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47 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Dieses Buch muß man einfach lieben...,
Rezension bezieht sich auf: Gottes Werk und Teufels Beitrag (Taschenbuch)
Das Buch beschreibt die Geschichte des Homer Well's, der im Waisenhaus St.Clouds aufwächst und irgendwie etwas anders ist als andere Kinder. Nach einigen fehlgeschlagenen Adoptionsversuchen denkt er auch im fortgeschrittenen Alter nicht daran zu gehen. Also bleibt er und wird von den Krankenschwestern und besonders von seinem "Ziehvater" Dr.Larch umsorgt. Letzterer bemüht sich auch, ihn in dem Fach der Gynäkologie zu unterweisen, damit Homer eines Tages sein Werk weiterführen wird. So plätschert das Leben in St.Clouds vor sich hin, bis eines Tages das junge Paar Wally und Candy auftaucht. Von da an nimmt Homer's Leben eine Wendung: er arbeitet auf einer Apfelplantage, wird in eine richtige Familie integriert, lernt Freundschaft und Liebe kennen. Man könnte sagen, eine völlig neue Welt erschließt sich ihm...Es gibt viele Dinge, die mich an diesem Buch fasziniert haben: zum einen besitzt Irving einen unheimlich schönen Schreibstil. Obwohl man die Handlung des Buches auch in bestimmt 200 Seiten weniger hätte beschreiben können, wird es nie langweilig, da man in Irving's Sprache so richtig schön "versinken" kann. Zum anderen dieser stetige Wechsel der Emotionen und Stimmungen zwischen Hoffnung und Resignation, Liebe und Haß, Leben und Tod... Man möchte gar nicht, dass das Buch irgendwann aufhört, da man Homer dann verlassen müßte. Kurz gesagt: eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe!!! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Hat ein Fötus eine Seele?,
Rezension bezieht sich auf: Gottes Werk und Teufels Beitrag (Taschenbuch)
Hat ein Fötus eine Seele? Nun, wer John Irving kennt, der weiß, daß er hier keine wissenschaftliche Abhandlung zu erwarten hat. Auch keine philosophische Betrachtung des Themas. Denn John Irving ist ein Geschichtenerzähler. Und er ist nicht nur irgendein Geschichtenerzähler, sondern er ist einer der besten. Und Irvings Geschichten sind nicht gerade kurz. Bei 765 Seiten kann man erwarten, eine umfangreiche Geschichte lesen zu können und eine detaillierte Geschichte. Schließlich spielt das Buch in einem Zeitraum von 30 Jahren.John Irving wird mit diesem Roman sämtlichen Erwartungen gerecht. Er hat ein grandioses Werk abgeliefert, das von vorne bis hinten hervorragende Unterhaltung liefert. Mit seiner klaren und unverblümten Art, Sachverhalte auszudrücken, wobei es mitunter auch mal recht deftig zugeht, würzt er seine Geschichte mit viel Humor und Ironie, selbst traurige Stellen liest man gelegentlich noch mit einem Grinsen. Irving erzählt in diesem Buch die Geschichte eines Waisenjungen und seine Entwicklung zum Erwachsenen, gleichzeitig aber auch die Geschichte eines Waisenhauses und seines Leiters. Wie immer packt der Autor soviel in sein Buch, daß es schwerfällt, eine Inhaltsangabe zu geben, die dem Roman gerecht werden kann. Vielleicht enthält auch deshalb der Klappentext keine solche, sondern nur Kritiken. Der Leser erkennt zwar eindeutig, welche Meinung der Autor zum Thema Abtreibung selber vertritt, doch drängt er dem Leser diese Meinung nicht auf. Ohne belehrend wirken zu wollen, zeigt er das Für und Wider sehr sachlich auf. Das Thema Abtreibung ist jedoch nicht das einzige Thema des Buches. Genauso wichtig in diesem Roman ist die Beziehung des Waisenhausarztes zu seinen Heimkindern und insbesondere zu einem der Kinder, nämlich zu Homer, für den er quasi die Vaterrolle einnimmt, ohne ihm dies jedoch mit übermäßiger Liebe, die zweifellos vorhanden war, zeigen zu wollen. Irvings Figuren sind selten ganz gewöhnliche Menschen, aber sie sind fast durchweg sympathisch und liebenswert. Durch ihre überaus detaillierte Darstellung wirken die Charaktere sehr lebendig. Man kann sich zu jedem, auch zu den Nebendarstellern, ein genaues Bild machen. Oft kritisiere ich es, wenn der deutsche Verlag den Buchtitel nicht übersetzt, sondern ihm einen neuen Titel verleiht. In diesem Falle sind beide Titel sehr gut gewählt und zutreffend. Der Originaltitel "The Cider House Rules" bezieht sich konkret auf die ausgehängten Regeln im Ziderhaus, dort, wo der Apfelwein gepresst wird. Im übertragenen Sinn bezieht er sich jedoch auf Regeln allgemein, auf Regeln, die wichtig sind, auf Regeln, die in der Gesellschaft einfach vorhanden sind, auf Regeln, die man sich selber macht, die man halten sollte, aber gelegentlich auch mal brechen muß. "Gottes Werk und Teufels Beitrag" ist für mich von den Büchern Irvings, die ich bisher gelesen habe, das Beste. Besser noch als Garp. Irving hat hier völlig auf seine abstrusen Elemente verzichtet, die doch einige seiner anderen Romane mehr oder weniger dominieren. Man kann zwar nicht von einer 100 %-ig realistischen Begebenheit sprechen, doch erwartet man dies ja auch bei Irving kaum. Dabei hat der Autor das seltene Talent, in seinen Romanen die absurdesten Figuren zu erschaffen und doch mehr Realität in das Geschehen hineinzupacken als dies manch anderem gelingt, der es beabsichtigt. Mit Sicherheit handelt es sich um eine liebenswerte Geschichte, bei der das Lesen auch über fast 800 Seiten hinweg Spaß bereitet, ohne daß man das Ende herbeisehnt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Weise Waisen,
Von
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gottes Werk und Teufels Beitrag. 23 CDs (Audio CD)
Weise WaisenDr. Wilbur Larch, Lachgas-abhängig, unorthodox, allein stehend, schrullig, verschroben aber liebenswert, ist Leiter eines Waisenhauses in Maine. Nebenbei ist er auch ein „Geheimtipp“, die letzte Hoffnung für „gefallene Mädchen“, die keinen anderen Ausweg aus ihrer Misere sehen als die gesetzwidrige Abtreibung oder die Freigabe des Neugeborenen zur Adoption. Eines dieser im Waisenhaus geborenen Kinder ist Homer Wells, der zwar mehrfach adoptiert wird, dessen neue Eltern aber fast unverzüglich sterben, ihn abwechselnd fast verhungern lassen oder beinahe zu Tode prügeln. So ergibt es sich fast wie selbstverständlich, das Homer in St. Clouds verbleibt und mit wachsendem Alter verantwortungsvollere Hilfsarbeiten für Dr. Larch oder seine jüngeren Schützlinge übernimmt. Es bleibt nicht aus, dass der Junge dem verborgenen Geheimnis auf die Spur kommt. Homer schwört, dass er niemals eine Abtreibung vornehmen wird doch es kommt anders: als eine Patientin in Lebensgefahr schwebt, bricht er sein Versprechen. Doch er kann mit dieser Belastung nicht leben und verlässt kurz darauf das Waisenhaus. Arbeit findet er auf einer Obstplantage, die berühmt ist für die Qualität ihres Cidres. Wie beim Entwicklungsroman üblich, muss Homer hier einige Gefahren und Abenteuer bestehen, um dann an seinen Geburtsort zurückkehren zu können, um nach Dr. Larchs Tod das Waisenhaus zu leiten. Das pralle Leben Einen Roman Irvings in solch knapper Form zusammen zu fassen, ist unmöglich. Vordergründig betrachtet könnte man denken, das Hauptthema des Romans sei die Abtreibungsfrage. Doch weit gefehlt. Hauptthema ist die Entscheidungsfreiheit der Frau, und dies nicht nur bezogen auf die Frage, ob sie Mutter werden möchte oder nicht, sondern alle Belange des Daseins betreffend. Da ist zum einen eine Frau und Mutter, die nach dem Schlaganfall ihres Mannes die Entscheidung treffen muss, ob sie die Plantage fortführt oder verkauft. Ihr Sohn Wally kommt als Krüppel aus dem Krieg zurück und seine Verlobte Candy muss sich zwischen Homer und Wally entscheiden. Melony, Homers dominante Geliebte in St. Clouds, muss gravierende Entscheidungen treffen, als Homer das Waisenhaus verlässt und dies ist nur eine kleine Auswahl aus der Vielzahl der angesprochenen oder angedeuteten Krisen. Die Botschaft ist dabei jedes Mal positiv, auch wenn die getroffene Wahl nicht immer die persönliche Zustimmung des Hörers findet. Sprachwitz und skurrile Begebenheiten Doch „Gottes Werk und Teufels Beitrag“ ist keine moralinsaure Studie sondern ein äußerst unterhaltsames Buch, in dem auch der Humor nicht zu kurz kommt. Wie schon aus früheren Werken gewohnt, ist sein Humor jedoch subtil, dafür allerdings chili-scharf. Rufus Becks Erfolg als Sprecher der „Harry Potter“-Bücher lässt leicht vergessen, dass er bereits vorher in seiner ruhigen, ironischen und pointierten Lesart viele Hörbücher besprochen hat. Und so kommen wir auch hier wieder in den Genuss seiner unnachahmlichen Sprechkunst, wobei er dankenswerter weise jedoch die Sperenzchen nicht zu weit treibt und sich seine Experimentierfreudigkeit für die Lesung von „… und der Halbblutprinz“ aufhebt. Fazit: Irving hat auf seine unverwechselbare Art so verschiedene Komponenten wie Witz und Dramatik, Trauer und Freude, Skurriles und Menschliches vereint, ohne dabei in irgendeiner Weise in Klischees oder Stereotypen zu verfallen. Dieses Hörbuch ist für Jeden empfehlenswert, der sich nur ein bisschen für neuere amerikanische Literatur interessiert und dabei nicht alles bierernst nimmt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Schlicht und einfach: genial!,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Gottes Werk und Teufels Beitrag (Taschenbuch)
Es ist das zweites Buch das ich von John Irving gelesen habe, und ich bin schlicht und einfach begeistert!Gerade in einer Zeit, in der immer mehr die Erfüllung der eigenen Wünsche und ein Generationen-Egoismus im Vordergrund steht, ist dieses Buch ein wundervoller Blick auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben. Freundschaft, Geborgenheit und ein unerschöpfliches Maß an Menschlichkeit. Dieses Buch sollte eigentlich jeder lesen. Danach fühlt man sich unheimlich gestärkt! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Lektionen aus der Mosterei,
Von sevenmileboots "sevenmileboots" (ludwigsburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Gottes Werk und Teufels Beitrag (Taschenbuch)
,Gottes Werk und Teufels Beitrag' dürfte den meisten Kino-Fans als Film mit Michael Caine, Charlize Theron und Toby McGuire bekannt sein. Auch für diesen Film hat John Irving das Szenario verfasst, so dass er trotz mancherlei filmbedingter Streichungen doch die Atmosphäre, die Aussage und die Dichte des Romans ins Kino übersetzt.Der Roman spielt in den Vierziger Jahren und erzählt von einem Waisenjungen namens Homer, der in einem Heim aufwächst, in dem ein welterfahrener Arzt als sanfter Übervater das Regiment führt. Heimlich führt er aus sozialen Gründen Abtreibungen durch, was den christlich motivierten Sponsoren des Heims nicht bekannt ist. Er will sich Homer als Nachfolger sichern, der aber seine Haltung nicht akzeptiert und irgendwann aus dem Heim verschwindet, um der Held seiner eigenen Geschichte zu werden. Er landet bei den Apfelpflückern auf einer Plantage, und was er dort erfährt, erteilt ihm mehr als nur eine wichtige Lektion ... Im Original heißt der Roman (und folgerichtig auch der Film) ,The Cider Haus Rules' - ein Titel, der im Deutschen natürlich unmöglich klingt, aber die Stoßrichtung der Geschichte zusammenfasst: Wer die Regeln für unser Leben aufstellt, muss sie meistens selbst nicht befolgen. Er muss nicht auf der Plantage arbeiten, nicht den Essig-Geruch einatmen, er muss sich nicht mit den sozialen Problemen herumschlagen, die sich daraus ergeben. Man könnte die Kritik an den ,Mosthaus-Regeln' durchaus als Kritik am Schöpfer auffassen, der die zehn Gebote aufstellt, sie aber selbst nicht leben muss. Allen voran das Gebot: ,Du sollst nicht töten'. Ist Abtreibung einfach Mord oder je nach Situation manchmal notwendig? Der Roman beantwortet die Frage nicht wirklich und gibt sie an den Leser zurück. Homer selbst trifft aufgrund seiner Erfahrungen seine persönliche Entscheidung, die aber die eines einzelnen ist und auch bleiben soll. Irving geht nicht von allgemein gültigen Aussagen aus, die er dann ins Leben zurück übersetzt (wie so viele deutsche Schriftsteller). Bei ihm hat das Besondere immer Vorrang vor dem Allgemeinen. Deshalb geht er von Einzelschicksalen und Geschichten aus und findet aus ihnen heraus wieder besondere Antworten. Ihm scheint das allgemein Gültige eher verdächtig zu sein: In seinen Büchern wimmelt es von Freaks, von Menschen mit besonderen sexuellen Vorlieben, mit psychischen Defekten, Behinderungen und verkorksten Biographien. Mit seinem eigenwilligen Humor schafft es der Autor aber jedes Mal, in die Misere ein positives Lebensgefühl hinein zu übersetzen. Glück ist eine Frage der Deutung, nicht der Voraussetzungen. Vielleicht ist das einer der wenigen Grundsätze, die sich aus seinem Werk extrahieren lassen. ,Gottes Werk und Teufels Beitrag' ist für Irving-Einsteiger neben ,Owen Meany' ein sehr geeignetes Buch, weil es ziemlich sparsam mit den Irving-typischen Grotesken umgeht und eine gewisse Gewöhnung an seinen Stil und seine Art ermöglicht. Aber auch, wer nur ein gutes, dickes Buch mit in den Urlaub nehmen will, wird mit diesem Roman lange unterhalten und nachhaltig zum Denken angeregt werden. Ich empfehle ihn ohne Einschränkung. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
So aktuell wie am ersten Tag,
Von Simone Stein (Forchtenberg Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Gottes Werk und Teufels Beitrag (Taschenbuch)
Prinzen von Maine, Könige Neuenglands, schöner könnte Wilbur Larch seine kleinen Waisen kaum nennen. Obwohl das Buch von den zwanziger bis in die fünfziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts spielt und von John Irving vor über 15 Jahren geschrieben wurde, sind die darin angesprochenen Themen so aktuell wie eh und je. Da geht es um die auch heute in unserem Land noch illegale anonyme Geburt, um die Abtreibung, bis hin zum Kindesmißbrauch. Gottes Werk, damit ist die Enstehung und Geburt eines Kindes gemeint und Teufels Beitrag, das ist der Beitrag, den Wilbur Larch und später auch Homer Wells leisten, nämlich die illegale Abtreibung. Das alles eingerahmt in der Geschichte des Waisenhauses St.Clouds und der Apfelfarm Ocean View. Wie immer bei John Irving begegnet der Leser großen Charakteren, die einen wärend des ganzen Romanes nicht loslassen. Und das sind nicht nur die Hauptfiguren wie Homer Wells, Wilbur Larch, Wally und Candy Worthington, sondern auch die auf der Schattenseite wie Melony, Senior und Mr.Rose. Dazu dann, die eigentliche Spezialität von John Irving, die zusätzlichen Geschichten im Roman, diesmal z.B. die Jugend- und Lehrjahre des Wilbur Larch oder auch Wallys Kriegseinsatz in Birma. Das Alles dann noch mit einem Schuß Charles Dickens und Erläuterungen zur menschlichen und animalischen Anatomie ergibt einen spannenden und auch lehrreichen Roman. Man würde sich wünschen, dass auch die Mrs Goodhalls und die Mr Gingriches von heute ihn lesen und manche Dinge aus anderen Perspektiven sehen würden.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Lügen aus Liebe,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Gottes Werk und Teufels Beitrag (Taschenbuch)
Die Hauptpersonen dieses Romans lügen, dass sich die Balken biegen. Sie lügen alle aus einem Grund: die Liebe zu ihren Mitmenschen. Dr. Larch versucht mit seinen gefälschten Geschichten sicher zu stellen, dass schwangere Frauen die Möglichkeit besitzen, zwischen Geburt und Abtreibung zu wählen. Homer und Candy verheimlichen lange ihre Liebesgeschichte, um Menschen, die sie darüber hinaus lieben, nicht zu verletzen. Dieses Buch zeigt, dass es Situationen gibt, bei denen das Leben mit einer Lüge lebenswürdiger sein kann, als das Leben mit der Wahrheit. Und dennoch zeigt der Autor, dass an bestimmten Punkten des Lebens die Verlogenheit aufgelöst werden muss, damit die Wahrheit wieder zum Zuge kommt. Dieses Buch ist absolut lesenswert, weil die Beziehungen der Hauptpersonen in einzigartiger Weise dargestellt werden und weil es einerseits tragische, andererseits aber auch humorvolle Elemente beinhaltet.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Einfach Genial,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Gottes Werk und Teufels Beitrag (Gebundene Ausgabe)
Nachdem Ich den Film "Gottes Wek und Teufels Beitrag" gesehen habe (John Irving hat auch dafür das Drehbuch geschrieben), habe ich auch das Buch mit solcher Spannung gelesen, dass ich es nicht aus der Hand legen konnte, bis ich es zu Ende hatte. und auch dann hatte ich das Gefühl, dass es hätte nie Enden sollen.Auch obschon ich die Geschichte kannte, war das Buch voller Spannung und neuer Episoden. Die Charaktere, nicht nur die, die auch im Film mitgewirkt haben, haben allesamt Interessant und Irving erzählt das Leben dieser mit solcher Bravour, dass ich es mit sicherheit nicht zum letzten Mal gelesen habe. Das Buch ist ein muss für alle - ich empfehle es wärmstens. (Auch die die den Film schon gesehen haben, sollten sich das Buch zur Hand nehmen) Irving-Fans denken, der Roman sollte niemals enden - die anderen wollen endlich missen, wie das Ende ist. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Der eigene Weg...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Gottes Werk und Teufels Beitrag (Taschenbuch)
...und den zu finden, darum geht es hier.Der rote Faden dieses Buches ist die Geschichte von Homer Wells, der im Waisenhaus St. Clouds aufwächst. Er lernt dort von Dr. Larch sowohl zu entbinden - Gottes Werk -, als auch Abtreibungen vorzunehmen - Teufels Beitrag. Letzteres allerdings nur in der Theorie, er weigert sich, Abtreibungen durchzuführen, seiner Meinung nach ist das nicht rechtens. Eines Tages lernt er Candy und Wally kennen. Er entschließt er sich, St. Clouds zu verlassen und mit ihnen nach Ocean View zu gehen, um dort auf der Apfelplantage zu arbeiten. Ein unglaublich dichtes Buch mit phantastisch gezeichneten Charakteren. Ich weiß nicht, wie Herr Irving das angestellt hat, aber ich lese drei Zeilen, und dann bin ich wirklich da drin und sehe alles vor mir. Den Film habe ich übrigens hinterher erst gesehen. Der ist ein bißchen weniger dicht und zwangsläufig reduziert, aber auch immernoch schön. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
WUNDERVOLLE GESCHICHTEN...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Gottes Werk und Teufels Beitrag (Taschenbuch)
...scheinen Irvings Spezialgebiet zu sein. Ich muss gestehen, dass ich das Buch erst gelesen habe, nachdem der Film bereits im TV zu sehen war. Von solchen Menschen halte ich normalerweise nicht besonders viel, aber da Irving das Buch ja selbst adaptiert und in ein Drehbuch verwandelt hat, kann ich - glaube ich - noch mal eine Ausnahme machen.Wem der Film gefallen hat, der wird das Buch lieben. Alles, was man immer schon über Homer's Leben wissen wollte, über das des Waisenhauses oder die kleine Stadt in Maine - eigentlich alles - wird im Buch genauso lang und ausführlich erzählt, wie man es sich wünscht. Der Leser begleitet den Waisen von Geburt an und durchlebt - mit ihm - alle Phasen, die einem das Leben so entgegen wirft. Das eigentliche Thema des Buches - nämlich die Frage, ob Abtreibung nun gut oder schlecht ist - ist, meiner Meinung nach, perfekt beleuchtet. Andeutungen hier und da, Charaktere, die selbst verschiedenster Meinung sind und Situationen, in denen sich der Leser selbst eine Meinung bilden kann machen das Buch auch zu einem ernsten Roman. Mich hat viel mehr die wunderbare Geschichte interessiert, die dieser Waisenjunge erlebt. Sie ist so realistisch - alles hat einen Grund. Irving schafft es einzigartigerweise, ironische kleine Dinge in diesem Buch zu verstreuen, dass man wirklich oft schmunzeln muss, auch wenn man eigentlich meint, es würde besser passen zu weinen. Über die schöne, gehobene und doch leicht verständliche Sprache möchte ich gar nicht mehr viel sagen. Das Buch ist einfach klasse! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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Gottes Werk und Teufels Beitrag von John Irving (Taschenbuch - April 2000)
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