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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannender, kompromissloser Roman
Der amerikanische Seemann Gale verliert durch Unachtsamkeit seine Papiere – und damit, wie er schnell feststellen muss, auch seine Existenzberechtigung innerhalb der Gesellschaft. Schutzlos ist er einer menschenverachtenden Bürokratie ausgeliefert, die ihn zu einem Dasein am untersten Ende der sozialen Skala verdammt: Gale bleibt nichts anderes übrig, als...
Veröffentlicht am 4. Mai 2007 von Rolf Dobelli

versus
2 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen kann den Hype nicht verstehen
Die Thamtik ist ja durchaus interessant:
Ein amerikanischer Seemann vergnügt sich in Antwerpen. Als er wieder an Bord will ist sein Kahn abgedampft. An Board befindet sich all sein Hab und Gut und viel wichtiger seine Seemannskarte.
In einem fremden Hafen, ohne Papiere und somit ohne Identität wird dem Leser aufgezeigt, wie abhängig der Moderne...
Veröffentlicht am 8. September 2012 von Wolf


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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannender, kompromissloser Roman, 4. Mai 2007
Von 
Rolf Dobelli (Luzern, Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das Totenschiff (Taschenbuch)
Der amerikanische Seemann Gale verliert durch Unachtsamkeit seine Papiere – und damit, wie er schnell feststellen muss, auch seine Existenzberechtigung innerhalb der Gesellschaft. Schutzlos ist er einer menschenverachtenden Bürokratie ausgeliefert, die ihn zu einem Dasein am untersten Ende der sozialen Skala verdammt: Gale bleibt nichts anderes übrig, als auf der „Yorikke“ anzuheuern, einem wahren „Totenschiff“, auf dem Verkommenheit, Brutalität und Ausbeutung herrschen. B. Travens Roman greift Elemente der Abenteuer-, Seefahrts- und Arbeiterliteratur auf, verzichtet jedoch auf jedes Heldenpathos. Lakonisch und humorvoll schildert er eine Welt, in der der Einzelne zwischen Staatsbürokratie und Kapitalismus zerrieben wird, ohne dass er auch nur die geringste Chance hat, sich gegen die herrschenden Verhältnisse aufzulehnen. Je mehr Abenteuer der Held besteht, desto tiefer sinkt er. Belohnung oder Erlösung gibt es nicht. "Das Totenschiff" ist ein kompromissloses, spannendes, eindringliches Werk, das seinen rätselhaften Verfasser zu einem der meistdiskutierten Autoren seiner Zeit machte. Genau wie andere Romane Travens ist es einem sozialkritischen Realismus verpflichtet, der allerdings nie in den Sog von Politpropaganda, Schwarz-Weiß-Malerei und Weltverbesserungskitsch abdriftet. Fazit: Unbedingt lesenswert!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Odyssee eines Staatenlosen, 24. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Totenschiff (Taschenbuch)
Der Ich-Erzähler Gales, ein Matrose, verpasst in Antwerpen sein Schiff und verliert seine Papiere. Als Staatenloser beginnt eine Odyssee für ihn, die ihn quer durch Europa führt, ehe er von einem heruntergekommen Dampfer ohne Papiere angemustert wird. Ihm wird klar, dass er sich in einer ausweglosen Situation befindet: Ohne Papiere kann er nur auf Seelenverkäufern und sogenannten Totenschiffen anheuern. Dabei handelt es sich um Schiffe, die von ihren Kompanien zum Zwecke des Versicherungsbetrugs mitsamt der Mannschaft zum Untergang bestimmt sind. B. Travens Roman ist mehr als ein Abenteuerroman. Mit feiner Ironie kritisiert er das Staatswesen, die ausufernde Bürokratie und den Kapitalismus, beschreibt die unmenschlichen Arbeitsbedingungen an Bord von Frachtschiffen und lässt den Leser an seinem anarchistischen Gedankengut teilhaben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Aye, aye Sir - Wer hier eingeht, ist ledig aller Qualen." (Stanislaw), 6. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Das Totenschiff (Taschenbuch)
Die Biographie des Autors ist - zumindest mir - weitgehend unbekannt. Offenbar wurde er wegen Beteiligung an der Münchner Räterepublik 1919 verhaftet und floh im selben Jahr nach Mexiko, wo er ab 1923 in verschiedenen Berufen tätig war. Möglicherweise wurde er 1951 als Hal Croves eingebürgert und verbrachte bis zu seinem Tod 1969 ein von der Öffentlichkeit abgeschirmtes Leben in Mexico City. Jedenfalls ist sicher, dass er für geschäftliche Vereinbarungen unter dem Namen Hal Croves auftrat, unter dem er 1947 von John Huston für die Verfilmung seines Romans Der Schatz der Sierra Madre engagiert wurde.

Seine deutsch verfassten abenteuerlich-sozialkritischen Romane beschreiben sehr anschaulich das Leben der einfachen Menschen in Lateinamerika und handeln von Seeräubern, Indianern und Gesetzlosen. Im Gegensatz zu den meisten Vertretern des Western- oder Abenteuer-Genres zeichnet sich Traven nicht nur durch detaillierte Charakterisierungen des sozialen Milieus seiner Protagonisten aus, sondern stellt sie in eine oft trostlose und grausame Umgebung. Er erzählt lakonisch und ohne moralische Anklage von deren Ausbeutung in einer kapitalistischen Welt. Neben "Schatz der Sierra Madre" ist "Das Totenschiff" (1926) wohl der berühmteste Roman dieses enigmatischen Autors.

Der amerikanische Matrose Gale verpasst in Antwerpen die Abfahrt seines Frachters. Ohne Geld und Papiere, von den Behörden von einem Land ins andere abgeschoben, sucht er verzweifelt nach Arbeit. Er gibt sich als Deutscher aus und kann sich schliesslich nach Barcelona durchschlagen, wo er auf dem verkommenen Frachter "Yorikke" anheuert, der vor allem dem Waffenschmuggel dient. Nun beginnt eine Odyssee gezeichnet durch harte Arbeit, miserables Essen und vorenthaltene Heuer, aber ohne Papiere ist er an das Schiff gebunden. Dann wird er auf die "Empress of Madagascar" entführt - ein Totenschiff, das der Eigner versenken will um die Versicherung zu kassieren. Aus der inszenierten Katastrophe wird eine echte als das Schiff auf ein Riff läuft, die Mannschaft kommt um. Gale überlebt und wird auf das Meer hinausgetrieben.

Diese Ereignisse werden aus der Pespektive von Gale geschildert, der ironisch-distanziert auf alle Ereignisse reagiert, von Anfang an ohne Illusionen über die Chancen eines einfachen Matrosen. Die Stationen des Helden werden von Mal zu Mal unmenschlicher, und die abenteuerliche Färbung seines Lebens verkehrt sich zunehmend in einen Albtraum. Der Autor behandelt das Problem der Staatenlosigkeit nach dem Ersten Weltkrieg, wie die Bürokratie nationalstaatlicher Behörden mit Hilfe von Identifikationstechniken den Menschen instrumentalisiert und jede Form von Bewegungsfreiheit einzugrenzen, in Frage zu stellen oder in Mustern zu erfassen versucht. Er sieht aber auch vorahnend, wie ein global agierender Kapitalismus die Staatenlosigkeit für seine Zwecke profitabel gestalten kann, vor allem wenn er die Rechtlosen in die Illegalität drängt, wie hier in den Waffenschmuggel und Versicherungsbetrug, aus der es kein Zurück gibt, sondern gemäss der "Inschrift über dem Mannschaftsquartier des Totenschiffs" gilt auch hier ein Dante Zitat, diesmal zum Eingang ins Inferno "Wer hier eingeht, Des Nam' und Sein ist ausgelöscht. Er ist verweht."

Dieser Roman erhebt sich weit über den Anspruch von Abenteuer Literatur, denn der Sozialrevolutionär Traven steht hier bereits über der schlichten Verherrlichung des Arbeiters die zu seiner Zeit als fortschrittlich galt. Er hat klar erkannt, dass es auch auf den untersten Sufen der Sozialordnung eine Hackordnung gibt und drückt dies hier mit einem leicht verächtlichen Satz aus: "Niemand versteht es so gut, feine und allerfeinste Rangunterschiede zu machen, wie der Arbeiter."

Der Roman wurde 1959 von Georg Tressler mit Horst Buchholz und Mario Adorf verfilmt. Die berühmteste Traven Verfilmung ist zweifellos John Hustons "Treasure of the Sierra Madre" (1948) mit Humphrey Bogart. Erwähnenswert sind aber auch die mexikanischen Filme für die Traven unter dem Namen Hal Croves die Drehbücher schrieb, "La Rebellión de los Colgados" (1954) und "Macario" (1959).
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leben ohne Identitaet, 22. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Das Totenschiff (Taschenbuch)
B. Traven beschreibt in seinem wohl bekanntesten Roman "Das Totenschiff" den Werdegang eines Menschen, der sein Schiff verpasst und damit seiner Papiere und wie sich im Laufe der Zeit herausstellt seiner Identitaet beraubt wird. Gale hat Landurlaub und schafft es nicht, rechtzeitig auf sein Schiff zurueckzukommen. Von nun an ist er ohne Papiere und muss auf der Suche nach Ersatz erkennen, auch ohne Wert zu sein. Ersatzpapiere werden ihm von der Botschaft vorenthalten, ohne Papiere findet er keinen neuen Job. Von nun an wird er zum Spielball der Buerokratie und des schonunglosen Kapitalismus, der sich Gales Notlage zugute macht und ihm jegliche Rechte und Moeglichkeiten auf ein menschenwuerdiges Leben vorenthaelt. Fuer Gale beginnt eine Odyssee durch Europa bis er schliesslich auf einem Schiff anheuert, dass einem Versicherungsbetrug geopfert werden soll und dessen Besatzung dem Tod geweiht ist.
B. Traven macht sich zum Sozialkritiker und Chronisten seiner Zeit. Seine realitaetsnahen Geschichten sind brilliant und haben leider auch heute nichts von ihrer Brisanz verloren. Wie wichtig es im Leben ist, ueber den richtigen Pass zu verfuegen, wissen auch heute noch diejenigen zu berichten, die den falschen oder gar keinen Pass besitzen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Fluch der Illegalität", 30. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Das Totenschiff (Taschenbuch)
Traven erzählt die traurige Geschichte eines Seemannes, der die Abfahrt seines Schiffes verpasst und danach ohne Identitätsnachweis eine Odyssee durch verschiedene Länder unternehmen muss, weil ihn niemand aufnehmen will. Ihm fehlt ein gültiger Pass und auch die vorgeschriebene Seemannskarte, ohne die er auf keinem rechtmäßig fahrenden Schiff anheuern kann. So befindet er sich in der Situation, gänzlich heimatlos zu sein. Zwangsläufig landet er auf der "Yorikke", einem "Totenschiff", auf dem andere Leidensgenossen arbeiten. Das Dasein ist hart und fast unerträglich, weil sie als Illegale keine Möglichkeit haben, sich gegen Unrecht zu wehren. Sie können ja nirgendwo hin. Traven beschreibt plakativ und eindrucksvoll die Martyrien, welche durch die fehlenden Papiere entstehen. Er prangert die Ungerechtigkeiten und auch den Irrsinn des Systems der bürokratischen Gesellschaft an. Insofern ist "Das Totenschiff" ein sehr politisches Buch. Mit so populären Filmadaptionen wie "Der Fluch der Karibik" hat dieses Werk nichts zu tun.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Packend, 28. Mai 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Das Totenschiff (Taschenbuch)
Das Totenschiff (1926) ist Travens bekanntestes Buch. Vor Jahren habe ich einmal die Verfilmung gesehen, jedoch keine wirkliche Erinnerung mehr daran. Der Roman ist in der Tat großartig geschrieben. Staatenlosen Menschen ohne Ausweispapiere und ohne Zukunft bleibt in der geschilderten Zeit nach dem Ersten Weltkrieg nichts anderes übrig, als auf ein Totenschiff zu gehen, d.h. auf ein Schiff, auf dem miserable Arbeits- und Lebensbedingungen herrschen und das man, mit nicht geringer Wahrscheinlichkeit, nicht mehr lebend verlassen wird. Die geschilderten Situationen sind bisweilen nur noch kafkaesk, bisweilen üben Sie harte Kritik an den sozialen Zuständen der Zeit. Dass Menschen durch den Rost fallen und nur mehr hin- und hergeschoben werden, dadurch das Menschsein verlernen, das macht den Roman sehr modern. Traven verwendet eine direkte, von Anglizismen durchsetzte Sprache, welche interessanterweise auch heute noch sehr zeitgemäß wirkt. Beim Lesen gerät man in einen Sog, der einen bis zum Ende des Buches nicht mehr loslässt.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hörspiel-Klassiker, 10. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Das Totenschiff (Audio CD)
B. Traven - Das Totenschiff (Hörspiel von Eva Marder)

Kategorie
Hörspiel

Bereich
Abenteuerroman / Deutsche Literatur des 20. Jahrhunderts

Sprecher
Michael Schwarzmeier, Christof Lindert, Hans Jürgen Leuthen u.v.a.

Regie
Werner Simon

Produktion
Bayerischer Rundfunk 1981 / IGEL-RECORDS, Dortmund 2000

Spieldauer
ca. 105 Minuten auf 2 Hörcassetten bzw. CD

HÖRBUCH-REZENSION
Erzählt wird die Geschichte des amerikanischen Seemanns Gale, welcher durch Verpassen seines Schiffes Papiere und öffentliche Identität verliert. Zunächst verschlägt es ihn auf dem Landwege durch verschiedene westeuropäische Länder, bis es in Spanien auf der Yorikke anheuern kann. Hier beginnt sein eigentlicher Leidenweg mit der z.B. unmenschlichen Arbeit unter Deck bei einer egozentrischen Schiffsbesatzung. Dramatischer Wendepunkt ist die Entführung auf die Empress of Madagascar; das Totenschiff. Es ist vom kapitalistischen Besitzer längst dem Untergang geweiht. Berichtet wird die Handlung von Gale selbst, der frei von Illusionen seinen Lebensweg nachzeichnet. Er befindet sich in einer Spirale, welche den Zusammenbruch vorzeichnet und keinen Platz für Hoffnung lässt. Gale erfährt die unmenschliche Umwelt als zwangsläufig und ohne dabei in Selbstmitleid zu verfallen.
B. Traven wurde vermutlich 1882 (genaues Jahr unbekannt) in Deutschland geboren und starb 1969 in Mexiko. Der Roman erschien erstmals 1926 und gehört zu den berühmtesten Werken des Autors. Dieser machte um seine wahre Identität lebenslang ein Geheimnis, ist aber mit großer Sicherheit der Münchner Revolutionär Ret Marut, der am Aufbau der Räterepublik teilnahm. Seine Identitätslosigkeit spiegelt sich in der Person des Gale im Totenschiff wider.
Die literarische Bedeutung der Romane Travens steht außer Zweifel. Sie zeichnen sich bspw. durch eine nüchterne und schonungslose Darstellung einer kapitalistischen Zeitenwende zwischen den Weltkriegen aus. Gekonnt verbindet Travens diese Analyse mit der Erzählung von Abenteuern, die auch allein für sich stehend besonders für ein junges Publikum ihren Wert haben. Letztere sind jedoch frei von schönfärberischer Romantik und einem Happy End. Die kritische Auseinandersetzung mit einer dekadenten und zunehmend verrohenden Gesellschaft -in welcher der schnöde Mammon die Hauptrolle einnimmt- ist Stil prägend.
IGEL-RECORDS präsentiert eine gelungene und geschickte Umsetzung der literarischen Vorlage durch den Bayerischen Rundfunk in einem Hörspiel vom Format. Hier spürt der Hörer welcher Tristesse, Lebensfeindlichkeit und Niedergeschlagenheit die Arbeiterklasse ausgesetzt gewesen sein muss. IGEL-RECORDS und BR gelingt es auch bei dieser Produktion sehr renommierte Hörspiel-Sprecher zu gewinnen, um mit dem Qualitätsprodukt weit größeren Verlagen, welche leider zunehmend ihre Titelauswahl an Bestsellerlisten orientieren, die Stirn zu bieten. Faszinierend sind zudem die maritimen Klangteppiche und Hintergrundgeräusche. Ein Hörspiel, das Kinder ab 10 Jahren als Zielgruppe nennt, aber durchaus auch von Erwachsenen mit Gewinn gehört werden wird.
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5.0 von 5 Sternen Meisterwerk?, 26. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Totenschiff (Taschenbuch)
B Traven vermittelt keine Hoffnung. Dieses Buch ist also nichts für Leser/innen, die ein Happy End erwarten. Dafür meistert B Traven die Beschreibung einer düsteren Realität, aus der es kein Entrinnen gibt. Ich blieb bis zum letzten Wort an dieses Buch gefesselt. Nun habe ich den Eindruck, ich habe tatsächlich etwas über die Seefahrerei dieser Zeit gelernt.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein dem Tod geweihtes Schiff und seine Geschichte, 6. Januar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Totenschiff. (Broschiert)
Das Totenschiff: Ein makabrer Titel, jedoch stimmt es. Es handelt sich hier nicht um den fliegenden Holländer, sondern um ein Schiff, welches für einen Versicherungsbetrug sein Leben lassen soll. Jedoch gibt es auf einem Schiff wie immer Menschen und genau die Geschichte dieser Menschen aus der Sicht eines einzelnen Seemanns wird erzählt. Das alte Frachtschiff "Yorikke" versucht sich nochmals gegen das Schicksal aufzubäumen und genau diesen letzten Kampf erlebt der Leser mit. Dieses Buch ist sehr schön geschrieben und zählt ohne Zweifel zu meinen Lieblingsbüchern. Ich kann es jedem Leser nur sehr empfehlen. Es ist ein Vergnügen, in dieses Buch einzutauchen. Ein wunderschönes Beispiel für Belletristik. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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5.0 von 5 Sternen Raubtierkapitalismus, 20. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Totenschiff (Taschenbuch)
Beim Lesen des Buches musste ich auch etwas an die heutigen Arbeitsbedingungen denken: Gesundeitsschutz und Tarifverträge sind auch in Deutschland nicht überall bekannt.
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Das Totenschiff
Das Totenschiff von B. Traven (Taschenbuch - 26. August 2015)
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