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4.0 von 5 Sternen Letzter Auftrag des Privatdetektivs Lew Archer
Der 1976 erschienene Kriminalroman „Der blaue Hammer“ war nicht nur der letzte Auftrag des Privatdetektivs Lew Archer, es war auch der letzte Roman von Ross Macdonald (1915-1983). Bereits 1978 erschien der Roman im Diogenes Verlag in deutscher Sprache und liegt nun hier in einer Neuübersetzung vor.

Auslöser des Kriminalfalles ist ein...
Veröffentlicht am 5. April 2013 von Manfred Orlick

versus
5 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wieso blauer Hammer ?
Für meine Begriffe leider ein ausgesprochen schwaches Werk von Ross Macdonald, den ich ansonsten als Autor mag. Der Buchtitel ist keinesfalls in tiefergehender Weise sinngebend, sondern eher ziemlich konstruiert mit dem Plot des Buches verbunden, sodass man sich fast schon fragen muss, was sich der Autor denn dabei wohl gedacht haben mag. Vieles an der Geschichte um...
Veröffentlicht am 13. November 2011 von A. M.


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Letzter Auftrag des Privatdetektivs Lew Archer, 5. April 2013
Von 
Manfred Orlick (Halle, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der blaue Hammer (Taschenbuch)
Der 1976 erschienene Kriminalroman „Der blaue Hammer“ war nicht nur der letzte Auftrag des Privatdetektivs Lew Archer, es war auch der letzte Roman von Ross Macdonald (1915-1983). Bereits 1978 erschien der Roman im Diogenes Verlag in deutscher Sprache und liegt nun hier in einer Neuübersetzung vor.

Auslöser des Kriminalfalles ist ein Gemälde, das aus dem Haus des reichen Ehepaares Jack und Ruth Biemeyer gestohlen wurde - ein Werk des vor fünfundzwanzig Jahren verschollenen Malers Richard Chantry. Lew Archer wird von Ruth Biemeyer mit der Suche nach dem verschwundenen Bild beauftragt. Die Polizei schaltet man nicht ein, denn die Biemeyers haben den Freund (Fred Johnson) ihrer 20jährigen Tochter Doris im Verdacht.

Archers Suche nach dem Gemälde gestaltet sich als ein komplizierter Ausflug in die Vergangenheit, wobei er auf ein verworrenes Netz von Beziehungen der Familien Biemeyer, Chantry und Johnson trifft. Bald ist das verschwundene Gemälde nicht das einzige ungelöste Rätsel. Warum tauchte Richard Chantry damals unter? Lebt der Maler noch? Wer die porträtierte blonde Dame auf dem Bild? Oder wurde das Gemälde erst vor kurzem geschaffen? Außerdem wird während der Ermittlungen noch ein Kunsthändler ermordet. Bei der Lösung dieser Fragen deckt Archer immer mehr kriminelle Verstrickungen in der Vergangenheit auf.

Macdonalds Arsenal der handelnden Personen auf den 426 Seiten ist recht groß, doch bei aufmerksamer Lektüre behält der Leser den Überblick und wird am Ende des raffinierten Krimis mit einer überraschender Lösung belohnt. Die Diogenes-Ausgabe ist zudem mit einem Nachwort von Donna Leon versehen, für die „Der Blaue Hammer“ das Meisterwerk von Ross Macdonald ist.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter alter amerikanischer Detektiv-Krimi, 30. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Der blaue Hammer (Taschenbuch)
Von der Grundhandlung her bietet das Buch, das Ende der 1970er Jahre entstand, den typischen, amerikanischen Detektiv-Krimi, bei dem ein kantiger und verschrobener Privatdetektiv den mysteriösen und verwinkelten Fall im Alleingang löst.

Der Privatdetektiv Archer erhält zunächst den Auftrag ein gestohlenes Bild des Malers Richard Chantry wiederzufinden. Bei der Suche kommen nicht nur Zweifel an der Echtheit des Bildes sondern Archer gerät immer tiefer in das mysteriöse Verschwinden von Richard Chantry 25 Jahre zuvor. Als dann die ersten Morde passieren ergibt sich ein zunächst konfuses Bild mit vielen Rätseln, insbesondere um den Maler Richard Chantry, dessen Frau, aber auch den vor mehr als 30 jahren getöteten Bruder des Malers. Immer tiefer scheinen auch die Auftraggeber von Archer in den Fall verstrickt zu sein. Es gelingt ihm schließlich, mit Akribie und Hartnäckigkeit dem Rätsel auf die Spur zu kommen.

Durch seine klare Sprache und Stil, aber auch eine ausgefeilte Erzähl- und Handlungsstruktur erzeugt der Autor einen schönen Krimi mit einer spannenden Handlung bis zum Ende. Sämtliche, zunächst verwirrenden Nebenhandlungen werden aufgelöst und logisch am Schluss zusammengeführt. Der sprichwörtliche rote Faden ist immer erkennbar und geht nicht verloren.

Dieser Band des Privatdetektiv Archer bietet spannende und solide Unterhaltung und ist für alle Liebhaber des amerikanischen Krimis auf jeden Fall zu empfehlen.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klassischer Krimi, 18. November 2002
Rezension bezieht sich auf: Der blaue Hammer (Taschenbuch)
In diesem Kriminalroman geht es um die Suche nach einem Bild und die später in diesem Zusammenhang begangenen Morde. Die Geschichte wird klassisch chronologisch erzählt und gegen Ende immer rätselhafter.
Die Geschichte dreht sich um Macdonald's Paradededektiv Lew Archer der auch in verschiedenen anderen seiner Krimis vorkommt.
Ross Macdonald zeigt bei diesem Roman, daß er sein Handwerk beherrscht. Die Geschichte ist durchgehend spannend und enthält keine Logikfehler(Soweit ich erkennen konnte).
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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klassische Krimikost, 25. November 2002
Rezension bezieht sich auf: Der blaue Hammer (Taschenbuch)
In diesem Kriminalroman geht es um die Suche nach einem Bild und die später in diesem Zusammenhang begangenen Morde. Die Geschichte wird chronologisch erzählt und gegen Ende immer rätselhafter (bis die Aufklärung erfolgt).
Die Geschichte dreht sich um Macdonald's Paradededektiv Lew Archer der auch in verschiedenen anderen seiner Krimis vorkommt (z.B. Die Kehrseite des Dollars).
Ross Macdonald zeigt bei diesem Roman, daß er sein Handwerk beherrscht. Die Geschichte ist durchgehend spannend und enthält keine Logikfehler(Soweit ich erkennen konnte).
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5 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wieso blauer Hammer ?, 13. November 2011
Von 
A. M. - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der blaue Hammer (Gebundene Ausgabe)
Für meine Begriffe leider ein ausgesprochen schwaches Werk von Ross Macdonald, den ich ansonsten als Autor mag. Der Buchtitel ist keinesfalls in tiefergehender Weise sinngebend, sondern eher ziemlich konstruiert mit dem Plot des Buches verbunden, sodass man sich fast schon fragen muss, was sich der Autor denn dabei wohl gedacht haben mag. Vieles an der Geschichte um ein verschwundenes Bild wirkt fast schon in gelangweilter Art und Weise konstruiert. Auch wird der Plot langatmig entwickelt und kann als ein vorgestriger drittklassiger Aufguß von Chandler durchgehen, ohne dass an irgendeiner Stelle der Funke wirklich überzuspringen vermag.

Ich wartete irgendwann dann eigentlich nur noch auf die Pointe mit dem blauen Hammer. In einem Satz wird schließlich ziemlich lapidar der Bezug zum Buchtitel hergestellt, was wirklich das Prädikat "Ärgerlich" verdient. Ich empfand diesen Krimi als unglaublich öde und sehnte das Ende geradezu herbei. "Der blaue Hammer" war 1976 MacDonalds letzter Lew Archer-Roman wie auch sein letzter Roman überhaupt. Für meine Begriffe stellt dies leider einen ausgesprochen schwachen Abgesang dar, aber angeblich soll sich zu diesem Zeitpunkt bereits Macdonalds Alzheimererkrankung bemerkbar gemacht haben.
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Der blaue Hammer
Der blaue Hammer von Ross Macdonald (Taschenbuch - Mai 2002)
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