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Kundenrezensionen

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am 30. Juni 2013
Johann Friedrich von Allmen oder vielmehr "Allmen International Inquiries" wird ins Schlosshotel zu einem Auftrag gebeten. Ein Hotel, das seine Stellung als bestes Haus am Platz bereits vor Jahren eingebüßt hatte, in Art-Deco-Möbeln oder diese vielmehr in der Patina der vergessenen Jahrzehnte aus Glanz und Glamour versinken.

Die Auftraggeberin ist eine steinalte Dame, Dalia Gutbauer, die in den Fünfziger Jahre keiner Klatschkolumne entkommen war. Eine reiche Erbin, ein Partygirl das plötzlich von der Bildfläche verschwunden war. Doch verschwunden ist diesmal ein überaus wertvolles Dahliengemälde von Fantin-Latour - einst ein Geschenk der Liebe ... und Diebesgut. Kein Wunder dass die persönliche Assistentin der alten Gutbauer Allmen International Inquries der Polizei den Vorzug gibt, denn das Bild muss wieder an seinen Platz zurück, koste es was es wolle. Leider folgen bereits gestohlene Dinge einer gänzlich anderen Gesetzgebung!

John von Allmen, sein guatemaltekischer Mitarbeiter Carlos und dessen neue Freundin Maria aus Kolumbien nehmen sich des Falls an. Dem nicht genug, wohnen auch alle drei gemeinsam im Glashaus hinter Allmens ehemaliger Villa Schwarzacker. Alle drei gewinnen weiter an Charakter, wobei das gerade Herrn von Allmens Zukunft (als Krimifigur) gut tut!

Der Roman ist wie die beiden vorherigen kein Maß an Action, startet aber doch etwas spritziger durch als der rosa Diamant. Rasch hält Allmen Einzug ist das alte Hotel, um dem Geschehen näher zu sein. Auch der eine oder andere (natürliche) Tote treten auf, handelt der Roman doch vorwiegend von schrulligen alten Leuten, die sich samt und sonders im Leben nichts schuldig geblieben waren. Der Krimi ist leicht, kurzweilig und von einer feinen Note subtilen Humors.

Für mich der bislang beste und ausgewogenste der drei Allem Romane.
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Johann Friedrich von Allmen, einst wohlhabender Erbe eines Schweizer Grundstücksmaklers, setzt seine zumeist lukrative und manchesmal auch gefährliche Suche nach verschwundenen Kunstgegenständen fort, die nicht selten ebenso fragwürdig verschwanden wie auch jenseits legaler Kunstmärkte erstanden wurden. Und so soll er nun ein Dahlien-Gemälde wiederfinden, das aus den Privatgemächern einer sehr alten, aber schwerreichen Industriellen-Witwe gestohlen wurde, die in ihrem eigenen, etwas verstaubten und ehemals sehr luxuriösen Hotel wohnt, das schon bessere Tage gesehen hatte. Kurzerhand mietet von Allmen sich einfach dort ein und beginnt, die wenigen, illustren und mitunter aber auch zweifelhaften Dauergäste zu befragen, während sein ihm treu ergebener Mitarbeiter Carlos ihn mit Rercherchen unterstützt. Zwar kommen nur wenige Täter in Betracht, aber die Situation stagniert und so schleusen die beiden Carlos' neue Geliebte, Maria, kurzerhand als Zimmermädchen in das Hotel ein und sie entdeckt tatsächlich Interessantes, das von Allmen einen nicht ganz ungefährlichen Besuch in der Züricher 'High Society' abstatten lässt. Ein Besuch, der selbst nach scheinbarer Lösung des Falls weitreichende Konsequenzen haben wird.

Auf diesen dritten Band habe ich mich sehr gefreut, denn Suter hat mit der Figur des 'von Allmen' einen wunderbaren Charakter geschaffen, der im klassischen 'whodunnit'-Stil auf kuriose Fälle und kauzige Protagonisten trifft. Die Geschichten sind stets auf sprachlich hohem Niveau, spannend, menschlich, souverän und besitzen einen angenehm frechen, dezent unaufdringlichen Humor. Die Skizzierung der Figuren und Schauplätze ist lebendig und ausführlich und selbst als versierter Leser von Krimis und Thrillern ist die Auflösung auch hier überraschend und nicht vorhersehbar. Doch statt knisterndem Nervenkitzel geht es auch im dritten Band wieder beschaulich und gemütlich zu - bis tatsächlich die letzte Seite eine nicht unbedingt angenehme Überraschung für den Leser birgt, die ich selbstverständlich hier nicht näher erläutere.

Keinen Einfluss auf die Bewertung nimmt der leider für den Verlag typisch hohe, zwingend in einer Rezension durchaus zu erwähnende Verkaufspreis in Anbetracht der extremen Kürze des Romans - oftmals betrachte ich die Lektüre der gebundenen Diogenes-Ausgaben somit als großen Luxus. Wer es es nicht eilig hat und 18,90 EUR für einen so kleinen Happen 'Unterhaltung' nicht ausgeben möchte, den man wirklich spielend einfach an einem verregneten Abend in einem Rutsch verschlingen kann, sollte einfach guten Gewissens auf die dann günstigere Taschenbuchausgabe warten. Und dennoch, diesen kleinen Luxus habe ich wirklich genossen.
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am 28. Juli 2013
Ich kenne alle Romane und Kurzgeschichten von Martin Suter, aber das ist mit Abstand sein schwächstes Buch. Bei "Allmen und die Libellen" war die Konstellation Carlos/von Allmen noch neu, aber nach "Allmen und der rote Diamant" verflachte die Spannung und beim letzten in der Trilogie hat man das Gefühl, dass es dem Autor schwerfällt, 200 Seiten zu füllen. Mich hat - wie meine Mit-Rezensenten - ebenfalls sehr gestört, dass in die Dialoge immer mehr spanische Brocken untermischt werden. Ein bisschen Lokalkolorit und Authentizität ist ja ganz interessant, aber nicht in dem Ausmaß. Was mir an Suter auch zunehmend missfällt, sind die diversen Drinks und Speisen, deren Ingredienzien er akribisch genau beschreibt. Dasselbe gilt auch für die Beschreibung der Kleidung seiner Protagonisten. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass das ebenfalls Seitenfüller sind. Dass sich von Allmen und Maria im Schlosshotel einquartieren bzw. dort arbeiten, ist auch nichts Neues in der Krimigeschichte - Agatha Christie mit ihrer Miss Marple lässt grüßen.
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am 8. Juli 2013
Ich hatte den 3. Allmen-Roman mit Freude vorbestellt, da kam er auch noch früher als erwartet... Leider hat mir das Buch nicht gefallen, ich fand die Geschichte sehr mühsam, schwerfällig, vieles an den Haaren herbeigezogen oder gar unmöglich, es fehlt die Eleganz und Leichtigkeit und die diskrete Ironie der ersten beiden Bücher. Schade. Ich hoffe, es wird jetzt nicht so wie bei Ingrid Noll, deren Bücher nach den ersten drei Romanen absolut unmöglich nichtssagend geworden sind.
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am 9. Juli 2013
Vorweg: Ich habe sämtliche Bücher meines Landsmannes bei mir im Regal stehen. Wo immer möglich in gebundener Ausgabe. Man könnte durchaus sagen, dass Suter zu einem meiner Lieblingsautoren gehört.
Egal welche Thematik: Martin Suter ist bekannt für seine unerwarteten Wendungen, öffnet einem die Augen für die kleinen Dinge des Alltags, beschreibt diese unglaublich bildlich und bezieht den Leser wie kein Zweiter in die Gefühlswelt seiner Protagonisten mit ein. Ausserdem liebe ich sein Faible für Kaffeehäuser, Kultur, Essen, die Natur und das "Schöne & Reiche." Ein Genuss, der einem im wahrsten Sinne auf der Zunge zergeht. Ausserdem umzeichnet kein anderer Autor Personen derart charismatisch, wie es Suter tut. Auch gefällt mir Suters Hang zum Extravaganten, ohne dabei unglaubwürdig zu wirken. Sei es beim Teufel aus Mailand, beim halluzinierenden Aussteiger, dem Demenzkranken, dem leidenschaftlich Kochenden oder auch dem Plagiator. Trotz der enormen Bandbreite an Ideen hat man stets das Gefühl, Suter weiss, wovon er schreibt. Das dürfte u.a. daran liegen, dass er sich während seiner Arbeiten intensiv mit Recherchen zum jeweiligen Thema auseinandersetzt.

Bei der Allmen Trilogie trieb es Suter leider über die Spitze hinaus. Zwar dürfen wir auch hier auf das oben beschriebene und altbewährte "Suter-Potpourri" zurückgreifen. Was aber die Erzählhandlung an sich betrifft, könnte ich jetzt - im Nachhinein - nicht mehr sagen, um was es in Allmen und die Libellen. Roman oder Allmen und der rosa Diamant genau ging. Da war doch was mit Diebstahl, Diamanten und einer verschworenen Kleingemeinde? Und wertvollen Vasen? Und einem Aufenthalt an der Nordsee, richtig? Oder verwechsle ich da etwas?
Und genau so ergeht es mir auch mit Teil III der Allmen Trilogie: Nach mehr als 100 Seiten verliert sich Suter noch immer in Beschreibungen über Leute, deren Kleidung, ihre Gesten, die Drinks, ihre Fahrzeuge und ihre Wohnhäuser, so dass der Plot leider komplett auf der Strecke bleibt. Auch auf S. 110 stochert Allmen noch immer komplett im Dunkeln. Als Leser fragt man sich zunehmend, ob man es tatsächlich mit einem Kriminalfall oder vielmehr mit einer Gesellschaftsstudie zu tun hat.

Fazit
*****
Die drei "Allmen" sind meiner Meinung nach die bisher blassesten Werke Suters. So auch der kürzlich Erschienene, "Allmen und die Dahlien." Relativ betrachtet zu Band 1 und 2 zwar keine Enttäuschung, aber eigentlich eher die "nüchterne Fortsetzung" und nicht die "brilliante Vollendung." Im Vergleich zu Suters früheren Werken bleiben die drei "Allmen" vor allem inhaltlich weit hinter ihren Brüdern und Schwestern zurück. Zwar finden wir auch in "Allmen und die Dahlien" jede Menge Kultur, Prunk, charismatische Protagonisten und nicht zuletzt einen etwas "greifbareren" Allmen. Die Handlung an sich aber geht verloren. Zum Glück machen Suters einzigartige Erzählweise, der Kniff in den Dialogen sowie Suters präzise Beobachtungsgabe für das "Menschsein" diesen Roman dennoch lesenswert. Wenn auch mit Einschränkungen.

Suter-Neulingen empfehle ich daher die früheren und extravaganteren Werke wie etwa "Lila Lila" (sofern den Film nicht schon gesehen), "Small World", "Der Koch", "Die dunkle Seite des Mondes" oder auch "Ein perfekter Freund." Also eigentlich alle Einschlägigen mit Ausnahme der Neuerschienenen. Ich persönlich hoffe, Suter findet wieder zu seiner herausragenden Hochform zurück, bin mir indes aber auch bewusst, dass nach so viel starker Arbeit zwangsläufig irgendwann der Knick kommen musste. Schade nur, dass er gleich im Dreierpack kam.

Drei Sterne.
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TOP 500 REZENSENTam 26. Juni 2013
Wer die beiden Vorgänger gelesen hat, sollte nun nicht zuviel erwarten, als das was man bis anhin von Suter kennt. Trotzdem ein lesenswertes und unterhaltendes Stückchen "Leiser Thriller" wie man es bis anhin von ihm kennt. Kleine raffinierte Wendungen, keine wirkliche Voraussehbarkeit, ein paar Überraschungen, und am Ende ein Schluss, mit dem man nicht rechnen würde....Wie immer arbeitet Suter auf das Ende hin, wo man im Grunde erst beim letzten Satz weiss, wie nun die Geschichte wirklich ausgeht und auch wie sie im Moment endet. Da Suter wieder mit kleinen Geheimnissen arbeitet, die sein sympathischer Hauptprotagonist von Allmen langsam Stück für Stück aufdeckt, darf bei solchen Romanen nicht allzu viel erzählt und verraten werden.

Im Zentrum der Geschichte steht eine alte reiche Lady, Dalia Gutbauer, der ein Dahlien-Gemälde aus dem 19. Jhd. von Henri-Fantin Latour gestohlen wird. (Bildkarte im Buch) Allmen erhält den Auftrag das gestohlene Bild der reichen Erbin Gutbauer wieder zu beschaffen. Neu im Team "Allmen International Inquiries" ist Maria, die neue Flamme von seinem Geschäftspartner Carlos. (Schuhputzen und persönliche Fallberatung inklusive) Eine neue Liebe, die noch auf unsicheren Beinen steht und gleichzeitig in die neuen Ermittlungen einbezogen wird. Dalia Gutbauer lebt in ihrem Luxushotel, das mehr Beschäftigte als Gäste beherbergt. Erst im Laufe der Geschichte kommt heraus, was denn eigentlich die verschiedenen sonderbaren "Dauergäste" für einen Bezug zu ihrer Besitzerin haben...und von Allmen muss feststellen, dass ihm seitens der Auftraggeberin doch so manches vorenthalten wird, das dann doch überrascht...

Eine vergnügliche Story, der man nicht alles abnimmt und trotzdem sich gefallen lässt. Zarte Beobachtungen, Wissen das hinter dem Berg gehalten wird, und ein sympathischer Allmem, der wieder als Privatdetektiv für das Auffinden von Kunstgegenständen blilliert. Suter scheint ein Geniesser zu sein, denn auch hier ist wieder von gutem Essen die Rede, und Geld das reichlich vorhanden ist. Sämtliche Geschmacksnerven werden hier förmlich angeregt, Suter schafft es beim Leser die Speichelproduktion anzuregen. Natürlich kann man dem gleichen Suter auch eine gewisse Unrealität vorwerfen. Ein kurzweilige Unterhaltungslektüre, die man gerne liest, auch wenn sie keinen wirklichen Höhepunkt vorzuweisen hat, und auch seine Vorgänger nicht zu toppen vermag.

Doch auch hier entlässt Suter den Leser wie immer, mit einem Ausgang, der den Leser weiterhin beschäftigen wird, denn der Ausgang der Dahlien-Story ist alles andere als abgeschlossen, im Gegenteil, selbst Allmen wird am Schluss mit einer Realität konfrontiert, die den Protagonisten ebenso überraschen, wie den Leser. Suter Leser dürften auch dabei auf ihre Kosten kommen, auch wenn es nicht der grosse Wurf, am Ende einer Trilogie geworden ist. Bei den Dahlien bleibt eigentlich am Schluss alles spannend und offen, ob Suter schon den nächsten Allmen-Roman vorbereitet, obwohl eigentlich von einer Trilogie die Rede war? Wundern würde mich das nicht...
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am 19. Oktober 2015
Ich habe sämtliche Bücher des Autoren bei mir im Regal stehen. Wo immer möglich in gebundener Ausgabe. Man könnte durchaus sagen, dass Suter zu einem meiner Lieblingsautoren gehört.
Egal welche Thematik: Martin Suter ist bekannt für seine unerwarteten Wendungen, öffnet einem die Augen für die kleinen Dinge des Alltags, beschreibt diese unglaublich bildlich und bezieht den Leser wie kein Zweiter in die Gefühlswelt seiner Protagonisten mit ein. Außerdem liebe ich sein Faible für Kaffeehäuser, Kultur, Essen, die Natur und das "Schöne & Reiche." Ein Genuss, der einem im wahrsten Sinne auf der Zunge zergeht. Außerdem umzeichnet kein anderer Autor Personen derart charismatisch, wie es Suter tut. Von Allmen jagt im dritten Teil ein verschwundenes Dahlien-Bild, dass selbst eine zweifelhafte Herkunft hat. Es ist nett, wieder die bereits bekannten Personen zu treffen. Aber diese und auch ihre originellen Lebensumstände sind mir nun schon so gut bekannt, dass es etwas fade wird. Allmen verbindet das Angenehme mit dem Nützlichen, mietet sich in eine Schlosshotel-Suite ein und löst den Fall quasi zwischen Bett und Bar. Wie immer bei Suter geht es mehr um höhere Lebenskunst eines Dandys als um niedere Motive. Das laszive Leben beschäftigen Don John und seinen Butler Carlos viel mehr als die eigentliche Detektivarbeit. Die Geschichte selbst ist ganz nett, aber nicht mehr wirklich überraschend. Die bisherigen Krimis aus dieser Reihe waren in sich abgeschlossen. Diesmal endet das Buch mit einem ungelösten Problem. Schade, ich als große Suter-Verehrerin würde so gerne mal wieder ein richtig spannendes, im typischen Suter-Stil in seiner unnachahmlichen Sprach-Virtuosität lesen. Dieses Mal ist es leider nicht gelungen.
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am 2. Juli 2013
Der dritte Allmen-Titel bietet wieder kurzweilige Unterhaltung und ist schnell gelesen.
Einige Kleinigkeiten empfinde ich als überflüssig bzw. störend, beispielsweise die häufig vorkommenden Spanisch-Bröckchen der Bediensteten oder auch die gesamte Figur der Maria. Sie bleibt sehr blass und hat keine richtige Funktion.
Dennoch eine schöne Beschäftigung für einen freien Nachmittag.
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am 27. August 2013
"Allmen und die Dahlien" von Martin Suter ist ein simpler Krimi. Simpel gestaltet sind die stereotypen Charaktere, simpel der Schauplatz - ein in die Jahre gekommenes Hotel aus der Belle Epoque - und simpel und durchschaubar ist der Plot. Bereits nach den ersten Seiten ist für den geübten Leser von Kriminalromanen klar, wer die zentrale verschwörerische Rolle spielt. Da hilft es auch nichts, wenn der Autor in den letzten Seiten dieses dünnen, überteuerten Büchleins krampfhaft in seiner typischen eloquenten - aber auch hier: simplen - Sprache versucht, noch ein Überraschungsmoment in die Story einzubauen. Ein nettes, ambitionsloses Romänchen ohne Tiefgang, ohne Visionen, ohne Nachhall. Simpel.
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am 15. September 2013
Ich habe fast alle Bücher von Martin Suter gelesen. Seine ersten waren die besten. Allmen und die Dahlien
effektiv das schwächste. Man hat das Gefühl, dass Suter das so hingerotzt (sorry!) hat. Schade ums Geld.
Bei mir: Mülleimer statt Weitergabe.
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