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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeitloser Briefroman über Liebe und Tod in Paris i. J. 1782
Hat Pierre Choderlos de Laclos das Wissen um die fatalen Intrigen im Pariser Adel des 18. Jahrhunderts aus eigener Erfahrung gewonnen, entsprang dieser geniale Briefroman seiner Phantasie oder trifft gar beides zu? Der Leser kommt nicht umhin, sich diese Frage zu stellen. Sie wird nicht beantwortet, es bleibt jedoch genügend Raum für Spekulationen. Laclos`...
Am 4. Juni 1999 veröffentlicht

versus
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Verstaubte und schlechte Übersetzung von Heinrich Mann
Leider handelt es sich hier um die verstaubte und teilweise in schlechtem Deutsch verfasste Übersetzung von 1920 (!) durch Heinrich Mann. Dieser war aber nur Gelegenheitsübersetzer und hat das Werk quasi nebenbei als "Hobby" ins Deutsche übertragen. Leider übersetzt Mann sehr holperig und erlaubt sich auch in seiner Muttersprache einige kuriose...
Vor 4 Monaten von Frau Warnke veröffentlicht


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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeitloser Briefroman über Liebe und Tod in Paris i. J. 1782, 4. Juni 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Gefährliche Liebschaften. (Taschenbuch)
Hat Pierre Choderlos de Laclos das Wissen um die fatalen Intrigen im Pariser Adel des 18. Jahrhunderts aus eigener Erfahrung gewonnen, entsprang dieser geniale Briefroman seiner Phantasie oder trifft gar beides zu? Der Leser kommt nicht umhin, sich diese Frage zu stellen. Sie wird nicht beantwortet, es bleibt jedoch genügend Raum für Spekulationen. Laclos` Briefroman "Gefährliche Liebschaften" wurde 1782 anonym veröffentlicht Roman und löste einen heftigen Skandal aus. Das ist nicht verwunderlich, schaut Laclos doch schonungslos in die Seelen der Pariser Gesellschaftskreise, die, sich langweilend, Intrigen zur eigenen Belustigung schmieden und dabei das ihrem Wesen ureigene Böse offenbaren. Da ist die Marquis de Merteuil, die durch lebenslange Erfahrung tiefen Einblick in die menschliche Natur, insbesondere in bezug auf die Liebe, gesammelt hat und nun gemeinsam mit dem Vicomte de Valmont, ihrem ehemaligen Geliebten, daran geht, nahestehende Personen rücksichtslos zu verletzen, sich an ihnen zu rächen oder sie einfach nur lächerlich zu machen. So wird die junge Cecile Volanges ein unschuldiges Opfer, da der ehemalige Geliebte der Marquis de Merteuil, der Comte de Gercourt, das junge unschuldige Blut dem älteren vorzog und Cecile zu heiraten beabsichtigt.. Da wird eine fromme, tugendhafte, verheiratete junge Frau, Madame de Tourvel, schonungslos dazu getrieben, all ihre Werte und ihren Glauben an Gott für die Liebe zu opfern und damit ihr ureigenes Wesen zu verleugnen. Bei diesen gefährlichen Liebschaften leiden jedoch nicht nur die Opfer. Auch die Akteure, die Marquis und der Vicomte de Valmont, werden durch ihre eigenen Machenschaften in einen Strudel des Verderbens gerissen. Laclos` "Gefährliche Liebschaften" sind in der wunderschönen Sprache des 18. Jahrhunderts geschrieben, jedoch gänzlich verständlich. Er versteht es, allen Charakteren seines Romans, die dem Leser jeweils nur über die Briefe zugänglich werden, ein ihm ganz eigenes persönliches Leben einzuhauchen. Dieses geschieht durch die wunderbare Art, in der er jede Figur auf ihre eigentümliche Weise Briefe schreiben läßt. Sind diese Briefe nun authentischen Quellen nachempfunden? Kann ein Mann so tief in die weibliche Seele blicken? Kann ein Mann sich solche abgrundtiefen Intrigen herbeiphantasieren, die auch noch psychologisch so imposant fundiert sind? Mir kamen beim Lesen der "Gefährlichen Liebschaften" mehr Erkenntnisse über die menschliche Natur und die Liebe als in irgendwelchen Psychologie-Ratgebern. . Es ist ein beeindruckendes, wahrlich zeitloses Buch, das zeigt, daß die Menschen schon vor zweihundert Jahren über dieselben Erkenntnisse verfügten wie wir heute. Es ist übrigens auch ganz hervorragend verfilmt worden, mit John Malkovich, Michelle Pfeiffer, Uma Thurman und Glenn Close in den Hauptrollen.
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27 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein ungewöhnliches Leseerlebnis..., 6. Dezember 2002
Rezension bezieht sich auf: Gefährliche Liebschaften. (Taschenbuch)
Ein ungewöhnliches Leseerlebnis stellt dieser ebenso faszinierende wie packende Briefroman Choderlos de Laclos' dar. In diesem Skandalbuch des 18. Jahrhunderts wird die Handlung ausschließlich durch den regen Breifwechsel der handelnden Figuren untereinander erzählt. Zugegeben, klingt verwirrend, überzeugt aber auf geradezu ungeahnte Art und Weise.
Es stimmt schon: Auch ich habe natürlich zuerst den wunderbaren und zurecht hochgelobten Film Stephen Frears' gesehen und bin dadurch erst auf diesen lange vergessenen Roman aufmerksam geworden. Aber tatsächlich geht die literarische Vorlage weit über den Inhalt des Filmes heraus! Ungleich präziser sind hier die Stimmungsschwankungen der Beteiligten, wesentlich tiefer die Gefühle, viel präziser die Zeichnung der Charaktere.
Besonders deutlich wird dies in der Verzweifelten tatsächlichen(!) Liebe Valmontes zur Frau von Tourvel, die sich im Film kaum andeutet, dort am Ende eher plötzlich hervorbricht. Und wie intensiv lässt uns der Autor (der übrigens nur mit diesem einen Werk aus der völligen Unbedeutsamkeit seiner übrigen Werke hervorragt) an den Gefühlen der Figuren teilhaben, wie tief lässt er den Leser in deren Inneres blicken!
Ich kann dieses Buch wirklich nur jedem ans Herz legen. Wer diese Geschichte nicht kennt, sollte sie unbedingt lesen. Und wer bereits den Film geliebt hat, wird hier in seiner Bewunderung noch eine unvermutete Steigerung erfahren...
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen das beste Buch der franzoeschischen Literaturgeschichte, 25. April 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Gefährliche Liebschaften. (Taschenbuch)
Die Academy francaise waehlte vor einiger zeit die hundert besten Buecher, die je in Frankreich geschrieben worden sind. An erster Stelle war nicht wie von vielen erwartet ein Roman von Balzac,Gide, Maupassant, Flaubert, Sarte oder Camus, sondern "Gefaehrliche Liebschaften". Daraufhin entschied ich mich endlich, das Buch zu kaufen, um zu sehn was an der Sache dran ist. Und ich muss zugeben, es ist eines der besten Buecher ,die ich je gelesen habe. Zeitlos und spannend was man zum Thema Liebe, Begierde und Betrug finden kann.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfides Treiben ohne Rücksicht auf andere, 7. Februar 2013
Liebe, Tod, Leidenschaft, Betrug sind die zentralen Themen dieses Briefromanes, der im 18. Jahrhundert geschrieben, mit seinen Inhalten auch heute noch Gültigkeit besitzt. Die Sprache ist dabei für heutige Zeiten gewöhnungsbedürftig, ebenso die Form des Briefwechsels, in dem die Geschichte erzählt wird. Für de Merteuil und de Valmont ist Liebe ein Spiel, in dem man sich anderer Menschen bedient, um zu bekommen, wonach die Natur schreit. Das dabei die jeweils anderen, die Gefühle investieren, auf der Strecke bleiben, interessiert sie nicht. Es geht für sie ausschliesslich um sie selbst. In Briefform werden die jeweiligen ANsichten und Absichten dokumentiert und dem Leser deutlich gemacht, mit welch perfiden Methoden um die Gunst derer gebuhlt wird, die ausgenutzt werden sollen. Auch heute noch in dieser Form von Gültigkeit. Lesenswerter Einblick in das Denken und Handeln, aber auch in die Werteskala der reichen und Mächtigen in zurückliegender Zeit. Zeitdokument.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Liebeshändel und Intrigen, 21. Oktober 2013
Von 
helmut seeger "liberaler" (karlsruhe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Werk porträtiert den müßiggängerischen Adel vor der Französischen Revolution.
Männer und Frauen dieser Gesellschaftsschicht hatten zu dieser Zeit, folgt man diesem pseudodokumentarischen Roman, nichts anderes zu tun, als sich mit allerlei Liebeshändeln und Intrigen zu befassen.
Im Mittelpunkt der Geschichte stehen der Vicomte de Valmont und die Marquise de Mertreuil, beide den gehobenen und angesehenen adeligen Kreisen angehörend.
Beide hatten einmal eine berechnende Liebesbeziehung und verfügen nun über ausreichenden Zynismus, um die Empfindungen anderer Menschen zum Spielball ihrer Intrigen und ihres Amüsements zu machen und sich gegenseitig darüber zu berichten.
Der Roman selbst besteht im Gesamten ausschließlich aus einer Abfolge von Briefen. In diesen Briefen notieren die Beteiligten den jeweiligen aktuellen Stand ihrer Liebschaften.
Das interessante an dieser Geschichte ist die sarkastische Abgebrühtheit, mit der die Gefühle anderer instrumentalisiert werden, um die eigenen Gelüste zu befriedigen und Rache zu üben.
Die Vielschichtigkeit gewinnt dieser Roman dadurch, dass sich die Intriganten über den Charakter ihrer jeweiligen Objekte regelmäßig im Unklaren sind oder sich gar im äußersten Irrtum befinden und die psychologische Versiertheit, in der der Autor seine Protagonisten ihre Eroberungen machen und sie am Ende an ihrem eigenen Dünkel und der uneingestandenen Eifersucht aufeinander scheitern lässt.
Seine gesellschaftliche Relevanz gewinnt der Roman an den Stellen, an denen der selbstverliebte Vicomte mit dem niederen Volk in Kontakt tritt, etwa seine Bediensteten instrumentalisiert oder beispielsweise gönnerisch einen Bauern freikauft, der wegen Steuerschulden in den Schuldturm geworfen werden soll. Auch in diesen Beziehungen unterliegen selbstverständlich alle zwischenmenschlichen Bekundungen der Berechnung.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Liebe als wunderbare und zerstörerische Kraft, 11. September 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Gefährliche Liebschaften. (Taschenbuch)
Ein Briefroman, der so packend ist wie ein Krimi. Das Intrigenspiel der Marquise de Merteuil ist an Raffinesse und Perfidität kaum zu überbieten. Die Adelige aus dem höchsten Pariser Gesellschaftskreis verbündet sich mit dem ebenso so schamlosen wie draufgängerischen Vicomte de Valmont in einem Spiel um Gefühle und Leidenschaften. Ziel ist, die Tugend der keuschen und verheirateten Frau von Tourvel in einem Fegefeuer der Eitelkeiten zu opfern. Valmont nimmt diese Herausforderung mit der Leidenschaft eines Casanovas an und macht bei seinem Ränkespiel auch nicht vor der Unschuld einer Klosterschülerin halt.
Zu spät erkennt er jedoch, daß er selbst auch nur ein Opfer der durchtriebenen Marquise de Merteuil ist und das Verderben nimmt seinen Lauf. Um sein Gesicht nicht zu verlieren und den versprochenen erotischen Preis zu erhalten, opfert Valmont seine Liebe auf grausame Weise. Seine eigene Schwäche leitet einen aufwühlenden Kampf um Liebe und Überlegenheit ein. Alle Beteiligten werden von dem Strudel der Ereignisse mitgerissen und am Ende ist nichts mehr so, wie es am Anfang war. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr empfehlenswert, 18. Juni 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Gefährliche Liebschaften. (Taschenbuch)
"Gefährliche Liebschaften" ist das beste Buch, was ich je in meinem Leben gelesen habe und obwohl ich die Verfilmung des Romans, "Valmont", schon gesehen habe, ist die Handlung immer noch spannend. Ich konnte es gar nicht mehr weglegen und hätte ich keine anderen Verpflichtungen, wäre ich nach einem Tag mit dem Buch fertig gewesen. Das Buch ist voll und ganz sein Geld wert und zählt nicht umsonst zur Weltliteratur.
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5.0 von 5 Sternen Perfides Spiel um Macht, 18. Oktober 2009
Von 
Bouquineur (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Gefährliche Liebschaften. (Taschenbuch)
Ich kannte die Verfilmung, hatte mich aber, warum auch immer, nie an den Roman getraut. Im Nachhinein bedauere ich, dass ich so lange mit dem Lesen gewartet habe. In 175 Briefen schildern de Laclos eine unglaubliche Intrige um eine Wette, um Lug, Betrug und Menschenverachtung. Das Netz, das die Marquise de Merteuil und der Vicomte de Valmont um ihre Opfer ziehen, wird immer perfider und hinterhältiger. Ganz gezielt wird hier manipuliert, gelogen und benutzt, alles zum eigenen Vergnügen. Es ist ein Wettkampf zwischen den beiden um die absolute Macht. Sie nehmen keinerlei Rücksicht und stoßen ihre Opfer ohne mit der Wimper zu zucken ins Verderben. Valmomt verrät dabei seine eigene Seele und ist dennoch nicht in der Lage, einen anderen Weg einzuschlagen, Merteuil ist am Ende nur durch ihre eigene Unvorsichtigkeit zu Fall zu bringen.

Das ganze in Form eines Briefwechsels zu erzählen, finde ich grandios. So wird der Leser irgendwie auch zum Voyeur, der die intimsten Gedanken der Protagonisten hautnah mit erlebt, die Kälte von Valmont und Merteuil, die Verzweiflung der Madam de Tourvel, die Unbedarftheit von Cecile und Danceny, die zum Spielball und Zeitvertreib der beiden Intriganten werden.

Der Schluss überrascht, hier hat man das Gefühl, abrupt ins kalte Wasser gestoßen zu werden. Das Ende der Intrige kommt überraschend, die Folgen sind umso verheerender.

Ich wünschte, ich hätte dieses Buch schon früher gelesen. Den Film werde ich beim nächsten Anschauen garantiert mit anderen Augen betrachten.
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5.0 von 5 Sternen Sehr lesenswert! Ein Klassiker der Weltliteratur, 12. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Gefährliche Liebschaften. (Taschenbuch)
Der französische Briefroman "Les liaisons dangereuses", der 1782 anonym veröffentlicht wurde, stand in einigen Ländern noch bis weit ins 20. Jahrhundert auf dem Index der verbotenen Bücher.

Wer den Roman liest, weiß auch warum:

Die beiden Hauptdrahtzieher (Die Marquise de Merteuile und der Vicomte de Valmont) aller sich im Briefroman ergebenden Intrigen und Liaisonen kalkulieren mit kaltblütiger Berechnung und fadenscheinigen Verstellungen, um sich ihre Macht gegeneinander beweisen zu können. Ihre "Opfer" sollen psychisch vollkommen zerstört werden.
Das Buch weist unglaublich fortschrittliche Denkmuster für die Zeit des 18. Jh. auf. So finden sich in einem Brief Anspielungen auf die Regel der Frau und auf die Empfängnisverhütung.
Der sexuelle Missbrauch des Vicomte an die naive und unschuldige Cécile, die Bloßstellung eines Liebhabers der Marquise, die Zerstörung einer liebenden Frau und die Weltanschauung der beiden Hauptdrahtzieher, deren einziges Ziel es ist, anderen Schaden zuzufügen, wird schonunglos offenbart.
Ein wirklich sehr wertvolles Buch, das sich gegen die aufklärerische These wendet, dass die Vernunft alle Übel zu beseitigen vermag. Laclos verdeutlicht, dass die Vernunft, also die Intelligenz auch eingesetzt werden kann, andere gezielt zu manipulieren, um so seinen eigenen Interessen und Machtansprüchen gerecht zu werden.
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5.0 von 5 Sternen Wer hätte gedacht das aneinander gereite Briefe so fesseln können?, 10. November 2011
Von 
Evi "Buchstabenwurm" (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Ich jedenfalls am Anfang nicht. Und weil ich das Buch auf nem Flomarkt erstanden habe, ging ich auch sehr skeptisch ans lesen. Das es sich rein um Briefe handelt habe ich auch erst nach dem bezahlen bemerkt. Aber der Buchrrücken hält was er verspricht und die Erwartungen des Lesers werden weiterhin enorm geschürt durch das Vorwort des Verlegers und separat nochmal das Vorwort des Herausgebers. Und ich habe tatsächlich von Anfang an das Gefühl gehabt durch das so genannte Schlüsselloch zu blicken und dadurch, dass nicht für einen bestimmte Briefe normalerweise nicht gelesen werden strömt das Buch etwas ungemein spannend verruchtes aus. Auf jedenfall ist mir nun mehr als klar das dieses Buch dem Film "Eiskalter Engel" mit Ryan Philip und Sarah Michelle Gellar als Vorlage diente. Aber genau wie der Film fastzinierte und berührte mich dieses Buch. Es werden charakterliche Abgründe offenbart derer sich die meisten Menschen bewusst sind aber nicht in dem Ausmaß. Die Berechnung die hinter den Handlungen der Marquise de Merteuil und dem Vicomte de Valmont stecken lassen einem beim lesen den Mund trocken werden. Kurz und gut. Ich fand das Buch großartig und bin begeistert von dem bildlichen Einblich ins Französische 18 Jahrhundert den mir das Buch "Gefährliche Liebschaften" bietet. Klare Leseempfehlung! :-)
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Gefährliche Liebschaften.
Gefährliche Liebschaften. von Pierre A Choderlos de Laclos (Taschenbuch - 1985)
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