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67 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hitze in Venedig
Es ist heiß in Venedig. So heiß, dass es für die Einheimischen kaum noch auszuhalten ist und sie daher versuchen, die überhitzte Stadt zu verlassen. Auch Brunetti wünscht sich in kühlere Gegenden und kann es kaum noch abwarten, mit seiner Familie nach Tirol in Urlaub zu fahren.
In der Questura ist ohnehin nicht viel los. Brunetti hat...
Veröffentlicht am 28. Mai 2011 von Gospelsinger

versus
153 von 163 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Brunetti wird müde
Seit fast 20 Jahren ermittelt der Venezianische Commissario Guido Brunetti in seiner Heimatstadt. Seit fast 20 Jahren lieben ihn seine "Fans" für seine besonnene und mitfühlende Art und Weise. Und Donna Leon für ihre spannenden Kriminalfälle und die Familie Brunetti.

Aber irgendwie scheint so langsam wirklich die Luft raus, das muss man...
Veröffentlicht am 10. Juli 2011 von Buchhalterin


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153 von 163 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Brunetti wird müde, 10. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Auf Treu und Glauben: Commissario Brunettis neunzehnter Fall (Gebundene Ausgabe)
Seit fast 20 Jahren ermittelt der Venezianische Commissario Guido Brunetti in seiner Heimatstadt. Seit fast 20 Jahren lieben ihn seine "Fans" für seine besonnene und mitfühlende Art und Weise. Und Donna Leon für ihre spannenden Kriminalfälle und die Familie Brunetti.

Aber irgendwie scheint so langsam wirklich die Luft raus, das muss man leider ganz klar so sehen. Ich habe alle 19 Fälle/Bücher gelesen. Was anfangs noch eine spannende, intelligente und einfühlsame Krimiserie war, verkommt mehr und mehr zur Pflichtübung. Aus alter Tradition liefert Frau Leon Jahr für Jahr einen neuen Brunetti ab. Jahr für Jahr freue ich mich drauf, obwohl ich es schon seit geraumer Zeit besser weiß: An die Qualität der Bände aus den Anfangsjahren reichen die "Neuen" schon längst nicht mehr heran.

Der vorliegende 19. Fall Auf Treu und Glauben setzt dem Ganzen die Krone auf. Ich muss mich, eine Woche nach dem Lesen des Buches, schon anstrengen, um mich überhaupt noch daran zu erinnern, worum es in eigentlich ging. Daran krankten schon die letzten 2, 3 Brunettis: Es fehlt an Struktur, es fehlt an einem wirklich spannenden Kriminalfall. Leons Krimis waren nie laut, schnell und blutrünstig. Aber immer gut konstruiert und spannend bis zum Schluss.
Diesmal geht es um' ja, worum geht es eigentlich? In erster Linie ist es heiß in Venedig. Sehr heiß. Nichts so wahnsinnig ungewöhnliches im Sommer, aber doch immerhin wichtig genug, um es beinahe zum Hauptgegenstand des Romans zu machen. Paola Brunetti und die beiden "Kinder" werden kurzerhand in den Urlaub nach Tirol verbannt. Brunetti muss daheim bleiben und in Venedig (wo es sehr heiß ist, falls das keiner mitbekommen haben sollte) ermitteln. Das Mordopfer ist ein kleiner Beamter, von allen als korrekt und freundlich beschrieben von niemandem so wirklich gemocht. Mit Mitte 50 lebt er noch bei seiner Mama, und Brunetti und sein Assi Vianello sollen rauskriegen, der dem armen Mann (bei der Hitze!!) eins über den Schädel gebraten hat.

Die Ermittlungen schleppen sich so dahin (es ist aber auch recht heiß in Venedig'). In erster Linie sitzen Brunetti und Vianello beim Kaffee oder essen Sandwiches und klönen ein bisschen über den Fall. Die alte Leier über die Ungerechtigkeit der Welt, das Ungleichgewicht der Machtverhältnisse und die Bestechlichkeit der italienischen Beamten. Nebenbei besprechen sie noch die Probleme mit Vianellos Tante (gähn...), die all ihr Geld zu einem Wahrsager trägt und sich ausnutzen lässt. Selbst von mir sonst so sehr geschätzte Signorina Elettra ist inzwischen zu einem blassen Abziehbild ihrer selbst verkommen.

Dieser "Fall" war nicht spannend, die Ermittlungen schon gar nicht. Es zog sich wie Kaugummi, und am Ende hatte ich schon fast vergessen, wer überhaupt ermordet worden war. Lieblos und stereotyp werden die Charaktere gezeichnet, es ist nichts mehr übrig geblieben von den einst so intellektuellen Gesprächen und philosophischen Erörterungen Brunettis.
Er ist müde, so scheint mir, und vermutlich trifft das auch auf seine Schöpferin zu. Ich werde Brunettiromane lesen, solange welche veröffentlicht werden, einfach weil man die Hoffnung so ungerne aufgibt, dass da vllt doch nochmal was kommt, das einen mitreißt und an alte Glanzzeiten anknüpfen kann. Allerdings hoffe ich das schon seit Jahren ' vergeblich.

Insgesamt wirklich kein Buch, das man gelesen haben muss ' allenfalls Pflichtlektüre für eingefleischte Fans. So rein der Vollständigkeit halber.
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen einfach zu heiß in Venedig, 7. September 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Auf Treu und Glauben: Commissario Brunettis neunzehnter Fall (Gebundene Ausgabe)
Brunettis neunzehnter Fall hat mich etwas enttäuscht. Der Stil der Autorin scheint immer klischeehafter (oder lustloser) zu werden, es gibt unlogische Bemerkungen (...."sie hatte die stämmige Gestalt einer Osteuropäerin".....), und die Protagonisten, mir alle sehr lieb geworden, entwickeln sich nie weiter, egal ob es sich um Elettra handelt oder Vianello oder Patta u.a.
Und wenn auf etwa jeder zweiten Seite in irgendeiner Weise die Sommerhitze Venedigs thematisiert wird, ist bei einem Buch von gut 300 Seiten die Schmerzgrenze auch überschritten, zumal diese Tatsache mit den Fällen rein gar nichts zu tun hat.
Andererseits liebe ich Brunetti, seine Gedanken, sein Lebensgefühl; mir würde es schon manchmal ausreichen so über ihn zu lesen, ohne dass Verbrechen passieren.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Etwas uninspirierter Roman mit eindimensionaler Handlung, 23. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Auf Treu und Glauben: Commissario Brunettis neunzehnter Fall (Gebundene Ausgabe)
Das die Donna Leon Bücher keine klassischen Krimis sind, hat sich sicherlich schon weit herum gesprochen. Allerdings bestachen die vorherigen Bücher wenigstens durch den etablierten Mix von Polizeiarbeit, Familienleben und etwas italienischer Lebensart. Leider kommt in diesem Buch die Figur der Paola etwas zu kurz und auch der Schwiegervater von Brunetti taucht gar nicht auf. Daher ist die Story aus meiner Sicht etwas sehr flach und eindimensional gestaltet. Auch die Auflösung der etwas kargen Handlungsstränge ist aus meiner Sicht viel zu flach. Da kommt in dem 20. Fall hoffentlich wieder etwas mehr Drive und Vielfalt vor.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Der langweiligste Brunetti der bisher geschrieben wurde, 23. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Auf Treu und Glauben: Commissario Brunettis neunzehnter Fall (Gebundene Ausgabe)
Ich muss leider leider sagen, dass ich mich durch gequält habe und sogar noch 20 Seiten vor Schluss nicht wirklich gefangen von dem Buch war. Schade ich habe Brunetti immer geliebt und jedes Buch voller Spannung und Freunde erwartet. Der letzte Band war schon enttäuschend, aber dieser hier....
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67 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hitze in Venedig, 28. Mai 2011
Von 
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(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Auf Treu und Glauben: Commissario Brunettis neunzehnter Fall (Gebundene Ausgabe)
Es ist heiß in Venedig. So heiß, dass es für die Einheimischen kaum noch auszuhalten ist und sie daher versuchen, die überhitzte Stadt zu verlassen. Auch Brunetti wünscht sich in kühlere Gegenden und kann es kaum noch abwarten, mit seiner Familie nach Tirol in Urlaub zu fahren.
In der Questura ist ohnehin nicht viel los. Brunetti hat sogar Zeit, sich um Vianellos Probleme mit dessen Tante zu kümmern. Zia Anita interessiert sich in letzter Zeit nämlich viel zu sehr für Horoskope und Kartenlegen und läuft Gefahr, auf einen Scharlatan hereinzufallen.
Und dann tauchen noch Dokumente auf, die auf unsaubere Machenschaften im Gericht hindeuten.
In der Hitze gehen die Ermittlungen nur sehr langsam voran. Selbst die Verbrecher sind nicht besonders aktiv. Mit Ausnahme der Taschendiebe natürlich, denn die Touristen lassen sich von der Hitze nicht abschrecken und strömen wie immer massenweise in die Stadt.
Endlich, nachdem Paola sich entschieden hat, welche Bücher sie mitnimmt, sitzt Brunetti mit seiner Familie im Zug nach Bozen. Aber da klingelt Brunettis Telefon ' in Venedig ist ein Mord geschehen. Brunetti fährt also mit dem nächsten Zug gleich wieder zurück, um trotz Hitze, Korruption, Lügen und Scheinheiligkeit zu ermitteln und sich dabei mal wieder mit Vice-Questore Patta abzuärgern.
Wie in jedem Jahr wurden die Erwartungen, die ich an einen Brunetti-Krimi habe, voll erfüllt. Eine ordentliche Portion Lokalkolorit, das mich von Italien träumen lässt, die gewohnten Charaktere, die mir ans Herz gewachsen sind, und eine ruhige Krimihandlung, in der ein aktuelles politisches Thema aufgegriffen wird. Natürlich ist das Buch auch so gut wie immer geschrieben und liest sich flüssig. Am besten mit einem Spritz.
Und jetzt warte ich schon wieder auf das nächste Jahr'
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Sehr schade, 2. Januar 2013
Ich bin ein Fan von Brunetti, und habe bisher 19 Bücher mit ihm als Ermittler gelesen, wobei auf Treu und Glauben zu den Schlechtesten zählt. Es hätte allein schon auf die Hälfte gekürzt werden können, wenn das ganze Gejammer über die Hitze gestrichen worden wäre. Dann hätte man noch einmal einen guten Teil weglassen können, weil der Mord erst zur Hälfte des Buches passiert und dazwischen ausser Essen und Schwätzen nichts passiert. Dass Brunetti nicht mit einem Computer umgehen kann, ist nicht neu, genausowenig wie Pattas Selbstherrlichkeit und das makellose Aussehen seiner Sekretärin. Das Ende war ausserdem noch höchst unbefriedigend.
Ich hoffe die Autorin findet die Freude am Schreiben wieder zurück, denn so lustlos wie es in diesem Buch zugeht habe ich mehr das Gefühl eine billigen Kopie zu lesen als ein wahres Buch von Donna Leon.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wieder ein sehr liebenswerter Krimi, 6. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Auf Treu und Glauben: Commissario Brunettis neunzehnter Fall (Gebundene Ausgabe)
Der 19-te Donna Leon Krimi "Auf Treu und Glauben" mit Commissario Guido Brunetti ist ein routiniert geschriebener und dennoch wieder sehr liebenswerter Krimi. Natürlich geht es auch dieses Mal wieder um gesellschaftlich und politisch aktuelle, mitunter brisante Themen aus der italienischen Touristenmetropole Venedig. Kleine Gefälligkeiten, die man sich in bestimmten Positionen gegenseitig zukommen lässt, der auch von der italienischen Bevölkerung gaaanz allmählich akzepierte Umweltschutzgedanke, etwa bei bei der Mülltrennung, aber auch das gekonnte Spiel von Betrügern, die mit fingierten Internet-Horoskopen und nie gelernter Homöopathie, vor allem aber mit psychologischer Raffinesse den Geldbeutel leichtgläubiger älterer Damen plündern - dies sind nur einige Stichworte von Leons illustrer Themenliste. Besonders schön ist es ihr gelungen, die drückende, schwüle Hitze zu beschreiben, die Venedig fast jeden August im Griff hat. Wer Donna Leons Krimis liebt, kann sich auch ihren neuesten Coup unbesehen auf den Nachtisch legen - "Auf Treu und Glauben".
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26 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brunetti wie er leibt und lebt, 30. Mai 2011
Von 
Lesezeichen "S.D." (München, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Auf Treu und Glauben: Commissario Brunettis neunzehnter Fall (Gebundene Ausgabe)
Zum mittlerweile 19. Mal ermittelt Commisario Brunetti in und um Venedig. Und während die vergangenen Romane von Donna Leon eher ambivalent bei der Leserschaft ankamen, weil Licht und Schatten sich zu oft abwechselten, wird "Auf Treu und Glauben" wieder dem Anspruch der Brunetti-Fans mehr als genügen. Denn es überwiegt eindeutig das Licht - sowohl was Qualität und Spannungsbogen des Romans ausmacht, wie auch das tragende Thema des Romans: Venedig glüht unter der Hitze der Sommersonne.

Wie bereits in den meisten vergangenen Romanen bekommt es Brunetti mit zwei verschiedenen Fällen zu tun, die aber eines gemeinsam haben: sie beginnen nicht als offizielle Ermittlungen, sondern werden von Brunetti aus persönlichem Interesse verfolgt. Zum einen geht es um Zia Anita, die Tanta von Brunettis Kollegen Vianello. Vianello befürchtet, dass seine Tante Scharlatanen aus der Wahrsagerszene aufgesessen ist, die sie systematisch abkassieren. Allerdings ist eine offizielle Ermittlung nicht möglich, da seine Tante jegliche Einmischung in ihre Privatdinge verbietet. Also ermittelt Brunetti erst einmal privat - allerdings nicht ohne tatkräftige Unterstützung der Sekretärin seines Chefs Patta, Signora Elettra, deren Fähigkeiten mittels Computer Informationen zu beschaffen schon mehr als legendär sind.
Auch beim zweiten Fall benötigt Brunetti Signora Elettra's Unterstützung. Über einen befreundeten Regierungsbeamten werden ihm Unterlagen zugespielt, die den Verdacht nahelegen, dass eine bekannte Richterin vorsätzlich Gerichtsverfahren verschleppt. Offensichtlich sind ein venezianischer Unternehmer in die Mauscheleien verwickelt, aber auch ein Gerichtsdiener. Letzterer aber gilt als überaus korrekt und zuverlässig, so dass es tiefere Gründe geben muß, warum gerade er offensichtlich eine Verbindung zu der unbeliebten Richterin hat. Als Brunetti über Signora Elettra im allernächsten Umfeld des Gerichtsdieners ermittelt, bekommt dies die Richterin mit... und nur wenige Tage später ist der Gerichtsdiener brutal ermordet worden. Nun kann Brunetti offiziell ermitteln - und wie so häufig werden ihm dabei durchaus offizielle Steine in den Weg gelegt.

"Auf Treu und Glauben" ist ein überaus atmosphärischer Roman. Dies liegt sicherlich auch daran, dass Donna Leon überaus bildhaft die Hitze beschreibt, die über der Lagunenstadt liegt und die nicht nur ihrem Commisario so sehr zusetzt. Aber auch insgesamt sprüht der 19. Fall Brunettis nur so von den Stimmungen und der Atmosphäre Venedigs und der eigenen mentalität der Menschen dort. Wer sich auf die Brunetti-Romane einlässt, der darf keine nervenzerfetzende Spannung und hochgradige Action erwarten, denn ihn erwartet eher das Gegenteil, ein angenehmes Gegenteil: "Auf Treu und Glauben" kommt sehr leicht und flockig daher und würde es nicht so abgedroschen klingen, so wäre "die Handlung plätschert locker und leicht dahin" genau die richtige Beschreibung. Es ist ein angenehmes, weil sehr unterhaltsames und kurzweiliges Dahinplätschern, dass einen als Leser nach Venedig versetzt. Und gleichzeitig ist die Handlung wie immer bei Donna Leon hochaktuell: die Gelddruckmaschinerie der Wahrsager und Horoskopmacher, die auch via Fernsehen ihre Kundschaft ködern und abzocken - hochprofessionell und psychologisch überaus geschickt. Und auf der anderen Seite Leon Lieblingsthema der Korruption und Mauschelei von Politik, Verwaltung und Industrie in Italien im Allgemeinen und Venedig im Besonderen.

"Auf Treu und Glauben" ist ein wunderbarer Sommerroman, einer der besten aus der Brunetti-Reihe. Es ist schon faszinierend, dass sich diese eher leisen und leichten Kriminalromane Donna Leons durchgehend auf der Bestsellerliste platzieren und so darf man sich schon jetzt auf den hoffentlich nicht allzu lange auf sich warten lassenden 20. Fall des sympatischen venezianischen Commisario freuen. 5 Sterne!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen na ja..., 5. August 2011
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Rezension bezieht sich auf: Auf Treu und Glauben: Commissario Brunettis neunzehnter Fall (Gebundene Ausgabe)
Durchschnittlich - leider nicht mehr für mich.

Die Hitze in Venedig ist sicher wie sonst überall auch, wo es zu heiss ist, ein Disaster. Nichtsdestotrotz hat Brunetti nichts besseres zu tun als direkt von seinem gerade angetretenen Urlaub gemeinsam mit der Familie zurück in diese Hitze zu fahren, um einen Mord zu klären.
Mich nervt schon in den meisten Kriminalfilmen das Signal dieser übereifrigen Kommissare, lieber 24 Std. für ihre Arbeit zur Verfügung zu stehen als ein Privatleben zu bevorzugen.

Der Fall selbst ist auch nicht wirklich spannend. Einzig die Befragung des Mädchens mit der illegal beschäftigten Hausangestellten fand ich wirklich sehr gelungen. Sowie natürlich auch die Zweifel, die Brunetti dann plötzlich kommen, wie weit er hier als Polizist gehen darf.

Gerade die Balance zwischen Arbeit und Beruf machen die Kriminalromane von Donna Leon für mich sehr lesenswert. Die kleinen Auseinandersetzungen mit Patta, die raffinierten Methoden illegal an wichtige Daten zu kommen von Signorina Elettra sowie die intelligenten Einwürfe seiner Ehefrau Paola. Und nicht zuletzt ein klein wenig das dolce vita:-)
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen zu heiß in Venedig..., 19. Juni 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Auf Treu und Glauben: Commissario Brunettis neunzehnter Fall (Gebundene Ausgabe)
für Donno Leon, Brunetti und Kollegen. Ich habe mich auf den 19. Fall schon gefreut und wurde enttäuscht. Donna Leon umschreibt sehr ausführlich die Hitze in Venedig und alle damit verbundenen Unannehmlichkeiten. Die eigentliche Handlung geht dabei unter... schade eigentlich. Der Fall und die private Angelegenheit von Vianello schleppen sich so dahin, bis es irgendwann zu einem Ende kommt. Und Brunetti endlich seiner Familie in den Urlaub folgen kann.
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Auf Treu und Glauben: Commissario Brunettis neunzehnter Fall
Auf Treu und Glauben: Commissario Brunettis neunzehnter Fall von Donna Leon (Gebundene Ausgabe - 24. Mai 2011)
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