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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen bewegend und ehrlich
Dieses Buch unterscheidet sich deutlich von allen Büchern, die ich bisher gelesen habe, denn es ist mitten aus dem Leben gegriffen und enthält dadurch keine Beschönigungen; und dessen Sprache, die keineswegs gekünstelt ist, sondern einfach pure Tatsachen schildert; dient allein dem Beschreiben des Lebensweges des Autors, welcher zwischen Verzweiflung,...
Veröffentlicht am 9. September 2001 von Jana , JaneClaine@aol.com

versus
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Naja....
Meine Schwester empfahl mir dieses Buch, sie ist 17 Jahre alt. Mir scheint, als ob es eher Literatur für Jugendliche ist.
Positiv zu bewerten ist die gnadenlose Ehrlichkeitnd, mit der die Geschichte erzählt wird. Für Menschen, die in einer halbwegs intakten Familie aufgewachsen sind, ist es schwer vorstellbar, wie Eltern so brutal und ungerecht mit...
Veröffentlicht am 14. Oktober 2012 von Nadine


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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen bewegend und ehrlich, 9. September 2001
Rezension bezieht sich auf: Ich wollte Liebe und lernte hassen!: Ein Bericht (Taschenbuch)
Dieses Buch unterscheidet sich deutlich von allen Büchern, die ich bisher gelesen habe, denn es ist mitten aus dem Leben gegriffen und enthält dadurch keine Beschönigungen; und dessen Sprache, die keineswegs gekünstelt ist, sondern einfach pure Tatsachen schildert; dient allein dem Beschreiben des Lebensweges des Autors, welcher zwischen Verzweiflung, permanenter körperlicher und - meiner Meinung nach - auch seelischer Misshandlung aufwächst. Der alltägliche Wahnsinn, die Suche nach Zuneigung und Verständnis und eine Art innerliche Leere führen zu der Tat, aber man sollte nicht versuchen nach einer Entschuldigung oder einer eindeutigen Erklärung zu suchen, denn dieses Ziel verfolgt der Autor nicht, jedoch gibt er viele Ansatzpunkte, die man zwischen den Zeilen lesen muss.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieviele wollen Liebe und lernen hassen, 12. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Ich wollte Liebe und lernte hassen!: Ein Bericht (Taschenbuch)
Erzählt wird die Kindheitsgeschichte von "Fritz Mertens". Fritz hat diese Geschichte selbst aufgeschrieben und das Manuskript wurde in seiner Fassung so belassen, außer einigen Rechtschreib- und Grammatikfehler, die berichtigt wurden und der wahre Name des Schreibers und späteren Mörders wurde in das Pseudonym "Fritz Mertens" abgeändert.

Der Leser erlebt in einer recht einfachen Schreibweise die Kindheitserinnerungen von Fritz und seinen drei Geschwistern in Villingen. Dort wächst er mit zwei Brüdern und einer Schwester auf. Gleich zu Beginn erzählt Fritz, wie er an einem Hüftleiden erkrankt und über viele Wochen und Monate in eine Art Liegegips verbringen muss. Seine schönste Kindheitserinnerung ist der Aufenthalt in einer Kinderklinik für ca. 1 Jahr. Danach beginnt für ihn die Hölle. Seine Kindheit besteht Tag für Tag nur aus Schule, daheim Hausarbeit verrichten und vielen Schlägen und Demütigungen.
Als die Eltern dann auch noch eine Kneipe eröffnen, wird alles noch viel schlimmer. Kaum sind die Kinder aus der Schule, heißt es: arbeiten bis zum Umfallen in der Kneipe, während sich Vater und Mutter mit den Gästen "voll" laufen lassen um dann später die Kinder zu tyrannisieren und blutig zu schlagen oder sich auch gegenseitig verprügeln.

Und während all dieser Zeit versucht Fritz irgendwie ein bisschen "Liebe zu bekommen, aber er lernte am Schluss nur noch zu hassen". Am Ende des Buches erfährt man, dass Fritz mit gerade mal 20 Jahren seine Freundin und deren Liebhaber ersticht. Diese Geschichte wird in einem weiteren Buch erzählt.
Mehr möchte ich an dieser Stelle verraten von der Story.

Beim Lesen dieses Buches hat mich an manchen Stellen nur noch der blanke Hass gegenüber den Eltern erfasst. Auch die Nachbarn und wenigen Freunde oder Verwandten müssen doch mit bekommen haben, was dort passiert. Aber niemand redet darüber oder unternimmt etwas. Alles wird totgeschwiegen oder es wird stumm weggeschaut, wie hier minderjährige Kinder misshandelt, unterdrückt und um ihre Kindheit gebracht werden.

Ich habe oft nur noch mit dem Kopf schütteln können über solche Eltern, über die scheinbare Alltäglichkeit von Gefühlskälte und Grausamkeit.
Es ist fast so, als würde der Leser Fritz Mertens durch seine Kindheit begleiten und seine kleinen Freuden und seine Schmerzen (körperlich und seelisch) am eigenen Leib spüren.

Das Buch bzw. der Schreibstil ist einfach, ganz wie die Umgangssprache und doch fesselte mich das Buch von der ersten bis zur letzten Seite, auch wenn es mich schaudern und ratlos zurück lies: sei es über die Hilflosigkeit des Kindes oder der Kaltblütigkeit der Eltern und des Desinteresses der anderen Erwachsenen, die lieber wegschauen, von nichts "wissen" wollen und sich auch nie zum Wohle der Kinder einsetzen.

Das Buch von Fritz Mertens "Ich wollte Liebe und lernte hassen" ist kein Buch für zartbesaitete Gemüter - eher wühlt es de Leser auf, es verstört und empört und ist somit auch keine "Gute Nacht" Geschichte sondern schonungslos realistisch.

Es fesselt eine bis zur letzten Seite und gibt ein Einblick in eine Kindheit die von Lieblosigkeit und Gewalt geprägt ist und in eine Katastrophe endet.
Ein Lebensbericht von erschütternder Ausweglosigkeit und trauriger Aktualität, sicher stilistisch kein Meisterwerk, doch ein Selbstzeugnis, das das zigfache Elend so vieler namenloser, im Stich gelassener Kinder widerspielgelt und deutlich macht, wo dies hinführt: aus alleingelassenen, ausgelieferten Opfern werden schließlich tickende "Zeitbomben" und oft selber Täter.

Da dieses Buch als Tatsachen- und Lebensbericht überzeugt und anschaulich geschrieben eine breite Leserschaft ansprechen kann, und dabei so aufklärend wie erhellend wirkt, gebe ich für "Fritz Mertens - Ich wollte Liebe und lernte hassen" eine 5-Sterne-Wertung.
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen die gedankenhölle, 13. Juni 2002
Rezension bezieht sich auf: Ich wollte Liebe und lernte hassen!: Ein Bericht (Taschenbuch)
Ich finde dieses Buch sehr gut. Es ist ehrlich gesagt das beste, das ich je gelesen habe. Dieses Buch zieht einen richtig in den Bann des Jun-gen "Fritz Mertens". Man fühlt mit, als wenn man selbst dabei wäre, sei es eine Träne, die hinunterläuft oder sei es die Hand, die man zu einer Faust zusammendrückt und allem am liebsten ein Ende machen wür-de.
Es ist wirklich unglaublich. Vielleicht ist es kein Buch für jedermann. Ich finde jedoch, das Buch sollten auch solche lesen, die gewalttätig sind. Damit sie merken würden, was man mit psychischen oder körper-lichen Attacken einem normalen und liebenswürdigen Menschen alles antun kann.
In dem Buch geht es um einen Jungen, der jahrelang von seinem Va-ter und seiner Mutter geschlagen wird und mit sehr vielen psychischen Attacken gequält wird. Das kann einem Kind natürlich nicht gut tun. Dabei wollte er ja nur Zuneigung. Bis ihm diese Zuneigung zum Ver-hängnis wurde als er älter war und einfach nicht mehr anders wusste, als zwei Menschen umzubringen. Es ist sehr schwer, den emotionalen Inhalt des Buches zu erklären, man muss es einfach lesen und schon weiss man Bescheid. Ich zumindest kann es nur empfehlen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch um Toleranz zu lernen, 5. Dezember 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Ich wollte Liebe und lernte hassen!: Ein Bericht (Taschenbuch)
Jeder, der dieses Buch (und auch das zweite) gelesen hat, kannn lernen, Verständnis zu haben. Verständnis für Menschen, die in ihrem Leben unlogische Dinge tun und dadurch auch zu Straftätern werden. Ein Hilfeschrei nach Liebe.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bitte lesen!, 19. Oktober 2004
Von 
Rezension bezieht sich auf: Ich wollte Liebe und lernte hassen!: Ein Bericht (Taschenbuch)
Ich habe das Buch eher beiläufig auf einem Flohmarkt entdeckt. Ein großes Glück. Denn die Lebensgeschichte von Fritz Mertens hat es verdient, von vielen gelesen zu werden. Sie macht sprachlos, wütend und traurig zugleich. Sie ist gnadenlos ehrlich. Denn der Autor hat in dem Text von Fritz nur die Rechtschreibfehler korrigiert.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich wollte Liebe und lernte hassen, 13. Juni 2002
Rezension bezieht sich auf: Ich wollte Liebe und lernte hassen!: Ein Bericht (Taschenbuch)
In diesem Buch wird erdrücklich nahe die Geschichte eines Jungen beschrieben, der sein ganzes Leben untendurch musste. Hier sieht man was passieren kann, wenn man seinem Kind keine Zuneigung, kein Vertrauen, kein Selbstvertrauen und kein Selbstbewusstsein gibt. Jedes Kind macht Ärger, und das ist normal, den man nicht mit Prügeln einfach beseitigen kann. Zum wachsen braucht es nicht nur Essen und Trinken.
Nach diesem Buch werden Sie anders denken. Sie werden verstehen was es alles braucht, um Leben zu können, glücklich Leben.
"Niemand kann entscheiden, welchen Charakter er von seiner Erziehung mit nimmt."
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen aufrüttelnd und beeindruckend, 12. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Ich wollte Liebe und lernte hassen!: Ein Bericht (Taschenbuch)
Ein wirklich empfindungsstarkes, den Leser berührendes Werk. Die Sprache recht einfach, die Wortwahl scheint unüberlegt, schriftstellerisches Können fehlt - und dennoch kann man es nicht aus der Hand legen. Die Faszination ist kaum zu beschreiben; die Empfindungen schwanken zwischen Mitleid und fassungslosem Unvermögen, das so etwas geschieht bis hin zu Abneigung und Ekel.
Es bewegt und rüttelt auf und ist ganz sicher nichts für schwache Nerven. Realitätsnah und dabei trotz der unglaublich furchtbaren Umstände so nüchtern erzählt leidet man auf gleiche Weise wie der Erzähler, empfindet dessen Emotionen mit und bewundert ihn teilweise sogar für seine innere Ruhe über sehr lange Zeit.
Wirklich empfehlenswert, eines der interessantesten Werke, das mir je in die Finger gekommen ist!
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unbedingt Weiterzuempfehlen!!, 29. August 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Ich wollte Liebe und lernte hassen!: Ein Bericht (Taschenbuch)
Schade dass es nur 5 Sterne gibt, um dieses Buch zu bewerten! Ich bin erst, naja wie mans nimmt, 14 Jahre alt, und habe das Buch 4 oder 5x gelesen und in der Schule ein Referat darüber gehalten. Fritz Mertens, so wie er sich nennt, musste viel in seinem Leben aushalten, seine Geschwister wurden von seiner Mutter gegen ihn aufgehetzt, er wurde brutalst verprügelt, und noch so vieles mehr, was man sich als "normaler" Mensch eigendlich vielleicht gar nicht vorstellen kann. Wenn man das Buch gelesen hat, denkt man erst mal über ein paar Sachen nach, und auch wie gut man es im Vergleich zu Fritz Mertens hatte oder hat. Er tut einem manchmal so leid, dass es einem völlig egal, dass er 2 Menschen umgebracht hat. Wie gesagt kann ich es nur empfehlen!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen bouquineuse, 25. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Ich wollte Liebe und lernte hassen!: Ein Bericht (Taschenbuch)
Dieses Buch enthält die Lebensgeschichte eines Jungen der nie eine Chance gehabt hat.

Als kleines Kind schon gequält durch eine Fehlstellung der Hüfte, leidet er mehrere Jahre unter seiner Krankheit, unter den Verspottungen seines Umfeldes,den Schlägen und psychischen Misshandlungen durch seine Eltern. Er wird immerwieder von seinen Eltern enttäuscht, versucht sie dennoch zu lieben. Das Ende der Geschichte ist tragisch,er wird immer mehr wie seine Eltern, da er es nie anders gelernt hat und landet schließlich wegen zweifachen Mordes im Gefängnis, wo er dann auch seine Lebengeschichte aufgeschrieben hat.

Sprachlich zeichnet sich das Buch vorallem dadurch aus, dass es einfach gestrickt ist. Man kann sich dadurch gut in das Milieu und die Umgebung hineinversetzen. Es ist ist kein literarisches Meisterwerk, manchmal etwas holprig zu lesen, aber dadurch sehr authentisch.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie wird ein Verbrecher zum Verbrecher..?, 24. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ich wollte Liebe und lernte hassen!: Ein Bericht (Taschenbuch)
Diese Frage MUSS nicht unbeantwortet bleiben. Die Antwort ist sehr einfach und grausam zugleich. Ein Mensch wird nicht als Verbrecher geboren, er wird dazu gemacht. In erster Linie durch die Eltern. Fritz Mertens schildert hier, seine von Gewalt geprägte Kindheit, die zwangsläufig Konsequenzen haben musste. Lieblosigkeit, physische Gewalt, emotionale Grausamkeit. Die Seele des kleinen Fritz wurde getreten auf jede Art und Weise, die man sich nur vorstellen kann. Ein authentischer, absolut lesenswerter Bericht. Ein Muss um zu verstehen, wieso jemand zum Verbrecher wird.
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Ich wollte Liebe und lernte hassen!: Ein Bericht
Ich wollte Liebe und lernte hassen!: Ein Bericht von Fritz Mertens (Taschenbuch - März 2006)
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