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Kundenrezensionen

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am 9. Februar 2010
Seit ich vor Jahren das erste Buch von Banana Yoshimoto entdeckt habe, fühle ich mich ein wenig wie Christoph Kolumbus. Es ist eine völlig neue, fremde Welt, in die ich da meinen Fuß gesetzt habe, aber je mehr ich erfahre und je besser ich sie kennenlerne, desto heimatlicher ist sie.
Ich bin absolut kein Kinder der Pop-Art und auch kein Fan solcher Termini, ein Buch ist ein Buch ist ein Buch und Yoshimotos Bücher erzählen immer die Geschichte einer Situation im Leben, wo sich etwas verändert, wo etwas im Umbruch ist und von einer Entwicklung. So auch in "Federkleid"
Hotaru hat ihr Leben in der kleinen Stadt am Fluss aufgegeben, um in Tokio als Geliebte eines verheirateten Fotografen ganz für ihn und durch ihn zu leben. Als er sie seiner Frau zuliebe verlässt, verliert sie jeglichen Sinn im Leben. Sie kehrt in die kleine Stadt am Fluss zurück, wo ihre Großmutter ein skurriles kleines Café besitzt, die esoterische Rumi ihr von geisterhaften Begegnungen erzählt und sie schließlich in der kleinen Suppenküche von Mitsuru landet, mit dem sie ein märchenhaftes Schicksal verbindet.
Liebevoll wie immer zeichnet Banana Yoshimoto ihre Figuren, erzählt deren Geschichte wie eine Parabel oder ein Märchen mit der Kraft einer sehr poetischen, symbolreichen Sprache. "Ihre Herzlichkeit, Ungezwungenheit und Spontaneität - sie umhüllten mich wie ein warmes, weiches Federkleid. Befreit von einer drückenden Last, lernte meine Seele endlich wieder fliegen", sagt Hotaru über Rumi, und das ist ein ähnliches Gefühl, das dieses Buch erzeugt. Es wärmt wie eine Schüssel Ramen, es reißt mit wie der allgegenwärtige Fluss und es lässt einen für zwei, drei Stunden in eine schöne, fremde und zarte Welt eintauchen.
Eine Perle, nicht nur für Japanliebhaber!
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am 1. Dezember 2015
Als die junge Hotaru nach einer achtjährigen Affäre, von ihrem verheirateten Geliebten verlassen wird, steht die schöne Japanerin vor dem Nichts. Alleingelassen bleibt sie im gemeinsamen Appartement in Tokio zurück und fällt in ein tiefes Loch. Sie verliert von heute auf morgen jeglichen Sinn im Leben, denn ihr komplettes Denken und Handel war auf ihren Liebhaber ausgerichtet.

Erst als Hotaru in ihr Heimatdorf am Fluss zurückkehrt und dort eine spärliche Unterkunft in der Nähe ihrer Großmutter bezieht, werden ihre Lebensgeister allmählich wieder geweckt. Der Fluss scheint eine heilende Wirkung auf Hotaru auszuüben und auch die Bewohner des Dorfes haben eine einzigartige Beziehung zum Übernatürlichen. So trifft Hotaru eines Tages in einer kleinen Suppenküche auf Mitsuru, dem sie bereits als kleines Kind in einem Traum begegnet ist und mit dem sie fortan viel Zeit verbringt. Auch ihre Großmutter und ihre Freundin Rumi wecken alte Erinnerungen in der jungen Frau und helfen ihr, wieder zu sich selbst zu finden.

Märchengleich erzählt die Autorin Banana Yoshimoto , Hotarus Geschichte und lässt den Leser in eine magische Welt voller Gefühl und zauberhaftem, japanischem Flair eintauchen. Sie lässt gekonnt kleine, übernatürliche Elemente in ihre Geschichte einfließen, ohne damit zu übertreiben und erschafft liebenswerte und interessante Charaktere. Vor allem Hotaru und ihr Gefühlsdilemma wurden authentisch und lebensnah beschrieben.

Durch die symbolreiche Sprache und den einzigartigen japanischen Schreibstil, kann man als Leser, der Hektik der heutigen Zeit ein wenig entfliehen und eine kleine Reise nach Japan unternehmen. Neben japanischen Autoren wie Haruki Murakami und Hiromi Kawakami, ist Banana Yoshimoto meine persönliche Neuentdeckung in diesem Lesejahr und ich freue mich bereits auf weitere Bücher der Autorin.
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am 23. Februar 2010
Das Leben geht weiter... und hält noch so manche Überraschung bereit. Das habe ich als die Quintessenz aus Banana Yoshimotos "Federkleid" mitgenommen. Und wie wahr... Auch wenn ich mein Leben nicht völlig einer einzigen Liebe unterordnen würde, so wie es die Protagonistin dieser kleinen Geschichte tat, so kenne ich doch auch das Gefühl, von einer großen Liebe verlassen zu werden. Die Welt wird dunkel und was nun...? Wie ein verletztes Wild schleppt man sich in seinen Unterschlupf, und wie im Falle der Protagonistin, so war es auch bei mir der Ort an dem ich aufgewachsen bin. Und wie, als würden sie aus einem ganz anderen Leben stammen, kommen plötzlich wieder alle Erinnerungen hoch, an die Kindheit, die Jugend, an schöne und schwierige Zeiten. An so manches was man schon längst vergessen zu haben glaubte. In dem man das alte Ich wiederentdeckt, fühlt man sich ein Stück weit wie neu geboren. Ein Prozess beginnt und so langsam nimmt das Leben wieder Fahrt auf. "Federkleid" ist eine Geschichte über diesen Prozess. Auch wenn ich vom Charakter her mit der Protagonistin nicht viel gemeinsam habe, so war die Identifikation in dem Moment aufgebaut, als sie in ihrem Heimatort ankommt.
"Federkleid" beginnt schwach. Es ist die erste Erzählung von Yoshimoto die ich gelesen habe. Und selbst wenn auch einiges vom Stil durch die Übersetzung verloren gegangen ist, der Anfang ist schwach, Übersetzung hin oder her. Er legt aber das Fundament für eine schön verträumte Geschichte, die sich nicht dem hektischen Fluss der heutigen Zeit unterwirft. Dabei tauschen immer wieder sehr gekonnt dosierte übernatürliche Elemente auf.
"Federkleid" ist eine kurzweilige Geschichte, die ihre volle Wirkung vielleicht nur bei denjenigen zu entfalten vermag, die in irgend einer Weise etwas Persöhnliches mit der Situation der Protagonistin zu assozieren vermögen. Um auf Vorrezensenten kurz einzugehen: Ich bin kein Japaner, und auch wenn ich einige Zeit in Japan gelebt habe, will ich mir nicht anmaßen japanische Sichtweisen verinnerlicht zu haben. Doch ich bin der Überzeugung, dass dies überhaupt keinen Einfluss auf Verstehen oder Nichtverstehen von Sinn und Bedeutung dieser Erzählung hat. Vielmehr betrifft es gewisse Erfahrungen die Menschen machen oder auch nicht machen, und wie sie mit diesen Erfahrungen umgegangen sind. Die Herkunft spielt da eine untergeordnete Rolle. Auf diese Weise erleben Menschen diese Geschichte sicherlich auch ganz unterschiedlich.

Mein Fazit: Eine kurzweilige Geschichte für einen ruhigen Tag, abseits der alltäglichen Hektik. Keine Offenbarung, kein stilistisches Meisterwerk, aber dennoch lesenswert.
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am 24. September 2007
Es war das erste Buch von Banana Yoshimoto was ich gelesen habe, was zur Folge hatte, dass ich gleich zwei weitere gelesen habe und mir vorgenommen habe alle Bücher von ihr zu lesen.
Es ist eines der schönsten Bücher, die ich je gelesen habe, was hauptsächlich an dem verträumten Schreibstil liegt, der einen sofort in seinen Bann zieht, was ich bisher in dieser Form nur von japanischen Büchern kenne. Federkleid ist wirklich ein besonderes Buch, was ich ganz sicher auch nochmal lesen werde.
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am 6. August 2009
Nachdem ich den Roman "kitchen" der Autorin als Hörbuch sowie einige Kurzgeschichten kannte, hatte ich Interesse am neuesten Werk "Federkleid".
Die Geschichte ist schnell erzählt, Mädchen aus der Großstadt wird vom Liebhaber verlassen und zieht zur Großmutter aufs Land, um zu sich selbst zu finden. Der Roman hat durchaus schöne Momente, was mich jedoch gestört hat ist die "Friede, Freude, Eierkuchen"-Mentalität, die in Banalität ausartet und so gar nicht zum japanischen Hintergrund passen will.
Beispiel: toter Vater erscheint im Traum, gibt Hinweis auf vergrabenes Hochzeitsgeschenk (!)...
Ich warte lieber wieder auf ein neues Buch von Murakami.
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am 6. November 2014
Bin gerne zu weiteren Geschäften bereit. Danke
Bin gerne zu weiteren Geschäften bereit. Danke
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am 17. August 2009
Endlich habe ich es also auch zum Federkleid von Banana Yoshimoto geschafft...Ihre anderen Bücher fand ich ganz wunderbar bewegend und dabei doch zärtlich verträumt.
Ähnliches lässt sich auch über diese kleine Geschichte sagen, die inhaltlich nicht so viel hergibt, aber doch mit Worten einfängt und eine Stimmung vermittelt, die teilweise sehr berührend ist.
Am Anfang der Geschichte (der Teil des Lebens in Tokyo) muss man jedoch ein bisschen die Zähne zusammen beißen - entweder ist die Übersetzung einfach schlecht oder die Autorin hat es tatsächlich ein wenig lieblos hingeschmiert.
Die Wendung kommt jedoch sofort mit dem Eintreffen der Protagonistin in ihrem Heimatdorf - sie entdeckt alte Gefühle wieder, entdeckt die facettenreichen Menschen um sich (neu) und lässt sich im Strom des Lebens sehr bildhaft treiben.
Das Ende des Buches widerrum kommt dann überraschend etwas kurz und knapp daher, schmälert aber keineswegs die berührende Gesamtwirkung des Werkes.
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am 12. April 2011
Das ist ein nettes Buch, was sich so nebenbei leicht und schnell lesen lässt. Aber ein Pageturner ist es ganz sicher nicht. Man wird nicht richtig in die Geschichte reingezogen, sondern wird immer irgendwie auf Distanz gehalten. Das finde ich ein bisschen schade.
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am 4. März 2013
Leider hat Banana Yoshimoto Kitchen und Amrita meiner Meinung nach nicht übertreffen können. Obwohl ich jedes Mal hoffe, eine neue Überraschung zu erleben, bleiben die Nachfolger gleichbleibend unbedeutend für mich.
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