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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Blick zurück in das goldene SF-Zeitalter..., 13. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Der illustrierte Mann (Taschenbuch)
Ray Bradbury ist einer der namhaftesten Autoren der SF, doch er beschäftigte sich seltener mit fremden Welten und unbekannten Lebensformen oder futuristischer Technik, stattdesser betonte er stets die menschliche und moralische Komponente, benutzt die Zukunft als Metapher oder stellte satirische Betrachtungen über Verhaltensweisen an. "Der illustrierte Mann" ist eine der bekanntesten Sammlungen, da auch verfilmt mit Rod Steiger und weist sogar eine (titelgebende) Rahmenhandlung auf, die aber nicht wirklich von Bedeutung ist, sondern nur eine Klammer bietet, die beweist, was für ein "Tier" doch der Mensch ist.
Die SF-Komponente, Raumschiffe und ferne Planeten (allesamt in unserem Sonnensystem) ist natürlich inzwischen total veraltet, denn alle Geschichten entstanden vor 1951, aber das mindert die Wirkung keineswegs. Das Highlight erzählerischer Natur ist fast schon der Starter "Das Kinderzimmer", eine beklemmende Utopie über Unterhaltungselektronnik, "Die andere Haut" ist eine, ein wenig in den Gelenken quietschende satirische Idee über den alltäglichen Hautfarbenrassismus, "Die Landstraße" packt das Problem Atomkrieg von einer ungewöhnlichen Seite.
Ansonsten ist die Religiosität ein stets betontes Thema, wenn Jesus etwa auf fernen Planeten gefunden wird ("Der Mann"), neue Sünden auf dem Mars gesucht werden, wo keine mehr sind ("Die Feuerballons"), die Existenz des Seins selbst in Frage gestellt wird ("Kein Abend, kein Morgen...").
Aber manchmal sind die Geschichten auch nur in sich boshafte Vignetten über das Menschsein, in Form einer fressenden Stadt ("Die Stadt"), einer neuen Art, der Beziehungsmüdigkeit zu entgehen ("Marionetten Inc.") oder mal wieder den Kindern, denen Erwachsene nicht genug Aufmerksamkeit schenken ("Stunde Null").
Zwei Geschichten ragen sonst noch aus der hohen Qualität heraus: die gefühlvoll-traurige Abhandlung "Der Raumfahrer" über die Macht der fernen Sterne, ohne die man nicht kann, selbst wenn man gern bei den Lieben daheim wäre und der Klassiker "Die Verbannten", eine phantastische Idee, in der sich längst verstorbene Autoren des Schreckens wie Poe, Bierce oder Shakespeare auf einem fernen Planeten mittels ihrer Geschöpfe der Phantasie gegen eine Raumschiffbesatzung wehren, die sich ihrem Heim nähert.
Insgesamt eine hervorragende Mischung aus Menschlichkeit und Phantastischem, die nachdenklich macht und rundweg unterhält.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen menschliche Träume, 6. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Der illustrierte Mann (Taschenbuch)
"Bradbury ist ein Schriftsteller, für den ich Dankbarkeit empfinde, weil er uns eine Freude zurückgibt, die immer seltener wird: die Freude, die wir als Kinder empfanden, wenn wir eine Geschichte hörten, die unglaublich war, aber die wir gerne glaubten." - Frederico Fellini

Was dem geneigten Leser hier geboten wird ist ein Feuerwerk voll Emotionen, dramaturgischen Kniffen, unglaublicher Geschichten und Protagonisten. Die Sammlung dieser Erzählungen ist nahezu ausnahmslos phänomenal. Beherbergen doch die meisten dieser Geschichten die Sehnsucht und das nie enden wollende Streben des Menschen nach dem greifbar nahen und doch unerreichbaren Traum.

Für mich war es einfach ein Genuss.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sci-Fi auch f. anspruchsvolle Leser, philosophisch, fesselnd, 19. Dezember 1998
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der illustrierte Mann (Taschenbuch)
Ray Bradbury versteht es, seine Leser von der ersten Episode an zu fesseln. Sein Werk gilt auch bei dem Genre Science Fiction gegenüber kritisch eingestellten Lesern als überzeugendes Stück Literatur. Die Episoden regen zum Philosophieren und oft zum Träumen an.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute alte Science Fiction aus den 50er Jahren, 30. Juli 2002
Rezension bezieht sich auf: Der illustrierte Mann (Taschenbuch)
"Der illustrierte Mann" ist Science Fiction aus der Zeit, als Roboter noch aus Zahnrädern und Federn bestanden, Raumschiffe alle raketenförmig waren und Mars und Venus eine Erdatmosphäre besaßen. Die Erzählungen in diesem Buch gehörten damals (wie die Stories von Philip K. Dick) zu dem besten, was es gab (mangels ernstzunehmender Konkurrenz von annehmbarem Niveau). Wie schon in den Mars-Chroniken von Ray Bradbury und vielen anderen Genre-Werken dieser Zeit ist die Angst vor einem Atomkrieg allgegenwärtig. Die besten Titel aus dieser Sammlung sind (meiner Meinung nach): "Der Raumfahrer", "Die letzte Nacht der Welt", "Kein Abend, kein Morgen ...", "Marionetten, e.V.", "Stunde Null" und "Das Raumschiff", von denen einige Ähnlichkeit mit Phil-Dick-Geschichten haben (melancholisch, philosophisch und sehr seltsam). Manche Stories sind für das Sci-Fi-Genre vielleicht ein bißchen zu fortschrittsfeindlich.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ..., 2. November 2003
Rezension bezieht sich auf: Der illustrierte Mann (Taschenbuch)
Mit Sicherheit ein sehr gutes Buch...
Vielleicht habe ich schon zu viel von bradbury gelesen oder es ist eine Besonderheit, die nur bei diesem Werk zutrifft:
Die Geschichten sind einfach viel zu berechenbar!!!
Ich wusste stets, wie sie enden werden und empfand das zum Schluss als recht lästig
Trotzdem vergebe ich 4 Punkte, weil dieser Umstand lediglich ein Beigeschmack ist, der jedoch nicht in der Lage sein kann, das Gesamtbild zu trüben :-)
Wer nicht weiß, ob er "Der illustrierte Mann" lesen soll oder die "Mars-Chroniken" dem empfehle ich allerdings letzteres
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Phantastisch!, 6. August 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der illustrierte Mann (Taschenbuch)
Diese Geschichtensammlung sprengt den Rahmen des üblichen, wo andere Autoren aufhören, fängt Bradbury erst an. Phantastische Schöpfungen treffen auf faszinierende Gestalten. Bradbury ist einer von wenigen, der es schafft, den Leser schon mit einer Kurzgeschichte völlig zu vereinnahmen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Phantastische Weltliteratur, 7. August 2012
Von 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der illustrierte Mann (Taschenbuch)
In der Tradition von H.G. Wells erzählt der amerikanische Autor von der Zukunft, von der Sucht der Raumfahrt, von Liebe und Einbildungskraft auf anderen Planeten, vom einsamen Tod im Raum, von der Endlichkeit und Unendlichkeit der Dinge.

Die in dem Band gesammelten achtzehn Geschichten sind mit der Idee vom illustrierten Mann gebunden, dessen Körper über und über mit lebenden Bildern tätowiert ist, die zu erzählen beginnen.

In dem Band findet sich mit »Das Kinderzimmer« eine der stärksten Kurzgeschichten der phantastischen Weltliteratur: Zwei Kinder leben in einem ultramodernen Haus, das jeden technischen Schnickschnack bietet. Die Wände des Kinderzimmers sind sogar in der Lage, Gedanken seiner Bewohner in konkrete Bilder umzusetzen. So entsteht eine täuschend echte afrikanische Savanne, in der wilde Tiere herrschen und das Gebrüll der Löwen durch Mark und Bein geht. Den Eltern wird die Phantasie ihrer Sprösslinge unheimlich, und sie drohen damit, die Technik abzuschalten. Da locken die Kinder sie in ihr virtuelles Reich und schließen sie darin ein'
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1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich!!!, 18. Mai 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der illustrierte Mann (Taschenbuch)
Jeder der R.Bradbury kennt, sollte diese Buch nicht verpassen. Es gibt kaum eine bessere Sammlung von fantasievollen S.F. Geschichten. Bradbury ist auch literarisch einer der Größten.
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Der illustrierte Mann
Der illustrierte Mann von Ray Bradbury (Taschenbuch - Juni 2008)
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