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42 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine wunderbare Übersetzung!
Mit der hier vorliegenden Übersetzung, oder besser noch: Bearbeitung, von 1799 und 1801 Ludwig Tieck eine wunderbare Arbeit vorgelegt. Tieck versteht es meisterhaft, die schon im spanischen Original pointierte Sprache zu übertragen, die vor allem eine Parodie der Ritterromane darstellt, die Cervantes mit diesem Roman anzugreifen beabsichtigte. Ich halte diese...
Veröffentlicht am 23. Mai 2002 von Amazon Customer

versus
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3.0 von 5 Sternen Ein klassiker...
... mit wahnsinnig vielen Seiten. Um den Don Quixote zu lesen braucht man wirklich Ruhe und viel Zeit. Es ist wirklich anstrengend zu lesen zumahl alles sehr klein gedruckt ist. Alles in allem schon lesenswert (weil Klassiker), man darf aber auch nicht erwarten köstlich amüsiert und unterhalten zu werden.
Vor 17 Monaten von xyz veröffentlicht


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42 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine wunderbare Übersetzung!, 23. Mai 2002
Von 
Rezension bezieht sich auf: Leben und Taten des scharfsinnigen Edlen Don Quixote von la Mancha (Taschenbuch)
Mit der hier vorliegenden Übersetzung, oder besser noch: Bearbeitung, von 1799 und 1801 Ludwig Tieck eine wunderbare Arbeit vorgelegt. Tieck versteht es meisterhaft, die schon im spanischen Original pointierte Sprache zu übertragen, die vor allem eine Parodie der Ritterromane darstellt, die Cervantes mit diesem Roman anzugreifen beabsichtigte. Ich halte diese Übersetzung mit für die bis jetzt gelungenstenste. Gerade weil sie in der gewählten Sprache heute altertümlich erscheint, versetzt sie den Leser perfekt in die dem Buch zugrundeliegende Stimmung und beflügelt die Phantasie:
Das Buch handelt von einem Menschen, der seiner Umwelt zum Trotz versucht, eine vergangene Zeit wiedererblühen zu lassen, indem er sich bemüht, die Maßstäbe dieser alten Zeit nachzuleben. Nur leider hat diese goldene vergangenheit so nie existiert; sie ist ein im Geist des Ritters entstandenes Märchen.
Aus Tiecks Sicht war die von ihm gewählte Sprache veilleicht sogar zeitgemäß, aus heutiger Sicht aber erscheint sie altertümlich; viele Wortbedeutungen haben sich zum Teil seit Tieck deutlich verschoben, aber zur Darstellung und Beschreibung des verwirrten, im Gestern lebenden Geistes des Don Quixote ist dies die angemessene Sprache.
Ich möchte jedem, der sich für dieses Buch interessiert, empfehlen, diese Übersetzung für seine erste Begegnung mit dem Don Quixote zu wählen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zwischen Wahn und Wirklichkeit, 19. August 2005
Von 
kpoac - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Leben und Taten des scharfsinnigen Edlen Don Quixote von la Mancha (Taschenbuch)
Zwei Stunden herrlich geschwelgt hatte er, und zwar zur Ablenkung. So schrieb er im Jahre 1883 an seine Partnerin. "Viele glückliche Paare, .. es ist die vollkommenste heitere Grazie." Nun, ob Sigmund Freud Recht hatte spielt keine Rolle, aber sicher ist, dass er sich mit einem der wichtigsten europäischen Werke vergnügte. Don Quijote gehört neben Ödipus, Faust, Hamlet, Casanova, Don Juan zu den wichtigsten Figuren im abendländischen Bewusstsein. 400 Jahre alt, in diesem Jahr 2005 genau nach der Veröffentlichung im Jahre 1605 als erster Band von zweien. Und die Geschichte - nicht hochtrabend, eher witzig, erheiternd - bekommt schon politische Aspekte, wenn man Thomas Mann liest zu seiner Kritik vor 70 Jahren, der hier den „illusionären Orgasmus" unter "donquijotescer" Machenschaften beschwört. Aber in die Nähe von Diktatoren lässt sich die Geschichte letztendlich nicht bringen. Vielmehr haben wir es mit einer raffinierten Psychologie zu tun, wo letztendlich die Welt draußen so zu sein hat, wie die Vorstellung es erlaubt oder bestimmt. DQ braucht ein Ideal, mit dem er sich wegen seines Verhältnisses zu Welt tröstet. Daher klärt es sich, dass ein reisender Ritter nicht heiraten kann, wohl aber eine Frau anbeten kann, die er in Liebe „viermal aus der Ferne" beobachtet hat. Seine Dulcinea ist in seinem Bilde aller irdischen Mängel enthoben. Damit sind die Abenteuer, die er durchzustehen hat, nichts anderes als eine Verheißung durch Sieg der Angebeteten würdig zu werden. Weiterhin lebt er mit seinem Freud Sancho den Traum von Freiheit, weil er in der Unkalkulierbarkeit der Wirklichkeit ein Spiel sieht. In diesem Traum braucht er seinen Freund, der ihm seine Identität gibt, weil er in der Welt auf das trifft, was ist, und nicht auf dass, was er zu schaffen glaubt. Beendet wird diese großartige Geschichte mit dem Rückzug in die Wirklichkeit.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Illusion und Wirklichkeit, 16. Juli 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Leben und Taten des scharfsinnigen Edlen Don Quixote von la Mancha (Taschenbuch)
Don Quixote ist ein armer, alter Junker, der sich in die Welt der Ritterromanzen flüchtet, dadurch ist er schließlich sogar entschlossen, selbst als solch ein fahrender Ritter durch das Land zu reisen, und für eine ehrenwerte Dame sein Leben zu riskieren. So macht er sich auf den Weg, in einer Rüstung aus Trödel und auf seinem treuen Pferd Rosinante, einem alten Klepper, der genauso mager ist wie sein edler Herr. Don Quixote wird auf seinenr Reise von Sancho Pansa, einem Bauer aus seinem Dorf begleitet, der zwar nicht versteht, warum sein Herr Windmühlen angreift, wenn er doch von Riesen spricht, aber ihm trotzdem in jede Gefahr nachfolgt. So schlagen sich die beiden durch Spanien, ohne ihre Irrtümer wirklich einzusehen. Sie gelangen sogar an einen Herzogshof, wo sich die Regenten einen Spaß daraus machen, sie zu ihrer Belustigung zu täuschen. So einiges mehr geschieht noch in diesem Roman,der eine Parodie auf die zu dieser Zeit noch weithin bekannten Ritterromanzen ist,und er markiert auch gleichzeitig deren Ende. Er ist aber nicht nur das, sondern auch die Geschichte zweier Charaktere, die nicht voneinander zu trennen sind, auf der einen Seite der überdrehte, irrational übersteigerte und dennoch vollkommen idealistisch denkende Don Quixote, auf der andern der mit Bauernschläue, Hilfsbereitschaft und einer vertrauensseligen Naivität ausgestattete Sancho Pansa. Sie beide bilden ein Paar, das seit dem Erscheinen des Buches um 1600 Millionen von Lesern fasziniert hat. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Worthy of its reputation, 1. September 2005
Rezension bezieht sich auf: Leben und Taten des scharfsinnigen Edlen Don Quixote von la Mancha (Taschenbuch)
A pleasurable book to read,this translation of DON QUIXOTE made the story easy to understand, and for every reason it stands up to its reputaion as the best-loved novel. Confronting the conventions of Spanish society at his time some four hundred years ago, the author wittily and funnily exposes the folies of the time through the adventures , stories and misfortunes of Don Quixote and Sancho Panza.
In a broader sense it is the forerunner off other situations where individuals, communities or systems live a complete lie.This is truely an amazing book, one that you won't want to put down once you have started.DON QUIXOTE is a must read which you should include with other must reads like WAR AND PEACE, UNION MOUJIK, GULLIVER'S TRAVEL,CANTERBURY TALES. One thing for sure is that this new translation of DON QUIXOTE will make it a popular story even with the young.
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4.0 von 5 Sternen Bedeutendster Schelmenroman, 5. August 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Leben und Taten des scharfsinnigen Edlen Don Quixote von la Mancha (Taschenbuch)
Der Plot: Ein verarmter Landadeliger erliegt vom übermäßigen Lesen von Ritterromanen einer geistigen Umnachtung und hält sich selber für einen Ritter.
Mit einem dummen Bauern aus der Nachbarschaft als "Stallmeister" zieht er als Ritter in die absurdesten "Abenteuer":
Er gewinnt einem Barbier im Kampfe das Bartbecken als Helm ab, zieht gegen Windmühlen und Schafherden ins Feld und befreit Galeerensträflinge aus den Händen der kirchlichen Schergen.
Das ist stellenweise so brüllend komisch, dass ich immer wieder laut loslachen musste. "Don Quixote" ist an den besten Stellen der großartigste Schelmenroman der Weltliteratur und ein Spiegelbild des menschlichen Irrsinns. Wo gibt es das nochmal, dass ein Geistesgestörter zum Helden eines zentralen Romans der europäischen Klassik wird? Dabei erinnert Don Quixote in vielem schon an die Aufklärung. Cervantes erteilt allem Spuk deutlich eine Absage und verspottet die Geisterwelt recht derb.
Leider bestehen die Abenteuer aber eigentlich aus 2 Bänden, von denen der zweite 10 Jahre nach dem ersten unter Zeitnot (weil ein Konkurrent zur gleichen Zeit am Stoffe arbeitete) und wohl auch unter Geldnot geschrieben wurde.
Der Bruch zwischen den beiden Bänden ist nur allzu deutlich. Dem Roman geht merklich nach 200 Seiten die Puste aus und wo am Anfang genialischer Irrsinn weht, wandelt sich im zweiten Band das ganze zur eher müden Burleske, indem der Protagonist nicht mehr selber seinem Wahn freien Lauf lässt, sondern die Umgebung sich nur noch über ihn lustig macht, Gestalten aus dem ersten Band wieder auftauchen und langatmige Erklärungen abgehen usw. Am Ende gar stirbt er erleuchtet, nachdem er wieder klar bei Verstand ist und allen Ritterromanen abgeschworen hat.
Vor allem im zweiten Band wird auch immer klarer, dass Cervantes wirklich "nur" eine Parodie auf Ritterromane beabsichtigte und keinesfalls einen Geniestreich, der Roman also erst von der Kritik in den Rang eines solchen erhoben wurde.
Zu empfehlen ist dem Leser eine gekürzte Fassung, da das Original doch über eine Reihe von Längen verfügt, die beim Lesen ziemlich ermüden können und die Lektüre erheblich in die Länge ziehen.
Wobei bei der Kürzung natürlich Kompetenz vorausgesetzt werden muss.
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3.0 von 5 Sternen Ein klassiker..., 10. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Leben und Taten des scharfsinnigen Edlen Don Quixote von la Mancha (Taschenbuch)
... mit wahnsinnig vielen Seiten. Um den Don Quixote zu lesen braucht man wirklich Ruhe und viel Zeit. Es ist wirklich anstrengend zu lesen zumahl alles sehr klein gedruckt ist. Alles in allem schon lesenswert (weil Klassiker), man darf aber auch nicht erwarten köstlich amüsiert und unterhalten zu werden.
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6 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen 400 Jahre alter Slapstick, 18. März 2006
Von 
Antje Burkert (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Leben und Taten des scharfsinnigen Edlen Don Quixote von la Mancha (Taschenbuch)
Puh, habe ich mich durch diese 1000 Seiten umfassende 400 Jahre alte Rittersatire gequält. Nicht die altertümliche Sprache bereitete mir Schwierigkeiten, doch die Geschichte zog sich wie Kaugummi in die Länge. Solch eine inhaltliche Langeweile! Natürlich ist es beeindruckend, eine derartige Geschichte zu lesen, die an den Orten spielt, an denen man sonst Sommerurlaub macht, mit der Erkenntnis, dass Comedy vor 400 Jahren schon das gleiche war wie heute und in dem Wissen, dass der Autor sein Werk in Gefangenschaft ersann.
All denjenigen, die die ersten 800 Seiten durchhalten, kann ich versprechen, am Ende wird es noch recht unterhaltsam, denn Sancho Pansa wird stärker in den Vordergrund gestellt und die Überlegenheit seiner einfachen Bauernintelligenz hervorgekehrt.
Und wer glaubt, eine Geschichte über spanische Windmühlen zu lesen, dem sei gesagt, auf höchstens 10 Seiten geht es um den Kampf mit diesen monströsen Wesen!
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Leben und Taten des scharfsinnigen Edlen Don Quixote von la Mancha
Leben und Taten des scharfsinnigen Edlen Don Quixote von la Mancha von Miguel de Cervantes Saavedra (Taschenbuch - 1987)
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