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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer beim Buchtitel an eine Nudel denkt, sollte dies Buch lesen
Am 17.09.2011 fand in Brandenburg die Gedenkfeier für den am 22.08.2011 gestorbenen Vicco von Bülow, alias Loriot, statt. Das war daher genau der richtige Tag, die gerade erschienene Sammlung von Gesprächen mit Loriot zu lesen.
Und das machte natürlich sehr viel Spaß. Zum Beispiel, wenn Loriot wagnerleidenschaftlich den...
Veröffentlicht am 18. September 2011 von Gospelsinger

versus
37 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Überteuerte Ausgabe mit unnötigen Doppelungen
Was habe ich mich auf dieses Buch gefreut, denn ich dachte, dadurch einige interessante Details aus Vicco von Bülows (Privat-)Leben zu erfahren. Die enthaltenen, bereits in diversen Publikationen erschienenen, jedoch noch nie für eine Buchveröffentlichung gesammelten Interviews decken den Zeitraum von 1968 bis 2009 ab - und sind somit zum Ende hin recht...
Veröffentlicht am 23. September 2011 von Udo Erhart


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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer beim Buchtitel an eine Nudel denkt, sollte dies Buch lesen, 18. September 2011
Von 
Gospelsinger (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Bitte sagen Sie jetzt nichts...: Gespräche (Gebundene Ausgabe)
Am 17.09.2011 fand in Brandenburg die Gedenkfeier für den am 22.08.2011 gestorbenen Vicco von Bülow, alias Loriot, statt. Das war daher genau der richtige Tag, die gerade erschienene Sammlung von Gesprächen mit Loriot zu lesen.
Und das machte natürlich sehr viel Spaß. Zum Beispiel, wenn Loriot wagnerleidenschaftlich den Marcel-Proust-Fragebogen ausfüllt, oder von seinem Erstaunen berichtet, dass die Berliner Philharmoniker wirklich so gespielt haben, wie er dirigierte.
Wie profund Loriots Innenansicht der deutschen Gesellschaft war, sieht man an einem Interview, das er im Jahr 1986 dem Südwestrundfunk gegeben hat. Es ging dabei um das gerade neu eingeführte Privatfernsehen, und Loriots Befürchtung, 'dass die Unterhaltung dadurch nicht besser, sondern nur breitgewalzt wird', ist leider ebenso eingetroffen wie seine Einschätzung, 'dass man einen entsetzlichen Fehler gemacht hat, den man nicht wiedergutmachen kann.' Ach, hätte man doch auf ihn gehört!
Es muss wirklich Spaß gemacht haben, Loriot zu interviewen. Freundlich gab er Auskunft, auch wenn die gleichen Fragen zum x-ten Male gestellt wurden. Er redet über sein Verhältnis zu Preußen, seinen Vater, seine Großmutter, sein Verhältnis zu Sport und zu Wagner, über den deutschen Humor, die Arbeit an den Sketchen und Kinofilmen, seinen Arzt, und vieles mehr. Und natürlich fehlen auch die uns allen bekannten Kultfiguren und die geflügelten Worte 'Mooment' und 'Ach was' nicht.
Ein schönes Büchlein für alle Loriot-Fans. Also für uns alle.
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37 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Überteuerte Ausgabe mit unnötigen Doppelungen, 23. September 2011
Von 
Udo Erhart "udoerhart" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Bitte sagen Sie jetzt nichts...: Gespräche (Gebundene Ausgabe)
Was habe ich mich auf dieses Buch gefreut, denn ich dachte, dadurch einige interessante Details aus Vicco von Bülows (Privat-)Leben zu erfahren. Die enthaltenen, bereits in diversen Publikationen erschienenen, jedoch noch nie für eine Buchveröffentlichung gesammelten Interviews decken den Zeitraum von 1968 bis 2009 ab - und sind somit zum Ende hin recht aktuell.
Und obwohl im Anhang von "Bitte sagen Sie nichts - Gespräche" der Hinweis zu lesen steht, dass manche Gepräche für die Buchausgabe zum Teil leicht gekürzt wurde, kommen doch erstaunlich viele Doppelungen vor. Das liegt zum einen an schlecht vorbereiteten Fragenstellern ("Wie war Ihr Verhältnis zu ihrer Mutter?" - "Sie starb bereits, als ich sechs Jahre alt war."), zum anderen an zeitlich eng zusammenliegenden Gesprächen, die sich dann eben schwerpunktmäßig um Loriots Kinofilme oder um das Alter und die damit einhergehenden Beschwerlichkeiten drehen.
So musste ich leider im selben Buch zum wiederholten Male lesen, dass Loriot das heutige Fernsehen und gerade die Werbung als zu hektisch und schnell (geschnitten) empfand, er sehr penibel bei der Arbeit war, er seinen Vater sehr verehrte und ihn für äußerst humoristisch hielt, und er sich für seine Zeit als Soldat und seine Kriegsbeteiligung ein Leben lang schämte.
Ein weiterer Kritikpunkt ist der doch recht hohe Preis für dieses schmale und kleinformatige Bändchen. Der hohe Preis irritiert mich zudem, weil in "Bitte sagen Sie nichts" (ebenfalls mehrmals) zu lesen steht, dass sich Loriot aus Geld nicht wirklich viel machte.
Insgesamt drei Sterne (mit der Bedeutung "Nicht schlecht") von mir. Der Loriot-Band "Sehr verehrte Damen und Herren:..." hat mir bei weitem besser gefallen. Die darin abgedruckten Ansprachen und Festreden Loriots sind in feinstem Deutsch verfasst und bereiteten mir eine große Lesefreude. "Bitte sagen Sie jetzt nichts" bleibt hier leider um Längen zurück. Dazu noch der hohe Preis und das vorgezogene Verkaufsdatum lassen bei mir ein posthumes "Geschmäckle" aufkommen.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Noch einmal Loriot! Ein Vermächtnis, eine Biographie und der Wert der Dinge in den Worten eines der bekanntesten Deutschen., 25. September 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Bitte sagen Sie jetzt nichts...: Gespräche (Gebundene Ausgabe)
Nein, Vicco von Bülow kann nun leider nichts mehr sagen, er starb am 22. August 2011 im Alter von 87 Jahren und das bei seinem Hausverlag Diogenes erschienene Buch "Bitte sagen Sie jetzt nichts" ist unweigerlich zum Vermächtnis des großen Humoristen Loriot geworden, wie sich der in Brandenburg Geborene als Künstler nannte.

Und noch ein Vermächtnis ist dieses Buch, es ist mit Gesprächen und Interviews von Loriot gefüllt, die der Gründer und langjährige Herausgeber des Diogenes Verlages, Daniel Keel, ausgewählt hatte. Nicht mal einen Monat nach Loriot ist nun auch dieser große Bücherfreund gestorben, dessen Maxime es war, nur Bücher zu veröffentlichen, die ihm auch selber gefallen. Und als damals vor gut 50 Jahren kein deutscher Verlag Loriot unter Vertrag nehmen wollt war es Daniel Keel mit seinem Diogenes Verlag, der Loriot eine künstlerische Heimat gab, die Loriot bis zuletzt nicht verlassen hat.

In den Gesprächen und Interviews des Buches, die über die letzten 40 Jahre entstanden, kann man den sympathischen und wortgewandten Künstler Loriot als Menschen kennen lernen, erfährt vieles über seine Jugend, den verhassten Kriegsdienst, die prägende Anwesenheit des Vaters, seine ersten Berührungspunkte mit der Kunst, seinen Weg über den Karikaturisten, Sketchschreiber, Regisseur, Schauspieler und Opernliebhaber, der nicht nur Opern von seinem geliebten Wagner und anderen bekannten Komponisten inszenierte sondern auch einmal das aufregende Vergnügen hatte, die Berliner Philharmoniker zu dirigieren. Und die haben genau das gemacht, was dem Taktstock des Meisters entsprang!

Vicco von Bülow ist Zeit seines Lebens auf dem Teppich geblieben, war ein Familienmensch, dem die Arbeit nicht nur Freude sondern vor allem auch Verantwortung war, wenn er mit fremden Geldern inszenierte und der wohl einer der bekanntesten Deutschen unserer Zeit war. Vielen Dank für alles, sehr geehrter Herr Loriot!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unakzeptabel - in jeder Hinsicht!, 23. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Bitte sagen Sie jetzt nichts...: Gespräche (Gebundene Ausgabe)
Für ein 255-seitiges kleines Bändchen einen Preis von 21,90 Euro zu verlangen, zeigt, dass der Verlag zu Lasten eines guten Namens nochmals richtig absahnen wollte. Also aus preislicher Sicht schon mal völlig unakzeptabel.
Inhaltlich bin ich auch unzufrieden. Diese aneinander gereihten Inteviews führten zwangsläufig zu Wiederholungen, da die Inteviewpartner ja immer wieder die gleichen oder ähnliche Fragen stellten und somit die Anworten Loriots nichts Neues ergeben konnten. Irgendwann wurde das Weiterlesen richtig langweilig.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sammlerstück für Fans, 28. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Bitte sagen Sie jetzt nichts...: Gespräche (Gebundene Ausgabe)
Kann man Loriot lesen? Muss man Loriot nicht sehen?
Es gibt ja wirklich nicht viele Werke, für die ich das Fernseh-Format jedem anderen vorziehen würde, aber dieses hier: Loriot in Form von schwarzen Buchstaben auf weißem Grund - kann das überhaupt funktionieren? Ich bin mehr als skeptisch, als ich das Buch aufschlage. Und dann passiert es doch: Ich lese in den Interviews, die Loriot Journalisten im Laufe seines Lebens gegeben hat, und sehe ihn vor mir. Ich lese seine Antworten und höre dabei seine Stimme, wie er freundlich, höflich, in gewählten Worten klitzekleine Gemeinheiten von sich gibt. Ich sehe sogar, wie er dazu mit den Augen zwinkert. Und wie er leicht die Stirn runzelt, wenn er nervös wird.
Das Phänomen Loriot existiert als Fernsehunterhaltung, seit ich denken kann. Ich habe es so verinnerlicht, dass ich sogar in der Lage bin, Interviews von 1968 zu lesen (da musste aber eine Verlagspraktikantin verdammt tief im Archiv graben). Manches ist sogar ganz nett. Zum Beispiel, wenn Vicco von Bülow auf die Frage, auf welche Seite seines Ruhmes er verzichten könne, antwortet: Auf Interviews wie dieses hier." Und natürlich erfährt man, wenn man möchte, einiges aus seinem Leben und gelegentlich Gedanken zu gesellschaftlichen und politischen Themen, die aber meistens knapp ausfallen, weil Loriot von Berufs wegen gerne auf den Punkt kommt und keine überflüssigen Wörter spricht.
Aber den Küchen-Fragebogen von Wolfram Siebeck aus der ZEIT von Oktober 1999, wo Loriot versucht, in 26 Antworten möglichst wenig über sein Ess- und Kochverhalten preiszugeben (was ihm gelingt) - brauchen wir den heute wirklich noch? 17 Interviews aus den Jahren 1968 bis 2009 bieten die 255 luftig bedruckten Seiten. Dafür muss der Käufer 21,90 Euro berappen, was ja mal nicht zu knapp ist für Material aus der Mottenkiste.
Andererseits: Nach seinem Tod im August 2011 war ein Medien-Hype um Loriot vorauszusehen. Und ein Verlag ist nun mal ein kommerzielles Unternehmen, so gerne wir auch das Buch als Kulturgut hoch halten mögen. Insofern kann man es keinem Unternehmer übel nehmen, wenn er versucht, das Maximum an Profit für sich und seine Leute rauszuholen. Und letztlich ist es für den Diogenes Verlag, dem Loriot sein Leben lang verbunden blieb und der alle seine Werke veröffentlichte, beinahe eine Pflicht, ein Vermächtnis herauszugeben. Verleger Daniel Keel, der einen Monat nach Loriot starb, hat mit "Bitte sagen Sie jetzt nichts" wohl seine letzte große Aufgabe verrichtet. Die persönliche Verbundenheit zwischen Autor und Verleger, die Daniel Keel und Vicco von Bülow über viele Jahre pflegten, beruflich wie menschlich-moralisch, finden wir leider nur noch in einer Generation, die ausstirbt.
Wie auch immer: Wer noch kein Fan von Loriot ist, wird es mit diesem Buch auch nicht werden. Wer ein großer Fan ist, wird dieses Buch unbedingt brauchen. Mir wäre ein einziger neuer Sketch lieber gewesen.
Bewertung: Sammlerstück für Fans

Bitte sagen Sie jetzt nichts ...: Gespräche
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Loriot von 1968 bis 2009, 4. Januar 2012
Von 
Villette - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Bitte sagen Sie jetzt nichts...: Gespräche (Gebundene Ausgabe)
"Bitte sagen sie jetzt nichts" ist eine Zusammenstellung von Gesprächen, die die verschiedensten Journalisten zwischen 1968 und 2009 mit dem großartigen und unvergesslichen Loriot geführt haben. Natürlich sind alle diese Gespräche bereits vorher einmal im Laufe der Jahre publiziert worden bzw. im Fernsehen erschienen und daher dem einen oder anderen Leser nicht völlig unbekannt. Aber gerade diese chronologische Zusammenstellung hat ihren besonderen Reiz. Man hat das Gefühl, Loriot in seiner facettenreichen Entwicklung und Gesamtheit aus eigenem Munde kennenzulernen. Jedes Gespräch ist individuell, geprägt durch das jeweilige Medium, den jeweiligen Gesprächspartner. Auf diese Weise lernt man in einem Gespräch Seiten von Loriot kennen, die in einem anderen Gespräch nicht angesprochen werden. Oft sind die Gespräche noch dazu angeregt durch sein jeweils aktuelles künstlerisches Schaffen und da sich das im Laufe der 40 Jahre verändert hat, verändern sich auch Loriots Antworten. Und zum jeweiligen Stand der Gesellschaft wird er auch immer wieder gern befragt. Auf der anderen Seite lässt es sich wohl nicht vermeiden, dass einige Dopplungen auftreten. In Loriots Leben gab es künstlerische Höhepunkte, die natürlich von mehreren Journalisten abgefragt wurden. Sie herauszustreichen hätte die Authentizität der Gespräche zerstört. Es ist ja auch nicht so, als würde Loriot wortwörtlich dasselbe sagen. Selbst bei Standardfragen, wie, auf welche Weise Komik entsteht, findet er immer neue Aspekte, die im Laufe der Jahre ein komplexeres Bild zeichnen. Ich habe das Buch von vorne bis hinten gern gelesen, habe Loriots Bedächtigkeit, Subtilität, Intelligenz sowie seine respektvolle Haltung den Menschen im allgemeinen, seinen Kollegen und dem Gesprächspartner gegenüber bewundert. Nur der Preis dieses kleinen Buches hat mich etwas am Sein zweifeln lassen. Der wäre sicher nicht im Sinne Loriots gewesen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Muß DIESER Preis sein?, 25. November 2011
Von 
M. Scholz "Magni" (Oberfranken) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Bitte sagen Sie jetzt nichts...: Gespräche (Gebundene Ausgabe)
Die Nachricht, daß Vicco von Bülow, genannt Loriot, gestorben ist, machte die ganze Republik traurig, war Bülow doch einer der wenigen Humoristen, der mit Charme und vor allem Intelligenz und Hintersinn seine Zuschauer zum schmunzeln und lachen brachte. Daß er nicht mehr unter uns ist, ist sicherlich ein großer Verlust.

Das vorliegende Büchlein war ja schon länger geplant. Schon länger sollten Interviews mit Loriot durch den Diogenes-Verlag veröffentlicht werden. Durch diese Gespräche erfährt man erneut seinen Humor und seinen Esprit. Selbst bei der albernsten Frage bleibt er gelassen. Also wirklich lesenswert und ein gutes Weihnachtsgeschenk für Leute mit Humor und Köpfchen, auch wenn man das eine oder andere Interview vielleicht schon vorher gelesen hat, denn sie wurden ja bereits alle (teilweise auch öfters) publiziert.

So erfrischend der Inhalt, so schockierend doch die Preisgestaltung, die mich persönlich erschreckt hat. Nachdem der Erscheinungstermin durch den Tot von Loriot vorverlegt wurde, scheint es mir, daß der Verlag damit auch noch seinen Reibach machen will. Interessant wäre es jetzt natürlich zu wissen, wie hoch der Preis gewesen wäre, würde Loriot noch leben. Aber wie heißt es so schön? Geld regiert die Welt.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Teure Wiederholungen, 10. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Bitte sagen Sie jetzt nichts...: Gespräche (Gebundene Ausgabe)
Für mich war Vikko von Bülow ein Genie. Jemanden zum Lachen zu bringen ist viel schwieriger, als irgendeine andere Emotion im Menschen hervorzurufen. Denke ich an meine ersten Fernseherinnerung, denke ich an Loriot.
Umso mehr habe ich mich auf das Buch gefreut. Leider ist der Preis viel zu hoch, für das was das übersichtliche Büchlein beinhaltet. Natürlich ist es interessant zu lesen, wie Herr Bülow über seine Kindheit berichtet, sich geistreich zu den verschiedensten Themen äußert und sich geschickt aus der Affäre zieht, wenn die Fragen zu persönlich werden. Aber in den Interviews, aus denen das komplette Buch besteht, werden häufig die selben Fragen gestellt, was beim Leser nur Dank der klugen, neu gewählten Worte Loriots nicht das Gefühl von Langeweile aufkommen lässt. Es wurden einfach zuviel dicht aneinanderfolgende Interviews verwendet, mit teilweise ähnlichen Fragen. In mir stieg das Gefühl auf, dass hier auf Biegen und Brechen das Buch gefüllt werden musste.
Ich würde abwarten, bis es das Buch in der billigeren Taschenbuchausgabe gibt. Dann ist der Preis für das was er beinhaltet akzeptabel. So leider nur drei Sterne.
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5.0 von 5 Sternen Toll, aber bitte häppchenweise konsumieren, 16. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Bitte sagen Sie jetzt nichts...: Gespräche (Gebundene Ausgabe)
Eine Sammlung von Loriot-Interviews - her damit! Das war meine erster Impuls. Ich hab die Anschaffung des Buches nicht bereut, empfehle aber, es nicht wie einen Roman in einem Rutsch durchzulesen. Vielleicht immer ein Interview als Zwischentext zwischen zwei Romanen - dann nutzt sich der Lesegenuss nicht ab. Denn genauso wie sich manche Fragen der Interviewer wiederholen, wiederholen sich auch die Antworten inhaltlich. Loriot ist eben nicht in einem Interview ein pedantischer Arbeiter, im anderen eher oberflächlich. Man erfährt viel über die Persönlichkeit Vicco von Bülow, über seine Biographie, sein Menschenbild.
Das Buch gehört in jede Loriot-Sammlung.
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5.0 von 5 Sternen Günstig und gut, 11. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bitte sagen Sie jetzt nichts...: Gespräche (Gebundene Ausgabe)
mehr muss man nicht sagen, aber ich muss ja noch 15 Wörter schreiben, also wiederhole ich mich Günstig und gut :-)
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Bitte sagen Sie jetzt nichts...: Gespräche
Bitte sagen Sie jetzt nichts...: Gespräche von Loriot (Gebundene Ausgabe - 16. September 2011)
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