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Kundenrezensionen

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am 1. März 2015
Ein besonderes Buch fiel mir in die Hände: “Honig” von Ian McEwan. Besonders, weil es eine Idee abseits des Mainstreams behandelt.

McEwan beleuchtet in seinem Gesellschaftsroman das Leben Großbritanniens in den siebziger Jahren. Alltagsprobleme werden genauso ausgebreitet wie große politische, auch weltpolitische, Dinge dieser Zeit.
Mir gefällt an diesem Roman vor allem McEwans Sprachgewandtheit, seine scheinbar leichtfüßige Erzälweise, die Art, wie er “einem Koch gleich” seine Texte mit Satire und Humor würzt.

Im Mittelpunkt des Romanes steht die junge Serena. Sie ist sehr belesen, lebt, man kann schon sagen in ihren Büchern. Die Außenwelt dieser Zeit ist ihr zu düster – zu real. Irgendwann wird sie vom britischen Geheimdienst MI5 angeworben und auf eine literarische Mission geschickt – dem kalten Krieg der Kultur.
Um international mit gewissem kulturellem Schaffen glänzen zu können, richtet der MI5 eine Stiftung (als Tarnung, um die wahren Geldgeber zu verschleiern) ein, die aufstrebende Schriftsteller finanziell unterstützen soll. Ziel ist, dass diese Autoren von ihrem Schreiben leben können, sich voll auf ihre Werke konzentrieren können.
Als Botschafterin dieser Organisation wird Serena zu dem Autor Tom Haley geschickt. Dankbar nimmt er dieses Angebot an. Doch das Leben geht manchmal seltsame Wege: Serena verliebt sich in Tom und zwischen ihnen steht immer wieder das Geheimnis für wen Serena wirklich arbeitet und woher das Geld kommt, von dem nun beide gut leben können…
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am 6. Januar 2014
Hallo,

"Honig" ist ein bittersüßer Spionageroman. Auf Empfehlung hin kaufte ich das Buch, war erst skeptisch und meine Skepsis wurde zunächst genährt. Die Geschichte als solche ist nicht neu, nicht überraschend (mit einem Aber, s.u.) und so zog sich selbige dahin. Letzteres wurde bereits in einer Rezension hier angemerkt.
Mich überzeugte jedoch die feine und genaue Sprache. Weniger die Geschichte selbst, sondern viel mehr die genauen Beobachtungen und Beschreibungen mittels ausgefeilter Sprache zogen mich zunehmend in den Bann. Ich denke, dass für die Übersetzung ins Deutsche Herrn Werner Schmitz großer Dank gebührt! Das Buch bereitete mir von Anfang bis Ende ein großes Lesevergnügen.
Was dann auch noch mehr als überraschend daher kam, war das außergewöhnliche Ende. Einfach Klasse, allein das rechtfertigte rückblickend die paar lesevergnüglich angenehmen Längen.
Klare 5 Sterne.

Viele Grüße
Stephan Peters
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am 23. August 2015
Mit Speck fängt man Mäuse, so hätte der Titel auch lauten können. Honig ist der Deckname einer Aktion des MI5, des britischen Geheimdienstes.
Die Erzählung spielt in der Zeit des kalten Krieges. Eine Zeit, in der keineswegs klar war, welche politische Idee mal die Oberhand gewinnen würde. Viele Akademiker zeigten sich vom Kommunismus verzaubert. Da brauchte das Land Streiter für die Idee der Demokratie und der Freiheit. Wer könnte dafür besser geeignet sein als SchriftstellerInnen?

Serena, eine Agentin des MI5, und Stimme des Buches, wird auf einen bis dato erfolglosen Autor angesetzt. Damit beginnt eine Geschichte, in der sich die HeldInnen gegenseitig täuschen. Gleichzeitig erlebt man die Entwicklung Serenas von einem naiven Mädchen zu einer klugen jungen Frau.

Der Roman bietet damit Spannung wie ein Krimi und zahlreiche Anregungen wie es anspruchsvolle Literatur üblicherweise tut.

Fürs Hörbuch gibt es weitere Pluspunkte:

Die Stimme von Eva Mattes klingt nachhaltig in einem weiter. Damit bietet Frau Mattes eine Interpretation des Textes, der man allzu gern folgt, ohne dass die eigene Lesart dabei überdeckt würde. Solches können nur MeisterInnen des Vorlesens leisten.
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am 15. Oktober 2013
Nachdem der Inhalt nun hinreichend bekannt sein dürfte, schnell Folgendes: "Honig" ist vergnüglich, unterhaltsam und - wie von Ian McEwan gewohnt - höchst elegant und geistreich erzählt. Wer sich allerdings die ergreifende Intensität von "Abbitte" und "Am Strand" oder etwa das herzhaft-boshafte Kichern von "Solar" (das übrigens zu meinen McEwan'schen Lieblingen zählt) erwartet hat, bleibt eher ein wenig enttäuscht zurück. Denn trotz seiner Doppelbödigkeit und des Knalleffekts am Schluss, mit dem die Geschichte noch einmal Aufwind erlebt, berührt "Honig" zu wenig, als dass es als außergewöhnlich oder einzigartig zu empfinden wäre. Immerhin: Zurück bleibt ein breites und frohes Grinsen.
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am 15. August 2014
Die Protagonistin Serena Frome wirkt in Ihrer lockeren, legeren und freizügigen Art eher wie französische Studentin aus den 68ern als eine Engländern in Diensten des M15. Diese Kontradiktion fesselt besonders den männlichen Leser in einer mit angenehmer Prosa vorgetragenen Geschichte, die dramatisch und packend bleibt bis zur letzten Seite. Es geht um Liebe, Sex, Verrat, Erotik und Literatur im Dunstkreis des britischen Inlandsgeheimdienstes. Serena erfüllt mit Ihrem Charakter, Aussehen und Ihrer Bildung die Sehnsüchte des intellektuellen aber testosterongesteuerten Lesers, während die männlichen Charaktere eher blass bleiben. Die Handlung ist intelligent mit tiefen Einsichten in das subtile Denken von Geheimdiensten und der deutlich auffälligen Affinität des Autors zu Literatur also seiner eigenen Natur eben. Für mich war dieser Roman durch und durch ein Lesevergnügen und er war zunächst mein erster Roman von Ian Mc Ewan. Abitte war dann sofort mein zweiter, obwohl ich bereits die Verfilmung mit Keira Knightley gesehen hatte. Aber das ist eine andere Geschichte.
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am 9. Dezember 2013
Ein betörendes Buch über Liebe und Verrat. Serena ist nicht nur wunderschön sondern auch außergewöhnlich intelligent. Statt ihrer Passion nachzugeben und Literatur zu studieren, folgt sie dem Wunsch ihrer Mutter und absolviert ein Mathematikstudium. Bald beginnt sie eine Affäre mit einem Professor, der sie für den Geheimdienst rekrutiert. Männer wollen sie besitzen und Liebesglück scheint ihr nicht gegönnt zu sein. Bis eines Tages ihre Stunde gekommen zu sein scheint. Sie wird auf einen jungen, aufstrebenden, vielversprechenden Autor angesetzt. Dieser Job scheint wie für sie gemacht, bis sie anfängt, sich zu verlieben. Ein Spiel um Liebe und Täuschung beginnt.
Dieses Buch hat mich restlos begeistert. Serena als Charakter ist interessant und vielschichtig. Ihre persönliche Entwicklung in ihre Unabhängigkeit, ihr Umgang mit gescheiterten Beziehungen werden einfühlsam und tiefgründig geschildert. Überraschende Wendungen, die eingestreuten Kurzgeschichten und ein brillantes Ende machen dieses Buch zu einem großen Lesevergnügen.
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am 12. November 2013
Am verblüffendsten ist wohl, wie intensiv sich der Autor in die Lebenswelt seiner Protagonistin hineinzuversetzen versteht. Serena, inzwischen eine abgeklärte ältere Dame, erzählt wunderbar ironisch und durchaus fesselnd in der Rückschau, wie sie in die Welt des britischen Geheimdienstes hineingestolpert ist. Psychologisch bestens ausgearbeitet, dazu Sarkasmus pur - und wahnsinnig witzig. Ein großes Kompliment an den Übersetzer, der typische britische Hintergründigkeit vorzüglich ins Deutsche transportiert hat.
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am 26. Dezember 2014
Das ist der erste Roman von Ian McEwan, den ich bisher gelesen habe. Sonst lese ich eher viele Krimis. Von daher passte für mich hier die gute Mischung aus Intellekt und Spannung. Denn primär bilden der britische Geheimdienst und ein literarisch angehauchtes Geheimprojekt namens Honig den Rahmen für die Handlung. Im Kern geht es um Liebe, Betrug und Enttäuschung im etwas düsteren und krisengeplagten England der frühen 70er Jahre. Dem Autor gelingt es hervorragend, verschiedenste Handlungsstränge miteinander zu verweben und zu einer ganzheitlichen fesselnden Geschichte zu entwickeln. Dabei bleibt es durchgängig spannend und es gibt immer wieder Wendungen oder Hinweise auf ein mögliches Ende.
Stilistisch ist der Schreibstil sehr gut und ich werde wohl auch beim nächsten Ian McEwan Buch genau hinschauen.
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am 14. Mai 2015
Inhalt:

Die junge Serena Frome arbeitet Anfang der 70 iger Jahre beim britischem Geheimdienst M15. Sie ist eine passionierte Leserin und wird genau deswegen auf die literarische Mission „ Honig“ geschickt, die sich bald mit Ihrem Privatleben vermischen und einige Konflikte verursachen soll.

Meine Meinung:

Nach den grandiosen Büchern wie „Am Strand“ , „Liebeswahn“ und „Abitte“ eine echte Enttäuschung. Nach diesem Buch kann ich eigentlich nur hoffen, dass keiner als erstes nach diesem Buch greift um Mc Ewan kennenzulernen.
Ganz klar eines seiner schwächeren Bücher. Mc Ewan baut zwei Erzählstränge auf, zum einen eine Spionagegeschichte in Zeiten des kalten Krieges und zum anderen die Liebesbeziehung zwischen Serena und Tom, die dann beide irgendwie zusammenkommen sollen.
Leider ist das Mc Ewan nicht gelungen. Weder der eine noch der andere Strang ist wirklich mitreissend und in keine der Geschichten kommt man richtig rein. Es gibt zwar natürlich einen Zusammenhang aber insgesamt bleibt beides ohne besonderen Tiefgang. Leider gibt es auch absolut keinen Spannungsbogen der den Leser mit in die Geschichte nimmt, ich hab die zum Schluss auch noch immer schwächer werdene Geschichte nur noch überflogen, weil ich einfach fertig werden wollte. Toms Brief zum Schluss hat mich emotional überhaupt nicht gerührt. Die große Liebe nimmt man den beiden nicht ab.

Serena bleibt von Anfang bis Ende unsymphatisch. Man kann weder mit ihr lachen, noch weinen oder Emotionen fühlen. Selbst eine eigentlich rührende Szene mit ihrem Vater wirkt sachlich und objektiv.

Mir tut das echt fast körperlich weh diesen Roman so einzuschätzen, leider kann man ihm aber wirklich nicht viel mehr abgewinnen. Ich weiß Mc Ewan kann das wesentlich besser und er ist und bleibt mein Lieblingsautor. Als Einsteigerroman für diesen Autor absolut ungeeignet, danach greift man nicht mehr zu ihm .

Alles in allem kann ich dem Roman nur 2 Sterne geben. Zum einem weil der Ansatz und die Idee der Geschichte wirklich gut ist und zum anderen einen Sympathiepunkt für Mc Ewan.
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VINE-PRODUKTTESTERam 10. Oktober 2014
isher kannte ich die Werke von Ian McEwan nur dem Namen nach, ich war also nicht vorbelastet, als ich sein aktuelles Buch "Honig" las. Eine Agentengeschichte, geschrieben aus der Sicht der Hauptakteurin, einer Frau, die sich zwar für Literatur begeistert, aber verunsichert und ziemlich naiv durch die Welt stapft.

Man schreibt das jahr 1972. Über eine Liebesbeziehung bekommt sie eine Stelle beim MI5, dem britischen Inlandsgeheimdienst. Die Stelle hat nichts mit Spionage zu tun und unterfordert Serena. Doch irgendwann bekommt sie die Chance, ihr Literaturverständnis für ihren Staat nützlich einzusetzen.

Die Operation "Honig" soll junge, vielversprechende Schriftsteller, finanziell unterstützen und fördern. Ausgewählt werden diese nach ihrer ideologischen Festigkeit und Zuwendung zu allem Britischen. Sie müssen kritisch zum Kommunismus sein. Und Serena gelingt es auch, den ihr zugewiesenen Autor Tom Haley, von der Förderung zu überzeugen. Literarisch sei er frei, er könne sich ganz aufs Schreiben konzentrieren.

Jedoch passiert das Unkalkulierbare. Serena wird Toms Geliebte und im Laufe der Monate werden sich beide ihrer Liebe bewusst. Das ist selbstverständlich gegen die Spielregeln und als ein Vorgesetzter von Serena, der selbst in sie verliebt und inzwischen abgewiesen wurde, das spitz kriegt, setzt sich ein Teufelskreis in Gang bis zum überraschenden Ende.

Zugegeben ist die Story eine spannende, gelungene. Das Ende war nicht vorhersehbar und hat mich auch eine wenig versöhnt mit dem Buch. Jedoch blieb mir Serena die ganze Zeit fremd. Ihre Erfahrungen konnte ich nicht mir ihren Handlungen verknüpfen, trotz vieler und auch guter Umschreibungen blieb sie für mich eine Art Schatten, leblos. Vielleicht liegt es daran, dass McEwan das Kunststück wagt, als Mann in die Frauenrolle zu schlüpfen. Denn kunstvoll schreiben, das kann er. Ich mag die Sprache, die Wendungen, die Beschreibungen.

Und nicht nur Serena befremdete mich. Immer wieder fragte ich mich im Laufe des Buches: Worauf läuft die Geschichte hinaus? Wofür werden all diese Details erzählt, sind sie wichtig für den Überraschungseffekt irgendwann? Aber die meisten Schilderungen sind überhaupt nicht von Bedeutung. Sie füllen nur Lücken, sollen wohl den Fortgang der Story lebendig halten. Ein Rezensent bezeichnet das intellektuelle Gebahren des Autors sogar als Geschwafel und dem kann ich nur zustimmen. Der Mittelteil ist schwach und zieht sich und besonders gestört habe ich mich an Einschüben wie diesen: "...dann liebten wir uns (er wirkte wie ausgehungert)..." oder "... mein Gesicht an sein Hemd drückte und den vertrauten Duft von Imperial-Leather-Seife und Kirchenkerzen - Lavendelwachs - einsog...". Überhaupt verwendet McEwan gern diese Klammern, die jeder Schreibkurslehrer einem sofort streichen würde, da sie einfach unwichtig sind.

Und als Letztes konnte ich wenig mit den seitenlangen Beschreibungen von Toms Erzählungen anfangen. Geschichten in Geschichten können ihren Reiz haben, tragen sie zur Erhellung des Gesamten bei. Hier hat man wieder nur das Gefühl des Lückenfüllers, denn mir wurde dadurch nicht klarer, warum ausgerechnet Tom Haley in die Gunst des MI5 geriet.

Fazit: Leicht zu lesen, kuriose Geschichte - aber an der Umsetzung hapert es streckenweise doch gewaltig. Leider nur Durchschnittsware. Schade!
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