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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schneiders Romane sind auf auf höchstem Niveau, mit viel politischer Analyse und gesellschaftlich-hintergründigem Witz
Seit 1993, als der Basler Schriftsteller Hansjörg Schneider seinen ersten Kriminalroman um den Kommissär Peter Hunkeler veröffentlichte, ist er als Krimiautor ein Geheimtipp geworden. Obwohl seine Bücher keine hohen Auflagen erreichen, wie etwa die seiner modern gewordenen schwedischen Kollegen, sind die Romane auf höchstem Niveau, mit viel...
Veröffentlicht am 22. August 2010 von Winfried Stanzick

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gelassenheit und Souveränität
Eigentlich ist alles beim Alten. Der alternde Kommissär Hunkeler macht das, was er in den vorherigen Romanen auch gemacht hat. Er fährt zwischen Basel und seinem Haus im Schwarwald hin und her, trifft sich mit seiner Freundin Hedwig zum Essen und pendelt auch ansonsten zwischen Bad im Rhein und diversen Kneipen im Elsass und in Basel hin und her. Dazwischen...
Veröffentlicht am 4. Dezember 2010 von helmut seeger


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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schneiders Romane sind auf auf höchstem Niveau, mit viel politischer Analyse und gesellschaftlich-hintergründigem Witz, 22. August 2010
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Hunkeler und die Augen des Oedipus (Gebundene Ausgabe)
Seit 1993, als der Basler Schriftsteller Hansjörg Schneider seinen ersten Kriminalroman um den Kommissär Peter Hunkeler veröffentlichte, ist er als Krimiautor ein Geheimtipp geworden. Obwohl seine Bücher keine hohen Auflagen erreichen, wie etwa die seiner modern gewordenen schwedischen Kollegen, sind die Romane auf höchstem Niveau, mit viel politischer Analyse, gesellschaftlich-hintergründigem Witz und immer auch angereichert mit einer subtilen Kritik an den gesellschaftlichen Verhältnissen, besonders denen in Basel und in der Schweiz.

Peter Hunkeler war früher verheiratet, hat aus dieser Ehe auch eine erwachsene Tochter, mit der sein Kontakt aber spärlich ist. Seit vielen Jahren ist er zusammen mit Hedwig, einer engagierten Erzieherin, die es trotz allem Stress versteht, ihr Leben zu genießen und auf diese Weise Peter Hunkeler immer wieder einen guten Ruhepol bietet, auch wenn ihre Streitgespräche ein wahrer Lesegenuss sind. Besonders wenn sie Wochenenden oder andere freie Tage in ihrem Häuschen im Elsass direkt hinter der französisch-schweizerischen Grenze verbringen.

Hunkeler hat eine bewegte Lebensgeschichte hinter sich. In der Studentenbewegung engagiert, hat er sich eine libertär-liberal-linke Position bewahrt, die nie dogmatisch war oder wird. Vielleicht ist er darin das treue Abbild seines genialen Schöpfers. Er kennt in Basel Gott und die Welt und seine sozialen Kontakte machen vor Klassenschranken und sozialen Milieus nicht Halt. Er verkehrt mit Schriftstellern, Künstlern und Theaterleuten, Lebenskünstlern, halbseidenen Figuren an der Grenze zur Unterwelt. Er trifft sie auf der Straße, in Cafes, vor allem aber abends und nachts in den alten Basler Beizen, die vom Aussterben bedroht sind, und denen Hansjörg Schneider in seinen Büchern nebenbei ein Denkmal setzt.
Er liebt Menschen und die Geschichten, die mit ihnen verbunden sind. Und weil er sich so gut in Menschen hinein versetzen kann, löst er alle seine Fälle mit diesem "Gspüri". Seine Kollegen halten Distanz zu ihm - seine Eigenständigkeit und innere Ruhe machen ihnen Angst. Der Staatsanwalt Suter, der in den Büchern Schneiders immer wieder auftaucht, achtet Hunkeler und unterstützt ihn heimlich. Denn die Erfolge des Kommissärs sprechen für sich. Ohne sie hätten ihn seine Obersten sicher schon vor 10 Jahren in den Ruhestand versetzt.

Doch nun in dem neuen Buch "Hunkeler und die Augen des Ödipus" steht der Ruhestand direkt bevor. Vielleicht hängt mit dieser einschneidenden Veränderung seiner Hauptfigur auch Schneiders innerzüricher Wechsel von Ammann zu Diogenes zusammen, wo er nun veröffentlicht.
Auch der neue Roman hat mit einem Lebensabschnitt und einer sich über sein ganzes Leben hinziehenden Erfahrung Hansjörg Schneiders zu tun. Er, der in jungen Jahren während der bewegten 68-er Zeit als Regie-Assistent am Theater in Basel gearbeitet hat, lässt seinen neuen Roman im Theatermilieu der Gegenwart spielen und arbeitet gleichzeitig eine für ihn letztlich gescheiterte und elitäre Theatertheorie und das dieser entsprechende Bewusstsein und Verhalten von Regisseuren auf, eine literarische Abrechnung mit dem Regietheater der letzten beiden Jahrzehnte.

Der Basler Theaterdirektor Bernhard Vetter ist verschwunden. Weil Hunkeler, kurz vor dem Ruhestand, nicht mehr mit ermitteln darf, meldet er sich krank und begibt sich auf eine Feldforschungsreise durch die Basler Theatergeschichte und die aktuellen Verstrickungen von Bernhard Vetter. Natürlich löst er den Fall, bekommt heraus, wer beteiligt ist und begibt sich zum wiederholten Mal in die schillernde Halbwelt des Basler Rheinhafens, mit seinen Kneipen, Dealern, Geschäftemachern, Dirnen und Wirten. Da geht es um das Theater, um Liebe und immer wieder um einen maßlosen Anspruch. Einer der Menschen, die Hunkeler bei seinen Recherchen um den verschwundenen Vetter trifft, beschreibt den schillernden Theatermann so:
"Wie Sie bestimmt wissen, war er Adorno-Schüler. Ich weiß nicht , wie er gelebt hat, ich weiß nur, wie er gedacht hat. Er hat sich überlegen gefühlt, hat aber gleichzeitig unter seiner Überlegenheit gelitten. Er hat ganz bewusst Macht ausgeübt. Er hat die Machtausübung als seine Pflicht verstanden."
Auf die Rückfrage Hunkelers, er hielte Adorno doch geradezu für einen scharfsinnigen Kritiker von Herrschaft und Macht, fährt der Kunsthändler Lardini, der sich nicht nur in der Theater- und Kulturgeschichte Basels auskennt, sondern auch im Milieu des Rheinhafens, ( so wie Schneider selbst), fort:
"Ich kenne einige Leute dieser Art. Sie kommen alle aus Deutschland. Sie können die Verbrechen der Nazis nicht in ihr Denken integrieren, was ja kein Wunder ist. Sie wittern überall nazistisches Gedankengut, faschistoide Mentalität, die sie aufdecken müssen. Das tun sie mit Hilfe der Frankfurter Schule, zu der Adorno gehörte. So ist diese Generation der eigenen Schuld, die meiner Meinung nach eine eingebildete Schuld ist, entkommen, soweit das überhaupt möglich ist. Denn ich denke, dass eine eingebildete Schuld noch schwerer drückt als eine wirkliche Schuld."

Hansjörg Schneider lässt Hunkeler mit einigen Regisseuren, mit vergessenen Arbeiterdichtern aus den Siebzigern und mit alkoholkranken und verbitterten, einst genialen Schauspielern zusammentreffen, und man hat den Eindruck, dass jede dieser Figuren Ebenbilder hat in der Basler Realität und Vergangenheit , in der Schneider nun selbst seit Jahrzehnten schwimmt, so wie sein Kommissär im Rhein.

Hunkeler löst den Fall, geht in Pension und sein Schöpfer hat den Verlag gewechselt. Sicher nicht, weil es das letzte Buch war über eine Polizistenfigur, wie sie ihresgleichen sucht.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hunkeler tritt in den Ruhestand, 21. Oktober 2010
Von 
Amazon Kundenrezensionen "wolfgang_neubacher" (A - 5203 Köstendorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Hunkeler und die Augen des Oedipus (Gebundene Ausgabe)
Dieses Mal treibt sich unser Freund Hunkeler hauptsächlich im Basler Rheinhafen sowie nächtens in diversen Basler Kneipen ("Beizen") herum. Zu lösen hat er den Fall eines verschwundenen Theaterdirektors - obwohl Hunkeler eigentlich gar nicht ermitteln darf (er ist kurz vor seiner Pensionierung in Krankenstand gegangen). Nachdem aber Wachtmeister Madörin,der den Fall nun leitet, ein "Vollkoffer" ist, löst Hunkeler notgedrungen auch diesen Fall...
An diesem Krimi fasziniert (wieder einmal) die unheimlich dichte Atmosphäre, in der sich alles abspielt, ganz egal, ob es sich um die Stadt Basel und ihren Rheinhafen oder um Hunkelers Refugium im Elsass handelt. Daneben spielen natürlich Hunkelers Lebensgefährtin Hedwig, aber auch das Schwimmen im Rhein(!) eine wichtige Rolle; weiters - an Hand dieses Falles - die Aufarbeitung der Vergangenheit Hunkelers (der ein kritischer 68er war).
Man kann nur hoffen, dass Hansjörg Schneider den Ruheständler Peter Hunkeler trotzdem wieder einmal ermitteln lässt!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gelassenheit und Souveränität, 4. Dezember 2010
Von 
helmut seeger "liberaler" (karlsruhe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Hunkeler und die Augen des Oedipus (Gebundene Ausgabe)
Eigentlich ist alles beim Alten. Der alternde Kommissär Hunkeler macht das, was er in den vorherigen Romanen auch gemacht hat. Er fährt zwischen Basel und seinem Haus im Schwarwald hin und her, trifft sich mit seiner Freundin Hedwig zum Essen und pendelt auch ansonsten zwischen Bad im Rhein und diversen Kneipen im Elsass und in Basel hin und her. Dazwischen plaudert er mit diversen Nebenfiguren über den aktuellen Fall und das Leben.
Diesmal geht Hunkeler sogar in Rente, womit er mit der Lösung des Falles, der Ermordung eines Baseler Theaterdirektors, auch formell nichts mehr zu tun hat. Wie immer geht's aber hier nur am Rande um den Fall.
Hansjörg Schneider versteht es erneut, und das ist seine große literarische Leistung, die Figuren seines Romans, der diesmal im Theatermilieu spielt, so zum Leben zu erwecken, dass man sie zu kennen meint. Dazu ist ihm hier eine schlichte und wahre, wenngleich unspektakuläre Geschichte um verschmähte Liebe und daraus resultierendem Verbrechen gelungen. Ein Roman, der Gelassenheit und Souveränität atmet. Hoffen wir, dass Hunkeler uns auch im Ruhestand weiter erhalten bleibt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend, 26. Oktober 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hunkeler und die Augen des Oedipus (Gebundene Ausgabe)
Sehr spannend, bin danach gleich die ganze Gegend mit dem Auto und dem Dampfer abgefahren.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hunkelers achter Fall, 21. Dezember 2010
Von 
zueribueb (Zürich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Hunkeler und die Augen des Oedipus (Gebundene Ausgabe)
"Hunkeler und die Augen des Ödipus" ist nun bereits der achte Teil der Hunkeler-Reihe. Erstaunlich ist, dass Hansjörg Schneider, 17 Jahre nach Beginn der Reihe, qualitativ nicht abschlafft. Vielmehr werden seine Bücher immer besser. Sein gelassener Stil ist sehr wohltuend in der heutigen hektischen Zeit.
Kommissär Hunkeler ist nun an einem Wendepunkt in seinem Leben angelangt, da er in der Mitte des Buches in Pension geht. Im Zentrum steht der Mord an einem Theaterdirektor. Aber eigentlich ist die Suche nach dem Täter nur Nebensache. Vielmehr bietet die Form des Krimis Schneider die Möglichkeit, sich geistreich mit dem Theatermilieu, den Basler Kunstkonsumenten aus der besseren Gesellschaft und der Kunst im Allgemeinen auseinanderzusetzen. Stimmig sind auch die atmosphärischen Schilderungen der Naturlandschaften am Rhein und des Rheinhafens. Hunkeler-Krimis sind mehr als simple Kriminalromane, vielmehr sind sie eine Hommage an Basel, die Dreiländergegend und die manchmal etwas skurrilen Personen, die dort leben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Theater in Romanform - bitte lesen Sie ein!, 18. Dezember 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hunkeler und die Augen des Oedipus (Gebundene Ausgabe)
"Ein neuer Fall für Kommissar Hunkeler: Ein havariertes Hausboot auf dem Rhein. Ein verschwundener Intendant. Ein handfester Theaterskandal. Eine unwahrscheinliche Liebe. Und ein paar alte Rechnungen. Peter Hunkeler vom Kriminalkommissariat Basel ermittelt." (Diogenes Verlag) Diese wenigen Sätze auf der Rückseite des Umschlags genügen, um zum neuesten Roman von Hansjörg Schneider greifen zu lassen. Denn Kommissar Hunkeler ist ein Begriff und steht für gute Unterhaltung, für genaue Gesellschaftsanalysen und für sehr persönliche Erinnerungen an ein bewegtes Basel. Es sei nur so viel verraten: Es waren nicht die Aale, die die Augen des Opfers, Bernhard Vetter, aus den Augenhöhlen holten, und es war auch nicht der Intendant selber, der sich blendete. Wer war der dritte Mann? Nun, Kommissar Hunkeler löst auch diesen Fall.
Der Roman ist gut gebaut, er ist spannend, und die dicht verwobenen Handlungsstränge führen zu einer so überraschenden wie zwingenden Lösung. Die Flusslandschaft erinnert an Georges Simenons frühen Roman: "Der Treidler der Providence." Überhaupt hat Kommissar Hunkeler eine Seelenverwandtschaft mit Commissaire Maigret. Dazu gehört, dass man sich ihre Vornamen nicht zu merken braucht, die ja auch ganz unauffällig und in erster Linie zeittypisch sind: Jules, Peter. Und wenn ein Autor keinen Vornamen mehr braucht, ist er zum Begriff geworden. Wir wünschen Hansjörg Schneider weiterhin gutes Gelingen!
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1.0 von 5 Sternen Hunkeler und die Augen des Oedipus, 29. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Seichte, verworrene Erzählung. Der schlechteste Hunkeler - hoffentlich wird auf diesem tristen Niveau die bisher sehr erfrischende Reihe nicht fortgesetzt.
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3.0 von 5 Sternen etwas wirrer Roman, 1. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hunkeler und die Augen des Oedipus (Gebundene Ausgabe)
Nicht unbedingt einfach wegzulesen.
Teilweise nicht immer schlüssig, sehr wirre Storry. Das aufregende Ende läßt auf sich warten.
Nicht unbedingt zu empfehlen.
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3.0 von 5 Sternen Hunkeler und das Theater, 7. November 2012
Von 
Belles Leseinsel (Mainz, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Hunkeler und die Augen des Oedipus (Gebundene Ausgabe)
Kurz vor der Pensionierung ermittelt Hunkeler an einem rätselhaften Fall. Das Hausboot eines bekannten Basler Theaterintendanten liegt havariert im Rhein. Von dem Bootsbesitzer keine Spur. Ist er nur für ein paar Tage verschwunden, hat er Selbstmord begangen oder wurde er gar ermordet? Hunkeler beginnt in den Kreisen des Theaters zu ermitteln.

Sehr gemächlich beginnt Hansjörg Schneider seinen mittlerweile 8. Band um seinen Basler Kommissär Peter Hunkeler. Den Schwerpunkt legt der Autor eindeutig auf seinen Protagonisten und dessen Privatleben, die Ermittlungen sind eher nur Nebenschauplatz. Sehr ausführlich geht Hansjörg Schneider auf die Basler Theaterszene wie auch auf die Stadt und deren Menschen an sich ein.

Dies nimmt meiner Meinung nach zu viel Raum ein und nimmt dadurch ziemlich die Spannung aus dem Krimi beziehungsweise lässt kaum welche aufkommen. Wobei die Geschichte sehr gut durchdacht, schlüssig und durchaus auch unterhaltsam umgesetzt ist.

Der Erzählstil ist eindeutig seinem kurz vor der Pensionierung stehenden Protagonisten angepasst und wirkt durchweg sehr ruhig, souverän und nachdenklich. Alle Charaktere sind klar herausgearbeitet, authentisch beschrieben und teilweise wunderbar originell. Fast jede Figur hat so seine kleine Macken, was mir prima gefallen hat.

Fazit: Ein mäßig spannender Krimi, der weniger Wert auf die Ermittlung an sich, sondern mehr auf seinen Protagonisten und dessen Umfeld legt.
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4.0 von 5 Sternen Hunkeler ist Basel und Basel ist ein neuer Krimi-Schauplatz, 7. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Hunkeler und die Augen des Oedipus (Gebundene Ausgabe)
Hunkler ist Basel und Basel ist ein neuer Schauplatz für spannende Kriminalfälle.
Der Protagonist Hunkeler, ist mit seinen Fällen völlig ausgefüllt, so das ihm das Rhein-schwimmen ein Anlaß ist, seine Sportlichkeit unter Beweis zu stellen, um seine Tätigkeit als ermittelnder Krminalbeamter, mal zu vergessen.
Denn eigentlich ist Hunkeler schon im wohlverdienten Ruhestand gegangen, doch der Reiz der Mordaufklärungen locken ihn immer wieder.

Herrlich dieser Hunkeler, man muß ALLE lesen und haben!

Anja Ciaxz
Juni 2011
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Hunkeler und die Augen des Oedipus
Hunkeler und die Augen des Oedipus von Hansjörg Schneider (Gebundene Ausgabe - 24. August 2010)
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