Kritik an die Gesellschaft und an das Alleinsein. Besonders gut waren die Beschreibungen über Noels Ängste, z. B. der Ekel vor der Taube oder auch seine Gefühle gegenüber der Welt, als er seinen Wachdienst verrichtet. Genau wie in das Parfüm war seine Art zu schreiben wieder einmal klasse. Ich liebe es wie er kurze Sätze aneinander reiht. Fazit: Tolles gesellschaftkritisches Buch, das zum Nachdenken anregt.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Mann und die Taube, 1. März 2006
Von 
Leif Boysen (Wassersleben, Harrislee) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Taube (Hors Catalogue) (Taschenbuch)
Patrick Süskind kommt es nicht auf die Menge an. Gemessen am Grad seines Ruhms, hat er wenig geschrieben. Und das hat es in sich: "Das Parfüm" und "Die Taube" haben beste Chancen, auch in hundert Jahren noch veröffentlicht zu werden. "Die Taube" ist ein kurzer Roman, von einem Mann berichtend, der bescheiden lebt und seinen tristen Alltag durchsteht. Er legt keinerlei Wert auf soziale Kontakte. Er lebt nur für seine Arbeit, zu der er morgens geht und von der er abends heimkommt - und eines Abends sitzt eine gurrende Taube vor der Tür des kargen Dachzimmers, das er bewohnt. Und diese eine Taube verändert sein Leben auf entscheidende Weise... Kurzweilig geschrieben, voller unterhaltender Wendungen, und dennoch von puristischer Eleganz, denn es gibt in diesem Roman nur zwei Protagonisten: Den Mann und die Taube...
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein perfekter Süßkind, 20. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Taube (Hors Catalogue) (Taschenbuch)
Auch bei dieser Kurzgeschichte von Süßkind kommt sein Hang zum Außergewöhnlichen zum Vorschein. Ganz trocken und todernst beschreibt er uns die Geschichte eines Mannes, der sein ganzes Leben lang das Gleiche tut bis zu dem einen Tag, an dem eine Taube sein Leben völlig verändert und ihn aus der Bahn wirft.
Süßkind liebt es, uns Leser in seine eigene Welt hinein zu tauchen und uns für einen kurzen Moment selbst an uns zweifeln zu lassen. Er pickt sich Alltagsgeschichten heraus und macht daraus einen "Thriller" der Extraklasse, wie ihn der Protagonist wohl durcherlebt. Die Taube steht für Höhe, Freiheit, aber auch für Aufdringlichkeit und Schmutz. Sie sind die "Ratten der Lüfte", wie man sie oft nennt. Für den Protagonisten jedoch waren so etwas wie Tiere oder auch andere Menschen, die plötzlich in sein Leben treten, alles andere als normal. Plötzlich sitzt eine Taube vor seiner Tür und starrt ihn auch noch so dumm an! Ein Schock für ihn, damit hatte er nicht gerechnet. Und sie verschwindet einfach nicht! Der Protagonist wird in seinem tiefsten Inneren durcheinander gebracht und zerstört, seine alltäglichen Rituale von einem Tier gestört. Das zerreist ihn innerlich. Er wird aus seinem Alltagstrott heraus gerissen und muss sich nun unabwendbaren Gefahren stellen. Das ist zu viel für ihn. Er denkt über Selbstmord nach. Er weiß, dass er diesen Veränderungen nicht standhalten kann und merkt, dass solche Gefahren wohl noch öfters auf ihn zukommen werden. Wie soll er das alles schaffen?
Gut erzählt und mit dem kleinen Wink, immer auf der Hut zu sein.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Geniestreich!, 10. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Die Taube (Hors Catalogue) (Taschenbuch)
Die sprachliche Dichte und die Präzision der Sätze, der Worte Süskinds beeindrucken erneut. Auf solch kurzer Strecke - das Buch hat weniger als 100 S. - eine derartige Intensität zu zaubern, dürfte nur wenigen Schriftstellern gelingen. Ähnlich wie in "Die Geschichte von Herrn Sommer" wird vor dem Leser das Universum des Protagonisten ausgebreitet, das unvorhergesehen eine Veränderung erfährt - und am Ende findet ein Mensch zu sich selbst. Das ruhige und in jedem Punkt vorhersehbare und geplante Leben des Wachmanns Jonathan Noel nimmt einen unerwarteten und in seinem Empfinden dramatischen Lauf, als eines Tages eine Taube vor seiner Tür sitzt und ihn fast am verlassen seines Zuhauses hindert... Der weitere Verlauf wird für Jonathan Noel zur Apokalypse und der Leser will das Buch nicht aus der Hand legen (übrigens ein Effekt, der sich auch bei "Das Parfum" und "Die Geschichte von Herrn Sommer" einstellt). Fazit: Süskind ist ein schriftstellerisches Genie, bei dem sich die Frage stellt: Wäre er auch so gut, wenn er - wie viele seiner Kollegen - Jahr um Jahr ein neues Werk verfassen würde?, oder hat er in den wenigen Werken, die uns vorliegen, seine gesamte Energie verbraucht und schenkt uns deshalb keine weiteren? Die Antwort auf diese Frage wird wohl ewig Süskinds Geheimnis bleiben...
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Taubenseiche, 16. Juli 2003
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Taube (Hors Catalogue) (Taschenbuch)
Ein Buch, das trotz des gewaltigen Schattens (damit meine ich den, der sein Meisterwerk "Das Parfüm" wirft), in dem es steht, dennoch äußerst gehaltvoll und voller Fülle an so herrlichen Details ist, die man aus seiner eigenen unmittelbaren Umgebung nicht kennt. Süskind versteht es herrlich, den Leser in den Kopf des Protagonisten zu transplantieren. Sämtliche Gedankengänge, Emotionen und Gewohnheiten mitzudenken, mitzuspüren mitzuerleben.
So trefflich beschreibt er das Leben eines Menschen, der sich den denkbar unkreativsten und widerstandslosesten Weg zu leben gewählt hat, der nur existieren kann. Offen hingegen läßt Süskind, ob diese Lebensweise aus dem Umgang mit seinen Eltern her resultiert, demnach also eine Schüchternheit und Zurückhaltung generell gegen alles Lebendige und Energetische ist.
Mit reichhaltiger Fülle an sprachlicher Farbenvielfalt wird geschildert, wie ein Mann eines Tages seines Lebens vor die Plan- und Hilflosigkeit seines eigen Selbst gestoßen wird. Eine Begebenheit, nämlich obige, läßt seine Existenz aus seinen wohlgefertigten Fugen gleiten.
Ein Tag der Interaktion und Teilnahme am Leben ist gefordert von unserem Helden, der unwillig aber durch die Not gezwungen diese Prüfung besteht. Die Routine seines Alltags, sein Rahmen in dem er lebt, wird unfreiwillig durchbrochen.
Süskind illustriert sehr trefflich, satirisch, Komponenten unseres eigenen alltäglichen Lebens. Wem während des Lesens nicht ein verlegen, erstauntes Grinsen entkommt, der hat nicht richtig zugelesen; sich selbst noch nicht ertappt, äußerst exzentrische Gedanken denkend.
In jedem steckt ein Stückchen Jonathan Noel. Hat man ihn entdeckt kann man herzhaft lächeln über die merkwürdigen Eigenheiten, die er tatsächlich besitzt.
Ein Meisterstück zeitgenössischer Prosa.
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29 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Taube, die keinen Frieden bringt, 20. Juli 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Taube (Hors Catalogue) (Taschenbuch)
Ganz anders als "Das Parfüm" und doch ein typischer Süskind ist der Roman "Die Taube". Diesmal nimmt Süskind den Leser nicht mit in die faszinierende Welt der Düfte, er läßt ihn teilhaben an jenen vierundzwanzig Stunden, die einen so großen Einschnitt im Leben des Jonathan Noel bedeuten. Jonathan ist seit Jahrzehnten Wachmann einer Pariser Bank, lebt in einem kleinen Chambre de Bonne im 7. Arrondissement und hat sowohl seine winzige Behausung als auch sein Leben wohlgeordnet. Nein, sein Leben ist nicht wohlgeordnet. Es ist penibel geordnet, übergenau legt Jonathan seine täglichen, immer gleichen Abläufe fest, ein Pedant des Monotonunaufregenden. In diese Welt des Engstirnigen, Ängstlichen, fast Autistischen bahnt Süskind dem Leser einen Eingang,die Räume, das innere, zwanghafte Gefangensein des Jonathan in seiner Welt läßt er den Lesenden ähnlich intensiv spüren und nachempfinden wie die Macht des Duftes im "Parfüm". Plötzlich wird Jonathans abgeschottet-friedlicher Lebensraum durch das bloße Auftauchen, der kurzen Begegnung mit einer verirrten Taube aus dem Lot gerissen. Komplett und scheinbar unwiderruflich scheint sein sorgsam aufgebauter Mini-Kosmos zerstört. In völliger Not gerät Jonathan in schier ausweglose Panik und mit ihm der Leser, der einerseits nicht versteht, warum eine Taube eine solche Wirkung haben kann, der andererseits aber mitgefangen ist in Jonathans Hilflosigkeit, die Süskind so vortrefflich darstellt in detaillierten, fesselnden Beschreibungen, in oft Thomas-Mann-artigen Satzlängen und kunstvoller Darstellungen menschlicher Neurosen und Zwänge. Einmal in die Hand genommen, legt man das Buch erst mit der letzten Seite wieder fort. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für Freunde merkwürdiger Gestalten, 4. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Die Taube (Hors Catalogue) (Taschenbuch)
Jonathan Noel ist Wachmann in einer Bank und führt auch sonst kein sonderlich aufregendes Leben. Im Prinzip will er das nicht; er freut sicher lieber darauf, in seinem kleinen Zimmer wie eine Perle in einer Muschel zu leben. Anstatt große Ziele in Aussicht zu setzen, zählt er die Wochen, bis er seine kleine Manserade abgezahlt hat und überlegt sich, welches seiner paar Bücher, die er besitzt, er wohl als nächstes zu x-ten Mal durchlesen wird.
Doch eines Tages wird seine unendlich starre Routine durcheinander geworfen: Auf dem Weg aus seinem Zimmer steht plötzlich eine Taube auf dem Flur, die sein Leben völlig aus der Bahn wirft....
Süskinds "Die Taube" ist eine herrliche Geschichte, wie sie skurriler kaum sein könnte. Sie beschreibt das unendlich langweilige Leben eines Außenseiters, das so öde ist, dass es schon wieder interessant ist. Dabei gelingt es Süskind vortrefflich, den Leser in diese Tristesse hineinzuversetzen. Die Beschreibungen sind gewohnt herrlich - man spürt die Gefühle Noels, man erfährt seine Angst, seine Wut und man bekommt sogar Hunger, wenn er genüsslich eine Dose Sardinen verputzt.
Leider ist das Buch sehr dünn, so dass man es an einem Abend problemlos durchlesen kann. Dennoch bleibt diese absurde Erzählung noch lange in Erinnerung...
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen absolut lesenswert, 17. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Die Taube (Hors Catalogue) (Taschenbuch)
erstens muss ich sagen, dass süuskind die kunst der Karakterbeschreibung in einer weise verschönert, die einen beim lesen dieses buches förmlich dahinschmelzen lässt...dei geschichte eines kleinen mannes, isoliert lebend in seiner eigenen welt,fern ab von jeder sozialen interaktion und menschlicher berührung der plötzlich konfrontiert wird mit dem symbol der freiheit.er weiss nicht weiter, seine welt bröckelt und es scheint als wäre all die mühe zunichte. leider überwindet er nicht den sprung in die freiheit,eigentlich braucht er dies nicht,et ist zufrieden mit seinem leben,ist deshalb das unwiderrufbare streben nach freiehit und strickter weiterbildung des menschen nötig;deshalb setzt hier süskind die paradoxale frage ein,dass eigentlich jeder sein leben sol gestalten nach seien idealen und dass gezwungene freiheit selten zur freiehit des geistes führt.ein beachtliches werk,ein kunstwerk...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kleine Taube, große Wirkung., 12. Juli 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Taube (Hors Catalogue) (Taschenbuch)
Das Leben steckt voller Überraschungen. Doch genau diesen konnte sich der Spießer Jonathan Noel in Patrick Süskinds Erzählung "Die Taube" bis zu einem verhängnisvollen Augustmorgen entziehen. Vor seiner einsamen Dachkammer steht auf einmal eine Taube. Dieser Inbegriff von Chaos ist für ihn nur der Anfang einer Unglückskette, die sich durch den ganzen Tag zieht. Doch nachchdem Noel mit großer Überwindung sein Zimmer verlässt und zur Arbeit geht, reißt er sich in der Mittagspause seine Hose auf und verbringt die Nacht in einem Hotel mit dem festen Ziel sein Leben am Morgen zu beenden. Bald werden Jonathan und dem Lesenden klar, dass der Mensch nicht ohne andere leben kann. Als Noel am nächsten Tag nach Hause kommt ist die Taube verschwunden...
"Die Taube" schafft es den Lesenden zum lachen zu bringen und zwar über die abstrakten und einfachen Zufälle, die Jonathan aus dem Gleichgewicht bringen, sowie seinen skurillen Charakter, der nur so vor Verschrobenheit sprüht. Die Szenarien sind so treffend beschrieben, dass der Lesende ohne viel Zutun von der Handlung mitgerissen wird. Man lacht, leidet und freut sich über den teils vorhersehbaren Ausgang der Erzählung.
Fazit: "Die Taube" ist ein Leseerlebnis, von dem jeder noch lange zehren kann.
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Die Taube (Hors Catalogue)
Die Taube (Hors Catalogue) von Patrick Süskind (Taschenbuch - 2001)
EUR 8,90
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