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5.0 von 5 Sternen Ein weiteres Meisterstück von Amélie...
"Kosmetik des Bösen" ist nun das siebte Buch, dass ich von Amélie Nothomb gelesen habe und wie auch bei fast allen anderen Büchern von ihr, fand ich mich nach der Lektüre noch ganz benommen, nägelkauend, aber durchaus bereichert auf dem Wohnzimmersessel wieder.
Es geht um den Geschäftsmann Jérôme Angust, der wegen einer...
Veröffentlicht am 26. Dezember 2008 von Konstanze Schnetzer

versus
0 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen psycho
ein bisschen psycho... und auf französisch ziemlich schwer zu lesen, da viele unbekannte wörter dabei sind. naja, am ende bisschen konfus, man kommt nicht so ganz dahinter, was wirklich ist und was nicht. an sich aber schon ganz ok, ziemlich amüsant, aber auch eklig, wenn er zum beispiel erzählt wie lecker katzenfutter ist...
so für die...
Am 9. November 2005 veröffentlicht


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein weiteres Meisterstück von Amélie..., 26. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Kosmetik des Bösen (Gebundene Ausgabe)
"Kosmetik des Bösen" ist nun das siebte Buch, dass ich von Amélie Nothomb gelesen habe und wie auch bei fast allen anderen Büchern von ihr, fand ich mich nach der Lektüre noch ganz benommen, nägelkauend, aber durchaus bereichert auf dem Wohnzimmersessel wieder.
Es geht um den Geschäftsmann Jérôme Angust, der wegen einer Flugverzögerung gezwungen ist, auf dem Flughafen zu warten und um den aufdringlichen, aber kultiviert wirkenden Textor Texel, der nach und nach zu Angusts' dialogischem Gegenspieler avanciert.
Der 107-seitige Roman ist nahezu ausschließlich in Dialogform gehalten und behandelt Themen wie Liebe, Schuld und Moral auf einer mehr als eindimensionalen Ebene.
Das Buch ist auf einem zwar hohen, aber dennoch verständlichen Sprachniveau geschrieben, was ich persönlich sehr schätze. Zudem überrascht Amélie Nothomb mich immer wieder mit ihren teilweise haarsträubenden, aber fantastischen Wendungen und Richtungswechseln, auch in diesem Buch.
Einzig der in Nothombs Romanen oft auftauchende Satz:
Was man liebt, das tötet man.
geht mir langsam auf den Zeiger, aber das ist wohl Geschmackssache.
Gut geschrieben, interessante Themen und Theorien und eine fast kriminalromanangehauchte Rahmenhandlung, dazu ein wirklich nachdenklich stimmendes Ende-für Nothomb-Fans, aber auch für alle anderen, die eine gute und trotzdem nicht überintellektuelle Lektüre schätzen, sehr empfehlenswert!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut fesselnd!, 27. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Kosmetik des Bösen (Taschenbuch)
Mit "Kosmetik des Bösen" hat Amélie Nothomb ein Buch hingelegt, das von der ersten bis zur letzten Seite absolut fesselnd ist. Sprachlich interessant, psychologisch geschickt und vom inhaltlichen Aufbau ausgesprochen verblüffend. Ein sehr gutes Buch, bei dem man nicht schon nach wenigen Seiten das Ende erahnt. Eine Lektüre, die man wirklich erst dann zur Seite legen will, wenn man den letzten Satz gelesen hat.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Abgründe der menschlichen Psyche, 19. August 2014
Von 
Blagger - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Kosmetik des Bösen (Gebundene Ausgabe)
"Kosmetik des Bösen" - eigentlich 'des Feindes', im Original "Cosmétique de l'ennemi" - ist ein kleines, rabenschwarzes und bitterböses Stück zeitgenössischer Prosa.

Spannend ist er allemal, dieser verbale Schlagabtausch zwischen dem scheinbar biederen Geschäftsmann Jerome August und dem scheinbar Verrückten Textor Texel, die sich im Wartebereich eines Flughafens begegnen. Und das vor allem in der zweiten Hälfte des Buches, wenn wir zu ahnen beginnen, dass August gar nicht so bieder und Texel gar nicht so verrückt ist. Nothomb spielt mit unserer vorhersehbaren Erwartungshaltung und führt uns auf die falsche Fährte, bevor die wahren Zusammenhänge machtvoll und erschreckend an die Oberfläche drängen.

Diesen Spannungsbogen hat die Autorin perfekt gestaltet, allein dafür gebührt dem Roman höchste Anerkennung. Was hingegen nicht ganz so perfekt gelungen ist, ist die sprachliche Umsetzung. Der Text kommt mit sehr wenigen erzählerischen und beschreibenden Einschüben aus, er besteht fast nur aus Dialog. So erscheint er nahezu wie ein Drama oder ein Drehbuch, jedoch ohne umgebende Handlung, denn das ganze Geschehen ist in das Gespräch zwischen August und Texel gebettet. Das wirkt für die Form des Romans hölzern und etwas konstruiert, vor allem, wenn man das ganze Buch oder zumindest längere Passagen am Stück liest.

Im Gesamturteil ein kurzer, schnell zu lesender Roman, dessen Dramaturgie einige Überraschungen parat hält: kurzweilig und ansprechend. Nichts aber, was großen inneren Nachhall verursacht oder das Bedürfnis, dieses Buch nochmals zur Hand zu nehmen: wenn alle Geheimnisse gelüftet sind, ist auch der Reiz des Textes verflogen. Ein Roman zum einmaligen Genuss also. Als solcher aber auch durchaus sehr lesenswert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 'Wo das "Ich" ist, ist das "Es" nicht weit.', 23. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Kosmetik des Bösen (Taschenbuch)
Frei nach Freud liefert uns Amélie Nothomb einen weiteren herrlich düsteren Roman. Sie spielt mit ihrem Lieblingsmotiv, den menschlichen Abgründen und mischt noch einen guten Schuss Philosophie dazu. Frei nach Freud beschreibt die Autorin einen mentalen Konflikt, die Konversation mit dem "inneren Feind", unter der berühmten Phrase "Wo das "Ich" ist, ist das "Es" nicht weit."
Hingegen der Meinung meiner Vorrezensenten finde ich nicht, dass das Buch besonders "abgedreht" oder "durchgeknallt" ist, es beschreibt nur in einer sehr bildhaften Weise die dunkle und animalische Seite, die in jedem Menschen ruht. (beim einen tritt sie mehr, beim anderen weniger zu Tage)
Da hier schon Parallelen zu "Fight Club" gezogen wurden, würde ich gerne eine weitere cineastische Parallele aufführen: Mich erinnert der "ennemie intérieur" Textor Texel auch ein wenig an den Joker aus den Batman Comics und vor allem an den Film "The Dark Knight".

Zudem präsentiert uns die Autorin ihren Hang zur düsteren Romantik, indem sie immer wieder von dem Friedhof Montmartre als imaginären Handlungsort Gebrauch macht.

Ein rundum gelungenes Werk, eines ihrer Besten.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Töte mich!, 18. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Kosmetik des Bösen (Gebundene Ausgabe)
Als Jerome August unbedarft im Wartesaal eines Flughafens aufgrund einer Verspätung wartet, ist ihm nicht bewusst, was ihm bald widerfahren wird: er macht Bekanntschaft mit einem Psychopathen, der sich Jerome August als Textor Texel vorstellt und nicht mehr von ihm ablässt.

Nicht nur, dass der Unbekannte davon erzählt, wie er schon in frühester Kindheit Katzenfutter gegessen zu haben, nein, er geht soweit, dass er Jerome August in eine Vergewaltigung und einen Mord einweiht, die er begangen haben will.

Anfangs schenkt Jerome August dem Irren keinen Glauben, zu wahnsinnig kommt er ihm vor. Doch die plastischen und genauen Schilderungen machen ihn dennoch zum mehr oder weniger unfreiwilligen Zuhörer dieser Geschichten. Ist vielleicht doch etwas dran, oder spinnt sich Textor Texel nur seine Wahnwelt zusammen, mit der er andere Menschen quälen möchte?

Nicht nur das.

Schon bald merkt Jerome August, dass diese Begegnung kein Zufall ist und dass ihn mit seinem Gegenüber mehr verbindet, als er sich je ausdenken konnte.

Er macht eine Reise in die Vergangenheit, in jene, die er so sehr verdrängen wollte, weil so viel Schmerz darin liegt.

Und irgendwann, gen Ende des Buches, fragt man sich als Leser, ob Textor Texel wirklich das ist, was er vorgibt zu sein und ob Jerome August vielleicht auch jemand anderen darstellt, ob er vielleicht nicht auch die Hauptperson schlechthin des Romans ist.

Amélie Nothomb hat es sich nicht nehmen lassen, einen Showdown einzubauen, der es in sich hat, der erst auf der letzten Seite alles Verschlüsselte aufzulösen und den Leser damit vor den Kopf zu stoßen.

„Kosmetik des Bösen" besticht durch seine rasant voranschreitende Handlung, die eigentlich nur darin besteht, dass zwei sich fremde Personen über ihre Vergangenheit reflektieren und schließlich zu dem Punkt kommen, an dem sich diese Vergangenheiten überschneiden.

Die Dialoge sind nicht immer überzeugend, manchmal etwas zu gestochen und aufgesetzt, wodurch die Personen etwas an ihrem Markanten verlieren.

Dennoch: genau durch diese Art und Weise des Schreibens charakterisieren sich die beiden Männer selbst, sodass Stück für Stück ein Bild von ihnen entsteht, wie sie wirklich sind, auch wenn man als Leser auf dieses Bild (rückblickend) nicht viel geben kann, denn nach dem Lesen ist alles anders als während des Lesens.

Ein spannendes Buch mit einem unerwarteten wie auch extrem spannenden Ende, das den Vorteil hat, auf einer wahren Begebenheit zu basieren, was das Ganze sicherlich interessant macht.

Mitreißend, bewegend und die in die Psyche blickend - kurzum: nichts für schwache Nerven!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kurz, Spannend & Geistreich, 1. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Kosmetik des Bösen (Taschenbuch)
Geschäftsmann Jérôme Angust wartet auf sein verspätetes Flugzeug. Plötzlich gesellt sich ein vollkommen unbekannter Mann zu ihm und erzählt Jérôme seine Lebensgeschichte obwohl dieser deutlich zu verstehen gibt, dass er dies nicht möchte.

Amêlie Nothombs Kosmetik des Bösen läst an sprachlichem Niveau und rafinierten Dialogen mal wieder nichts missen. Da fast das gesamte Buch aus eben diesen besteht möchte man das Buch nicht wieder weg legen. Nothomb versteht es aus in Kosmetik des Bösen einmal mehr große Spannung aufzubauen und anhand eines überraschenden Endes das Buch perfekt abzurunden.

Ich habe das Buch direkt an einem Nachmittag durchgelesen und empfehle es für jeden Leser zum Kauf!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines meiner Lieblinsgbücher, 23. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Kosmetik des Bösen (Taschenbuch)
Die Geschichte ist trocken und sachlich erzählt und genau das macht es aus, was einen da so packt. Die Distanz und Kühle des Erzählstils und der Charaktere machen die Entwicklung um so spannender mitanzu"sehen" und zu erleben. Schon mehrfach gelesen und jedes Mal stockt mir der Atem.
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4.0 von 5 Sternen Von freundlichen Flughafenbekanntschaften seiner selbst, 9. November 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Kosmetik des Bösen (Taschenbuch)
Mit der "Kosmetik des Bösen" (Titel des Originals, welches wir im Französischunterricht behandelt haben: "Cosmetique de l'ennemi") hat Amelie Nothomb ein chaotisches Meisterwerk geschaffen. Mit Witz und einem gewissen Zynismus beschreibt sie das Zusammentreffen zweier ( ;) ) Fremder die beide am Flughafen warten müssen. Den verrückten Namen Textor Texel trägt dieser, den man wohl verrückt nennen sollte: Er redet auf sein armes Gegenüber Jérôme Angust ein, ohne zu beachten, dass dieser eigentlich überhaupt nicht mit ihm sprechen möchte.
Der Dialog ist ungemein lustig. Nachdem Monsieur Angust erkannt hat, dass Herr Texel sich an keinerlei gesellschaftliche Normen hält, beschließt er, dass es nun auch nicht mehr nötig ist ihm höflich zu begegnen. Zynisch, ironisch und frech antwortet er auf Texels "kranke" Ausführungen, was den eigentlich grausamen Themen (Vergewaltigung, Mord, Besessenheit) wirklich jede Ernsthaftigkeit nimmt.
Ich habe viel gelacht und mich gefreut, dass es auch noch den "Humor mit Köpfchen" gibt.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine unglaubliche Sogwirkung..., 2. Juni 2007
Von 
isy3 (lebt nun am Bodensee) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Kosmetik des Bösen (Taschenbuch)
... hat dieser kleine bitterböse und zugleich witzige Roman. Er zieht einen sofort in seinen dunklen Bann und läßt einen nicht mehr los, bis das Buch zuende gelesen ist. Zum Glück ist es nur etwas über hundert Seiten lang, aber man sollte sich Zeit nehmen für die Lektüre, und die großartigen Dialoge darin genüßlich auf der Zunge zergehen lassen, wei Bitterschokolade. Amélie Nothomb ist nämlich die Königin der menschlichen Abgründe, und auch dieses kleine Werk ist ein Fall für den Leserausch. Das liegt auch an der großartigen Konzeption, die mit ganz wenigen Handlungsorten und Protagonisten auskommt - es ist sogar noch einer weniger als man zunächst glaubt. Aber ich will hier nicht zuviel verraten.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nciht nur für Nothomb - Fans!, 17. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Kosmetik des Bösen (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch ist einfach unglaublich!Faszinierend,böse und humorvoll zugleich!Zwar ist es keine Komödie,dennoch hat es ein paar skurile Augenblicke in denen man denkt:"Mein Gott tickt der noch ganz richtig!"
Die plötzliche Wendung und ein Schluss , den man nie für möglich gehalten hätte sind garantiert.Dieses Buch sollte in keiner Sammlung fehlen!KAUFEN!
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Kosmetik des Bösen
Kosmetik des Bösen von Amélie Nothomb (Gebundene Ausgabe - März 2004)
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