Kundenrezensionen


8 Rezensionen
5 Sterne:
 (6)
4 Sterne:    (0)
3 Sterne:
 (1)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:
 (1)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen hautnah und es geht unter die Haut
Connie Palmen beschreibt hautnah, wie es ist, einen Menschen für immer zu verlieren, den man so sehr liebt.
Sie schreibt gegen das Vergessen an und zusammen mit dem Verlust, dem Schmerz, der Trauer, der Zerrissenheit und der geteilten Einheit hat die Liebe viel Raum.
Das Buch ist auch tröstend, ein Buch vom Leben halt.
Es finden sich Passagen...
Vor 16 Monaten von Annabelle veröffentlicht

versus
22 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unbarmherzig - wie wahr...
Unbarmherzig in der Art und Weise, wie Connie Palmen hier das Sterben ihres Mannes einer breiten Öffentlichkeit präsentiert.
Ich habe lange überlegt, ob ich überhaupt "meinen Senf" zu diesem Buch dazu geben soll, denn ich habe es nicht gelesen und werde es auch nicht tun. Mein Kontakt mit dem Buch ereignete sich im Rahmen der LitCologne auf dem...
Vor 16 Monaten von Cornelia Wichert veröffentlicht


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen hautnah und es geht unter die Haut, 4. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Logbuch eines unbarmherzigen Jahres (Gebundene Ausgabe)
Connie Palmen beschreibt hautnah, wie es ist, einen Menschen für immer zu verlieren, den man so sehr liebt.
Sie schreibt gegen das Vergessen an und zusammen mit dem Verlust, dem Schmerz, der Trauer, der Zerrissenheit und der geteilten Einheit hat die Liebe viel Raum.
Das Buch ist auch tröstend, ein Buch vom Leben halt.
Es finden sich Passagen wie:
"Sie (die Abhängigkeit) ist eine verschleierte, ja verleugnete menschliche Befindlichkeit in einer Zeit, da die westliche Kultur Freiheit als das höchste Gut zu predigen
begann. Aber Liebe ohne Abhängigkeit gibt es nicht. Eine Familie, deren Mitglieder unabhängig voneinander leben, ist undenkbar. Man kann keine Kinder zur Welt kommen
lassen, wenn man nicht bereit ist, die Abhängigkeit eines lebenden Wesens auf sich zu nehmen. Die Gesellschaft ist ein Sammelsurium untereinander abhängiger Personen.
Es ist unmöglich, teil einer demokratischen Gesellschaft zu sein, wenn man nicht billigt, dass andere von dir abhängig, dass andere von dir abhängig sind - und du von ihnen."
Oder: "Scham ist mangelnde Empathie mit Dir selbst".
Es finden sich so viele Denkanstösse in diesem wunderbaren Buch.
Wir konnten meine kleine Schwester nicht im Leben halten. Bücher wie Connie Palmen's Logbuch eines unbarmherzigen Jahres tun da einfach der Seele gut, man fühlt sich verstanden, irgendwie beantwortet, und ich kann Connie Palmen so verstehen, dass sie - wie sie am Ende des Buches schreibt - Platituden und Klischees angesichts eines Todes rasend machen. Haben sie mich auch.
Danke für dieses Buch! Es ist für alle, die sich nach einem Verlust, welcher Art auch immer, mit dem Thema Liebe und Tod befassen möchten.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein bewegender Bericht über die Sehnsucht nach einem Menschen, der nicht mehr da ist, 14. März 2013
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Logbuch eines unbarmherzigen Jahres (Gebundene Ausgabe)
Schon einmal hat die niederländische Schriftstellerin Connie Palmen von einem geliebten Mann Abschied genommen und darüber ein bewegendes Buch geschrieben. In den Jahren von 1991 an bis zu dessen plötzlichem Tod 1995 war Connie Palmen mit dem niederländischen Journalisten, Schriftsteller und Talkmaster Ischa Meijer liiert. Über diese Beziehung schrieb sie 1998 das Buch I.M. Ischa Meijer – In Margine, In Memoriam.

Kurze Zeit später lernte die den Journalisten und D66-Politiker Hans van Mierlo kennen, mit dem sie eine fast symbiotische Beziehung verband und den sie vier Monate vor seinem Tod am 11. März 2010 heiratete.

Dieser zweite Tod, wie sie ihn nennt, bringt Connie Palmen an den Rand des eigenen Todes, vor dem sie sich nur schreibend zu schützen glaubt. Achtundvierzig Tage nach dem Tod des Politikers und Staatsministers, der fast ein Vierteljahrhundert älter war als die 1955 geborene Connie Palmen, beginnt sie mit ihren Aufzeichnungen, die genau ein Jahr andauern werden und die sie bald schon ihr “Logbuch eines umbarmherzigen Jahres“ nennen wird.
„Die Scham, als ich nach Wochen zum ersten Mal auf die Straße hinausgehe, ächzend, keuchend, schnaufend. Ohne ihn kann ich kaum laufen. Wenn ich Blicke auf mir spüre, bin ich mir bewusst, dass andere vor allem jemanden n i c h t wahrnehmen.
Ich bin jemand nicht.
Ich bin aberwitzig allein.
Manche schlagen die Hand vor den Mund, als sie mich sehen.“

Als der Rezensent, noch immer das Bild einer attraktiven Connie Palmen auf den Umschlägen ihrer letzten Bücher vor Augen, im Internet ein aktuelles Bild aus dem Jahr 2011 sieht, geht es ihm ähnlich. Es ist nicht nur das zunehmende Alter und die tiefe Trauer, die sich in dieses Gesicht eingegraben haben, sondern auch ein von ihr selbst beschriebener teilweise exzessiver Umgang mit Alkohol.

Zunächst noch stockend, stellenweise das eigene Vorhaben anzweifelnd, wird ihr Schreiben in ihrem Logbuch zunehmend flüssiger, gewinnt Struktur und Form. Mit vielen Rückblenden auf die gemeinsame, immer wieder durch Krankheit und Tod bedrohte Lebenszeit, beschreibt sie voller Schmerz und Aufbegehren die Zeit von Mierlos Erkrankung, die vergeblichen Hoffnungen und das schließliche Loslassen, das sie selbst wie in eine Hölle schickt.

Ein Jahr lang dokumentiert sie ihre Trauer, ihren Schmerz und ihre Verzweiflung, immer in einem ständigen Kampf gegen das Vergessen. Dabei ist es nicht nur der Tod des geliebten Partners und Ehemanns, den sie zu bewältigen hat. Der Rezensent hat bei der Lektüre des Buches mindestens ein Dutzend Connie Palmen naher Menschen gezählt, die in dem Zeitraum, den das Buch abdeckt, starben und Lücken in ihr Leben rissen.

Das „Logbuch eines umbarmherzigen Jahres“ ist ein bewegender Bericht über die Sehnsucht nach einem Menschen, der nicht mehr da ist, über den eigenen Selbstverlust und den verzweifelten Versuch, sich selbst in einem Leben und einer Wirklichkeit wieder zu verorten, die die Trauer und der Tod zu einem unwirklichen Platz gemacht haben.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tiefgehend, 19. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Entdeckung von Connie Palmen 2013 war für mich ein Highlight. Eine unglaublich kluge Autorin. Das Logbuch fand ich zutiefst berührend und habe viel geweint. Ich kann aber nicht sagen, in welcher Stimmung man es lesen sollte oder kann.
Vielleicht ist es besser, mit I. M. von ihr anzufangen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Trauerprozess einer Schriftstellerin, 24. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Logbuch eines unbarmherzigen Jahres (Gebundene Ausgabe)
Literarische Ausgestaltung und Fiktionalisierung gehören in das normale Leben einer Schriftstellerin. Diese Effekte verlieren sich, wenn ein schwerer Schicksalsschlag hereinbricht. So beschließt Connie Palmen, nach dem Tod ihres zweiten Mannes Hans, ein schlichtes Logbuch zu führen, das mit einfachen Notizen beginnt. Erst im weiteren Verlauf setzt sich der Gestaltungswille der Autorin wieder durch und es entsteht ein literarisch wunderschön geschriebenes Werk aus einzelnen Passagen und Sequenzen: Connie Palmen hat ihren Mann sehr geliebt und die letzten Wochen am Krankenbett hatte sie immer noch Hoffnung. Doch sie muss sein Sterben hinnehmen und ihr ist, als habe man ihr das Herz aus der Brust gerissen. Gespiegelt und gedoppelt wird diese Todeserfahrung dadurch, dass auch Hans' 45-jährige Tochter Marie vergeblich gegen ihre Krebserkrankung ankämpft. Das "Logbuch" führt eindringlich vor Augen, wie brutal der Tod ins Leben eindringen kann.

Gleichzeitig vermittelt das Buch auch Hoffnung: Denn es zeigt am Beispiel von Connie Palmen und Hans van Mierlo, dass es eine späte, wunderbare, erfüllende Liebe geben kann: Connie muss Ende 40 gewesen sein, Hans etwa 70, als sie sich in Intellektuellenkreisen begegneten. Bald begann eine zärtliche, intensive Beziehung, reich an geistigem Austausch zweier hochintelligenter, schöpferisch tätiger Menschen, die sich gegenseitig ergänzten. Nach 11 Jahren untermauerten sie ihre Liebe durch die Eheschließung - umm dann aber nur noch vier wetiere gemeinsame Monate zu haben. Diese Geschichte zeigt auf, wie viel Leidenschaft und Intensität auch im höheren Lebensalter möglich sein kann.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es war ein Geschenk, 9. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Logbuch eines unbarmherzigen Jahres (Gebundene Ausgabe)
Das Buch habe ich einer Bekannten geschenkt, die ihren Mann verloren hat, sie hat sich sehr über das Buch gefreut, es war ein Trost für sie.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


22 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unbarmherzig - wie wahr..., 16. März 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Logbuch eines unbarmherzigen Jahres (Gebundene Ausgabe)
Unbarmherzig in der Art und Weise, wie Connie Palmen hier das Sterben ihres Mannes einer breiten Öffentlichkeit präsentiert.
Ich habe lange überlegt, ob ich überhaupt "meinen Senf" zu diesem Buch dazu geben soll, denn ich habe es nicht gelesen und werde es auch nicht tun. Mein Kontakt mit dem Buch ereignete sich im Rahmen der LitCologne auf dem Literaturschiff, dem Katamaran der Rheinenergie. Für mich ein überzeugendes Argument, aus der Vielzahl der Angebote gerade diese Lesung zu wählen und die auch die Tatsache, noch nie etwas von Connie Palmen gelesen zu haben. Ich habe mich also auf ein völlig neutrales Terrain mit dieser Autorin begeben.

Ein dankbarer Hustenanfall befreite mich dann auch nach der Halbzeit von der Qual, mir diesen Vortrag weiter anzuhören - und das aus einem ganz einfachen Grund. Das Sterben eines Menschen ist aus meiner Sicht nach der Geburt der intimste Vorgang überhaupt und er gehört meiner Meinung nach diesem Menschen und seinen nächsten Angehörigen ganz allein. Völlig ungeeignet, ihn minutiös und vor allem in der Art Palmens zu beschreiben. Keine Ahnung, ob der Verstorbene wirklich mit dieser Präsentation seines eigenen Leidens einverstanden gewesen wäre. Sie beschreibt den körperlichen Verfall eines zu recht stolzen Mannes, mit dem sie einen Teil ihres Lebens verbracht hat. Schön für sie, wenn sie dabei über die Intimitäten nachdenkt, die sie geteilt haben, aber auch das ist aus meiner Sicht nicht geeignet, in der Öffentlichkeit breit getreten zu werden.

Doch das war es nicht, was mich letzten Endes gestört hat. Sie hat sich für mich mit nur einem einzigen Satz ins Abseits geschossen. Nämlich mit ihrer Antwort auf die Frage der Moderatorin, ob sie von Anfang an davon ausgegangen wäre, diese doch sehr persönlichen Erinnerungen "gegen das Vergessen" zu veröffentlichen. Darauf antwortete sie sinngemäß, dass sie in ihrem ganzen Leben noch nie eine Zeile geschrieben hätte, die nicht zur Veröffentlichung gedacht gewesen wäre.

Wie gesagt, diese, meine ganz subjektive Meinung, ist durch meine Live-Erfahrung mit der Autorin geprägt und hat ganz sicher keine Allgemeingültigkeit. Vielleicht empfindet eine andere Leserin/ein anderer Leser diese Offenheit im Umgang mit dem Sterben eines Menschen völlig anders, auch dann ist es gut und richtig. Mir bedeutet dieses Buch ein Maß an Intimität, die mich absolut nichts angeht.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bestnote!, 4. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Logbuch eines unbarmherzigen Jahres (Gebundene Ausgabe)
Mit diesem Buch hat Connie Palmen ihr Meisterstück vorgelegt. Jedwede Negativ-Kritik ist zu ignorieren. Ich verschenkte dieses Buch bereits mehrfach. Eine UNBEDINGTE Empfehlung für Connie-Palmen-Leser ist es ohnehin. Grandios, ich bin berührt! Danke Connie Palmen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen traurig, 1. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Logbuch eines unbarmherzigen Jahres (Gebundene Ausgabe)
ein sehr anstrengendes Buch meinte ich schon auf der ersten Seite und wagte mich nicht weiter zu lesen. Aber Connie Palmen schreibt gut und vielleicht ist es empfehlenswert für alle die in einem Trauerprozeß sind
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Logbuch eines unbarmherzigen Jahres
Logbuch eines unbarmherzigen Jahres von Connie Palmen (Gebundene Ausgabe - 26. Februar 2013)
EUR 21,90
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen