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Das Karpathenschloss
Format: TaschenbuchÄndern
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Februar 2006
Zu Lebzeiten Vernes wurden 54 Romane der Reihe ‚aussergewöhnliche Reisen' veröffentlicht. Das Karpathenschloss ist der 37. Roman, erstmals 1892 erschienen. Aus Biographien lässt sich entnehmen, dass Verne gerade bei späteren Romanen sorgfältig zur Sache ging. Druckfahnen liess er sich manchmal bis zur Verzweiflung des Verlegers wieder und wieder zurückschicken, um daran Änderungen vorzunehmen. Bei diesem Buch zeigt sich einmal mehr, dass Verne eine starke Imaginationsgabe besass. Zur Geschichte selbst einige Anmerkungen: Eine Opernsängerin spielt eine wichtige Rolle. Hier weiss Verne, wovon er spricht, da er selbst zahlreiche Operettenlibretti verfasste. Was den Spuk angeht, sollte man nicht vergessen, dass Aberglauben aller Art zu Ende des 19. Jahrhunderts gerade in ländlichen Gegenden viel verbreiteter war als heute. Aber Verne war witzigerweise kein Mystiker, sondern setzte seine Energie und seine Überzeugungen in den Glauben an den naturwissenschaftlichen Fortschritt. Es gehört deshalb zur geglückten Pointe der Fabel, dass sich am Ende alles ganz einfach und einleuchtend erklären lässt und vom Übernatürlichen kein Quentchen mehr übrig bleibt. Dieses Buch ist reich an Einfällen, und allein die Szene zu Beginn, als der Schafhirt Frik zu erstenmal in seinem Leben durch ein Fernrohr schaut und dieses dann dem Krämer abkauft, ist die Lektüre wert. Um am Ende noch einen grossen Namen als Referenz anzufügen, darf man erwähnen, dass Turgenjew ein leidenschaftlicher Verne-Leser war.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. September 2003
Ich habe die Geschichte um das Karpatenschloss, in dem es - so glauben es zumindest die Bewohner des nahegelegenen Dörfchens Werst - spuken soll, mit großem Vergnügen gelesen! Nicht nur wegen der äußerst detailgetreuen Illustrationen, sondern auch, weil die Story wirklich spannend erzählt war! Möglicherweise zählt "Das Karpathenschloß", wie auch die übrigen Werke von Jules Verne, nicht zu den Büchern, die den Leser zu "verändern" imstande sind, dazu beschränkt sich J.V. wohl viel zu sehr auf die Handlung und lässt zu wenig psychologische Tiefe aufkommen, doch als Zwischendurchlektüre mit gutem Niveau, kann ich "Das Karpathenschloß", dieses französischen Klassikers, ruhigen Gewissens weiterempfehlen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. August 2014
Empfehlenswert! Jules Verne Klassiker mit typischem Schreibstill, allerdings spielt diesmal die Handlung nicht in Südamerika, Pazifik oder an sonstigen abgelegenen Orten sondern in den Südwest-Karpaten im idyllischen Ambiente. Und da ich sowieso dorthin in der Näher den Urlaub verbringe, wird gleich mal dorthin geschaut, ob es das Karpatenschlößchen tatsächlich gibt / gab :-)
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am 6. März 2015
Thema dieses Romans ist die Wirkung von moderner Technik auf Menschen, die sie nicht kennen. Da sind zum einen die Bewohner eines rumänischen Dorfes, die bemerken, dass sich in dem nahe gelegenen, verlassenen Schloss plötzlich merkwürdige Dinge tun, die sie sich nicht erklären können. Aber auch ein durchaus aufgeklärter Graf, der hinzukommt, wird am Ende durch die moderne Technik getäuscht. Hineinverwoben ist eine tragische Geschichte um Liebe, Tod und Musik.

Die Geschichte selbst ist nicht sonderlich interessant und eher operettenhaft, man muss sich auf die farbige Schilderung der Dorfbewohner einlassen können und am Erzählen selbst gefallen finden, um dieses Buch zu lieben. Dann ist es aber ein schönes Stück Literatur.

Am Rande interessant ist, dass Vampire so gut wie nicht vorkommen. Jules Verne schrieb diesen Roman offenbar noch vor dem Hype um Dracula. Außerdem interessant ist die Rolle der Juden in Rumänien, wie Jules Verne sie sieht: Sie treten entweder als fahrende Händler auf, die um Preise schachern, oder als Geldverleiher, die Wucherzinsen nehmen und auf diese Weise irgendwann ganz Rumänien in ihrem Besitz haben werden, so Jules Verne. Man könnte von einem ökonomischen Antisemitismus sprechen, ein kultureller oder gar rassistischer Antisemitismus ist nicht zu sehen. Ganz am Rande werden auch Zigeuner als besonders abergläubische Menschen gezeichnet.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Dezember 2007
Wenn man mal bedenkt, das das Augenmerk von Jules Verne (zumindenstens von seinen bekanntesten Werken) eher auf Dinge bezogen ist, die mit Wissenschaft der "Zukunft" zu tun haben, dann kann man sagen, dass dieses Buch eine Richtung einschlägt, die auch heute äusserst zeitgemäß ist und trotzdem nicht von der Spannung und dem Humor des Autors abhält. Er überlässt es dem Leser, diese Geschichte für wahr oder unwahr zu halten. Verne beschreibt die Situationen, wie die Menschen auf "mysteriöse" Geschehnisse reagieren, zum Schluss kommt es jedoch ganz anders, als man es zuerst vermuten mag. Doch mehr sollte man nicht verraten, denn sonst bräuchte man es sich nicht mehr kaufen. Ich kann es nur absolut empfehlen!
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Januar 2013
Das Karpathenschloß war ein mir bisher unbekannter Roman von Jules Vernes. Habe ihn nun gelesen und ich muß sagen, hat mir sehr gut gefallen. Unterhaltsam und interessant geschrieben. Mal was anderes.. Habe die Bestellung auf keinen Fall bereut!
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7 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Nach längerer Zeit wieder als Taschenbuch aufgelegt wurde jetzt beim Züricher Diogenes Verlag der spannende Roman „Das Karpathenschloß" von Jules Verne. Vierzig zweifarbige Illustrationen von L. Benett, die schon die französische Erstausgabe von 1892 zierten, sind einem wunderbar erzählten literarischen Bilderreigen über Sagen, Legenden und Geistergestalten der Karpathen beigefügt. „Diese Geschichte ist nicht phantastisch; sie ist nur romantisch". Diesem einleitenden Satz von Jules Verne ist nichts hinzuzufügen.
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13 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Man weiß nicht erst seit Arno Schmidt, dass es neben den sogenannten Großliteraten auch Größen zweiten, dritten oder n'ten Ranges gibt, deren Bedeutung beispielsweise auf der Massenrezeption oder der Vorbildwirkung für Kollegen beruht. Karl May aus dem deutschen Sprachraum sei als Beleg genannt.
Dass Jules Verne aus der Weltgeschichte der Literatur nicht wegzudenken ist, bedarf keiner Erläuterung. Angesichts der zahlreichen Verfilmungen sind selbst dem wenig beflissenen Publikum die Hauptwerke des Franzosen präsent.
Das „Karpathenschloß" gehört zu den unbekannteren Büchern Vernes und nur aus diesem Grund erwarb ich es in einer Feiertagslaune, um es in einer Mußestunde der Kindheit entrückt zu genießen.
Und tatsächlich fesselte mich die Story anfangs trotz der nur leidlich ausgefeilten Sprache Vernes (bzw. des Übersetzers). Es ist eine einfache Sache: ein uneinnehmbar scheinendes Schloss inmitten der furchteinflößenden Karpaten im Draculaland, ein Dorf voller abergläubischer Originale, eine angedeutete Liebesgeschichte - und schon harrt man unruhig der Dinge, die sich da entwickeln mögen.
Doch ab der Hälfte des Buches folgt die Ernüchterung. Sichtlich überfordert von den selbst exponierten Textstrategien türmt Verne Unwahrscheinlichkeit auf Unwahrscheinlichkeit, führt wichtige Personen überfallartig ein, skizziert ein aberwitziges und völlig sinnfreies Finale, um währenddessen noch die letzten Rätsel in altväterlichem Tone naturwissenschaftlich-technisch zu entzaubern. Hier wird ein erzählerisches Pensum auf Groschenheftniveau ohne Rücksicht auf Verluste abgewickelt. Selbst wenn man Entstehungszeit und Rezipientenkreis bedenkt, kann man nur ungläubig den Kopf schütteln, dass derartiges hierzulande als Literatur gehandelt und in ernsthaften Verlagen (Diogenes) tatsächlich wiederaufgelegt wird.
Den von Arno Schmidt auf dem Klappentext zitierten Wortfetzen sollte man nicht als literarischen Ritterschlag qualifizieren, man lese genau und man wird verstehen.
Alles in allem ein grottenschlechtes Buch, das man ruhig ungelesen in den Archiven und Lagerhäusern unvernünftiger Verlage verstauben und vermodern lassen sollte. Wenn schon Jules Verne, dann etwa ein halbes Dutzend seiner anderen Bücher.
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