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4.0 von 5 Sternen Istanbul liegt am Main
Als Jakob Arjouni diesen Roman herausbrachte, überboten sich die beigeisterten Kritiken mit Lobeshymnen, verglichen den lakonischen Ton mit Chandler und man mußte Angst um den Autor haben, daß er das alles übersteht. Er war klug genug, sich selbst nicht gleich ins Rampenlicht der literarischen Öffentlichkeit zerren zu lassen und sein Können...
Veröffentlicht am 26. Oktober 2007 von Polar

versus
11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der tote Türke
Der Alkohol- und Nikotinsüchtige Privatdetektiv Kayankaya soll den geheimnissvollen Mord an einem Türken aufklären. Er stößt immer wieder auf neue Hinweise, während er sich durch Frankfurt bewegt. Während den Ermittlungen muss er einen weiteren Mord aufklären, um in seinem eigentlich Fall weiter zu kommen.
Das Buch ist an...
Veröffentlicht am 11. März 2009 von The real


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Istanbul liegt am Main, 26. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Happy Birthday, Türke! (Taschenbuch)
Als Jakob Arjouni diesen Roman herausbrachte, überboten sich die beigeisterten Kritiken mit Lobeshymnen, verglichen den lakonischen Ton mit Chandler und man mußte Angst um den Autor haben, daß er das alles übersteht. Er war klug genug, sich selbst nicht gleich ins Rampenlicht der literarischen Öffentlichkeit zerren zu lassen und sein Können durch weitere Krimis um den Privatdetektiv Kemal Kayankaya zu untermauern. Mit ihnen wurde der saloppe, Frankfurter Ton in die deutsche Krimilandschaft gehoben. Schon der Ansatz ein Türke, der kein Türke spricht, verheißt weniger tragische Selbstbespiegelung als einen ordentlichen Schuss Ironie, mit der Kayankaya Frankfurt und das Verbrechen an sich betrachtet. Als der Fall beginnt, ist sogleich klar, daß er sich in der Tradition der amerikanischen Filme der fünfziger Jahre bewegt. Die verzweifelte, türkische Klientin, die einen nicht erst zu überreden brauchte, um ihren Fall zu übernehmen, obwohl man sie nicht versteht. Arjouni verstickt Kemal Kayankaya in ein Verbrechen, das ihn fast Kopf und Kragen kosten wird. Fast ein Sam Spade vom Frankfurter Bosporus. Daß der Autor den Kosmos der Türken in Deutschland ins Blickfeld rückt, hat viele Nachfolger gefunden. Selten mit solch leichtem Ton beschrieben wie hier.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hartgekocht, 7. Juli 2008
Von 
basssopran - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Happy Birthday, Türke! (Taschenbuch)
Der türkischstämmige Frankfurter Detektiv Kemal Kayankaya wird von einer ebenfalls türkischen Klientin gebeten, den Mord an ihrem Mann aufzuklären. Sie ist der Meinung, die Polizei bemühe sich nicht mit der nötigen Hingabe um die Aufklärung des Falles. Unprofessionell, aber sehr cool und einer kleinen Prügelei niemals abgeneigt, kümmert sich Kemal um die Sache. Gerät dabei ins Rotlichtmilieu und wird mehrfach krankenhausreif geschlagen, was einen echten Hartgekochten aber natürlich kaum kratzt. Natürlich löst er den Fall - und bringt dabei zum Schluss eine Wendung ein, die man der Figur nicht zugetraut hätte und der Geschichte zusätzlichen Pfiff verleiht.

Man darf das Ganze natürlich nicht zu ernst nehmen, denn es ist ja auch nicht ganz so ernst gemeint. Die Figur des hessisch babbelnden Kayankaya ist sehr sympathisch gezeichnet, der Stil ist witzig und der Plot entwickelt sich in sportlichem Tempo. Das Buch ist ja auch nur 170 Seiten stark. Wenn man zwanghaft nach Logik und Schlüssigkeit verlangt oder das Ganze gern etwas genauer hätte, sollte man das Buch nicht unbedingt lesen. Ich empfinde es als Klassiker und werde sicher noch mehr von Kemal lesen!
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich!, 5. September 2003
Rezension bezieht sich auf: Happy Birthday, Türke! (Taschenbuch)
Beim Warten auf den neuen Fall von Kurt Wallander, den neuen Erik Winter und den neuen Fall von Guido Brunetti bin ich auf den sympathischen Privatdetektiv Kayankaya gestoßen. Endlich eine neue Serie, die mich begeistert! Das Buch liest sich in einem Rutsch, ist mal spannend, mal komisch - man kann es nicht mehr aus der Hand legen. Gelungen finde ich auch, wie der Autor hin und wieder Personen "hessisch babbele" lässt - ein Roman aus dem Leben eben.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zum Totlachen!, 20. Oktober 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Happy Birthday, Türke! (Taschenbuch)
Der Privatdetektiv Kemal Kayankaya wird von einer jungen Türkin beauftragt, den Mord an ihrem Mann aufzuklären. Kayankaya ist dabei nicht zimperlich und gerät dadurch oft in kompromittierende und ernste Situationen, die ihm häufig nicht gut tun.
Wer jetzt glaubt, es handele sich um einen mehr oder weniger ernsten Standard-Krimi, der irrt. Denn dieses Buch ist zum Teil ein echter Brüller. Intelligent wird das zwiegespaltene Verhältnis von Einwanderern zu türkischstämmigen Deutschen und zu Deutschen aufs Korn genommen. Arjouni beschreibt Frankfurt wunderbar realistisch und die einzelnen Charaktere werden liebevoll dargestellt. Besonders amüsant sind die Gespräche, die auf hessisch geführt werden.
Mit etwa 170 Seiten ist das Vergnügen zwar kurz, dafür aber intensiv.
Ein wirklich sehr gelungener Roman und eine absolute Kaufempfehlung.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen PHILIP MARLOWE UND SAM SPADE LASSEN GRÜßEN, 18. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Happy Birthday, Türke! (Taschenbuch)
JAKOB ARJOUNI ist ein Krimi im besten Stil seiner amerikanischen Vorbilder Dashiell Hammett und Raymond Chandler gelungen. Der Protagonist ist ein Einzelgänger und seines Zeichens Privatdetektiv; ungewöhnlich für einen zeitgenössischen Krimi.

DIE STORY:

KEMAL KAYANKAYA, deutscher Privatdetektiv mit türkischer Abstammung oder türkischer Privatdetektiv mit deutscher Staatsangehörigkeit, fristet sein Berufsdasein im heißen Frankfurter Sommer so dahin. Bier und Whisky halten ihn halbwegs bei Laune. Es ist der 11.08.1983, sein 26. Geburtstag und ausgerechnet an diesem verkaterten Morgen verirrt sich ILTER HAMUL in seinem Büro, auf der Suche nach einem türkischen Privatdetektiv. Als KAYANKAYA ihr eröffnet, er sei nur türkischer Abstammung, spreche aber kein türkisch, will sie sich schon auf dem Absatz umdrehen, besinnt sich dann aber doch eines anderen. Ihr Ehemann, AHMED HAMUL, sei mit einem Messer im Rücken im Bahnhofsviertel ermordet aufgefunden worden und weil es sich um einen Türken handele, habe sie nicht das große Vertrauen in die Motivation und den Ehrgeiz der Frankfurter Mordkommission, weshalb sie ihn mit der Suche nach dem Mörder beauftragen möchte. Dem zeitgleich überreichten 1.000-DM-Schein konnte sich KAYANKAYA dann nicht mehr entziehen, weshalb er schließlich - jedoch ohne nennenswerten Ansatz - die Ermittlungen aufnimmt. Dabei taucht er ins tiefste Frankfurter Milieu ein, hinterfragt die Familienbande seiner Auftraggeberin und eckt mit den zuständigen Polizeibeamten an. Dabei wirbelt er soviel Staub auf, dass er sich massiven Bedrohungen ausgesetzt sieht. Am Ende wird das Who-Done-It dann auch brav aufgelöst, wobei auch KEMAL KAYANKAYA darüber erstaunt scheint, was er binnen kürzester Zeit durch seine Nachforschungen so alles ans Tageslicht gefördert hat.

FAZIT:

Ist dies eine Homage, ein Remake - wie es in einer auf dem Buchrücken abgedruckten Kurzrezension heißt - oder ein völlig eigenständiger Roman? Dem Leser kann es letztendlich egal sein, weil er mit einem höchst kurzweiligen und vergnüglichen Leseerlebnis belohnt wird. Besonders die Freunde der Romane der "Schwarzen Serie" um die "Hardboiled Privateyes" Philip Marlowe und Sam Spade werden an diesem kleinen Büchlein (Umfang bei der Taschenbuchausgabe von Diogenes 170 Seiten) ihr helles Vergnügen haben. Es scheint (erfreulicher Weise) eine kleine Renaissance dieses Romantyps zu geben; erinnert sei insoweit an DECLAN HUGHES ebenso hervorzuhebenden Romane um seinen Privateye ED LOY. Das Besondere bei JAKOB ARJOUNIs Geschichte ist, dass sie in Deutschland - genau genommen in Frankfurt - spielt und somit viel Lokalkoleur und Einblicke in die heimische Rand- und Problemgesellschaftsschicht mit den bekannten Integrationsproblemen von - insbesondere südländischen - Immigranten zuläßt. ARJOUNI verstärkt diese Authentizität noch kräftig durch die häufige Verwendung der Hessischen/Frankfurter Mundart in der direkten Rede. Wobei allerdings der zeitliche Kontext der Entstehung des Romans nicht aus dem Auge verloren werden darf; 1985 gab es noch die Mauer, eine Immigration aus Osteuropa hatte noch nicht (dergestalt) stattgefunden, wie dies heute der Fall ist.

Also alles in allem ein echter Geheimtipp!

Deshalb keine Scheu davor und viel Spaß bei der Entdeckung!
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der tote Türke, 11. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Happy Birthday, Türke! (Taschenbuch)
Der Alkohol- und Nikotinsüchtige Privatdetektiv Kayankaya soll den geheimnissvollen Mord an einem Türken aufklären. Er stößt immer wieder auf neue Hinweise, während er sich durch Frankfurt bewegt. Während den Ermittlungen muss er einen weiteren Mord aufklären, um in seinem eigentlich Fall weiter zu kommen.
Das Buch ist an einigen Stellen sehr witzig geschrieben, vorallem wenn der Autor die ,,hessische Sprache" benutzt. Desweiteren sind die Orte, welche der Detektiv erforscht detalliert beschrieben. Dennoch kann das Buch nicht als echter Krimi bezeichnet werden, da der Handelsstrang eintönig ist und es auch kaum einen Spannungsaufbau gibt. Es ist in einer einfachen Sprache verfasst und für jeden sehr gut verständlich und gut zu lesen, aber nicht für echte Krimifans geeignet.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr gute Unterhaltung!!!, 1. Dezember 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Happy Birthday, Türke! (Taschenbuch)
Kemal Kayankaya ist Privatdektiv. Er wird von einer Frau engagiert, damit er den Mörder ihres Mannes findet. Dies erweist sich jedoch alles ander als einfach, denn der Mann scheint in einige undurchsichtige Geschäfte verwickelt gewesen zu sein und bald flatert Kayankaya die erste Drohung ins Haus.
Insgesamt gesehen hat mir der Krimi sehr gut gefallen. Die Geschichte ist straff geschrieben und kommt ohne Längen aus. Der gesamte Schreibstil ist sehr bissig, spannend, direkt und auch mal witzig. Die Hauptfigur Kayankaya kommt sehr gut rüber und wird einem auf Anhieb symphatisch. Alles in allem ist dies ein Buch das deutlich aus der Maße der Krimis herausticht. Allein schon wegen dem ungewöhlichen und direkten Schreibstil des Autors würde ich das Buch auf jeden Fall weiter empfehlen. Es kommt überhaupt keine langeweile auf und ich war sofort von der dichten Athmosphäre des Buches gefangen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hard boiled in der frühen Kohl-Ära, 4. September 2013
Von 
Estragon - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Happy Birthday, Türke! (Taschenbuch)
»Happy Birthday, Türke« wurde 1985 veröffentlicht. Der Roman spielt im Jahre 1983, also in der frühen Kohl-Ära. Gesprächsweise wird »ein paarmal über unseren neuen Kanzler gelacht« (S. 90). Für jemanden wie mich, der den Roman damals (aus unerfindlichen Gründen) nicht gelesen hat, ist die Lektüre ein bisschen wie eine Zeitreise zurück in die alte Bundesrepublik. Trotz vieler Wendungen im Krimiplot zeichnet Arjouni das Bild einer provinziell-überschaubaren Welt. So übersichtlich liefen die Dinge damals ab!

Anfang der 1980er Jahre war »Happy Birthday, Türke« etwas erfrischend Neues. Der Mainstream deutscher Krimiliteratur bestand damals aus Autoren wie Irene Rodrian, Hansjörg Martin und Friedhelm Werremeier. Jörg Fauser und Ulf Miehe waren nur wenigen bekannt. Arjouni etablierte neue Themen (z. B. Probleme türkischer Migranten) und orientierte sich stilistisch an Hammett und Chandler. Was damals erfrischend war, wirkt heute an manchen Stellen nicht mehr ganz so überzeugend. Die Philip-Marlowe-Attitüde des Privatdetektivs Kayankaya kommt an manchen Stellen etwas anachronistisch daher und wird verblüffenderweise ganz ironiefrei beschrieben. Auch der Jargon klingt nicht immer überzeugend. Oder hat man in den achtziger Jahren noch Sätze gesagt wie: »Schwester, leg das Ding weg, oder ich baller deinem Freund das Hirn raus.« (S. 98)? Das hört sich eher nach der possierlichen Ganovensprache der Fünfziger-Jahre-Filme an.

Aber trotz der kleineren Mängel und Überambitioniertheiten, die typisch sind für ein Erstlingswerk, liefert der Roman ein stimmiges Zeit- und Milieubild. Die Hauptfigur des Hard-boiled-Detektivs Kayankaya ist bei ihrem ersten Auftritt noch zu skizzenhaft. Im braven Hessen wirkt der durch Sam Spade und Philip Marlowe eingeführte detektivische Weltekel vorerst noch etwas deplatziert. Die Gründe für Kayankayas Härte, Zynismus und Trinkgewohnheiten sind nicht zu erkennen. Der vorliegende Fall und die Figuren der Story geben jedenfalls nicht genug Anlass, am Zustand der Welt zu verzweifeln. Für heutige Leser, die an Detektive und Kommissare gewöhnt sind, die mindestens ein Magengeschwür und mehrere drogenabhängige Kinder haben, ist Kayankayas Welt womöglich zu harmlos.

Nichtsdestoweniger: Das Buch liest sich gut und glänzt – trotz kleinerer Ausrutscher hinsichtlich des Jargons – mit vielen schönen Pointen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Guter Sofakrimi, 9. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Happy Birthday, Türke! (Taschenbuch)
Kayankaya ermittelt in diesem Fall für eine türkische Witwe die wissen will warum ihr Mann sterben musste, dabei gerät er schnell selber in Teufelsküche.
Im Gegensatz zu all den seriösen Detektiven und Kommissaren die immer gerecht und anständig sind, hat Kayankaya eine ruppige, eigenwillige, etwas brutale Art die ihn trotz allem aber sehr sympathisch und menschlich erscheinen lässt.
Die einfache Sprache unterstützt die Spannung und das Tempo.
Genau das richtig für einen regnerischen Abend auf dem Sofa!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Arbeit, Türke!, 16. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Happy Birthday, Türke! (Taschenbuch)
In diesem Kayankaya Roman dreht sich für den versifften und saufenden Privatermittler alles um den verworrenen Mord an einem Türken, den es aufzudecken gilt.
Meiner Meinung nach ist Happy Birthday Türke ein sehr gelungener und vor allem kurzweiliger Kriminalroman , der an vielen Stellen durchaus zu überraschen weiß. Der sehr detaillierte und nett beschreibende Schreibstil Arjounis und sein witziges Spiel mit Klichés entlockten mir oftmals mehr als nur ein schmunzeln ! Außerdem ist die fast schon versiffte Art, in der er Frankfurts übelste Ecken beschreibt, passend und sehr gut vorstellbar. Man kommt sich oft vor als hätte man die Orte schon einmal gesehn. Vor allem aber Kayankayas unbeholfene und an vielen Stellen illegale Art den Fall zu lösen fasziniert und bietet einen interessanten Kontrast zu den normalerweise aalglatten Privatermittlern und Kommissaren anderer Autoren.
Alles in Allem ein für mich fast rundum gelungener Roman - einziges Manko ist das zu abrupte Ende, warum es von mir nur 4 Sterne gibt. Ansonsten allerdings für alle zu empfehlen, die einmal über den Tellerrand der gewöhnlichen Kriminalromane hinausschauen wollen.
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Happy Birthday, Türke!
Happy Birthday, Türke! von Jakob Arjouni (Taschenbuch - 28. August 2012)
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