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15
4,0 von 5 Sternen
Das Geburtstagsgeschenk
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Oktober 2009
Als großer Barabara Vine Fan habe ich ihr neuestes Werk sehr herbeigesehnt und wurde leider etwas enttäuscht. Zwar liest sich "Das Geburtstagsgeschenk" sehr gut und entbehrt auch nicht einer gewissen Spannung, dennoch handelt es eher um eine Charakterstudie als um einen Vine-typischen Kriminalfall (Für den, der es mag nicht schlecht - ich hatte wohl nur leider eine Mischung aus beidem erwartet. Manchmal ist es schöner, nicht gleich alles zu wissen.)

Auch die Stimmung unterscheidet sich meiner Meinung nach völlig von ihren übrigen Büchern - schade, denn wegen dieser besonderen Stimmung lese ich sonst Barbara Vine.
Der Anfang des Buches ist etwas unübersichtlich wegen der vielen Informationen, das Ende dann leicht vorhersehbar. Das Dazwischen ist dann aber doch interessant und unterhaltsam.
Und auch ihr nächstes Buch werde ich mir nicht entgehen lassen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Februar 2010
Sie versteht ihr Handwerk noch immer, die Grand Old Lady des Psychothrillers. Das beweist ihr neuester Roman, in dem eine Geburtstagsüberraschung tragisch fehlschlägt und das Leben aller mittelbar und unmittelbar Beteiligten unwiderruflich verändert.
Mit scharfem Blick, jedoch nie abwertend, schildert Barbara Vine ihre Figuren: vom maßlos ehrgeizigen konservativen Politiker bis hin zum hemdsärmeligen Angehörigen der Arbeiterklasse. Besonders überzeugend, und beklemmend, gerät dabei die Schilderung des geistig-seelischen Verfalls einer der Hauptpersonen.
In eher gemächlichem Tempo, abwechselnd aus zwei Erzählperspektiven, entwickelt sich die Geschichte, bei der die Autorin mit bewundernswertem Geschick die Sympathien und Antipathien des Lesers den Handelnden gegenüber steuert.
Einen Stern ziehe ich ab, weil mir die Heile-Welt-Harmonie des Ehepaars Iris und Robin mitsamt ihrer stetig wachsenden Kinderschar ein bisschen zu dick aufgetragen schien.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. November 2011
Normalerweise kann ich Barbara Vine's Romane absolut empfehlen. Sie kombiniert nahe historische Hintergründe mit psychologisch überraschenden Protagonisten und liefert einen Ausgang, mit dem man so nie gerechnet hätte. Davon kann man leider bei 'Das Geburtstagsgeschenk' nicht sprechen. Die Figuren sind durchschaubar bzw. haben ähnliche Seiten, wie man sie zum Beispiel schon von anderen ihrer Romane kennt. Vine wechselt in 'Das Geburtstagsgeschenk' zwischen zwei Erzählern hin- und her. Dabei weiß man immer, wer gerade erzählt, weil der Stil dem jeweiligen Erzähler angepasst ist. Die unterschiedlichen Sichtweisen sind dabei auch interessant. Bei anderen von Vines Romanen nimmt die Spannung beständig zu und der erwartete Ausgang schlägt stets andere Haken als erwartet. Nicht so hier, das Ende ist nicht überraschend.
Ein anderer Punkt: Sicher, ein Roman entspringt der Fantasie, die Schilderungen müssen aber trotzdem glaubwürdig bleiben. Dass Phylomena Lynch, die Mutter des schwer verletzten Fahrers des vermeintlichen Entführungsautos, im Lotto gewinnt, nachdem Ivor lebensgefährlich verletzt ist, der letztendlich für Lynchs Unfall verantwortlich ist, und zufälligerweise Ivors großes, verkauftes Haus bezieht, ist doch etwas unglaubwürdig. Ebenso, dass Justin später mit der Tochter einer Schulfreundin des Erzählers zusammen ist und die Tagebuchschreiberin zufälligerweise ermordet wird. Die Mutter gibt der Polizei das Tagebuch, das unter Verschluss ist, wir es aber lesen können. Warum eigentlich?
Hoffentlich war 'Das Geburtstagsgeschenk' nur ein Ausrutscher der genialen Vine, denn alles andere, was sie bisher geliefert hat, war große Klasse. Und: 'Das Geburtstagsgeschenk' ist nicht so schlecht, dass man nach 50 Seiten aufgiebt. Man kann das Buch durchaus zu Ende lesen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. September 2010
Ivor Tesham feiert seinen 33. Geburtstag ohne seine Geliebte Hebe Furnal. Diese ist verheiratet und hat einen 2-jährigen Sohn. Zu ihrem 28. Geburtstag hat Ivor eine Überraschung geplant. Hebes Freundin Jane hat Tagebuch geschrieben über ein unglaubliches Ereignis, das Ivor vertuscht und damit das Leben anderer zerstört...

Das Buch ist aus der Sicht von Ivors Schwager in der ich-Form geschrieben. Er erzählte 17 Jahre später die Geschichte, die sich im Frühjahr 1990 ereignete. Seine Beschreibung der Politik ist einfach und gut verständlich. Ich konnte mich gut in die Geschichte hineinversetzen und mir die Handlung vorstellen.
Die Tagebucheinträge von Jane wurden komplett übernommen. So ist es in der ich-Form weitergegangen ' allerdings hatte ich leichte Schwierigkeiten damit, daß einmal aus Sicht von Rob geschrieben wurde und dann wieder von Jane. Diese wechselnden Erzähler haben meinen Lesefluß anfangs etwas gedämpft. Dennoch kam ich gut in der Geschichte zurecht. Ich hatte gemischte Gefühle den einzelnen Charakteren gegenüber, konnte das Buch flüssig lesen und war in der Geschichte gefangen.

Ein interessantes und spannendes Buch über Macht, Korruption und Erpressung.
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am 18. März 2014
Dies ist mein erstes Buch von Barbara Vine. Mich hat die Inhaltsangabe des Buches angesprochen, meine Erwartungen wurden aber nicht erfüllt. Es war anfangs spannend, dann hatte es wieder einige Hänger, zuviel Geplapper vom englischen Parlament - wenig interessant, wenn man sich dabei nicht auskennt - außerdem tut dies nicht wirklich was zur Sache. Es gab zu viele unglaubwürdige Zufälle, was die Beziehungen betrifft, mehr möchte ich den Lesern nicht verraten. Im Großen und Ganzen aber ok.
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11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Dezember 2009
was den Plot und die Zeichnung der Personen betrifft.
Ich würde den Covertext umkehren und sagen: Alle welche
Barbara Vines Genialität noch entdecken wollen, mögen
die Finger von diesem "Werk" lassen. "Astas Tagebuch",
"Keine Nacht dir zu lang" oder "Haus der Stufen" sind
m.M.n. viel empfehlenswerter.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. April 2011
"Das Geburtstagsgeschenk" wurde mir als Krimi verkauft - das ist der Roman nicht, aber dafür ein hervorragend konstruierter und herrlich unterhaltsamer Thriller. Das Zusammenspiel von Ich-Erzählern hat mich beeindruckt; der äußerst loyale Schwager auf der einen Seite und die psychisch gestörte Freundin des Opfers auf der anderen Seite waren wunderbar unterschiedliche Erzählstimmen. Auch die Konfrontation des poshen MPs Ivor Tesham mit der kleinkriminellen Unterschicht hat mir gut gefallen; überhaupt waren alle Akteure in ihrer jeweiligen Umgebung kurz, aber prägnant beschrieben - mit wenigen Pinselstrichen hat die Autorin ihre Charaktere, ihr Setting und ihre Handlung im Griff. Sehr zu empfehlen! 5 Sterne.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. April 2010
Dies war mein erster Roman von Barbara Vine. Wir vereisten für einige Tage und ich hatte kein Buch dabei. Deshalb kaufte ich das Buch. Ich war absolut begeistert und konnte gar nicht mehr aufhören mit lesen. Es war so spannend geschrieben und sehr subtil. Ich war wirklich begeistert. Ich kann dieses Buch wirklich allen empfehlen, die einen etwas anderen Krimistil mögen.
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9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
"Das Geburtstagsgeschenk" ist ein feiner psychologischer Roman von Barbara Vine, hinter deren Pseudonym sich die englische Krimiautorin Ruth Rendell verbirgt. Vines Geschichte um einen eloquenten machthungrigen Politiker der Torys beginnt 1990, im Jahr der IRA-Anschläge in England, der Krise auf dem Balkan und der ersten Rückschläge für die konservative Thatcher-Regierung. Die fiktive Handlung wird aus der Sicht zweier sehr unterschiedlicher Personen geschildert: der von Ivor Teshams Schwager Rob und der der "Alibi-Frau" Jane Asherton.

Mit dem ihr eigenen Stil schürt Vine/Rendell durch den gesamten Roman eine knisternde Erwartung des Kommenden und vermittelt gekonnt jene Atmosphäre der moralischen Anrüchigkeit, die alle Aktionen ihrer Hauptfigur umgibt. Obwohl es um das Ende der damaligen Tory-Regierung geht, rechnet die Autorin nicht platt mit den sich häufenden Skandalen und Rücktritten im Regierungstross der damaligen "Iron Lady" Thatcher ab, sondern setzt als Metapher für diesen Verfall einen Politiker ein, der die Dinge stets mit nassforschem Upper-Class-Selbstbewusstsein "auf seine Art" regelt.

Kurz vor der nächsten England-Wahl wird "Das Geburtstagsgeschenk" so zu einer gelungenen Parabel auf den moralischen Konkurs der Thatcher-Ära.
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am 11. Februar 2014
Die Geschichte ist sehr spannend und wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Der Leser fragt sich immer, ob es noch gut ausgeht, weiß aber eigentlich, dass sich die Schlinge immer fester zuzieht.
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